20 Kommentare zu „Global Change 2009 Teil 2 Wie funktioniert eigentlich die Wirtschaft?“

  1. @GF

    Ich denke nicht das alleine Zins-und Zinseszins dafür verantwortlich zu machen sind das es alle 50-70 Jahre kracht. Es ist vielmehr die Symbiose aus Geldhortung und die damit verbundene Belohnung durch Zinsen! Der Zins alleine ist harmlos (sofern er durch die Gläubiger zurück ins System geführt wird).Das System würde sauber funktionieren.

    Der sich bedingende Kreislauf ist das Problem.

    Ohne Zinsen –> keine Geldhortung –> keine Geldhortung = keine expoldierenden Guthaben –> neue Investionen!

  2. GELD IST KEINE WARE:

    – SO EINFACH IST DAS.

    Das Geld ist für den Tausch entstanden, der Zins aber weist ihm die Bestimmung an, sich durch sich selbst zu vermehren. Daher widerstreitet auch diese Erwerbsweise unter allen am weitesten dem Naturrecht.Aristoteles (*384 v.Chr., †322 v.Chr.), griech. Philosoph

    Jetzt endlich habe ich erkannt, dass nicht das Wirtschaftswachstum den Zinseswahnsinn erzeugt, sondern dass der Zins die einzige wahre und wirkliche Ursache dafür ist, dass die Welt dem Wahnsinn des ewigen Wachstums verfallen ist.Konrad Lorenz (*1903, †1989), österr. Verhaltensforscher, Medizin-Nobelpreis 1973

    Wer Zins nimmt, lebt auf Kosten der Arbeit anderer, ohne ihnen für diese Arbeit irgendeine Gegenleistung zu geben. Durch den Zins wird der Gleichwertgrundsatz in schwerster Weise verletzt. Christentum und Zins sind unvereinbar.Johannes Ude (*1874, †1965), Dekan der kath.-theol. Fakultät Graz

    Wo nicht der Mensch, sondern das zinstragende Kapital der Gegenstand ist, dessen Erhaltung und Mehrung der Sinn und das Ziel der politischen Ordnung ist, da ist der Automatismus schon im Gang, der eines Tages die Menschen zum Töten und Getötetwerden auf die Jagd schicken wird.Karl Barth (*1886, †1968), dt. evang. Theologe

    Wer Zins nimmt, wird mit dem Königsbann belegt, wer wiederholt Zins nimmt, wird aus der Kirche ausgestoßen und soll vom Grafen gefangengesetzt werden.Kaiser Lothar (*795, †855) im Jahr 825

    …ein Krieg gegen die gesamte Dritte Welt, ein Krieg um die Auslandsschulden. Seine schärfste Waffe ist der Zinssatz, und die ist tödlicher als die Atombombe.“Luis Ignácio Lula da Silva (*1945), bras. Präsident
    In dem kapitalistischen System steckt ein Rechenfehler. Die Kapitalisten können nicht rechnen. Das ist die ganze Wahrheit. Wenn sie rechnen könnten, würden sie wissen, dass keine Wirtschaft andauernd Zins und Zinseszins zahlen kann.Paul C. Martin (*1939), Autor und Wirtschaftsjournalist, in „Wann kommt der Staatsbankrott“ (1982)

    Jede Gesetzgebung, die den Zins erlaubt, ist null und nichtig.Papst Alexander III. (*1105, †1181)

    Wer Geld gegen Zins verleiht, soll dastehen wie einer, der vom Satan erfasst ist.Koran, 2. Sure

    Wer auf Zinsen gibt und einen Aufschlag nimmt sollte der am Leben bleiben? Er soll nicht leben, sondern, weil er alle diese Greuel getan hat, soll er des Todes sterben; seine Blutschuld komme über ihn.Bibel, Hesekiel 18,13

    Denn die Tatsache, dass ein Fünftel der Menschheit immer reicher und vier Fünftel immer ärmer werden, das liegt natürlich an unserer Wirtschaftsform und ganz speziell an unserem Geldwesen. Ich glaube, dass an diesem Geldsystem etwas
    geändert werden muss, um zu irgendeiner Art von Gleichgewicht in der Welt zu kommen…Michael Ende (*1929, †1995), dt. Schriftsteller

    Mehr dazu auf
    http://wirtschaft.wikispaces.com/Zinsverbot

  3. @David
    danke,

    wenn man vor der Deflationsklippe steht, kann man entweder nur umdrehen durch noch mehr Schulden(weiter den Berg hoch) oder unsere Guthabenrückzahlung + starke Exportdefizite (langsam und sicher den Berg wieder runter)

    Angie will aber scheinbar springen, Horst und Roland wollten nicht mit springen, aber wir sollen mitmachen -schaun wir mal 😦

    Echt nicht zu sagen, wann ein Defla umschlägt, hängt auch von der Schwere des Bürgerkrieges dazu ab. Wenn die Fabriken alle brennen und jeder statt zu arbeiten entweder bei Rot-Front oder der Nationalen-Front kämpft ist dies dann eher inflationär. 😦
    Einbrechende Investitionen, Konsum und Export bei gleichzeitigen Sparpaketen ist eher deflationär.

    Volkseinkommen = Konsum + Investition + Exportüberschüsse + Staatsschulden

    Streich die letzten beiden Dinge – und das Volkseinkommen fällt um 10% – dann fallen die ersten beiden, Konsum(Angstsparen) und Investition(alle gestoppt) im nächsten Schritt.

    Davor fällt Ängie, auf die nase oder aus dem Amt oder so

    liebe Grüße, Jörg
    PS
    alles wird irgendwie gut

  4. Hallo Jörg & GC-now,

    zunächst mal Respekt für die vielen neuen Blogeinträge, einschließlich beeindruckendem, professionellem Filmteaser, Relativitätstheorie-Hammer u.v.a.m. Es ist immer wieder aufs neue erbauend und mitreißend, sich hier im Blog aufzuhalten.

    Heute aber mal konkret gefragt.

    Möglicherweise geht ja, traun fürwahr, nun bald Spanien bankrott, dann Italien, dann England, dann bricht Euroland auseinander, dann chrashen Japan und USA, und schließlich auch noch Deutschland… Vielleicht auch nur ein Teil dieser Kandidaten. Auf jeden Fall erscheint eine reguläre Entschuldung all dieser Länder ausgeschlossen, lässt man Währungsreformen und Haarschnitte mal außer Betracht.

    Sprich, ein Wirtschaftswachstum, das über Jahrzehnte hinweg so groß ist, dass damit die Staatsschulden abgebaut werden könnten, ist illusorisch. Oder war es nicht sogar so, dass Schuldenabbau im aktuellen System generell illusorisch ist — denn dann müssen ja auch die Guthaben verschwinden 😉

    Womit müssen wir in den nächsten Monaten (und Jahren) aber nun konkret rechnen? Durch die Sparpakete drohen Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, weiter zunehmende Armut, und schließlich Deflation („Geldaufwertung“), weil keiner mehr was kaufen will oder kann.

    Wie wird sich das Ganze aber auf die Märkte auswirken? Aktienindizes werden zusammenbrechen, unnütze Konsumgüter (Autos, Fernseher, Schrankwände) ins Bodenlose fallen, ebenso Immobilien, möglicherweise sogar Rohstoffe und Edelmetalle usw. — so dass schlussendlich nur noch die Halter von Bargeld fein raus sind und sich überall „für kein Geld“ die Rosinen rauspicken können?

    Und kommt dann hinterher noch die Hyperinflation, wie vielerorts behauptet wird mit der Begründung, die unermesslichem Geldmengen, die von den Notenbanken in die Märkte gepumpt worden sind, werden sich zwangsläufig irgendwann (hyper-) inflationär bemerkbar machen?

    Durch welchen Effekt aber kehrt sich die Deflation in die Inflation um…?

    Wer sieht klar?

    Grüße David.P

  5. ich, als Mensch verkleidet, ohne Ahnung von Finanzen,weiß bloß, das die Banken immer ihren „Schnitt“ machen, weil sie die Unwissenheit der Menschen für sich ausnutzen. Sie halten Informationen zurück, sprechen in Lettern. Ich muß doch wohl kein Wirtschaftsstudium haben,um eine Geldanlage für mich Gewinnbringend zu tätigen. Oder Spareinlagen mit atraktiven Zinsen anzulegen ? Was ist bloß mit den Banken loß ? Kundenfern und auf Gewinnmaximierung aus.

  6. @Hallo Stephan
    Du beschreibst die momentane Situation – jetzt nimmt der Geldwert ständig ab, durch den Inflationszwang. Seit Euroeinführung hat er sich wohl fast halbiert? Also ich bin recht sicher, dass hier beschrieben Lösungen beim Geldwert selbst bei Geldhaltung besser abschneiden.

    Und Investitionen kann man natürlich auch in eine liquide Form bringen. Prinzipiell bin ich aber für eine Volksbefragung.

    Mehr Staatsschulden oder die monetäre Investitionsanregung durch beliebig niedrige Gleichgewichtszinsen?

    Nur zu verdrängen, dass wir uns für eins von beiden entscheiden müssen, das geht so nicht weiter.

    Wir haben die deutsche Sparwut ja bisher auch über die Verschuldung des Auslands per Exportüberschüsse finanziert. Aber dies ist seit diesem Monat(Transferunion ist da) kein Kredit mehr sonder ein Geschenk. Etwas dümmeres als unsere Waren für die Horter nun zu verschenken, und den Steuerzahler dies finanzieren zu lassen, können wir kaum machen.

    Habs ja nun hier gleich mal richtig beschrieben http://tiny.cc/udbmz

  7. hi, 2 fragen:

    wie machen sie der bevölkerung klar, dass beim sparen für größere investitionen (auto, boot, kran) der geldwert immer mehr abnimmt bis zur kaufmöglichkeit?

    rentner wollen/können nicht mehr am marktwirtsch. prozess teilnehmen (einkommen erzielen aus dem tausch). sie wären aber 100% abhängig von der investitionsfähigkeit ihres landes, da sie nur daraus ein einkommen erzielen. ein entsparen wäre ja nicht mehr möglich, da deren ersparnisse immer weniger wert würden. lösung? glauben sie, dass sie die unsichheit im alter vermitteln könnten?

  8. Hallo,

    ich habe noch eine Frage.
    Stimmt der folgende Sachverhalt ?

    „Inflation entsteht durch mehr Nachfrage als Angebot.“
    Daraus folgt: Inflation ist nicht die Folge von zu viel Geld. Zu viel Geld ist die Folge der Inflation.
    Inflation ist die also Folge von Preisspekulationen („Alles wird teuerer“).
    Inflation bringt Geldvermehrung und Schuldenausweitung.
    Alles richtig..?
    Frage: Kann man die Geldmenge auch ohne Inflation wachsen lassen, wenn man sie einfach druckt ? Würde das zu einer Inflation führen….?

    2)
    Bei den Banken wuchert das Vermögen bzw. Geld durch den ZinsZins. Da Geld=Schuld ist müssen auch die Schulden wuchern, d.h. eine Zwangsverschuldung erfolgt, um die Zinslasten zu bedienen.

    3)
    Die Banken müssen somit die Geldmenge immer erhöhen. Aber ist die Erhöhung wirklich eine Folge der Inflation?
    Die Erhöhung kommt wegen 2) durch die Zwangsverschuldung zu stande und nicht wegen der Inflation…?

    1. Lieber Peter,

      die Antworten auf Deine Fragen setzen saubere Definitionen der Begriffe Geld, Geldmenge, Inflation usw. vorraus. Gerade die Frage was Geld ist, wird IMHO von der WiWi als auch der Öffentlichkeit kollektiv falsch gesehen und bedarf dringend einer Neudefinition.

      Geld ist IMHO kein „Ding“sondern ein Schuldkontrakt – wird aber kollektiv als „Ding“ betrachtet, was zu falschen Schlüssen führt. Nicht, dass die Buba
      und insbesonder Ihr Ex Vorstand Prof. O.Issing die Realität nicht publizieren würde – es will aber anscheinend niemand hören.

      Beispielsweise wird gerade kollektiv übersehen, dass das Zentralbankgeld(Zentralbankkredit -dass was man in verbriefter Form Geld nennt) nicht mehr der begrenzende Faktor der Kreditvergabe ist, sondern die Verfügbarkeit „freiwilliger solventer Schuldner“. Die momentane Inflationspropaganda(es ist noch so viel Zentralbankgeld da!) ist zur Aufrechterhaltung von Konsum hilfreich aber keineswegs logisch, zumindest wenn man monetäre Ursachen für eine solche verantwortlich machen möchte.

      Wir werden unseren Standpunkt und unsere Neudefinitionen zu diesen Themen im Jahresgang 2010 aufgeräumt im Blog präsentieren – möchte mich derzeit dazu auch noch nicht abschließend äußern, da wir damit auch noch nicht „durch“ sind. Nur so viel – Preissteigerungen können natürlich ganz verschiedene Ursachen haben.

      Empfehle Ihnen bei Interesse bis dahin unbedingt den Issing der wohl auch
      den Stand der Technik zur Inflation und „Geldschöpfung“ sauber wiedergibt und nur einer Verständlichmachung /Vereinfachung für den Normalbürger bedarf. Auf meinen Lieblingsseiten 105 und 284 beschreibt er klar das „Global Change Problem“.

      http://www.amazon.de/Einf%C3%BChrung-die-Geldtheorie-Otmar-Issing/dp/3800633663

      Grüße Jörg Buschbeck

  9. Hallo,

    ich habe eine Frage zur Inflation und Deflation.

    Wenn ich den Film richtig verstanden habe, frist der Zins bzw. ZinsZins das Geld auf und es liegt auf der Bank und gelangt nicht in die Realwirtschaft. Dadurch kommt es zu einer Deflation, weil das Geld in der Realwirtschaft weniger wird und die Güter steigen. Aber nach den Statistiken http://www.leitzinsen.info/charts/ieuro.htm hatten wir vor der Krise eine Inflation und keine Deflation. Also wie entsteht diese 2% Inflation pro Jahr bzw. wo kommt das ganze Geld her???

    1. Hallo Peter,

      Inflation ensteht durch mehr Nachfrage als Angebot.

      Dazu muß die Geldproduktion (Kreditvergabe) über der Sparquote oder korrekter Saldo Geldhaltung liegen.

      Knapp 2% Inflationsziel!!! ist der Sicherheitsabstand zur Klippe
      ( Geldhaltung steigt über Kreditvergabe).

      Deflation im Sinne sinkender Preise bekommen wir kaum, da die Märkte schon stark monopolisiert sind. Deflation im Sinne – private Geldproduktion(Kredit) unter private Geldnachfrage(Sparquote) haben wir schon längst.

      Deshalb Staatsschulden = staatliche Geldproduktion bis es kracht – oder Einschränkung des Geldverbrauchs(monetäre Geldhaltung) zugunsten privatwirtschaftlicher Investitionen auch bei geringer Rendite! Dazu muß die monetäre risikolose Verzinsung auch unter den Nullpunkt fallen können.

      Oder würden Sie zu 3% Rendite in die Realwirtschaft investieren, wenn Ihnen die Bank 2% Zinsen auch für monetäre Geldhaltung anbieten muß
      damit Sie auf Liquidität verzichten?

      Grüße Jörg Buschbeck

  10. „Marktwirtschaft ist die natürliche Wirtschaftsordnung, die der Natur des Menschen entspricht.“

    So redet man nicht als Wissenschaftler, so reden Priester. Ihr ganzes wenig originelles Konzept basiert also vorrangig auf religiöser Auslegung der Glaubensfrage Markt.

    „Sein naturgegebenes Streben nach Eigennutz schafft den Wohlstand der Menschheit.“

    Wer sind Sie festzulegen, was in meiner Natur liegt ? Ich behaupte, in meiner Natur liegt es, Mitgefühl für meine Mitmenschen zu empfinden und sie nicht in einer Konkurrenzsituation auszustechen und auf der Strecke zu lassen.

    Da sie auch noch Adam Smith zitieren (vermutlich ohne seine Werke gelesen zu haben) sei noch auf Folgendes hingewiesen.

    Adam Smith war von Beruf Moralphilosph, er selbst betrachtete die TMS als sein Hauptwerk. Hier legt er nämlich ganz bestimmte moralische Vorbedingungen fest die notwendig sind, damit sein „Wohlstand der Nationen“ eintreten kann.

    Bevor Sie also solchen Unsinn hier verzapfen empfehle ich Ihnen, die ganze „Bibel“ zu lesen und nicht nur die Teile die Sie für ihre kapital-religiösen Interessen auszunutzen gedenken.

    1. Lieber Christian,

      die ganz bestimmten Bedingungen für eine Funktion der Marktwirtschaft sind laut Smith wohl die Abwesenheit von Monopolen. Moral ist auch sehr wichtig -aber Sie ist Folge eines gerechten Systems – und nicht umgekehrt.

      Sie haben recht – ich bin Praktiker und kein Wissenschaftler – aber auch mit dem praktischen Blick auf ein marktfernes System der DDR. Auch dort wollte man über bessere Moral ein besseres System und ich habe die faschistische Fratze dieses Gedankens ganz praktisch erleben dürfen.

      Wir wollen das bedingungslose Grundeinkommen für’s Kapital durch ein solches für jeden Menschen ersetzen und das Ungleichgewichtssystem Kaputalismus durch das Gleichgewichtssystem Marktwirtschaft.

      Ihre Anwürfe bezüglich Kapitalinteressen schreiben Sie bitte lieber ins INSM -Forum – bei uns sind Sie damit falsch. Wir wollen die Kapitalrendite in einem Meer von Kapital ganz marktwirtschaftlich ersäufen.

      Grüße Jörg Buschbeck

  11. Hallo Manu!

    Ich erlaube mir mal hierauf zu antworten.
    Gegen ein kurzfristiges Sparen, wie für einen Urlaub, ist nichts einzuwenden, da dies innerhalb eines Jahres realisiert werden sollte und dann dieses Geld wieder der Realwirtschaft, indem Fall dem Reiseunternehmen oder der Fluggesellschaft, zufließt. … Eine größere Anschaffung, wie ein Auto oder ein Haus, wird sukzessive – wie in einer Art Leasing – finanziert. Es ist doch Wurscht, ob du jeden Monat etwas bei Seite legst und dann ein Auto kaufst oder ob du es gleich nimmst und es abzahlst. Angenommen du verlierst deinen Arbeitsplatz in der Zeit der Zahlung/ Ansparung. In beiden Fällen, wäre keine Zahlung mehr möglich. Nicht auf dein Sparkonto und nicht als Leasingrate. Also wo ist das Problem? ;o) Es gibt keins. Es ist einfach eine Frage des Umdenkens. … Geld horten wird dir schon als Kind beigebracht, wenn die Omi was für die Spardose hat. Kredite haben immer einen negativen Charakter, weil keiner die Hintergründe erfragt und unser Geldsystem nimmt, wie es ist.
    Es muss einfach alles fließen. Die Menschen müssen ebenso kapieren, dass es Schwachsinn ist, materielle Dinge anzuhäufen, um sich im Konsumrausch zu befriedigen. Wenn wir diese irdische Welt irgendwann ein Mal verlassen, müssen wir diesen ganzen angehäuften Sachen hier lassen. Also warum anhäufen???

    Ich hoffe, ich konnte ein paar Denkanstöße geben?

    Gruß Chris

  12. Hallo,

    ich habe noch eine Frage dazu:

    Wenn es, mal angenommen, kein Bargeld mehr gibt und der Sparzins negativ ist, wie sollte man dann bspw. für einen Urlaub oder ein neues Auto sparen? Ist das so gedacht, dass man dann einen Teil von seinem Gehalt jeden Monat in Sachgüter investiert und diese, wenn man das Geld für einen Urlaub benötigt, wieder verkauft?

    Gruß

  13. Wer Konsumiert am meisten?
    Ein 67 Jähriger oder einer mit 21 Jahren?
    Lass die Leute mit 60 in die Rente gehen und überlasst den Jungen Leuten Arbeitsplätze und Konsum!
    Zeitarbeitsfirmen Abschaffen Schwachsinn
    Gute Bezahlung viele Einkäufe!

  14. Hallo,

    ich würde mich freuen, wenn man mir folgende Fragen beantwortet:
    Es heißt, dass man Sparen durch niedrigen Zins unattraktiv machen solle, damit die Leute ihr Geld lieber ausgeben statt zu auf der Bank zu horten – zu sparen -, weil es keinen Gewinn abwirft. Sparen kann ich ja nur, wenn ich etwas übrig habe.

    Was ich nicht verstehe, wenn ich mein gespartes Geld nicht brauche, warum sollte ich es dann ausgeben, nur weil ich weniger Zinsen bekomme? Wieso sollte ich mir wegen der niedrigen Zinsen einen Kühlschrank kaufen, obwohl ich keinen brauche? Bei Negativzins leuchtet es mir ja ein. Da gebe ich es lieber aus, bevor ich fürs’s Rumliegen lassen noch was drauf zahle.

    Dann noch was. Angemommen alle leben im Wohlstand und ihre Bedarfe sind gedeckt. Dann ist der Markt doch eigentlich gesättigt und die Nachfrage sinkt wieder, weil man ja alles hat. Autos, Waschmaschinen, Möbel etc. braucht man ja nicht so oft wie Lebensmittel, Schuhe etc. Dann gibt es in best. Wirtschaftszweigen ja auch wieder Absatzprobleme.

    1. hi Cirwalda,

      ausgeben heist auch Investitionsgüter konsumieren.

      Beispiel – eine Investition in ein Windrad bringt ohne Subventionen 4% Rendite.

      Ist der Sparzins 3,8 % wirst Du wohl das Risiko der realwirtschaftlichen Investition in das Windrad nicht eingehen.
      Ist der Sparzins -2% ist die Investition in das Windrad sehr interessant. Das Windrad könnte auch in Fondsform verbrieft sein und
      so auch eine Handelbarkeit sicherstellen wenn du für eine Ereignis sparst z.B. Hausbau.

      Darum geht es – realwirtschaftliche Investitionen bei beliebig geringen Renditen interressant zu machen!
      Sachwertsparen statt Geldwertsparen ohne natürlichen solventen Kreditbedarf dazu!

      Es kann niemals realwirtschaftliche Nachfrage fehlen, wenn der realwirtschaftliche Nachfrageverzicht(monetäres Sparen)
      nicht größer als die realwirtschaftliche Zusatznachfrage(Kreditaufnahme) ist. Für die globale Gültigkeit dieser Aussage sind
      aber freie Wechselkurse der Währungen die Vorraussetzung. Überregionale Währungen wie der Euro sollten auch aus diesem
      Grund wieder abgeschafft werden. Ansonsten muß ein Ausgleich über sozialistische Umlagen bei Ungleichgewichten in der EU
      erfolgen.

      Meint Jörg

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