Dr.Paul C. Martin – @dottore aus dem „Gelben Forum“


Dr. Paul C. Martin ist der Begründer des von den herschenden ökonomischen Glaubensgemeinschaften ignorierten Debitismus. Er hat mich im gelben Forum darüber aufgeklärt, dass Geld kein Ding ist. Sein Debitismus beschreibt Wirtschaften als Kette von Schuldverhältnissen. Naja, wobei man es wohl korrekter eine Kette von „Soll und Haben“ nennen sollte. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass ich im gelben Forum anregende Diskussionen mit vielen andern „kritischen Geistern“ führen durfte – danke @Elli für dieses tolle Forum.

hier nun eine sehr gute zusammenfassende Schrift von Dr.Paul C Martin. (besonders beachtenswert ab Seite 32 „Truhen und Schätze“) .

Dr. Paul C.Martin ist allerdings auch einer der Väter des unter Geldsystemkritikern populären Denkfehlers, dass der Zins statt der Ersparnis „im System“ fehlt. Praktisch fehlt aber bei der Nachfrage nur der Nachfrageverzicht – der konsumierte/investierte Zins fehlt logischerweise nirgendwo. Wer dies nicht glaubt, sei wieder auf Stützels Saldenmechanik und den gesunden Menschenverstand verwiesen. Auch der Ausweg der Wertewirtschaft, wird von Dr. Paul C. Martin bisher leider nicht gesehen.

18 Kommentare zu „Dr.Paul C. Martin – @dottore aus dem „Gelben Forum““

  1. Hallo Herr Hoennig,das ganze Geldproblem erledigt sich von allein, wenn das Geldmonopol aufgehoben wird,
    da gebe Ich Ihnen völlig recht.

    Geld, als Kredit eines Leistungserbringers an den Geldemitenten, zinslos, unbesichert, ohne Rückzahlungstermin, würde ohne Monopol wohl nicht funktionieren.

    Interessant ist die Frage, was passieren muss, bevor der Staat, oder die Staatengemeinschaft beim Euro, ihr
    Geldmonopol aufgibt?

  2. @HG

    Nur so nebenbei bemerkt, Jörgs und mein Verständnis vom Geldsystem sind ja sehr ähnlich, und ich halte mich durchaus tatsächlich für einen Liberalen. Allerdings halte ich die meisten Liberalen nicht für liberal 😉 Denn wie kann jemand liberal sein, der für einen Mindestpreis bei Kredit ist?

    Danke außerdem für den Begriff „Retroliberaler“! Wobei mir noch nicht klar ist, ob der schon besetzt ist. Eine kurze Suche zeigt, er tauchte schon auf, wohl vor allem im Sinne einer Wiederbelebung des Liberalismus mit dem Mensch im Zentrum. Eine Position, in der ich mich wiederfinden kann.

  3. @Jörg

    … nur weil ich gerade drauf gestossen bin:

    > Für einen Debitisten ist die Kreierung von
    > Schuldentilgungsmitteln ja nur eine Art automatischer und zweitrangiger
    > „Kollateralnutzen“ des viel wichtigeren Verschuldungsvorgangs, oder? Als
    > „Austrian“ bin ich dagegen eben der „Meinung“, daß SchuldenTILGUNGSMITTEL
    > nur in einem „wertschöpfenden“ Prozeß „entstehen“ sollten.

    Da bist du wohl ganz bei Onkel Otto.

    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=154052

    => … na ? … wer war wohl zuerst da ? … du und „GC“ oder die „Österreicher“ ??

    => … im Kern bist du auch ein Retroliberaler. Dottore übrigens ebenso. Nur bemerkt ihr es eben leider nicht 😉

    Gruss,

    * HG *

  4. Hallo Herr Reimann, was Sie da beschreiben wird in der klassischen Wirtschaftswissenschaft in der Grenznutzentheorie behandelt. Man ist sich auch durchaus bewusst, dass konkrete Kaufmengen-/Preis-Relationen nicht zu ermitteln sind. Eigentlich kann man i.d.R. nur den aktuellen Marktpreis feststellen und für höhere und niedrigere Preise Mengentendenzen ableiten, erkennt sogar an, dass diese Funktionen je nach Gut sogar scheinbar „verkehrt“ herum laufen (Luusxgüter).

    Aber bitte, wir können hier wirklich nicht abhandeln, wofür man sonst einige Semester studiert oder mehrere Bücher braucht.

    Belassen wir es daher doch bitte beim Kredit. Dieser Markt kommt dem idealen Markt recht nahe. Und auch Angebot und Nachfrage sind viel leichter ableitbar, da nicht zwischen Kaffee und Kakao, Bier und Wein, Broccoli und Möhren abgewogen werden muss.

    Früher war ich eher wie Sie, verwarf alles was die WiWi sagt, weil es ja doch nicht funktioniert. Dann habe ich mich doch intensiv mit der Schul-VWL befasst und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass diese doch viele gute Ansätze hat, aber leider an einigen zentralen Stellen blinde Flecken hat.

    Mein Weg ist also nun eben nicht mehr, unbesehen alles, was die Wirtschaftswissenschaften herausgefunden haben, zu verwerfen. Sondern mein Weg ist, ein paar klitzekleine aber absolut radikal wirkende Korrekturen einzuführen. Eigentlich sogar nur Marktmodelle der VWL auch auf das Geld selbst anzuwenden, statt diese dort nur verkrüppelt anzuwenden. Und genau das würde zu einer völlig und radikal veränderten Wirtschaft führen.

    Wenn Sie einen anderen Weg gehen wollen, dann bitte. Ich wäre eh für Systemwettbewerb.

  5. @Hr. Reimann
    In der Ökonomie sind Ihre Thesen evtl. Neuland – aber erzählt nicht jeder Verkaufstrainer ähnliches?

    Ich schule immer – „Nutzen ist der PERSONALISIERTE Vorteil“

    und da gibt es halt die persönlichen Präferenzen der Menschen – es gibt Genussmenschen die mehr FÜHLEN und auch eher sachorientierte
    Typen die mehr RECHNEN?

  6. Hallo Herr Hönnig,

    sehr interessant was die Wirtschaftstheorie da liefert. Aber wie funktioniert das in der Realität?

    Ich laufe mit 50 Euro in der Börse durch Hertie. Was ist Angebot?

    Meine 50 Euro oder 11823 Hertieartikel?

    Wo ist der Gleichgewichtspreis?

    In der Genuss-Wirtschafts-Lehre stelle Ich all diese theorethischen Annahmen, die sich im Laufe der letzten 250 Jahre
    angesammelt habe in Frage.
    Ich gehe nur von dem aus, was mir einigermassen sicher erscheint, weil es mir z.B. direkt zugänglich ist.

    Dann habe Ich mir überlegt, warum Ich eine Leistung(2 Euro) gegen eine Leistung(Pott Kaffee) jetzt tausche.

    Warum tausche Ich meine Leistung(2Euro) jetzt nicht gegen eine chinesische Haushaltsschere, oder einen Beutel Blumenerde, die jetzt auch für 2 Euro zum Tausch angeboten werden?

    Diese Frage sollte die Ökonomie beantworten.

    Desweiteren vielleicht, warum Ich überhaupt eine Leistung erbringe, obwohl Ich nicht wissen kann zu welchem Preis Ich sie morgen verkaufen kann?

    Worin besteht die Leistungsmotivation die von der klassischen Ökonomie unterstellt wird?

    Das gleiche gilt für den Nutzenerwartungsgewinn, der beim Leistungstausch von beiden Tauschern erzielt wird.

    Was ist für mich hier und jetzt der Nutzen von Blumenerde, Kaffee, Schere und 2 Euro. Auf der Materieebene ist es die Möglichkeit Blumen zu pflanzen, Ballast für meinen Kofferaum im Winter, mit der Verkauferin ins Gespräch über Blumen kommen um ein Treffen anzustreben, oder was auch immer sonst?

    In der Genuss-Wirtschafts-Lehre stelle Ich die These auf, das jeder Wert einer Leistung allein aus der jetzt erwarteten zukünftigen Handlungsfreude, dem erwarteten Genuss bei seiner zukünftigen Nutzung besteht.

    Es handelt sich um ein Gefühl, welches jetzt mein Wohlbefinden steigert.

    Durch die Wahl einer Handlung erziele Ich ,meistens unbewusst, einen Genusserwartungsgewinn. Heiraus leitet sich auch der Gewinn auf der Gefühlsebene beim Tausch von Leistung ab.

    Die Wirkung auf der Materieebene ist nur Mittel zum Zweck, zur Erhöhung des Wohlbefindens und der Zufriedenheit.

    Würde mich über einen kritischen Diskurs sehr freuen.

  7. @Alfred Reimann

    Vorab: In den Wirtschaftswissenschaften wird unterschieden zwischen Angebot/Nachfrage – welches Mengenfunktionen vom Preis sind. In einem Diagramm sind das also Linien.

    Dann gibt es noch Angebotsmenge/Nachfragemente – welche als diskrete Werte abhängig vom Preis sind. In einem Diagramm also die einzelnen Punkte auf den o.g. Linien.

    Zu jedem Preis gibt es also eine Angebotsmenge und eine Nachfragemenge, die aber nicht gleich groß sein müssen. Für z.B. 50% Zins (Preis) würden zwar sehr viele Leute Kredit anbieten, kaum aber jemand Kredit nachfragen.

    Dort, wo sich beide Linien schneiden, also Angebotsmenge und Nachfragemenge gleich sind, liegt der Gleichgewichtspreis.

    Bei einem realisierten Preise P, also für abgeschlossene Verträge, trifft logischerweise das Angebot exakt auf Nachfrage und die Mengen sind (für diesen Einzelfall) auch gleich.

    Dennoch kann es sein, dass die Gesamt-Angebotsmenge ungleich der Gesamt-Nachfragemenge zu diesem Preis P sind, und zwar dann, wenn ein (staatlicher) Mindest- oder Maximalpreis vorliegt. Denn dann können entweder nicht alle Anbieter ihr Angebot verkaufen oder nicht alle Nachfrage ihre Nachfrage befriedigen.

  8. Hallo Herr Buschbeck,

    diese tiefergehenden Zusammenhänge versuche Ich in der Genuss-Wirtschafts-Lehre zu untersuchen und allgemeinverständlich zu formulieren.

    Die Genuss-Wirtschafts-Lehre beginnt beim Individuum und stellt dies in den Mittelpunkt aller Überlegungen.

    Damit kann jeder selbst die Theorie überprüfen.

    Da Ich viele Überschneidungen zwischen Ihrer Position und meiner Thorie sehe, würde mich Ihre Meinung besonders
    interessieren.

    Dies gilt natürlich auch für alle anderen.

    Die Einführung in die Genuss-Wirtschafts-Lehre finden Sie auf http://www.ich.io.

    Danke für Ihre Mühe vorab und weiterhin
    viel Freude bei Ihrer Leistungserbringung wünscht Ihnen

    Alfred Reimann

  9. Hallo Herr Reimann,

    Danke, gibt es Angebot und Nachfrage?

    man schafft sich halt so seine Bilder. :o)

    Also in meinen Unternehmen werden schon auch erst Angebote gemacht, eh später jemand unterschreibt und nachfragt.

    Ich würde mir nie auf entsprechende Nachfragen trauen zu sagen, dass der Preis doch auf der Rechnung steht. :o)

    Aber Sie haben schon recht – Angebot/Nachfrage/Gleichgewichtspreis
    ist eine Vereinfachung die man auch wesentlich vertiefen kann.

    Dann wird Sie korrekter – aber kein „Normalo“ würd’s mehr verstehen, oder?

    liebe Grüße, Jörg Buschbeck

  10. Hallo

    Seit zwei Stunden lese Ich mit viel Genuss eure Beiträge.

    Eine Frage möchte Ich stellen:

    Gibt es überhaupt Angebot und Nachfrage als etwas separat auftretendes?

    Ist nicht jede angebotene Leistung auch immer gleich Nachfrage, da sie immer einen Preis hat?

    Gilt dies nicht sogar für diesen Text,
    der ein Leistungsangebot von mir ist,
    der Preis ist Eure Aufmerksamkeit, dieser Augenblick, der nie wiederkommt?

    Danke für Eure Mühe vorab.

    Heiter weiter

    Alfred Reimann

  11. Diese Diskussion ist mal wieder ein wunderbares Beispiel für das unter http://www.global-change-2009.com/blog/diskussionskultur-bei-geldsystemkritik/2010/06/ beschriebene Problem.

    Zusammenhänge zu erklären braucht manchmal leider viele Worte. Vor allem schon deshalb, weil kein gemeinsamer Wissensstand vorausgesetzt werden kann und daher weit ausgeholt werden muss, will man nicht geradezu Missverständnisse provozieren oder gar für die meisten völlig unverständlich oder sogar scheinbar aussagenlos bleiben.

    Aber Kritik fasst man am besten zu kurz wir möglich, jedenfalls dann, wenn man die Dinge wirklich klären will.

  12. @ Halbgott

    Dein Eichhörnchen sammelt genauso soviel wie es für den Bedarf benötigt, nicht mehr und weniger, oder werden Nüsse etwa angelegt, dokumentiert, gespart oder gar weiter vererbt ?
    Und was soll das heißen “ pistole auf die bruste „?.
    Deinem E. drückt pausenlos die „Pistole“ auf der Brust.
    Käme es auf die „schwäbische“ Idee, die Nüsse nicht ZEITNAH zu verwenden, schickt der oberste Welten-Diktator, die Natur, den Schimmel und die Würmer in die Bude.
    Natur reimt sich nicht umsonst auf Diktatur.
    Die Natur hat sich was dabei gedacht, warum sie den Sparfreak regelmässig auf die Schüssel ZWINGT oder ins Bett zum Schlafen ZWINGT und zum Atmen ZWINGT, zum Bewegen ZWINGT,zum Trinken ZWINGT,zum Lieben machen Zwingt, zum Essen ZWINGT,zum Denken Zwingt
    ( o.k, hier klappt das nicht immer).
    Die ganze Natur, in dem dein E. lebt ist rein diktatorischer Zwangsakt, dem man sich Bedingungslos zu unterwerfen hat, oder versuche mal einer zu wiedersprechen.

    Es geht nur um ein Scheiß Haltbarkeitsdatum, wie man es auf jeder Fischkoneserve , Milchverpackung, Eierraviolidose Parkplakette oder auf Menschenfriedhöfen vorfindet.
    „Hunde wollt ihr ewig leben/(sparen)?“
    Wohin das führt, siehe hier:

    Das ganze Leben ist eine Haltbarkeitstüte, was ist daran eigentlich so schwer zu VERSTEHEN ?

    „Werden und Vergehen, das ist das Gesetz der Welt“. ( Pubillius Syllus )
    Das Gesetz gehört in jede Verfassung, auf jede Haustür gedruckt, auf jede Banknote geprägt.
    That´s Nature!

  13. @HG
    ist wieder ganz schön langes „halbgöttisches Geschwurbel“ geworden, ich mag die Eichhörnchen doch gerade dazu bringen Nüsse zu sammeln und nicht ungedeckte Versprechen darauf.

    und du verkennst was am Anfang steht – die Marktstörungen sind die Ursache für gestörte Märkte 🙂

    Die einen ignorieren das Deflationsproblem, die anderen versuchen mit gigantischen Schulden Sicherheitsabstand davon zu halten, und wir lösen es,
    fertsch
    http://tiny.cc/6n8ch

  14. @Onkel_Otto

    „ich bin ein großer Freund von Kausalketten, nicht von Behauptungsketten und WER-Betrachtungen“

    => … Kausalketten vs. Behauptungsketten ??? … wo ist da der Unterschied ? … allenfalls in der Güte der Indizien ?

    => … auf jedenfall gefällt mir das Wort „ketten“ nicht ! … es erinnert an die frevelhafte „Kettenbrief“-Lyrik der „Debitisten“ …

    => … in der Tat kann ich massig Indizien und weitere Argumente für meine Positionen bringen. Ist aber auch eine Frage der Schreib-Motivation. Deswegen verweise ich gerne auf Literatur, in der das alles ausführlich bereits niedergeschrieben wurde.

    „Fehlt der Nachfrageverzicht aus Einkommen bei der Nachfrage
    wenn er nicht durch neue Kredite ausgeglichen wird oder nicht? Wenn Nein -warum nicht? Danke und Grüße Jörg“

    => … „Nachfrageverzicht“ ist so ein typisches Keynesianer-Kunstwort – ein Oxymoron ! … und wie halten es die Global-Change-Pfadfinder eigentlich mit der These, dass es in einer physisch begrenzten Welt kein endloses exponentielles Wachstum geben kann ?

    => … es liegt in der Natur des Sparens, dass der Sparer in der Phase des Ansparens dem Markt mehr Produktion zur Verfügung stellt, als er dem Markt in dieser Phase entnimmt. Später dann, in der Phase des Entsparens ist es umgekehrt, er entnimmt dem Markt mehr Güter/Dienstleistungen, als er in dieser Phase dem Markt zur Verfügung stellt. Wenn sich dieses phasenverschobene Sparen/Entsparen über die gesamte Gesellschaft verteilt, gibt es zu jederzeit Sparer, die auf ENtsparer treffen: Die einen, die pööööhsen Sparer, üben gerade „Nachfrageverzicht“ aus, aber die anderen, die Prasser, egalisieren das durch gleichzeitige „Nachfragevöllerei“ !

    => … isse wie Ying & Yang ! … mussen du immer sehen beide Seite von die Medaille … 😉

    => .. . wo isse nun überhaupt Probleme ??? … warum Yinge & Yange nix funzen in 2010 ??? => gutes Frage !!!

    Antwort:

    => … Probleme kommen von die Banksters !!! … die banksters haben Sparen/Enstsparen-Mechanismus gemacht kaputte !! … haben einfach künstlich weiter Kredite geschrieben ohne Ende ! dadurch Preise in die Hohe getrieben, Fehlinvest geboosted, Billionen-Boni abgegriffen und verhured. Oh Wunder, oh Wunder: EK-Rendite von die banksters > 25% !! … nicht von einige wenige banksters ! Nein, von alle die banksters !!! … dann kam was kommen musste: Geldillusion isse schliesslich wieder aufgeflogen ! Sparen/Entsparen-Mechanismus ist zerstört und ehrlicher Sparer, schwäbisch Hasifrau, hat das bemerkt ! Nun sagen schwabische hasifrau: „Nix verarsche mio weiter durch die banksters ! Fuck you, bankster-joe ! … ich mich kaufe Goldbarren und Ölsardinien und reduziere Arbeitsleistung und ggf. Konsum auf Sparflamme ! … der Mann von schwabisch Hasifrau sagt sich: „Nix verarsche mio weiter durch die banksters ! Fuck you, bankster-joe ! Und nix verarsche mio weiter durch die Politclown-Gollum in die Bundesministerium die Finanzio ! Ich mache laden dichte !! Ich nix investiere EK in marodes System aus Drecke, ohne funktionierendes Geldwesen, ohne Rechtssicherheit !

    => … Sparer, Unternehmer, Arbeiter, Konsument, Produzent … alle ziehen ein langes Schwanze !! … weil Geldsystem futschikado !

    => Lösung ? … mussen du resetten Geldsystem ! … machen du ULTIMATIVE VERLUSTALLOKATION ! … treffen – wenn gemachte rischtig – die banksters-saue !!! … dann du können wieder wirtschaften !

    => … die URSACHE der deflationären Wirtschaftskrisen ist nicht das Sparen ! Sondern die inflationäre Kreditgeldschöpfung vor dem Ausbruch der Krise !

    Gruss !

    HG

    PS:

    … und denken du an die Eichhörnchen, die wo sammelt Nussen in die Herbste !

    … Warum du setzen Eichhörnchen Pistole auf die bruste und zwingen Tier zu Sofortkonsum (wegen angebliche „Nachfrageverzicht“) in die Herbste, statt sinnvolles Wunschkonsum von die Eichhörnchen in die Winter, die wo kommen ? Nix gut ! Nix gut, John Maynard Buschbeck ! … armes Tiere wird verecke in die Drecke vor Hunger in die Winter, weil Keynesianers haben gemacht kaputte Sparen/Entsparen-Schedule von die Leistungsträger-Eichhörnchen !

  15. @Halbgott
    ich bin ein großer Freund von Kausalketten, nicht von Behauptungsketten und WER-Betrachtungen

    Fehlt der Nachfrageverzicht aus Einkommen bei der Nachfrage
    wenn er nicht durch neue Kredite ausgeglichen wird oder nicht?

    Wenn Nein -warum nicht? Danke und Grüße Jörg

  16. Hi Otto !

    DU BIST UND BLEIBST EIN …

    => … A (epfel) mit B (irnen) -Verrechner !!!

    ( … aber mach dir nix draus, denn das sind ALLE „Debitisten“ 😉 )

    „Dr. Paul C. Martin ist der Begründer des von den herrschenden ökonomischen Glaubensgemeinschaften ignorierten Debitismus.“

    => … wie du zwischenzeitlich sicherlich mitbekommen hast, gibt es nicht „die herrschende Ökonomie-Lehre“, sondern alle möglichen „Schulen“, die sich nicht selten gegenseitig widersprechen :-). Sogar die Klebstoffschnüffler behaupten, dass ihr spät-dadaistisches Gestammel eine „Ökonomische Schule“ sei (sogenannter „Keynesianismus“) …

    => … der sogenannte „Debitismus“ ist ein Sammelbegriff, der einige
    ökonomische bzw. eher eso-ideologische Glaubensgemeinschaften zu umfassen versucht, die verschiedene (ganz überwiegend fachfremde) De-facto-Sektengurus um sich versammelt haben.

    Z.B. PCM (Journalist & Hobby-Archäologe), Heinsohn (Soziologiestudent), wgnX (Schokoriegelverkäufer, Buchhalternasenmalkünstler, NWO-Blogger, more to come …) sowie geschätzte 10.000 weitere Gurus und Apostel, die auch eine Meinung haben und diese als „Debitismus“ bezeichnen.

    „Er hat mich im gelben Forum darüber aufgeklärt, dass Geld kein Ding ist.“

    => … Mach Sachen !!! … ein Blick in ein AVWL-Standardlehrbuch hätte es übrigens auch getan 😉

    => … auch wenn die Herrschaften „Debitisten“ stets so tun, als hätten sie eine Sensation entdeckt, ist die Geldschöpfung „aus Kredit“ ein alter, gammeliger Hut ! … und das ändert NICHTS an der Geldfunktion „Tauschgut“ !

    „Sein Debitismus beschreibt Wirtschaften als Kette von Schuldverhältnissen. Naja, wobei man es wohl korrekter eine Kette von “Soll und Haben” nennen sollte.“

    => … so, so. Fein, fein.

    => … Aber was den Herrschaften „Debitisten“ noch nicht aufgefallen ist, ist, dass auch die Realwirtschaft „eine Kette“ von Wertschöpfungs- & Konsumakten ist. Zum „Nachschuldner“ gibt es auch steht’s einen „Nachmetzger“ und einen „Nachesser“ …

    Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass ich im gelben Forum anregende Diskussionen mit vielen andern “kritischen Geistern” führen durfte – danke @Elli für dieses tolle Forum.

    => … ich würde einen Austausch der Forenleitung unbedingt begrüssen. Gut wäre eine Forenleitung mit Grundkenntnissen in Wirtschaft. Und mit Soft Skills.

    „Dr. Paul C.Martin ist allerdings auch einer der Väter des unter Geldsystemkritikern populären Denkfehlers, dass der Zins statt der Ersparnis “im System” fehlt.“

    => … allerdings. IRGENDETWAS fehlt tatsächlich !!! … die einen sagen der Zins, andere sagen der Gewinn … usw. 🙂

    => … wer aber mal ein Buch über Wirtschaft gelesen hat, der weiss, dass dieser kleine (existierende !) Fehlbetrag NICHT das Problem ist ! 😉

    => … und vergiss in diesem Zusammenhang die „Ersparnis“. Da verrechnest du wieder Aepfel mit Birnen … Lass die schwäbischen Hausfrauen leben ! Die wissen scho‘ was sie tun, sonst wären sie ja nicht so wohlhabend, wie sie sind.

    “ Praktisch fehlt aber bei der Nachfrage nur der Nachfrageverzicht – der konsumierte/investierte Zins fehlt logischerweise nirgendwo.“

    => … vergiss diese debile Keynesianer-Kacke vom „Nachfrageverzicht“ !!

    => … wieviele Autos soll ich mir noch kaufen ? Obwohl ich immer nur mit einem fahren kann ? Wieviele BigMäcs soll ich pro Tag fressen, obwohl ich jetzt schon zum Bauchansatz neige ? Wieviele Solaranlagen soll ich mir auf’s Dach bauen, obwohl schon alles voll ist ?

    => … das Eichhörnchen sammelt im Herbst seine Nüsse. Und dann kommt so’n Global-Change-Pfadfinder des Weges und will ihm – aus Gründen der pro-aktiven Weltverbesserung – die Nüsse wegnehmen, bzw. zwingt das Eichhörnchen diese JETZT sofort zu fressen, statt im nachfolgenden Winter ???

    „Wer dies nicht glaubt, sei wieder auf Stützels Saldenmechanik und den gesunden Menschenverstand verwiesen.“

    => … Bilanzen haben mit Wirtschaft nichts zu tun.

    => … aber wenn dir zufällig mal der „Gesunde Menschenverstand“ über den Weg laufen sollte – die Welt ist ein Dorf – dann frag den doch mal, ob es tatsächlich sein kann, dass die schröööckliche „Bargeldhortung“ der Quell allen Übels sein kann, wie du behauptest :-)))

    “ Auch der Ausweg der Wertewirtschaft, wird von Dr. Paul C. Martin bisher leider nicht gesehen.“

    => … Schreibtischtäter interessieren sich nicht für Wertschöpfung ! Bei denen kommt der Strom aus der Steckdose und das Fressen aus’m Supermarktregal … dadurch steigen die intulektuelen „Freiheitsgerade“ natürlich stark an ! … geradezu surrealistisch stark ! …Papier ist halt sooooo geduldig …. 😉

    Übermenschliche Grüsse,

    ~ h A l B g O t T ~

    PS: … bezüglich des Verrechnens von A epfeln mit B irnen solltest du mal nach der „Klassischen Dichotomie“ kuuugeln.

    Und dir mal vergegenwärtigen, dass es ZWEI Sphären gibt:

    A (pfel:) REALWIRTSCHAFT („Wertewirtschaft“)

    B (irne): MONETÄRE SPHÄRE (mit Geld & Krediturkunden)

    = = = >> … diese beiden sind (im FIAT-Geldsystem) NICHT (im Sinne von: NIEMALS ! / Unter keinen Umständen !) miteinander … verrechenbar … !

    = > … tätowiere dir diese essentielle Erkenntnis auf die Stirn. Natürlich spiegelverkehrt – damit du jeden Morgen beim Zähneputzen erneut nachlesen kannst … und nie wieder vergisst !

    Beispiele: Ich kann mein Auto nicht mit Euro-Scheinen betanken ! Es fährt nicht. Ich kann auch keine Euro-Scheine essen ! Genauso wenig kann ich mit Sparkassenbriefen ein Haus bauen, Weizen anbauen oder Geschlechtsverkehr betreiben.

    ===> … GELD/KREDIT, die MONETÄRE SPHÄRE, … ist lediglich die STEUERUNGSEBENE für die WERTSCHÖPFUNG der REALWIRTSCHAFT ! Merk dir das !

    ===> … die schwäbische Hausfrau trifft NICHT die Schuld dafür, dass das Kreditgeld, die MONETÄRE SPHÄRE, völlig aus dem Ruder gelaufen ist !

    ===> … die Zentralbanken sind diejenigen, deren einzige Aufgabe es ist, dass genau das NICHT passiert. Sie sind diejenigen, die versagt haben. In Deutschland/Europa aus Dummheit, in den USA (Greenspan) aus satanischem Vorsatz (grenzenlose Bereicherung von Al’s Wallstreet-Buddies … und höchstvermutlich der Griff nach der Weltherrschaft)

    => … reicht für heute. Irgendwann soll auch mal eine umfangreichere Kritik der GC-Thesen erfolgen. Ist ja nicht alles falsch was ihr schreibt (Realwirtschaft und Kreditgeld müssen symmetrisch verlaufen, dass habt ihr richtig erkannt). Aber berücksichtigt bitte mal o.g. Kardinalfehler in euren Thesen …

    => … Lektüre-Empfehlung (dringend!): „Währungspolitik“ von H.H. Lechner (1988) (in der Lehrbuchsammlung der TU Berlin verfügbar – 200m vom Bahnhof Zoo). Insbesondere Kapitel 4 zum Verständnis des „Sparens“ aus volkswirtschaftlicher Sicht. Und natürlich Kapitel 6, für grundlegendes Verständnis vom Tauschmittel „Geld“. In Kapitel 5 wird der renommierte rosa Weltökonom Keynes unangespitzt im Erdboden versenkt.

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