Keynes 2.0 – ein INSM -Botschafter wandelt auf GC09 – Wegen

war für die INSM nicht bisher die Kapitalrendite heilig?

Natürlich funktioniert die Kiste noch nicht allein mit negativen Zentralbankzinsen
-wir brauchen ein Vollgeldsystem, in welchem die Geschäftsbanken die Zentralbankkredite
nur vermitteln und nicht wie heute eigene Zahlungsmittel schöpfen in dem Sie Kreditgelder
als Forderungen auf Zentralbankengeld vergeben. Und natürlich brauchen wir auch
hortungsgeschütztes Bargeld.

Nur dann sind mögliche Minuszinsen nicht Bankenbereicherung sondern der erforderliche
Marktmechanismus, welcher ein Überangebot an monetärer Akkumulation in realwirtschaftliche Investitionen auch bei kleinen Renditen lenkt.

Von was träumte Keynes 1.0 so schön -der stille Tod des Rentiers wird dann möglich -aber ob dies wirklich der INSM gefällt?

2 Kommentare zu „Keynes 2.0 – ein INSM -Botschafter wandelt auf GC09 – Wegen“

  1. Hallo Herr Hönnig,

    mein Vorschlag – es gibt eine saubere Trennung in Geld und Kapital.

    Geld – sind die Notenbankkredite welche von den Geschäftsbanken nach den Besicherungsvorschriften der Zentralbank vermittelt werden.(frei kalkulierbare Provision für GB – allerdings Haftung und EK-Unterlegung durch GB erforderlich)

    Für den Sparer ist eine „Geldanlage“ eine staatlich garantierte Anlageform direkt bei Notenbank. Ich würde dies der Einfachheit halber als reines Tagesgeldkonto sehen. Dieses Tagesgeldkonto wird so verzinst ,dass die Sparneigung der Nachfrage nach Zentralbankkrediten durch das Publikum annähert – dies ist als ein freier Markt konstruierbar.

    Kapitalanlagen sind Kontrakte/Forderungen auf Geld – also in etwa dies was heute das Geschäftsbankengeld ist. Nur ist eben Kapital bekanntermaßen ausfallgefärdet und bekommt dafür eine Risikoprämie im Markt.

    Die Geschäftsbanken vermitteln also
    Geld = Zentralbankkredite
    und
    Kapital = Kredite von Sparern an Kreditnehmern

    zur Eigenkapitalabsicherung der hohen diesbezüglichen Anforderungen der Zentralbank. Kapital ist aber relativ günstig da die Zentralbankzinsen auf Geld halt wegen zu hoher Sparneigung oft im Geldmarkt null oder gar negativ sind. Wer gar keine Sicherheiten hat wird halt 100% Kapitalfinanzierung realisieren.

    Der hohe Anteil von haftendem Eigenkapital gibt langweilig stabile Systeme.

    Herzliche Grüße Jörg Buschbeck

  2. Will man ein bestimmtes Zinsniveau erreichen, dann wird man u.U. so etwas wie Vollgeld brauchen. Wobei sich die Frage stellt, wo „Geld“ in dem Sinne endet: Bei täglich fälligen Sichteinlagen? Beim Tagegeld? Bei Geldmarktfonds? Sparbüchern? Längerfristigen, aber bald fälligen Anlagen?

    Aber warum überhaupt ein bestimmtes Zinsniveau anstreben und dieses nicht dem Markt überlassen? Dann braucht man auch kein Vollgeld.

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