Wie wird man reich?

von Erika Reglin-Hormann

Der Wert des Geldes. Und warum wir ein Grundeinkommen brauchen.

Geld haben wollen wir alle. Warum eigentlich? Wofür wird Geld verwendet?

Das Geld, das wir in einer Fremdversorgungsgesellschaft erwirtschaften, wird für Miete, Lebensmittel und die grundlegendsten Bedürfnisse ausgegeben. Alle, die dann noch einen Überschuss haben, geben dieses Geld aus, um sich etwas zu gönnen: den nächsten Urlaub, das Auto, den Computer, Bücher, Kulturgüter, Freizeitvergnügen. Wer dann immer noch etwas übrig hat, überlegt sich vielleicht, dieses Geld in die eigene Zukunft zu investieren oder in die Zukunft der Kinder.

Schwierig wird es dann, wenn wir Geld ausgeben, das wir eigentlich nicht haben. Wer den größten Teil seines Lebens ein Minus auf seinem Girokonto hat, besitzt faktisch kein Geld. Um diesen Balance-Akt zwischen Geldverdienen und nicht weiter ins Soll zu rutschen, auszuhalten, ist es unbedingt notwendig, die Geldquelle stabil zu halten. Der Normalbürger ist hier darum unbedingt auf seinen Arbeitsplatz angewiesen.

Nicht nur, dass er im Falle von Arbeitslosigkeit einem Stigma ausgesetzt ist, sondern auch die Tatsache, dass alle möglichen Ratenzahlungskredite platzen könnten, treibt vielen Menschen den Angstschweiß auf die Stirn. Arbeitslosigkeit kann sich vielerorts deshalb nicht geleistet werden, weil das Arbeitslosengeld nicht mehr abdeckt, was Menschen vorschussweise konsumieren. Im permanenten Habenwollen materieller Güter investieren die Menschen weniger in sich und dafür mehr in Dingliches.

Die Überlegung, ob man sich einen neuen Flatscreen für tausend Euro leisten will oder lieber eine Fortbildung macht, fällt häufig zugunsten der schnellen Befriedigung aus. So findet man vielleicht in einem Haushalt, der sich eigentlich die Hightech-Waschmaschine, den zweiten Fernseher, die Spielekonsole und das Kaffee-Geschirr nicht leisten kann, viele schöne neue Dinge – doch der seelische Zustand der Bewohner kratzt permanent an Unzufriedenheit. Das neue schwedische Schlafzimmer, das man vor einigen Wochen noch so toll gefunden hat, verfällt vor den Augen und wird binnen kürzester Zeit absolut wertlos. Der Inbegriff von Behaglichkeit entpuppt sich als Ausdruck für eine ungestillte Sehnsucht.

„Ich habe kein Geld.“ Genau das könnte damit gemeint sein. Kein Geld haben für all die Dinge, die sich einem glanzvoll und schillernd in der Werbung und in den Shoppingstraßen präsentieren. Das Geld ist so schnell verschwunden, wie es gekommen ist. Das Monatsgehalt verpufft bereits im Zuge der Auszahlung auf dem Konto und so hangelt man sich von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr entlang der unerbittlichen Linie, die sich zwischen Soll und Haben befindet.

Genau wie unser Staat sind viele hierzulande hoffnungslos verschuldet. Eine Geldblase, jederzeit der Gefahr ausgesetzt, zu zerplatzen. Und selbst ein Guthaben schützt nicht. Denn ein durch die Finanzkrise panisch gewordener Bürger steht mit allen anderen vor der verschlossenen Tür seiner Bank, bevor er sein Geld vor dem Verschwinden retten kann.

Trotzdem hält sich der Gedanke hartnäckig, Geld müsse man nicht nur horten, sondern noch vermehren – ganz besonders in den höheren Sphären der Geldwirtschaft. Damit man daraus schöpfen kann – die Frage ist: Was? Und wer? Doch das Geld ist längst eine virtuelle Angelegenheit geworden. Nur diejenigen auf der untersten Scala behandeln es immer noch, als würde sich mit den Zähnen nachprüfen lassen, ob es auch echt sei.

Wie mit den meisten Dingen, lässt sich auch mit Geld viel Sinnvolles und genauso viel Unsinniges anstellen. Würde man dem Geld nicht so einen hohen Stellenwert beimessen, käme man vielleicht auf die Idee, dass Geld allein dazu da ist, um es sinnvoll auszugeben. Im stetigen Kreisen benutzte man das viele Geld – das derzeit in Versicherungen, Fonds und der Altersvorsorge  feststeckt und so genannte Risiken abdeckt – um es einem gegenwärtigen Nutzen und nicht einem künftigen Risiko zuzuführen. Das viele schöne Geld, das jedoch nichts anderes als die Angst im Schach zu halten versucht und eine sichere Zukunft vorgaukelt, kommt nicht uns Bürgern zugute, sondern den Unternehmen, die mit unserer Angst einen ordentlichen Reibach machen. Mancher, der noch vor Eintreten des Risikofalls einfach stirbt, wird zumindest persönlich nichts mehr davon haben.

Wir ahnen aber bereits, dass da was nicht stimmen kann. Weshalb können sich Allianz, MLP & Co eigentlich so protzige Gebäude leisten? Wieso diese überwältigende Gigantomanie allein im architektonischen Äußeren dieser Finanzriesen? Mit wessen Geld ist all dies entstanden? Und wiegen etwa die dortigen Arbeitsplätze diese verschwenderische Hülle und Fülle auf?

Ab spätestens jetzt begehen wir jedoch einen Denkfehler. In der Annahme, dass ein Riese von alleine schrumpfen müsste, im Neid und in der Missgunst ob einer solchen Zurschaustellung von Reichtum und Macht glauben wir, dass die Leute, die das „da oben“ zu verantworten haben, sich eines Besseren besinnen würden, wenn man sie nur stark genug im öffentlichen Licht brandmarkt. Geholfen hat dies vielleicht temporär und manch einer bekam ein schlechtes Gewissen. Ausgemerzt hat es diese Art des Wirtschaftens und Seins jedoch nicht. Die Frage ist: Warum nicht?

Ganz einfach: Weil wir alle dabei fleißig mitmachen. Im Annehmen der Angst, im Annehmen der Vorstellungen, die eine medial verseuchte Kultur uns tagtäglich einimpft, im Kampf um die besten und „sichersten“ Arbeitsplätze gehen wir uns gegenseitig an die Kehle, erkennen in Kollegen, Studienkommilitonen , Mitschülern den Konkurrenten – oder auch mal den Leidensgenossen. Selten werden wir uns der eigenen Macht gewahr. Dabei leben wir in einem freien Land, in einer Demokratie und innerhalb eines sozialen Sicherungssystems, das zwar aus allen Löchern pfeift, uns aber dennoch vor dem Schlimmsten bewahrt. Es könnte aber besser sein – viel besser. Und weitaus einfacher.

Wer glaubt, dass er in seinem Job nicht seine Seele an Sie wissen schon wen, verkauft, der irrt. Wer denkt, es sei ja nicht so schlimm, für ein Unternehmen zu arbeiten, dass bekannterweise betrügt, belügt und sich auf Kosten anderer bereichert, der arbeitet Stück für Stück, Stein für Stein an der glitzernden Fassade solcher Konzerne mit. Wer denkt, er mache ja „nur seine Arbeit“, ist genauso ein Rädchen im großen Gefüge, wie alle anderen, die dies von sich glauben.

Wir, jeder Einzelne von uns ist es, der den Multinationalen und Aktiengesellschaften ihre Macht in die Hände legt. Indem wir Telekom-Aktien kauften, nachdem diese an die Börse ging. In der Hoffnung, selbst auch etwas vom großen Kuchen abzubekommen. Und hinterher, wenn die Rechnung nicht aufgeht, mit den Fingern auf die Schuldigen zeigen zu können. Doch an welcher Stelle sollten wir unser Gehirn einschalten?

Auch das ist ganz leicht: An der Stelle, an der uns unsere eigene Gier am Schlawittchen gepackt hat. Und ganz besonders an der Stelle, die uns eine Tür zur Information öffnet. Wie gut weiß man eigentlich über seinen Arbeitgeber Bescheid? Womit verdient ein Unternehmen sein Geld? Wie behandelt es seine Arbeitnehmer? Wo steht man selbst? Ist es nicht so, dass jemand, der sich um einen neuen Job bemüht, auch noch andere Kriterien heranziehen sollte, als die, wie viel ihm die Arbeit einbringen wird? Corporate Responsibility – das ist keine Einbahnstraße. Jeder sollte sich verpflichtet fühlen, seinen Teil dazu beizutragen. Unbequeme Fragen zu stellen, nicht alles abnicken und absegnen, das einem nicht koscher vorkommt.

Wer kennt nicht das Gefühl, einen Arbeitsplatz auszufüllen, mit dem er sich im Grunde genommen nicht wirklich identifizieren kann. Doch anstatt diesem Umstand mit Verstand und Gefühl zu begegnen, beruhigt man sich damit, dass der Job ganz einträglich ist. Und landet wieder bei der Ersatzbefriedigung Geld. Sonderzahlungen, Boni-Ausschüttungen, das sind die Lockvögel für eine Gesellschaft, in der das Geld einen unangemessenen Stellenwert bekommen hat. Ändern tut sich auf diese Weise nichts. Die so in Arbeit Stehenden haben zwar mehr Geld, doch geben sie dieses Geld entweder für teurere Konsumgüter aus, schließen noch exklusivere Versicherungen für alle Eventualitäten ab und fahren statt ein, zwei Autos.

Was bedeutet eigentlich Selbstständigkeit?

Die meisten streben nicht nach Selbstständigkeit, sondern danach, in einem gesicherten Angestelltendasein möglichst unflexibel zu arbeiten. Die Zahlen sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache. In einem Land, das rund achztig Millionen Bürger zählt, gibt es gerade mal fünf Millionen Selbstständige. Das Angestelltendasein ist der Kinderspielplatz, bei dem die Geräte schon fertig aufgebaut da stehen und zur Benutzung einladen. Die eigene Fantasie anzustrengen, ist nicht nötig.

Das Angestelltendasein entbindet uns davon, selbstständig zu denken. Der Arbeitgeber managed die Abgabe der Sozialversicherungsbeiträge und der Steuern, wir betreten fertig ausgestattete Werkshallen und Büroräume, bekommen die nötigen Handwerkzeuge und Computer gestellt, stellen oder setzen uns hin und fangen an zu arbeiten. Nine to five. Oder von früh bis spät. Viel zu oft fühlen wir uns als Opfer.

Beispielhaft ist hier die Medienbranche, innerhalb der es meistens sehr kreativ zugeht. Der mit dem Kreativsein Beauftragte ist ein Spezialist seines Fachs. Die gesamten Abläufe, die sich hinter den Kulissen seines Angestelltenlebens abspielen wie Lohnbuchhaltung, Waren-Bestellungen, Verhandlungen mit Lieferanten, der Installation von Hard- und Software, dem Kauf einer Kaffee-Maschine für die Büroküche und so weiter und so fort: von all dem hat er kaum bis wenig Ahnung.

Wie soll sich so jemand eigentlich irgendwie verantwortlich fühlen? Der Gesamtzusammenhang bleibt ihm – wenn er sich nicht dafür interessiert – verborgen. Unternehmerschaft – das Unbekannte. Und schlimmstenfall ist er so damit beschäftigt, kreative Ideen zu produzieren, dass ihm für nichts anderes die Zeit bleibt. Doch die Hochschulabsolventen der Grafikerschmieden und Werbefachschulen reißen sich um die Jobs bei den Rennommierten der Branche. Als gäbe es kein Morgen. Sie arbeiten mit Anfang dreißig als Praktikant, nur um im Lebenslauf eine wichtige Station markieren zu können. Danach arbeiten sie täglich neun bis elf Stunden. Mit dem Ziel, sechzigtausend oder mehr Euro im Jahr nach Haus zu tragen. Aber irgendwann kommt der Moment für viele, wenn sie gewahr werden, dass sie für diese Art von Arbeit entweder zu alt oder zu ausgebrannt sind.

Kritiker eines solchen Systems sprechen davon, dass die Unternehmen Humanressourcen verbrauchen – und möchten die Unternehmen allein dafür in der Verantwortung sehen. Kritiker eines solchen Systems sollten aber darüber sprechen, warum die Menschen das mit sich selbst tun. Zwingt uns etwa jemand dazu? Ist es nicht vielmehr der eigene Scharfrichter, der einen antreibt, das Lohnniveau zu steigern, komme was wolle, um die heimlichen Raten fürs Auto und sonstige Luxusgüter finanzieren zu können? Ist es denn tatsächlich so, dass unsere Bildung und Ausbildung – wo sie vorhanden ist – für nichts weiter gut sein soll?

Sehr viele Menschen haben sehr viel. Davon würden diejenigen, die sehr wenig haben, auch etwas abhaben wollen. Dass sie damit gleichzeitig auch deren Sorgen abkaufen würden, darüber denkt man nicht so gerne nach. Geld verpflichtet. Es hat gefälligst auch irgendwie „charitiy“ zu sein. Wer offensichtlich reich ist und nichts dem Gemeinwohl spendet, den darf man an den Pranger nageln. Nichts davon ist wirklich wahr. Es ist lediglich gelebte Wirklichkeit, dass Menschen, die zudem nicht nur sich selbst, sondern auch noch eine Familie zu versorgen haben, sich noch mehr ängstigen lassen und unter Druck stehen als diejenigen, die allein für sich selbst verantwortlich sind. Sich den Job tatsächlich selbst auszusuchen: das trauen sich viele erst gar nicht.

Geld ist einfach nur Geld. Wäre es gerecht verteilt, würden wir alle es mit vollen Händen ausgeben. Und vielleicht einfach nur ein paar mal mehr darüber nachdenken, wofür eigentlich. Mit Sicherheit würden wir uns wie die Könige fühlen. Reich an Glück und arm an Geld.

Ohne ein bedingungsloses Grundeinkommen scheint das nicht zu gehen.

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33 Kommentare zu „Wie wird man reich?“

  1. @ Rudi: danke für diesen Beitrag. Ich habe mich mit Herrn Gastmann – der das Bandbreitenmodell erfunden hat – in Verbindung gesetzt und stehe jetzt im Mailkontakt, um mir einige Dinge erklären zu lassen. Spannend, dass es auch noch ganz andere Reform-Ansätze gibt.

    Jedenfalls: super, dass Sie die Diskussion hier um diese Info bereichert haben.

  2. Hallo zusammen,

    also ich verfolge eure Diskussion mit großen Interesse…

    Zuerst stehe ich der Freiwirtschaftslehre sehr positiv gegenüber und arbeite mich durch die umfangreichen Publikationen…..

    Allerdings eine Lehre ohne Evolution ist keine Lehre mehr und punkt.

    Warum sonst wird diese zum Dogma das man wie Anhänger der marxistischen Denkschule versucht dialektisch zu rechtfertigen aber wie man sich auch dreht dabei: “ Der Arsch bleibt immer hinten“

    Der FW gelang es wie keiner anderen Lehre den Kapitalismus zu zerlegen Gesell konnte nie widerlegt werden…

    So allerdings sollte man auch den zeitlichen Kontext beachten, was bedeutet das die Lehre sich weiterentwickeln muss, Stillstand ist Rückschritt…

    Ich denke den Gegnern des BGE stört der Fakt das dieses Einkommen bedingungslos ausgezahlt wird und nun unterstelle ich mal proforma das diese das mit Leistungslos gleichsetzen..

    Nach meinen Dafürhalten ist das BGE auch nicht kapitalistisch sondern diametral “ Antikapitalistisch “

    Warum es verschafft Unabhängigkeit besonders weil ich dann frei verhandeln kann wenn es um die Fragestellung einer Arbeit geht in der ganzen Konsequenz es gibt mir eine Machtstellung die mir auch kein individuelles Streikrecht verschaffen könnte!

    Desweiteren sei angemerkt das auch das Gewinnstreben auch in einer Freiwirtschaft nicht partout aufhören würde in Hinblick auf Effizienzsteigerungen würden auch Arbeitsplätze dem zum Opfer fallen….

    Die Realität derzeit ist aber das genaue Gegenteil durch das entstandene Prekariat entstand Skaverei wer das wegdiskutiert lebt nicht auf diesen Planeten..

    So besehen haben wir schon ein Grundeinkommen allerdings nicht bedingungslos nämlich Leistungen nach dem SGB II, und Menschen gehen trotzdem arbeiten sogenannte Aufstocker also nichts mit Schattenwirtschaft..

    Übrigens sind das Totschlagargumente die dann mal dezidiert belegt werden sollten..

    Dieses „Grundeinkommen“ befördert aber die Menschen in das Prekariat, folglich sollte ein wirkliches Grundeinkomen wesentlich höher sein…

    Auch ist die Frage noch nicht abschließend geklärt wie unser politisches System auch in der Freiwirtschaft aussehen sollte….

    Wenn ich einmal von der Hypothese einer parlamentarischen Demokratie ausgehe, gehe ich auch vom erheblichen Widerstand gegen die Freiwirtschaft aus….

    Auch diese Frage muss noch abschließend geklärt werden sie ist eigentlich völlig unbeantwortet!

    Aber zurück zum BGE das ich befürworte eine andere Alternative wäre das sogenannte BandBreitenModel

    http://www.bandbreitenmodell.de/

    Allerdings bin ich mich da noch am einarbeiten und wage hier keine dezidierte Aussage…

    Auch einige Freiwirte sollten den Mensch nicht nur auf “ Arbeit “ reduzieren dazu ist das Individuum viel zu komplex…..

    Nachdenkliche Grüße Rudi

  3. @Andreas Zeist

    „Die NWO ist nicht verhandelbar und hierzulande wird eh zu viel Zappes gemacht, die Kapitalisten lachen sich schief“

    Ja – über die Leute welche die geniale gesellsche Idee mit Ihrer Kommunkationstechnik behindern.

    @StarWars

    ja sorry, die „freie Zuchtwahl“ hätte ich in Ihrer heutigen Mißverständlichkeit nicht ansprechen müssen. :o)

    Die leistungslosen Einkommen sind n.m.E. mit einer Geldreform keineswegs komplett abgeschafft. Es bleiben Fragen im Bereich der Monopoleinkommen aus Marktvermachtung, Ökologie, Soziales offen, wobei die FW Antworten mir als radikale Glaubensbekentnisse wohl bekannt, aber keineswegs auch aus meiner praktischen Wirtschaftstätigkeit komplett nachvollziehbar sind. Ich denke, dass mit einem Grundeinkommen aus der Besteuerung von Ressoursen und Marktstörungen eine gute Ergänzung der Idee einer Geldreform besteht.

    Auf alle Fälle ist das Losgehen auf eine starke Reformbewegung ,die Ihre Vorstellungen ohne eine Geldreform nicht umsetzen kann, schon aus strategischer Sicht selten dämlich, wie leider vielerlei kommunikative Fehlleistungen der „Gesellianer“.

    Die Freiwirte sind der größte Feind der Freiwirtschaft Punkt

    Traurig, dass dies schon immer so war. Habe jetzt bei Keynes gelesen wie die Freiwirte Ihn so genervt haben, dass er erst am Lebensende sich dem Reiz des Gedankens nicht mehr ohne Würdigung entziehen konnte.

  4. @ → Jörg Buschbeck
    06 März, 2010 um 15:00 Uhr

    → Zitat: Ist nicht der, der sich mit kleinem Grundeinkommen begnügt in Zeiten knapper Ressoursen gesellschaftlich “besser” zu bewerten, als der der unbeding ein großes Auto, großes Haus und was weis ich durch intensivste Erwerbstätigkeit anstrebt?-/-

    Damit es für die Elite noch reicht ???

    → Zitat: Und für die gibt es dann bei Ihnen den freiwirtschaftlichen Arbeitsdienst oder doch bürokratiegeprüfte Staatsleistungen?-/-

    Die Frage beantwortet sich aus dem Inhalt meiner bereits geposteten Beiträge.
    Darüber hinaus berühren mich solcherlei Spitzfindigkeiten nicht im Geringsten.
    Ich habe nichts gegen Bürokratie geprüfte Staatsleistungen, jedenfalls nicht solange diese nicht gegen die Menschenrechte verstoßen.
    Ich hätte auch kein Problem damit meine Ansprüche prüfen zu lassen, wenn ich schon fremde Menschen für mich arbeiten lasse.

    → Zitat: Ist nicht alles ein Frage der Ausgestaltung über die man eine gesellschaftliche demokratische Diskussion zum unbestrittenen
    “Für und wieder” jeder Idee braucht? -/-

    Natürlich, ich kann auch den Kapitalismus noch zum Wunderknaben diskutieren, da bediene ich mich dann der BGE Vorstellungen dieser roten Töchter aus der Linkspartei und erzähle den Leuten man könne den Blödsinn auch über Vermögenssteuern bezahlen.

    Die NWO ist nicht verhandelbar und hierzulande wird eh zu viel Zappes gemacht, die Kapitalisten lachen sich schief.

  5. @ Jörg Buschbeck

    Ich kann ja die BGE-Bewegung völlig nachvollziehen, befürchte jedoch, das damit das Pferd von hinten aufgezäunt wird.
    Für Gesell standen nur die leistungslosen Einkommen(den Rentier) zur Debatte, die es zu eliminieren gilt.
    Wenn der Urfehler des Kapitalismus, das durch eine einmalige Einnahme ein ewig fortdauender Anspruch erwächst, endlich beseitigt wird, dann kann sich niemand mehr dem Prinzip Leistung entziehen, wie auch?
    Dann ist es wie beim Pilze sammeln, die man lieber verschenkt, bevor sie vergammeln.

    Wieso Global Change jetzt wieder leistungsloses Einkommen einführen möchte,wo sie doch daruf und dran ist diese zu eliminieren, erschliesst sich mir im Moment nicht und ich geb mir echt alle Mühe das zu verstehen..
    BGE in unserem heutigem System ist nachvollziehbar und berechtigt, nach Einführung eines vom Hortung geschützen Geldes jedoch nicht mehr.
    Ja ich weiß; AMEN

    Zitat:
    „Grundeinkommen für Mütter zur Ermöglichung der freien Zuchtwahl ist“ aber ok – steht in einem Psalm.“

    Bitte jetzt nicht die Jutta Dithfurt spielen, du weist ganz genau was Gesell mit dem Muttergeld zu erreichen gedachte.
    Die Unabhängikeit der Frauen, die durch natürliche Umstände, in dieser Zeit nicht mehr leisten konnten und dadurch beim Manne zum Bittsteller degradierten.
    Leistung muss sich wieder lohnen, nicht war Guido ?

  6. @ → Jörg Buschbeck
    06 März, 2010 um 14:39 Uhr

    → Zitat: Ich bin ok (Inhaber der einzigen Warheit)-/-

    Falsch ich bin nicht mit der einzigen Wahrheit unterwegs, sondern mit der Natürlichen Wirtschaftsordnung von dem Gesell und da werde ich nicht vorher noch’n Bastelstündchen mit veranstalten, um da irgendwelche Normalos für zu gewinnen, die dann doch wieder abspringen, weil ich denen sonstwas in die NWO gepackt habe.

    Die Wahrheit sehen die Leute auf der Schuldenuhr vom BdSt.

    Bei mir bekommen sie auch keine Belehrung sondern Aufklärung.
    Die BGE Befürworter bekommen von mir Ablehnung.

  7. >“Ein Bezieher eines Grundeinkommens jedoch, garantiert nicht >gleichzeitig eine reguläre Arbeitsaufnahme.“

    die REGULÄRE Arbeitsaufnahme – das Maß aller Dinge?

    Ist nicht der, der sich mit kleinem Grundeinkommen begnügt in Zeiten knapper Ressoursen gesellschaftlich „besser“ zu bewerten, als der der unbeding ein großes Auto, großes Haus und was weis ich durch intensivste Erwerbstätigkeit anstrebt?

    >“Es ist vielmehr damit zu rechnen, dass sich viele mit dem >Grundeinkommen arrangieren und den lieben Gott nen guten Mann >sein lassen, bzw. schwarz arbeiten und schmuggeln“

    Und für die gibt es dann bei Ihnen den freiwirtschaftlichen Arbeitsdienst oder doch bürokratiegeprüfte Staatsleistungen?

    Ist nicht alles ein Frage der Ausgestaltung über die man eine gesellschaftliche demokratische Diskussion zum unbestrittenen
    „Für und wieder“ jeder Idee braucht?

  8. @ → Jörg Buschbeck
    06 März, 2010 um 14:22 Uhr

    → Zitat: Grundeinkommen für Mütter -/-

    Ist ne ganz andere Geschichte, denn dabei wird eine geleistete Arbeit entlohnt.

    Ein Bezieher eines Grundeinkommens jedoch, garantiert nicht gleichzeitig eine reguläre Arbeitsaufnahme.
    Es ist vielmehr damit zu rechnen, dass sich viele mit dem Grundeinkommen arrangieren und den lieben Gott nen guten Mann sein lassen, bzw. schwarz arbeiten und schmuggeln.

  9. @Zeist

    → Zitat: als die Religion unsympatischer Menschen.-/-

    Weil ich nicht ihrer Meinung bin?
    – damit kann ich leben!

    Meine Meinung ist unwichtig und kann völlig falsch sein – nur eines weis ich genau. Kommunikation funktioniert niemals durch
    Belehrung anderer nach dem Motto:

    Ich bin ok (Inhaber der einzigen Warheit)

    Du bist nicht ok (weil außer meiner Meinung alles andere Mist ist)

    Selbst wenn dies sachlich so ist – man wird damit scheitern und da gibt es reichlich Freiwirte neben Dir die so unterwegs sind. Deweles und Co sind da leider kein Einzelfall.

    Ich bin als dominanter Mensch auch gern in Diskussionen in Fachforen hart mit Nicht-OK-Botschaften unterwegs. Aber wenn man mit der FW-Idee bei Normalos werblich unterwegs ist – kann man damit nur Schaden anrichten.

  10. „Dich hab ich auch nicht gemeint, zurechtgebogen wird die Freiwirtschaft von Trittbrettfahrern wie den BGE Befürwortern, die ihre Massenalimentation sonst gar nicht bezahlen könnten“

    Richtig, ohne Geldreform ist ein Grundeinkommen ein Unding. Aber anstatt aus dieser guten strategischen Überlegung was zu machen, verprellen wir lieber reformorientierte Leute weil Grundeinkommen für alle nicht in der Gesell-Bibel steht. Grundeinkommen für Mütter zur Ermöglichung der „freien Zuchtwahl“ ist aber ok – steht in einem Psalm. Grundeinkommen für Menschen zur Ermöglichung der freien Arbeitswahl steht dagegen leider in keinem Psalm der Gesell – Bibel. Ketzerei – Alarm

  11. @ → Jörg Buschbeck
    06 März, 2010 um 10:12 Uhr

    → Zitat: Freiwirtschaft ist Dank Leute wie Ihnen bald jederman bekannt -/-

    Das ist gewollt!

    → Zitat: als die Religion unsympatischer Menschen.-/-

    Weil ich nicht ihrer Meinung bin?
    – damit kann ich leben!

    → Zitat: Selbst wenn der Allmächtigkeitsanspruch von Geld und Bodenreform stimmen würde, was ich nach 15 Jahren Beschäftigung mit dem Thema bestreite,wäre es ein Rießenfehler so wie Sie in die Diskussionen zu gehen. So funktioniert keine Kommunikation mit Menschen und die müssen wir erreichen wenn es eine Geldreform geben soll.-/-

    Auf den Allmachtsanspruch würde ich es erst mal ankommen lassen u. wenn’s dann noch nicht passt, kann man immer noch an den Stellen reparieren wo’s tropft.
    Wir Techniker nennen das Versuch u. Fehlschlag, ist so ne Masche, wenn man nicht auf Erfahrungswerte zugreifen kann.

    So wie ich in die Diskussion gehe mache ich aber den Leuten nichts vor, ich brauche keinen mit leistungslosen Einkommen ködern, nur um die Freiwirtschaft zu verkaufen, denn die wird zum Selbstläufer, sobald die Leute sich damit befassen.
    Man darf nur nicht alles Mögliche dranhängen u. rein interpretieren dann passt’s schon.

  12. @ → Star Wars
    06 März, 2010 um 12:05 Uhr

    → Zitat: Ich hab mir nichts zurecht gebogen, sonder nur zum Thema Freizeit eine Frage gestellt, -/-

    Dich hab ich auch nicht gemeint, zurechtgebogen wird die Freiwirtschaft von Trittbrettfahrern wie den BGE Befürwortern, die ihre Massenalimentation sonst gar nicht bezahlen könnten.

    Das Problem ist, dass ahnungslose Mitleser glauben, das BGE gehöre zur Freiwirtschaft und das genau ist eben nicht der Fall.

    Was die Aussagen der Herren Creutz u. Oldy betrifft so bin ich mir sicher das die angesprochenen Freizeitpotentiale auch über die Vollbeschäftigung finanziert werden und nicht über ein BGE.

    Wenn ich mir zB. dank Freigeld ein Haus leisten kann, brauche ich später keine Miete zahlen und Dank Vollbeschäftigung kann man auch Leute eher in Rente gehen lassen.
    Letztlich ist das eine Frage wie man Arbeit bewertet.
    Wenn die vorhandene Arbeit nicht reicht, muß man die eben verteilen.
    Ohne Wachstumszwang ist das überhaupt kein Problem.

    Ich muß aber sagen, dass ich diese Freizeitgedanken nicht so ganz nachvollziehen kann, denn nach über hundert Jahren Kapitalismus, werden wir noch Generationen voll beschäftigen, alleine um das zu reparieren was der Kapitalismus zerstört hat.
    Auch wird sich das mit der Automation in Grenzen halten, denn unter freiwirtschaftlichen Bedingungen werden die Menschen Individualität u. Qualität nachfragen, einfach weil sie’s wieder bezahlen können u. daraus ergibt sich nach meinem Dafürhalten auch eine Änderung der Produktionsmethoden u. der Arbeitsbedingungen.

  13. @ Andreas Zeist
    Zitat-
    „Da geht das nämlich schon los, solche Fragen werden nur gestellt, wenn Leute versuchen sich die Freiwirtschaftslehre zurechtzubiegen und mit kapitalistischen Komponenten zu verwässern“.

    Ich hab mir nichts zurecht gebogen, sonder nur zum Thema Freizeit eine Frage gestellt, die überall in der Freiwirtschaft verbreitet wird, wie z.b bei Helmut Creutz zu lesen.
    Zitat:
    „Und im Zuge des weiteren technologischen Fortschrits könnten sogar die Arbeitszeiten und -Leistungen laufend weiter reduziert und in größere Freizeit und Freiheit umgesetzt werden, ohne jegliche ökonomischen oder sozialen Probleme und mit positiven ökologischen Folgen!“

    Oder Hans Eisenkolb ( Oldy) der fragte:
    Zitat
    „Letzthin machte ich mir einmal so Gedanken, was die Leute eigentlich tun werden, wenn
    die Freiwirtschaft weltweit eingeführt ist und niemand mehr für die Zinsen und für den Nachtwächterstaat arbeiten muß und wenn die meiste andere Arbeit von Robotern gemacht wird.“
    Ja was denn nun, Bücher oder Alkohol?

  14. >Eine Demurrage auf Sichtguthaben u. Bargeld sowie ein >Vorkaufsrecht des Staates auf Grund und Boden ist alles was wir >brauchen.
    >Das Grundeinkommen ist damit kein Thema mehr.Andreas Zeist

    Ich sehe dies anders und andere sehen dies wieder anders.

    Freiwirtschaft ist Dank Leute wie Ihnen bald jederman bekannt –
    als die Religion unsympatischer Menschen.

    Selbst wenn der Allmächtigkeitsanspruch von Geld und Bodenreform stimmen würde, was ich nach 15 Jahren Beschäftigung mit dem Thema bestreite,wäre es ein Rießenfehler so wie Sie in die Diskussionen zu gehen. So funktioniert keine Kommunikation mit Menschen und die müssen wir erreichen wenn es eine Geldreform geben soll.

  15. @ → Jörg Buschbeck
    06 März, 2010 um 02:09 Uhr

    → Zitat: ach, ist die Freiwirtschaft keine “(neo)liberale” Idee im besten Wortsinn? -/-

    Nein sie geht auf „Pierre-Joseph Proudhon“ zurück und der Mann war Anarchist.

    Lesen sie einfach mal Die Natürliche Wirtschaftsordnung dann wird ihnen einiges klarer.
    Im Netz gratis: PDF von Florian Seiffert/Die Natürliche Wirtschaftsordnung/Silvio Gesell

  16. @ → Star Wars
    05 März, 2010 um 21:56 Uhr

    → Zitat: Meine aller erste Frage, vor 3 Jahren, an die Freiwirtschaft war:- Was machen die Menschen mit ihrer neu gewonnen Zeit,-/-

    Da geht das nämlich schon los, solche Fragen werden nur gestellt, wenn Leute versuchen sich die Freiwirtschaftslehre zurechtzubiegen und mit kapitalistischen Komponenten zu verwässern.

    Die Freiwirtschaft gibt niemandem neue gewonnene Zeit, sie gibt nur ehrliche bezahlte Arbeit für ehrliches Geld.
    Das Ziel ist eine stabile Wirtschaft durch ein umlaufendes Geld, welches nicht unnötig gehortet werden wird.
    Eine Demurrage auf Sichtguthaben u. Bargeld sowie ein Vorkaufsrecht des Staates auf Grund und Boden ist alles was wir brauchen.
    Das Grundeinkommen ist damit kein Thema mehr.

  17. @ → Jörg Buschbeck
    06 März, 2010 um 01:15 Uhr

    → Zitat: ach das reguliert wieder der Staat? schöne Freiwirtschaft -/-

    Nein das regelt die Konkurrenz, denn wenn sie das Kapital mit der Demurrage in die Wirtschaft treiben, erhalten sie eine Konkurrenz, die einen Markt schafft, der nur noch die Arbeit bezahlt.
    Die Unternehmer werden froh sein gute Löhne zahlen zu dürfen.

    Anfang der 70ger Jahre als in Deutschland noch Geld verdient wurde, sind uns die Unternehmer auf den Baustellen hinterher gelaufen u. haben sich gegenseitig die Leute abgeworben.
    Ich habe in der Zeit mehr verdient als heute.

    → Zitat: Mißerfolgsgarantie seit fast 100 Jahren. -/-

    Aber offensichtlich attraktiv genug um ein neoliberales Gewurschtel wie das Grundeinkommen dranzuhängen.

  18. @Star Wars
    mit Grundeinkommen ist es wie mit Freiwirtschaft.
    Hinter dem Begriff verstecken sich ganz verschiedene Konzepte.
    Bei Global Change soll „Monopoleinkommen“ umverteilt werden und damit Sachen marktwirtschaftlich gesteuert werden die eine Geldreform eben nicht steuert. Und eben auch ein freier Arbeitsmarkt.

    Aber die Pedition auf 1500,-/Monat für jeden habe ich übrigens wegen des viel zu hohen Betrags auch nicht unterschrieben.

    Auch im Wirtschaftswunder haben viel zu viele die soziale Absicherung eines festen Arbeitsplatzes gesucht. Entmonopolisierung läuft aber am besten über massenhaft sozial abgesicherte Selbstständige. Ökologie läuft am effektivsten in dem man Naturverbrauch einen Preis gibt und dann aber Akzeptanz über „Grundeinkommenskickback“ schafft.

  19. >Solche individuellen Schwächen soll ein bezahlbares >Bildungssystem verhindern und da wo das nicht zu verhindern ist, >kann immer noch gezielt alimentiert werden.
    >Abgesehen davon schrieb ich das Arbeit neu bewertet werden muß >und darunter verstehe ich u. a. das einfache Arbeiten besser >bezahlt werden müssen.

    ach das reguliert wieder der Staat? schöne Freiwirtschaft

    Wo bleibt die Logik? Der Hortungsschutz von Bargeld kann die Mindestpreisstörung im Geldmarkt beheben und damit den fehlallokalisierenden staatssozialistischen Keynesianismus ersetzen.

    Grundeinkommen + freier Arbeitsmarkt ist exakt der gleiche Weg aus der Fehlallokation.
    Die Mindestpreisstörung im Arbeitsmarkt wird ebenso wie im Geldmarkt abgeschafft. Und für eine Finanzierung aus progressiver Besteuerung hoher Einkünfte aus Marktvermachtung sind wir sowieso. Geringe Einkünfte werden am besten gar nicht mehr besteuert und erfasst – die arbeiten alle ganz offiziell „schwarz“.

    Ich kann in Ihren Einlassungen nur das krampfhafte Bekämpfen einer „konkurierenden Idee“ erkennen – normal verbissene Freiwirtschaftsideologie halt – mit Mißerfolgsgarantie seit fast 100 Jahren.

  20. @ → e-lan
    05 März, 2010 um 19:53 Uhr

    → Zitat: Ein Grundeinkommen versetzt die Menschen erst in die Lage, selbst etwas zu erwirtschaften. -/-

    Ein Irrtum, denn das Grundeinkommen führt zu Wettbewerbsverzerrungen, denn wer keiner Erwerbsarbeit nachgehen muß weil er abgesichert ist, der wird letztlich den Marktpreis vernichten und wahrscheinlich nicht mal Steuern bezahlen, weil sich seine Beschäftigung dann nicht mehr lohnt.

    Es ist eine bodenlose Naivität zu glauben das so etwas funktioniert und die Idee dazu kommt aus der neoliberalen Schicht dieser Gesellschaft, die beabsichtigt sich mit dem Grundeinkommen aus der Solidarität zu verabschieden und den Staat bzw. die Verwaltung zu privatisieren.
    Stichwort Arvato/Würzburg.
    Wenn das ihre schöne neue Welt ist verzichte ich dankend, dann kann ich Global Change 2009 nicht mehr weiter empfehlen.

  21. @ → Jörg Buschbeck
    05 März, 2010 um 19:04 Uhr

    → Zitat: konkrete Frage – was machen Sie mit Menschen, deren MARKTWERT wegen individueller Schwächen in einer “Freimarktwirtschaft” z.B. bei 1,-Euro/h Stunde liegt?-/-

    Solche individuellen Schwächen soll ein bezahlbares Bildungssystem verhindern und da wo das nicht zu verhindern ist, kann immer noch gezielt alimentiert werden.
    Abgesehen davon schrieb ich das Arbeit neu bewertet werden muß und darunter verstehe ich u. a. das einfache Arbeiten besser bezahlt werden müssen.

    → Zitat: Als ob die Menschen sich heute nur wegen zu hoher Bankzinsen nicht selbstständig machen – dass ist doch wohl völlig weltfremd? -/-

    Soo? ist das so?
    (Können sie bei Helmut Creutz nachlesen, Arbeitslosigkeit steht in direktem Zusammenhang mit der Zinsentwicklung)

    Dann raten sie mal was ich mit meinem Betriebskapital mache, wenn mir die Ackermänner 25% Rendite versprechen.
    Ich werde besagten Ackermännern meine Knete vor die Füße legen u. meine Füße lege ich dann hoch.
    Ich muß nämlich mit meinem Gewinn aus Wertschöpfung wenigstens um den Faktor Arbeit über die Rendite meines vergleichsweise angelegten Betriebskapitals kommen, um das sich mein Einsatz gelohnt hat.

    → Zitat: Ein Grundeinkommen ist die ideale Bais für mehr selbständiges freies Arbeiten ohne Sozial-Bürokratie -/-

    Wenn sie ein Grundeinkommen zahlen das seinen Namen verdient werden sie Bürokratie einsetzen ohne Ende allein um der Schattenwirtschaft Herr zu werden.

    Wir sind doch wohl nicht so naiv zu glauben, dass die Leichtlohngruppen in ihrer neuen Freizeit untätig bleiben.
    Nein die werden schwarz arbeiten u. schmuggeln bis die Schwarte kracht.

  22. Ach und noch eins.
    Niemand will allimentiert werden, man zeige mir den, der sich fremndfinanziert „helfen“ lassen möchte.
    Der überwiegende Teil der Hartz IV Empfänger will doch Leisten und das möglichst unabhängig !
    Nur eine Gesellschafft die in VERANTWORTUNG wirtschaftet wird sich als solche auch so nennen können.
    In dem Wort Verantwotung steckt das Wort ANTWORT.
    Das was der Freiheit am nächsten kommt ist gefragt und nicht ein System das in Abhängigheit verharrt.
    Meine aller erste Frage, vor 3 Jahren, an die Freiwirtschaft war:
    Was machen die Menschen mit ihrer neu gewonnen Zeit, Bücher oder Alkohol?
    Mir schwant leider bis heute die römische Dekadenz !
    An dem Tag an dem das Grundeigentum durchs das Parlament gewunken wird, beginnen die Maurer ihre Arbeit.

  23. „Ein Grundeinkommen ist die ideale Bais für mehr selbständiges freies Arbeiten ohne Sozial-Bürokratie. Als ob die Menschen sich heute nur wegen zu hoher Bankzinsen nicht selbstständig machen – dass ist doch wohl völlig weltfremd?“

    @ Buschbeck

    Wenn an der Buschbekschen Pille-Palle Theorie- wo Sachwertsparen auch zu Minimalrendite lohnt- nur ein Funken Wahrheit steckt, dann gibt es auch wieder Arbeit für jedermann.
    Wozu dann Grundeinkommen?
    Nach dem 2. Weltkrieg wo ein Grundeinkommen am nötigsten gewesen wäre, kam es auch ohne dieses sozial Instrument zur einer Wirtschaftsblüte, von der heute noch alle Welt träumt.
    Es brauchte überhaupt keines Grundeinkommen obwohl die Not am höchsten war.
    Warum?
    Weil der Rubel rollte, alle benötigten etwas, bis dann das SPAREN einsetzte und somit den Staat erstmals, in die Verschuldung zwang.
    Es sind wohl die zwei Systeme die verwirren, die, die möglich sind und die, in der wir leben.
    Ist es nicht ein Wiederspruch von Schuldtilgungsmittel zu sprechen und gleichzeitig zu allimentieren?
    Der erste Schuß verspricht auch Glücksgefühle und endet später, an der Nadel !

  24. „Und genau deshalb ist das Grundeinkommen ungeeignet denn es schafft genau die Abhängigkeit, die den Menschen in Angst versetzt.
    Abhängig zu sein von etwas, was man nicht selbst erwirtschaftet hat!“

    Ein Grundeinkommen versetzt die Menschen erst in die Lage, selbst etwas zu erwirtschaften. Viel mehr Menschen als heutzutage könnten ihr eigenes Business aufziehen und würden es auch tun. Arbeitgeber und Arbeitnehmer finden sich in gänzlich neuen Positionen. Das wollen Sie einfach nicht wahr haben. Das Grundeinkommen kann mehrere Funktionen ausüben:
    – Fortbildung mit ausreichend finanzieller Polsterung im Rücken
    – Selbstständig machen
    – sich der Familienarbeit widmen und nur einen kleinen Zuverdienst erwirtschaften (für alte Menschen oder Kinder)
    – Lehren (dort, wo Menschen bereits ein langes Berufsleben hinter sich haben und ihre Kenntnisse an andere weitergeben möchten)
    usw.

    Angst ist der Hemmschuh, der in der Gegenwart die Kräfte lahmlegt und die Menschen in Stagnation hält. Das Grundeinkommen wäre bloß Mittel zum Zweck.

    Sie möchten einfach nicht anerkennen, dass Menschen tatsächlich fähiger sind, als Sie es annehmen. Kein einziges System – egal welches – wird jemals eine glorreiche Zukunft erleben, wenn wir nicht an uns selbst glauben und Lust haben auf eine Veränderung in Richtung einer guten Zukunft für alle. Auch für und mit den von Ihnen so genannten „elitären Subjekten“.

    Und Sie vergessen, dass ein Grundeinkommen eben lediglich die Grundbedürfnisse abdeckt, nicht aber den Reiz an der Arbeit oder der schöpferischen Tätigkeit abschafft.

  25. @Andreas Zeist
    konkrete Frage – was machen Sie mit Menschen, deren MARKTWERT wegen individueller Schwächen in einer „Freimarktwirtschaft“ z.B. bei 1,-Euro/h Stunde liegt?

    Ein Grundeinkommen ist die ideale Bais für mehr selbständiges freies Arbeiten ohne Sozial-Bürokratie. Als ob die Menschen sich heute nur wegen zu hoher Bankzinsen nicht selbstständig machen – dass ist doch wohl völlig weltfremd?

  26. @ → Erika Reglin-Hormann
    05 März, 2010 um 16:24 Uhr

    → Zitat: Ohne irgendein System heranzuziehen, geht es in meinen Augen im allerersten Schritt darum, dass gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein nur dann stattfinden kann, wenn man die Menschen von ihrer Angst befreit. -/-

    Und genau deshalb ist das Grundeinkommen ungeeignet denn es schafft genau die Abhängigkeit, die den Menschen in Angst versetzt.
    Abhängig zu sein von etwas, was man nicht selbst erwirtschaftet hat!

    Es kann nur unser Ziel sein diese Abhängigkeiten zu beseitigen, denn auf Abhängigkeiten gleich welcher Art, basieren die Ansprüche elitärer Subjekte, auf Macht und Herrschaft.
    Nur freie Menschen die ihren Unterhalt selber organisieren und sich nicht mehr nehmen als sie tragen können sind in der Lage Egoismus u. Habgier zu überwinden.
    Nur freie in einem homogenen Wohlstand lebende Menschen können frei von Neid und Vorurteilen gewaltlos miteinander leben.

    Die Freiwirtschaft ist der Schlüssel dazu, die Hilfe zur Selbsthilfe.
    Die Angel brauchen wir, nicht den geschenkten Fisch.

    → Zitat: Ohne Automation und Rationalisierung wird das aber nicht gehen. Erkennen Sie den technologischen Fortschritt an und schauen Sie mit, wie wir uns diesen zunutze machen können. -/-

    Technischer Fortschritt wird unter freiwirtschaftlichen Bedingungen ganz anders aussehen, als wir uns das heute vorstellen können, denn wir werden in Dinge und Techniken investieren die heute gar nicht bezahlbar sind und wir werden den Menschen in den Mittelpunkt stellen, anstatt des maximalen Gewinn.
    Das aber wird lange nicht gleichbedeutend sein mit einer Arbeitslosigkeit durch technischen Fortschritt.

  27. Herr Zeist,

    danke für diese Anregung. Ich glaube, dass eine kapitalistische Produktionsweise weder per se schlecht noch als grundsätzlich gut zu bewerten ist. Vielmehr sind es die dahinter stehenden Intentionen – die sind nach wie vor von Menschen gedacht.

    Ganz egal, welches System wir haben mögen: Das einer Freiwirtschaft oder das eines vereinfachten Sozial- und Steuersystems mit einem Grundeinkommen.

    Ohne irgendein System heranzuziehen, geht es in meinen Augen im allerersten Schritt darum, dass gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein nur dann stattfinden kann, wenn man die Menschen von ihrer Angst befreit. Diese Befreiung erfahren sie ganz allein auf der Gefühlsebene, der Intellekt bzw. der Verstand zieht dann nur einfach hinterher.

    Das Grundeinkommen ist in meinen Augen bloß das Vehikel, das dazu beitragen wird, dass in der Selbstbestimmung und in der resultierenden Zivilcourage viele Übel keine Chance mehr hätten, weiter Wurzeln zu schlagen.

    Bräuchten wir uns keine Sorgen mehr um die existenziellen Bedürfnisse von uns und anderen mehr zu machen, würde ein enormes Potenzial freigesetzt werden. Dabei geht es nicht nur um die heutige Sicht auf Arbeit.

    Eine Produktivität, wie wir sie gegenwärtig erleben, kann man nun sowohl als Gefahr als auch als Chance betrachten. Jede Medallie hat zwei Seiten. Es ist nur Usus, dass man sich die schlimmsten Szenarien eher herauspickt, als die positiven Folgen.

    Überlassen wir denjenigen weiter das Zepter, die sich nicht um Nachhaltigkeit und Moral scheren, gebe ich Ihnen Recht: der Umwelt und den Menschen tun wir damit keinen Gefallen. Doch gestehen Sie bitte auch zu, dass unsere Welt nicht nur aus schwarzen Schafen besteht.

    Machen Sie sich bewusst, dass es mittlerweile Hunderttausende gibt, die eben genau das verhindern wollen, was Sie anprangern. Drehen wir es also um, in dem wir uns mit Autonomie ausstatten: Zugunsten eines optimalen Gewinns, vollautomatisiert und am Bedarf ausgerichtet, Güter zu produzieren, die unsere Umwelt schützen, sie nachhaltig gesunden lässt und unseren Nachkommen neue, noch unbekannte Ressourcen zur Verfügung stellt.

    Ohne Automation und Rationalisierung wird das aber nicht gehen. Erkennen Sie den technologischen Fortschritt an und schauen Sie mit, wie wir uns diesen zunutze machen können.

  28. @ → Erika Reglin-Hormann
    05 März, 2010 um 13:30 Uhr

    → Zitat: Es muss ein neues System her. Fakt ist, dass eine gestiegene Produktivität Arbeitsplätze auf der einen Seite vernichtet. Sich die Arbeit auf der anderen Seite zu suchen und zu erkennen, worin unsere zukünftige Arbeit bestehen kann, ist das Hauptanliegen der BGE-Befürworter. -/-

    Sie machen meines Erachtens einen entscheidenden Denkfehler.
    Sie gehen von einer kapitalistischen Produktionsweise aus, die zugunsten des maximalen Gewinns vollautomatisiert am Bedarf vorbei Massenmüll produziert, der unsere Umwelt vernichtet und unseren Nachkommen die Ressourcen nimmt.

    Mit einem Freigeld/einer Freiwirtschaft, können wir unserer Produktivität in eine ganz andere Richtung geben.
    Wir werden Vollbeschäftigt sein trotzdem wir nur den echten Bedarf erwirtschaften, aber wir werden mit unserer Produktivität erheblich individuellere Waren produzieren, in erheblich besserer Qualität und wir werden das mit Menschen tun die sich der Maschinen bedienen.
    Maschinen die die Menschen verdrängen, das war gestern.

  29. @ → Jörg Buschbeck
    05 März, 2010 um 10:57 Uhr

    → Zitat: Hortungsgeschütztes Geld bringt den Geldmarkt in Ordnung und mit Grundeinkommen ist es möglich den Arbeitsmarkt und Soziale Aspekte in Ordnung zu bringen. -/-

    Silvio Gesell hatte in erster Linie eine Wirtschaftstheorie zu verkaufen und ist davon ausgegangen, dass mit einer funktionierenden Wirtschaft auch das Soziale nicht zu kurz kommt.
    Ich denke das leistungslose Massenalimentation wie das Grundeinkommen der Freiwirtschaftslehre konträr ist.
    Menschen in einer Zweiklassengesellschaft zu alimentieren, kann nicht das Ziel sein, es muß darauf rauslaufen das Arbeit möglichst neu bewertet werden kann, Einkommensunterschiede egalisiert werden u. der Mehrwert auf die geleistete Arbeit verteilt wird, weil sonst wieder einseitig Leistungsüberschüsse entstehen, die eben wenn auch in anderer Form, wieder gehortet werden.
    Die Ungleichbewertung von Arbeit ist neben dem Zinsgeld ein wesentlicher Fehler in unserer Wirtschafterei, denn es ist das Kapital aus überbewerteter Leistung und enteigneten Mehrwertes welches in Anlage geht.

    Hier wird versucht ein Doppelpack auf den Weg zu bringen das nur scheitern kann und dann haben wir ein Problem, dann wird nämlich jeder sagen es hat nicht funktioniert mit dem Gesell.

    Wer versucht die Freiwirtschaftslehre zu verwässern schadet der Sache mehr als er ihr nützt und deshalb müssen sozialpolitische u. ideologische Aspekte da raus gehalten werden.

    MfG Andreas Zeist

    Die Natürliche Wirtschaftsordnung (Silvio Gesell)

  30. ich schließe mich Herrn Buschbeck an. Herr Zeist – eröffnen Sie doch ein Diskussionsforum oder einen Blog, bei dem Sie die Idee der Freihandelsgesellschaft publizieren. Und schauen Sie, wen Sie dafür mobilisieren können.

    Die Grundeinkommensbewegung versteht sich in erster Linie als sozialpolitisches Instrument, weniger als ein Eisenhammer, mit dem man die Ungerechtigkeit eines gefräßigen Finanzmarktes agressiv zerschmettern kann. Viele sind der guten Hoffnung, dass sich das positive Potenzial, das durch ein Grundeinkommen frei würde, langfristig auf Moral und Verantwortungsbewusstsein niederschlagen wird. Das ist ein sehr langer Prozess, den wir vielleicht kaum noch miterleben werden.

    Es geht Befürwortern auch nicht primär darum, die Arbeitslosigkeit im Sinne der heutigen Politik zu bekämpfen. Denn das ist nicht möglich in dem System, in dem wir leben. Es muss ein neues System her. Fakt ist, dass eine gestiegene Produktivität Arbeitsplätze auf der einen Seite vernichtet. Sich die Arbeit auf der anderen Seite zu suchen und zu erkennen, worin unsere zukünftige Arbeit bestehen kann, ist das Hauptanliegen der BGE-Befürworter.

  31. Hallo Andreas,

    n.m.E. sollte man eins nicht gegen das andere ausspielen.

    Hortungsgeschütztes Geld bringt den Geldmarkt in Ordnung und mit Grundeinkommen ist es möglich den Arbeitsmarkt und Soziale Aspekte in Ordnung zu bringen. Die alte „freiwirtschaftliche Leier“, dass die Geldreform alle Probleme löst, macht die Freiwirte nicht gerade glaubwürdiger und sympatischer. Vor allem ist es n.m.E. eben eine falsche Behauptung und belastet den wichtigen Gedanken der Geldmarktreform nur.

    Grüße Jörg

  32. @ → Erika Reglin-Hormann

    → Zitat: Schwierig wird es dann, wenn wir Geld ausgeben, das wir eigentlich nicht haben.-/-

    Nein schwierig wird es schon wenn wir Geld ausgeben das wir haben.

    Warum?

    Das Geld ist der Ware überlegen, es gammelt ja nicht u. aus der Mode gerät es auch nicht u. so warten wir stets auf fallende Preise (Geiz ist geil).

    Das wir unsere Arbeitsleistung damit entwerten, kommt uns an der Ladenkasse nicht in den Sinn.
    Das jeder der eine Rechnung schreiben kann, seine Kapitalkosten nach unten durchreicht und der Preis der Ware zu über 30% aus Zinsanteilen besteht, (die JAK-Medlemsbank geht sogar von 50% aus), ist auch ein Problem das uns trifft trotzdem wir Geld haben.
    Wir zahlen nämlich unverschuldet den Liquiditätsverzicht des Geldbesitzers, über unseren Konsum.
    Das können sie mit einer Massenalimentation nicht ändern.
    Jede Form von leistungslosem Einkommen kann nur kontraproduktiv sein.

    Das Corpus Delicti ist diese Formel: Kn=K0(1+p/100)^n

    Der Zins ist an die Wirtschaftsleistung zu binden, gemacht wird das mit einer Demurrage auf Sichtguthaben u. Bargeld.
    Sie erhalten dann ein stabiles gleichmäßig umlaufendes Geld, das nur über Arbeit verfügbar wird und nur längerfristig verlustlos zu sparen ist und keinerlei leistungslose Vervielfachung erlaubt.

    Unter solchen Voraussetzungen bekommen sie eine ganz andere Wirtschaft als heute mit dem Zinsgeld, denn wenn sie das Kapital in die Wirtschaft zwingen, ist die Arbeitslosigkeit innerhalb kürzester Zeit Geschichte u. mit ihr das Lohndiktat.
    Die Menschen würden ordentlich verdienen und ganz andere Ansprüche stellen als heute, wo ihnen gleich an der Ladenkasse ein Drittel ihrer Leistung enteignet wird.
    Niemand würde mehr billigen vollautomatisch produzierten Massenmüll haben wollen.
    Individuelle hochwertige Produkte würden bezahlbar u. auch nachgefragt.
    Arbeit würde ganz anders bewertet werden können und die gigantischen Unterschiede in der Entgeltung von Arbeitsleistung würden auch fallen.

    Das Wichtigste aber ist das die Macht u. Herrschaftsansprüche der Geldelite nicht mehr durchzusetzen sind, denn diese generieren sich ausschließlich über die Abhängigkeit, die aus einer nicht zu tilgenden Schuld resultiert, dem Zins.

    Mit ihrem Grundeinkommen bewirken sie rein gar nichts, außer einer florierenden Schattenwirtschaft.

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