Sind unsere Sparguthaben und unser Wohlstand noch zu retten?

Die gute Nachricht zuerst:
Ja, aber wir müssen dafür etwas „recht Ungewöhnliches“ tun.

Und dieses „Ungewöhnliche“ muss politisch durchgesetzt werden – dazu müssen es die Menschen auch verstehen.

Es gibt leider bei vielen Menschen, unglaublicherweise auch bei vielen Ökonomen, wenig Grundverständnis der Wirtschaft und des Geldes – dieser Artikel will dazu erneut Anlauf nehmen:

zur Funktion der Marktwirtschaft:
Marktwirtschaft funktioniert nur im Gleichklang von Angebote und Nachfrage. Um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen, braucht man die Gleichgewichts-Preise. Mit der Vorfinanzierung des Angebots durch die Unternehmer und den Staat entstehen gleichzeitig die Einkommen. Diese Einkommen müssen nun das Angebot kaufen, dann haben wir eine stabil funktionierende Wirtschaft.

Wie kann diese Marktwirtschaft überhaupt gestört werden?

Eine Wirtschaftskrise entsteht, wenn aus Einkommen mehr auf Nachfrage verzichtet wird, als Zusatznachfrage über Verschuldungswachstum entsteht.

Das zu große Verzichten auf Nachfrage müsste dann, im sogenannten Geldmarkt, mit einem Malus belegt sein. Für das Herstellen des wirtschaftlichen Gleichgewichts wäre im Fall der Unternachfrage also eine Zinsabbuchung von den Konten erforderlich.

Dies geht aber praktisch nicht, weil dann logischerweise alle Bargeld horten. Also bleibt momentan nur die Zusatznachfrage per Staatsverschuldung bis zum Staatsbankrott. Der ist aber nun global schon in Sicht – siehe z.B. aktuell USA.
Wachsende Sparguthaben sind also nur über Verschuldungswachstum ausgleichbar.
Schulden = Guthaben – wachsende Guthaben erzwingen saldenmechanisch wachsende Schulden – dies ist eigentlich so einfach wie 2 + 2 = 4.

Lösung der Marktwirtschaftsprobleme:
Das sozial schädliche Verhalten des Zahlungsmittel-Mißbrauchs durch Hortung muss mit Sanktion belegt sein. Bargeld wird dazu auf ein 1/4 Jahr befristet – danach kostet es 2% Abzug. „Unter dem Kopfkissen“ kostet die Bargeldhaltung also minus 8% Zinsen im Jahr.

Was passiert dann?
Bargeld wird weiter ganz normal als Zahlungsmittel genutzt, es kommt befristet aus dem Geldautomat und man geht ganz normal ohne jeglichen Verlust damit einkaufen. Spätestens am Quartalsende zahlt man aber das überschüssiges Bargeld wieder auf’s Konto ein. Wenn man dies teilweise verpasst, und z.B. 100,-Euro durchschnittlich über die Befristungstage hält, kostet einen dies im Jahr 8,- Euro (4*2% Wertverlust). Ebenfalls am Quartalsstichtag bucht die Bank die Zinsen auf den Konten.

Bei Nachfragemangel/Wirtschaftskrise, die sogenannte Deflation, sind dies die neuartigen Zins-Abbuchungen – bei Nachfrageüberschuss, die sogenannte Inflation, sind dies die bekannten Zinsgutschriften.

Das Finanzsystem könnte nun sowohl Inflation wie Deflation wegregeln – heute können wir nur Inflation regeln und haben deshalb ein Zwangsinflationssystem. Da Inflation nur aus Schuldenwachstum entstehen kann, bedeutet Zwangsinflationssystem heute auch Zwangsschuldenwachstumssystem.

Und der Sinn der Übung?
Wollen Sie Zinsabbuchungen auf Ihrem Konto? Nein, dass will keiner, also wird das überschüssige Einkommen weitgehend investiert. Ihre Bank macht Ihnen ein Angebot wie Sie mit Investition dieser Zinsabbuchung entgehen. Damit ist die Wirtschaftkrise beendet, weil aus dem bisherigen Nachfrageverzicht der Geldhaltung, Nachfrage nach Investitionsgütern und Sachwerten geworden ist.

Diese Investitionen können auch in eine handelbare Form gebracht werden. So erhalten Sie Rendite und Liquidität.
Investieren statt Sparen – Islamic Banking macht es uns vor

Für Kleinsparer, die tatsächlich nicht auf „Sanktnimmerleinstag“ sondern auf ein neuen Fernseher oder ein neues Auto sparen, könnte man einen Freibetrag von 20.000 € Guthabenbetrag einführen,bis zu dem keine Zinsabbuchungen stattfinden. Um dies mit mehreren Bankverbindungen zu händeln, könnte diese Regelung an die Regelung der Zinsabschlagssteuer geknüpft werden.

Und es gibt aber auch die Minuszinsen auf den Konten nur in ganz geringem Umfang, weil ja die Investitionen immer mehr als Null „abwerfen“ und es deshalb künftig gar keine größeren Wirtschaftskrisen aus mangelnder Nachfrage nach Investitionen mehr gibt. Krisen entstehen ganz wesentlich aus Krisenerwartung. Mit der Beseitigung der Möglichkeit, die Wirtschaft über zu wenig Nachfrage zu stören, entfällt auch die Krisenerwartung.

Und warum sollten Sie diese „neue Marktwirtschaft“ gut finden?
Das bisherige Spiel, die Schulden auf die Sparguthaben anzupassen, ist mit Hinblick auf die globale Überschuldungssituation nicht weiterzuführen. Es droht sehr zeitnah Depression, Staatsbankrott und/oder Hyperinflation, wenn wir nicht wie oben beschrieben, das Sparangebot auf den Kreditbedarf der freiwilligen und solventen „Lust-Schuldner“ begrenzen können.
Das Finanzsystem wird mit dieser Prinzipumkehr vom Kopf auf Füße gestellt – die Änderungen sind ungewöhnlich, aber dringend notwendig. Und wenn wir einmal so schön beim „ungewöhnlichen Reformieren“ sind – dann sollten wir auch gleich noch unsere sozialen und ökologischen Zukunftsprobleme lösen.

14 Kommentare zu „Sind unsere Sparguthaben und unser Wohlstand noch zu retten?“

  1. Robert Pawelke-Klaer
    24.02.20011
    Was heißt eine „funktionierende Marktwirtschaft“? Wenn Angebot und Nachfrage übereinstimmen, heißt es hier. Diese Behauptung läuft auf die Feststellung hinaus, dass der Mensch soviel produzieren soll, wie es seinen Bedürfnissen entspricht. Gegen diese Forde-rung ist nichts einzuwenden. Alles andere wäre unsinnig. Aber das ist gar nicht das Problem „der Marktwirtschaft“, die es nicht gibt, denn wir sind die Marktwirtschaft.
    Die zentrale ökonomische Frage innerhalb der gesellschaftlichen Arbeitsteilung ist da-her eine ganz menschliche Frage: Wem sollen mit den zur Verfügung stehenden ökonomi-schen Mitteln – natürlichen, geschaffenen und menschlichen Ressourcen – welche Bedürfnisse und Wünsche erfüllt werden? Diese Frage beantwortet nicht die Ökonomie, sondern die müs-sen wir beantworten, ehe wir ökonomische Entscheidungen treffen können, um an die Arbeit zu gehen. Dabei steht nicht die Frage im Mittelpunkt, wer mit wem tauscht, sondern wer wem ein Bedürfnis erfüllt.
    Die gesellschaftliche Arbeitsteilung „funktioniert“ entsprechend den menschlichen Interessen. Unser übliches ökonomisches Bewusstsein glaubt, dass das was man gibt (Ware oder Arbeit) darüber entscheidet, was man bekommt. Nicht die Menschen sondern die Sachen sollen es entscheiden können. Diese Vorstellung läuft auf einen Entmündigung der Menschen hinaus.
    Nicht „die Ökonomie“ entscheidet über die Befriedigung der menschlichen Bedürfnis-se, sondern die Menschen müssen miteinander verhandeln, für welche und für wessen Be-dürfnisse die zur Verfügung stehenden ökonomischen Mittel verwendet werden sollen. Diese Frage ergibt sich aus der gesellschaftlichen Arbeitsteilung. Diese Frage wird nicht durch die gesellschaftlichen Arbeitsteilung beantwortet, wie es der Tausch unterstellt. Mit dem Geld wird über die menschliche Interessen entschieden, um die entsprechenden ökonomischen Ent-scheidungen treffen zu können. Beim Geld gilt es die Entscheidungsmodalitäten zu verstehen. Das Geld ist kein „Wasserstandsanzeiger“ der Ökonomie, sondern unserer Beziehungen.

  2. Wie es sein kann, dass (offenbar) fast alles Elend auf der Welt (in unserer Zeit) davon kommt, dass wir ein (nach kurzer Betrachtung) vollkommen hirnrissiges, geradezu idiotisches (und auch noch betrügerisches) Geldsystem von anno Tobak verwenden?

    Ganz einfach: Geld wird für etwas absolutes gehalten. Das ist ein fest verankerte Glaube. Geld ist wie Gott. Die meisten wissen weder was Gott ist, noch was Geld ist, aber sie glauben dran.

    Aber ich bin auch zuversichtlich, dass in den nächsten 15 Jahren ein Umschwung geschieht. Die Menschen werden begreifen, dass Geld nicht absolut ist, sondern relativ. Geld ist Beziehung, nicht Ding. Es wird der Menschheit wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen fallen.

  3. Hallo David,

    danke, tut auch mal gut so ein Feedback – bitte hilf mit dass auch andere von den Lösungen erfahren.

    liebe Grüße, Jörg

  4. Also ich krieg‘ Gänsehaut von der Großhirnrinde bis unter die Fußnägel, wenn ich mich hier auf der Seite einlese. Glückwunsch und Respekt für diese Initiative.

    Ich frage mich dabei, wie kann es eigentlich sein, dass (offenbar) fast alles Elend auf der Welt (in unserer Zeit) davon kommt, dass wir ein (nach kurzer Betrachtung) vollkommen hirnrissiges, geradezu idiotisches (und auch noch betrügerisches) Geldsystem von anno Tobak verwenden?

    Vorhin hatte ich meine kleine Digitalkamera in der Hand. Die ist so groß wie eine Zigarettenschachtel, hat ein sechsfach Zoomobjektiv mit mehreren streichholzgroßen Elektromotoren, einen schwenkbaren Bildschirm mit hunderttausenden farbigen Pixeln, die 60 mal in der Sekunde angesteuert werden, ist wasserdicht, und zeichnet auf ein fingernagelgroßes Stückchen Plastik im Wert von 10 Euro tausende ultrahochaufgelöster Fotos oder stundenlanges Video in Fernsehqualität auf. Ein Klacks.

    Oder Google Maps. Neuerdings mit dem Button „Earth“. Ich liege auf dem Sofa und fliege mittels eines 900 g-Netbook für 300 Euro stundenlang wie ein Vogel mal eben über die ganze Weltkugel, oder zum Mond. Pillepalle.

    Oder dieser Beitrag. Ich sitze hier am Schreibtisch und quassle vor mich hin, und alles was ich sage erscheint mittels Spracherkennung in ca. 300 ms auf einem zwei Megapixel großen Leuchtschirm für 198 Euro. Easy.

    All dies war vor 15, 20 Jahren unvorstellbar. Utopisch. Geisteskrank. Undenkbar. Bis es von ein paar Nerds einfach mal gebaut wurde. Und die Welt war nie wieder dieselbe. Das ist die Hightech-Graswurzelrevolution, in der wir jeden Tag so dermaßen mittendrin stecken, dass wir es gar nicht mehr merken.

    Aber beim Wichtigsten (?) auf der Welt, dem Geld, benutzen wir eine Technik ungefähr auf diesem Stand:

    Und das ist jetzt nicht mal ein Witz, sondern schlicht Fakt.

    DAS KANN DOCH EINFACH NICHT WAHR SEIN.

    Komischerweise besagt zudem die Systemtheorie, dass sich ein besseres System (z.B. Geldsystem) innerhalb kürzester Zeit global durchsetzen müsste, sobald irgendwo die Initialzündung erfolgt ist. Also ähnlich wie der Autoatlas durch das Navi, oder der Brockhaus durch die Wikipedia, oder die Schreibmaschine durch Word hinweggefegt wurden und in Kürze nur noch im Museum zu finden sein werden.

    Langer Rede kurzer Sinn: ich bin ZUVERSICHTLICH!

    Kann es also sein, dass der gesamte Globus innerhalb von fünf Jahren auf den Kopf gestellt wird und das ganze Elend auf der Welt innerhalb von 15 Jahren verschwindet, nur weil mal jemand angefangen und ein paar Blogbeiträge geschrieben hat?

    JA ES KANN.

    Weiter so.
    Grüße David.P

  5. Hallo,

    as meiste hier geschriebene kann ich nachvollziehen. Es sind nun mal die Sparguthaben der Bürger die Schulden des Staates. Aber wo liegt das Problem. Der Staat soweit er nicht dem Euroraum angehört kann sich in unserem Fiat Geldsystem in seiner eigenen Währung so hoch verschulden wie es ihm beliebt. Er geht zu seiner Zentralbank und „borgt“ sich das Geld das er braucht um damit zB. Menschen die vom privaten Arbeitsmarkt nicht gebraucht werden einzustellen. Arbeit gibt es immer und überall genug. Functional Finance von Abba Lerner und MMT von Bill Mitchel (http://bilbo.economicoutlook.net/blog/ zeigen auf wie das geht. Ich bin jedenfalls bis jetzt noch nicht vom Gegenteil überzeugt worden.

  6. Hallo Jörg,

    Ich bin nicht für Staatsverschuldung. Die Staaten können schon jetzt nicht mehr verschulden. Beispiel USA – merh als 2/3 des ganzen Haushalts müssten auf die Zinsen drauf gehen. Was bleibt da noch übrig?

    Aber welche Wahl hat der Staat noch? Woher bekommt er das nötige Geld? Er hat im Grunde nur eine Wahl als sich weiter zu verschulden.

  7. Hallo Diponer,

    Nicht schlecht? Aber es kann einen schlecht werden, wenn man zum Beispiel auf die explodierende Staatsverschuldung schaut.

    Klar ist alles super bestens – aber nur bis der Staat nicht mehr aufschulden kann. Und bei 2/3 der Staatsausgaben auf Kredit in US im Februar ist der Punkt nicht mehr fern. Stellen Sie sich das privat mal vor – sie verdienen z.B. 2000 Euro und geben jeden Monat 6000 Euro aus – da müsste man irgendwann schon mal etwas „feilen“ :o)

    Zu der Kombination der BeSTEUERUNG schädlicher Dinge mit einem Grundeinkommen siehe bitte den Eingangsbeitrag „Update your Economy“.

    Grüße

  8. Im Prinzip ist das System gar nicht so schlecht. Natürlich kann man an bestimmten Stellen noch etwas rumfeilen.
    Jedoch stelle ich mir eine Frage… Wohin fließt das gewonnene Geld aus den Sanktionen?

  9. Hallo Robert, also sein Geld nicht auszugeben zu horten befördert aber gerade ein System was wir derzeit haben.Die Folgen erleben viele Menschen hautnah, deshalb habe ich ja obige Verweise eingefügt…

    Zum besseren Verständnis und auch nicht in schwedisch 🙂

    http://jak.aventus.nu/720.php?HIST=,968,718,

    Also kann diesem Model sehr viel abgewinnen…

    Du stellst auch eine Frage bezüglich einer längeren Krankheit hierzu müsste man dann allerdings dezidiert über eine Neugestaltung der Gesundheitsversorgung sich konstruktiv beschäftigen…

    Perse ist diese Frage in diesem Zusammenhang Sparguthaben eher sekundär! Nach meinen Vorstellungen sollte das Gesundheitssystem beim Staat bleiben und noch weiter ausgebaut werden, bin also ein Gegner der Privaten Krankenkassen…

    Die Grünen machten zusammen mit der SPD seinerzeit den Vorschlag einer

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bürgerversicherung

    und

    http://www.fazfinance.net/Aktuell/Wirtschaft-und-Konjunktur/SPD-und-Gruene-beschleunigen-Beratungen-ueber-die-Buergerversicherung-5560.html

    aber daraus wurde nichts….

    Eigentlich bin ich gegen Monopole aber Gesundheit, Energie, Wasser etc.pp
    sollten in staatlicher Hand sein…

    Ich rate Dir zu den Film der große Ausverkauf dann würdest Du meine Argumentation verstehen

    Nur eins noch trotz einer Vielzahl von Krankenkassen stiegen die Kosten analog hierzu Energiewirtschaft…

    Aber das ist ein anderer Komplex der beackert werden sollte ja muss hier geht es primär um Sparguthaben…

    LG Rudi

  10. Lieber Robert,

    danke für Deinen Beitrag. Wie bescheuert ist es aber, dass der Staat Schulden machen muss, nur weil die Leute Ihr überschüssiges Sparguthaben nicht investieren?

    Man kann das ja diskutieren – nur dann muss man für konsequente Staatsverschuldung oder Verschuldung des Auslands(Griechenland!) bei uns sein – stößt alles gerade an Grenzen?

    Ich denke 20.000 € Freibetrag für nicht investiertes Geld wäre ein guter Kompromiss. Nur keine Staatsschulden und unbegrenzt Sparen geht halt nicht – wenn einer die Guthaben hat – muss ein anderer die Schulden haben. Wenn Du bei mir was gut hast – habe ich bei Dir eine Schuld -so ist es in der Volkswirtschaft dann auch.

    Grüße Jörg

  11. Das ist doch bescheuert – Sanktionen, wenn man sein Geld nicht ausgibt…
    Inflation per Gesetz nennt man das – Sparen unerwünscht. Autos kauft man dann wohl nur noch auf Kredit, Urlaub tritt man an, bevor man ihn bezahlt, und wenns mal ein längerer Krankenhausaufenthalt wird, dann muss man halt sein Haus verkaufen…

  12. Hallo Rudi,

    schön das Du hier mitdenkst. Ich sehe den Vorteil von Alternativwährungen und Alternativbanken vor allem in der Vorbildwirkung. Jetzt braucht es aber wohl generelle Lösungen.

    Für die Akzeptanz beim „kleinen Mann“ habe ich folgendes ergänzt:

    „Für Kleinsparer, die tatsächlich nicht auf “Sanktnimmerleinstag” sondern auf ein neuen Fernseher oder ein neues Auto sparen, könnte man einen Freibetrag von 20.000 € Guthabenbetrag einführen,bis zu dem keine Zinsabbuchungen stattfinden. Um dies mit mehreren Bankverbindungen zu händeln, könnte diese Regelung an die Regelung der Zinsabschlagssteuer geknüpft werden“

    liebe Grüße
    Jörg

  13. Hallo also ich sehe das fast genauso, denke der Chiemgauer ist ja wohl der erfolgreiche Beweis dafür das es funktioniert…

    Es ist zwar nur eine Regionalwährung aber dennoch ein wichtiger Schritt und meines bescheidenen Wissens nach vernetzen sich die Reggiowährungen bundesweit gerade!

    Allerdings soll es Menschen geben die nur sehr begrenzt aufgrund Ihrer Beruflichen Situation und dem geringen Einkommens *Prekariat* Nachfrage generieren können..

    Und wenn ich das richtig einschätze Tendenz steigend und das weltweit….

    Erschreckend finde ich folgenden Beitrag zu dem Thema auf Telepolis:

    # Titel Lohndumping im Auftrag des Staates

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32175/1.html

    Da es ja auch um Geld geht wäre auch noch die Bankenfrage zu klären und wie sehe der Ansatz zum Beispiel bei einem Kredit > Autokauf > Wohnungseinrichtung dann aus?

    Also würde mir ein Modell wie das der Jak Bank aus Schweden als das Banken-model vor….

    oder auf Wikipedia:

    http://de.wikipedia.org/wiki/JAK_Mitgliedsbank

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