„Exportüberschussproblem“ goes Mainstream


Nachdem die kollektive Verirrung mit der „Exportoffensive“ unseres Wirtschaftsministers wohl Ihren Höhepunkt erreicht hatte, gibt es jetzt hoffnungsvollere Töne. Das klingt ja richtig nach nüchternen Verstand, liebe FTD:

Die Welt des Warenhandels ist ein Nullsummenspiel: Des einen Überschuss ist des anderen Defizit. Und die Stärke des einen ist die Schwäche des anderen, was insgesamt destabilisiert.

Nur mit den Leuten, die Ihr nach Lösungen befragt habt, sieht es wohl nicht gut aus:

Es nützen weder Steuersenkungen noch Lohnerhöhungen, wenn dieses Plus nur die Sparquote erhöht. Wir brauchen jedoch private Investitionen in werthaltige Güter. Die können wir dann für Inländer produzieren, statt Sie überschießend zu exportieren.
Ansprüche auf Produkte(Guthaben) produziert heute nur noch einer – der Staat mit seiner Verschuldung. Die private Wirtschaft finanziert sich nämlich per Saldo aus Gewinnen und Abschreibungen selbst. Also brauchen wir private Selbstinvestition der Bürger statt Ansprüchesammeln. Höhere Löhne für Geringverdiener sind aber sicher auch nicht schlecht, die kann man aber gar nicht als Politik beschließen – ein Grundeinkommen wäre auch deshalb viel besser.

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