9 Kommentare zu „Sahra hat’s kapiert, BRD = Banken – Rettungsrepublik – Deutschland“

  1. Der „freie Markt“ ist eben nicht frei, sondern hat in seinem Zentrum, bei der Geldbasis einen Mindestpreis. Dass das nicht funktionieren kann, ist sonnenklar.

    Zum Zeitgeist-Film: Da ist mir zu viel Verschwörungstheorie drin. Mir geht es um Systemtheorie und praktischer Systemkritik.

  2. Genau ,die Monopole gehören abgeschafft, dies ist doch Teil des Lösungsansatzes! Auch der sogenannte freie Markt hat zur Genüge bewiesen, dass er es nicht besser kann. Die Staatsbanken vom Zinseszins getrieben wollten ja nur mal „mitspielen“… und das Großkapital hat nur gewartet und gegrinst.
    Spekulationen und darauf folgende Marktverzerrungen sind bei dieser Übermacht nicht anders zu beheben.
    Wir selbst müssen anfangen und aufhören dieses Geldsystem zu unterstützen:
    Geld abziehen bei den Banken die zur FED gehören (Citibank, J.P. Morgen Chase, Bank of Amerika),
    Meiden vorgefilterter TV Nachrichten,
    Nutzung und Schutz des Internets,
    Unterstützung der erneuerbaren Energien (oder eigene Autarkie im Eigenheim anstreben), keine Rüstungs-/Militärunterstützung…
    Wahre Demokratie ist in einem korruptem Gelsystem gar nicht möglich. Deshalb werden es auch keine Politiker für uns richten.
    Das müssen wir schon selber tun.

    s.a.www.thezeitgeistmovement.com und http://video.google.com/videoplay?docid=1352552668588051041#

  3. Ist richtig Karo, das mit dem Zinseszins!
    Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen:

    Zinsen abschaffen, weltweit!

    Dann brauchen wir tatsächlich Hilfsfonts für die Banker, weil diese plötzlich arbeitslos werden.
    Geld gehört nicht in Banken, um sich dort unproduktiv zu vermehren, sondern muss investiert werden.
    Es soll nur einem Zweck dienen, Umtauschmittel zu sein, damit man nicht Waren gegen Waren tauschen muss …

  4. Verstaatlichung der Banken hat mit der Behebung der Ursache nichts, aber auch rein gar nichts zu tun. Der Staat hat oft genug bewiesen, dass er es nicht besser kann, zumal die Staatsbanken in der Finanzkrise mit zu den schlimmsten gehörten.

    Überhand nehmende Spekulation zeigt, dass es Marktverzerrungen gibt. Diese gilt es zu beheben, dann erledigt sich die Spekulation (über Absicherungsgeschäfte hinaus) von alleine.

    Und bei Wörgl war es vor allem die Angst der Zentralbank um ihr Geldmonopol. Und dieses Monopol ist nicht nur Teil des Problems, sondern Verstaatlichung der Banken insgesamt würde das Problem sogar noch verschärfen.

  5. Ist genau richtig!
    Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen:

    Zinsen abschaffen, weltweit!

    Dann brauchen wir tatsächlich Hilfsfonts für die Banker, weil diese plötzlich arbeitslos werden.
    Geld gehört nicht in Banken, um sich dort unproduktiv zu vermehren, sondern muss investiert werden.
    Es soll nur einem Zweck dienen, Umtauschmittel zu sein, damit man nicht Waren gegen Waren tauschen muss …

  6. Ja gut, das ein(e) Politiker(in) es wagt, die Bankenhörigkeit u.a. auf Grund der Spendenproblematik und Lobbyisten anzusprechen.
    Aber zu kurz gegriffen, denn genau da liegt ja das Problem, weswegen keine wirklichen Sanktionen gegen die Spekulanten erfolgen.
    Ohne Verstaatlichung der Banken ist das Problem nicht in den Griff zu bekommen, damit die ware Ursache allen Übels – der Zinsseszins beseitigt werden kann.
    Wie es durchaus realisierbar wäre und klappen kann ist nicht nur schon beschrieben worden u.a. von Hermann Benjes „Wer hat Angst vor Silvio Gesell“ , sondern hat seine Praxistests beim „Wunder von Wörgl“ (erwähnt gerade in der letzten TV-Anstalt!!) und auch 1815 auf Guernsey, bereits schon bestanden!! Auch damals wurden durch die Macht der Banken diese für sie existenziell gefährdenden „Freigeld-Experimente“ schnellstmöglich hintertrieben und neu aufgebauten blühenden Landschaften folgten wiederum bittere Armut.
    Mut diese Ideen aufzugreifen, zu verbreiten und durchzusetzen braucht das Land, bevor es zu spät ist. Der Wolf läßt das rauben nicht von selbst, soviel sollte klar sein.
    Die Altenativen sind sonst auch in Deutschland Lohnverzicht, Armut und schlimmstenfalls tote Aufständige wie in Griechenland.

  7. Meiner Meinung nach ist es egal, wem es gehört. Wichtig ist aber, dass es nicht den Banken gehört. Klar, auch diese haben Eigenkapital, das ist aber nur ein Bruchteil der vergebenen Kredite.

    Wenn nun die Aktiva der Banken im Wert zusammenbrechen, müssten auch die Passiva im Wert fallen. Das tun zunächst die Eigenkapital-Passiva – bis eine Unterbilanz entsteht (Insolvenz). Im Prinzip sind nun auch die Fremdkapital-Passiva weniger wert (wenn z.B. tatsächlich liquidiert würde). Das realisiert einen negativen Realzins.

    Dort aber sprangen die Regierungen ein und retteten das Kapital – zulasten aller – also vor allem derjenigen, die wenig Kapital haben, aber Arbeit leisten und Steuern zahlen.

    Nicht „das Kapital“ (oder seine Eigener) sollte dabei an den Pranger, sondern die Dummeheit oder Dreistigkeit der Poltiker, das Kapital zulassen anderer zu retten und das auch noch zu verschweigen.

    Im Kern war die Bankenrettung der zweitgrößte Markteingriff aller Zeiten (der größte war das vorher jahrzehntelang überhöhte Zinsniveau). Der Markt hätte sich schon selbst bereinigt, die Politik hat den Crash aber nochmal angehoben und zeitlich verschoben.

  8. Danke für diese Seiten.

    Das „Geld“ gehört nicht der Bank, nur am Tag ihrer Gründung.

    Mit der Zeit verdient sie kräftig dazu.
    Manchmal verliert sie Geld, aber selten.

    Was wem gehört, ist in der Tat eine ganz spannende Frage.

    Z.B. wieviel gehört den Banken und wieviel ist es Fremdkapital (oder Liquidität, das habe ich noch nicht verstanden)?

  9. Nicht dumm die Frau, und gut, dass sie ausspricht, bei wem das Geld nicht ankommt. Aber auch sie bleibt bei den Banken stehen. Denn eigentlich retten die ganzen Rettungspakete das Finanzkapital, und das gehört nur zu einem kleinen Teil den Banken selbst und zu einem Großteil den Einlegern.

    Sicher, auch das Kapital der kleinen Leute wird dadurch gerettet, nur müssen genau diese es durch Einschnitte auch bezahlen. Unter dem Strich ist die ganze Rettungsaktion die gigantischste Umverteilung von der Arbeit zum (Finanz-)Kapital.

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