WARUM wachsen die Schulden in der Welt immer weiter?


weil die richtig großen Guthaben in dieser Welt immer weiter wachsen.

Schulden und Guthaben sind die gleiche Sache, nur mit verschiedenem Vorzeichen.
Die Ausweitung der Guthaben durch Nachfrageverzicht der Einkommen, erzwingt bei
Strafe des wirtschaftlichen Totalzusammenbruchs die Ausweitung der Schulden.
Da man die privaten Wirtschaftssubjekte nicht zur Verschuldung zwingen kann,
muss sich jetzt der Staat verschulden.
 

Überlegungen zu Lösungsansätzen
wer Schuldenwachstum stoppen will – muss also das Guthabenwachstum stoppen.

Schulden können immer nur zurückgezahlt werden, wenn entweder die Guthaben zurückgezahlt werden oder sich neue Schuldner finden. Da die private Verschuldung am „PEAK Kredit“ angekommen sein dürfte, bleibt nur der Guthabenabbau oder weiterer Staatsschuldenaufbau.

Vorzugsvariante – Guthabenabbau
Ein Wort vorrab – bevor sich Ihnen als Kleinsparer jetzt der Magen umdreht – wir reden hier nicht über so „Kleinbeträge“ wie z.B. mal 30.000 Euro pro Bürger, dafür sollte es Sparerfreibeträge geben. Aber wir haben in diesem Land, und global ist es teilweise noch krasser, 1% der Bürger die so viel Vermögen wie die „unteren“ 80% haben.

Neben der Idee der Umverteilung der Guthaben zu den Konsumenten/Schuldnern, gibt es die Möglichkeit, die Guthaben mit beliebig niedrigen, also auch negativen Guthaben-Zinsen in die Sachwerte-Investition zu treiben. Dass hat auch den Vorteil, dass Sachwertrenditen wegen hohem Angebot an Sachkapitalien so tief fallen, dass leistungslose Einkünfte generell weniger vom Volkseinkommen abbekommen.
Um das Glück perfekt zu machen, verschwinden nun auch noch die alten Verluste aus der Finanzkrise weitgehend.

Allerdings braucht man dazu nichthortbares Bargeld.

PLAN B – schmerzarmer Staatsschuldenaufbau die japanischen Hausfrauen sind so problematisch wie die schwäbischen – aber die Japaner haben was gelernt dabei
Falls der Guthabenabbau nicht demokratisch durchsetzbar ist, kann man alternativ die Verschuldung des Staates mit Ausgabenprogrammen zu kleinsten Zinsen ausweiten, indem die Notenbank das zuviel Gesparte einfach „druckt“ – also das sogenannte Quantitative Easing betreibt um die Zinsen trotz enormer Staatsschulden unten zu halten. Dann wachsen die Schulden zwar weiter, aber es stört weniger, weil ja dann kaum Zinsen auf die Staatsschulden gezahlt werden müssen. Falls die Guthabenhalter irgendwann dann doch mal belieben zu konsumieren/investieren, können dann die die Staats-Schulden auch zurückgezahlt werden. Dies weil eben dann ja auch die Guthaben zurückgezahlt werden. Risiken dieser Variante sind eine zu starke „Gelddruckerei“ mit hyperinflationärem Ausgang.

Untergangsvariante – wir fahren das „ökonomische Dilettantenstadl“ an die Wand
Auf gar keinen Fall darf man die Staatsschulden jetzt im Sinne einer europäischen Schuldenbremse einfach begrenzen, ohne vorher das Guthabenwachstum zu begrenzen. Sonst werden die Unternehmer durch Zwangsinvestition in Lagerbestände „zwangsentspart“. Dies führt zu einen Dominoeffekt von weiter einbrechenden Investitionen und wachsenden Angstsparen. Weiterhin in der Folge zu explodierender Arbeitslosigkeit und einen Dominoeffekt bei Kreditausfällen. Radikale Rattenfängerparteien gewinnen dann im nächsten Schritt die Wahlen – das Ende der Demokratie – der Anfang vom (Bürger)Krieg.

ein Blick in die Geschichte sollte genügen – vor Hitler kam Brüning

wissenschaftliche Referenzen zum Thema
Saldenmechanik – Wolfgang Stützel (Ex-Wirtschaftsweiser – ein Jahrhundertökonom)

Bundesbank und Ihr Ex-Vorstand Prof. Issing zum Geldsystem

Dr.Flassbeck in der ARD über den Sinn der Staatsschulden

3 Kommentare zu „WARUM wachsen die Schulden in der Welt immer weiter?“

  1. @R.Stompe – danke für Ihre Anmerkungen,

    aber mal losgelöst von der Henne/Diskussion ob die lieben Politiker die Schulden auch ohne sparbedingten Verschuldungszwang machen würde.

    Wenn Sie denn wie geplant – keine Schulden mehr machen und weiter gespart wird – geht die Deflations-Bombe hoch. Das ist saldenmechanischer Fakt – der Japaner im Artikel hat es gut aus der Rückschau beschrieben.

  2. wer Schuldenwachstum stoppen will – muss also das Guthabenwachstum stoppen.

    Diese Seite ist ein weiterer Beweis für die These nach der Ökonomie mehr mit Religion als mit Wissenschaft gemeinsam hat, d.h. der Glaube verdrängt die Wahrnehmng der Realität. In diesem Fall der Glaube an eine schmerzfreie Lösung der Schuldenexzesse.
    Die Staatsschulden haben zwei äusserst einfache Ursachen. 1. In Demokratien versuchen Politiker ihre Wähler durch Wohltaten zu kaufen. 2. Ursache für die mit immer höherer Frequenz kommenden „Bubbles“ ist das unbremste Geld drucken der ZBn. Diese sollten abgeschafft werden, aber dann müssten ja alle sozialen Errungenschaften erarbeitet werden, und wer will das schon, also wird man weiterhin versuchen Wohlstand durch mehr Geld drucken zu erzeugen. Hat in Simbabwe ja auch wunderbar funktioniert, zumindest für den Massenmörder Mugabe …

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