TINA-Thomas und sein „blinder Fleck“


Weissgarnix zu Alternativen?„Eine interessante Stimme, die sich grundsätzlich von allen anderen unterscheidet“, so steht es als Zitat des FAZ-Mitherausgebers Frank Schirrmacher auf dem Cover von „Ohne Schulden läuft nichts„. Dem Buch zum Verschuldungszwang von Thomas Strobl, bekannt als Blogger WEISSGARNIX, welches im Oktober erscheint. Thomas Strobl hat uns diese Woche mit einem Blogbeitrag geholfen, aus der Phase des Ignorierens herauszukommen, was für den weiteren Gang der Dinge recht wichtig ist:

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ [Mahatma Gandhi]

Auch deshalb möchte Ich Ihm umgekehrt helfen seinen „blinden Fleck“ zu überwinden, denn dieser wird genau dem Schirrmacher Anspruch des AAAA-Ratings „Anders als alle Anderen“ absolut nicht gerecht.

Ich spreche von dem kollektiven „blinden Fleck“ des Kausalzusammenhangs zwischen der Bildung von Einnahmeüberschüssen(Ausweitung der Geldhaltung – monetäres Sparen) und der Verschuldung des „Rest der Welt“. Diesen Kausalzusammenhang will Thomas Strobl einfach nicht sehen, was fatale Folgen hat. Weil, wenn man die Ursache des Verschuldungszwangs nicht klar benennt, dann können auch die Lösungen nicht überzeugen. So kommt auch TINA-Thomas wohl nicht über eine Alternativlosigkeit der Verschuldung in seinem Buch „Ohne Schulden läuft nichts“ hinaus.

TINA – There Is No Alternative? Alternativlosigkeit – wird dies nicht eh Unwort des Jahres 2010?

Nun hat es Thomas Strobl mit seinem „blinden Fleck“ aber nicht so einfach wie der Rest der Deutschen. Weil Thomas Strobl die Stützelsche Saldenmechanik in Ihrer ganzen genialen Einfachheit und kausalen Logik zur Grundlage seines Denkens erklärt hat. Und diese räumt mit seinem „blinden Fleck“ schon in der Einleitung mittels eines fiktiven Herr Schulz auf.
siehe 2 + 2 = 4.
Weiter geht es mit solchen wunderschönen Sätzen wie z.B.:
Größenmechanik:
„Der Netto-Kreditbedarf der Unternehmer zur Aufrechterhaltung der Liquiditätskonstanz ist in jeder empirischen Wirtschaft stets genau gleich den Einnahmeüberschüssen der Nichtunternehmer.“

Überspitzt könnte man sagen, die ganze Saldenmechanik handelt davon, dass die Überschüsse des einen die Schulden des anderen sind, deshalb gilt:

Verschuldungswachstum = nichtkonsumierte Einkommen, welche nicht SELBST in Sachwerte investiert werden.

Schaut der Wahrheit ins Auge liebe Intensivtäter(innen) mit 6stelligen Nachfrageschulden unter den „schwäbische Hausfrauen“ dieser Republik – „IHR SEID DIE SCHULD“

Husch, husch in die alternative Selbstinvestitionoder es knallt – und Thomas -ein Nachwort zu „ohne Schulden läuft nichts“ bitte.

Ein Gedanke zu „TINA-Thomas und sein „blinder Fleck““

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