Prof. Fritz Helmedag – eine deutsche Stimme der ökonomischen Vernunft


Vorbereitung auf soziale Einschnitte
Prof. Fritz Helmedag (TU Chemnitz) über Staatsverschuldung und geschürte Inflationssorgen. Die Ängste bezüglich des Kursverfalls des Euro und der Staatsverschuldung sind aus ökonomischer Sicht unbegründet, meint Fritz Helmedag. Der Professor für Volkswirtschaftslehre (Mikroökonomie) an der Technischen Universität Chemnitz (geb. 1953) sieht vor allem politische Interessen hinter der fast schon hysterischen Debatte. Mit dem Ökonomen sprach Dieter Janke.

seine Seite bei der TU Chemnitz mit anderen Veröffentlichungen

4 Kommentare zu „Prof. Fritz Helmedag – eine deutsche Stimme der ökonomischen Vernunft“

  1. Hallo,

    bastelt doch mal eine „Reichtumsuhr“ so wie auf NachDenkSeiten gefordert.

    „Es wäre interessant neben die „Schuldenuhr“ eine „Reichtumsuhr“ zu stellen, die den Zuwachs an Geldvermögen in Deutschland in jeder Sekunde misst. Der Betrachter würde vermutlich staunen, dass die Reichtsumsuhr erheblich schneller laufen würde. Die Schulden der öffentlichen Hand haben in den letzten 10 Jahren von 1.199 Milliarden Euro (1999) auf 1.657 Milliarden Euro (2009), also um 458 Milliarden zugenommen. Das Geldvermögen stieg im gleichen Zeitraum von 3.539 Milliarden Euro auf 4.672 Milliarden Euro, also um 1.133 Milliarden Euro. Ein Anstieg des privaten Reichtums um zweieinhalbfache der öffentlichen Schulden. Man könnte auch sagen, das Geldvermögen der Kreditgeber ist fast um 1.133 Milliarden gestiegen, während die Schuldenlast der Steuerzahler um 458 Milliarden gewachsen ist. Darin zeigt sich die ganze Perfidie, dass die Bundesregierung mit ihrem „Sparpaket“ das Geld nun gerade von denen zurückholen will, die in den letzten Jahren ihr einziges „Vermögen“,nämlich ihre Arbeit verloren haben.“
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=5967

  2. Hallo David,

    nee,nee Prof. Helmedag hat’s schon echt drauf – von Ihm habe ich auch erst den Hinweis auf Saldenmechanik und so

    schau auch mal die Publikationen z.B. http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/vwl2/downloads/paper/helmedag/Weintrinken.pdf

    und das „Neue Deutschland“ dass ist eine ganz linke Zeitung, war DIE Zeitung in der DDR – die Linken wollen einfache Dinger 🙂

    Und Danke für den anderen Kommentar 🙂

    liebe Grüße, Jörg

  3. Ja ist aber doch etwas dürftig oder nicht, der Artikel?

    Helmdag „staunt“, dass Griechenland putt ist, obwohl doch Japan viel höhere Schulden hätte, das wäre ja sozusagen ganz unverständlich…

    Wo doch bekanntlich die griechischen Ingenieure, Autos, Plasmafernseher und Spiegelreflexkameras auch immer noch so richtig gut und gefragt sind 😉

    Gemäß Helmdag sollte man also ruhig weiter machen mit den Schulden, denn der Staat hält seine Bonität ja ewig — und die Umverteilung bekommen wir mit einer höheren Abschlagssteuer schon in den Griff.

    Das ist doch ein bisschen ZU wenig, um (im hiesigen Blog) zu punkten oder nicht?

    Grüße David.P

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