Wirtschaften ist nicht Tauschen

Also, es gibt eine Warenmenge und eine Geldmenge, beides ist mal eben einfach so vorhanden, und dann tauschen wir die vorhandene Ware über das Zwischentauschmittel Geld fröhlich hin und her. Und wenn die „in Umlauf gebrachte“ Geldmenge im Verhältnis zur Warenmenge zu groß wird, dann gibt es Inflation.

Auf solchen und ähnlichen Niveau wird heute noch ökonomisches Wissen vermittelt – aber wie ist es wirklich?

Weder Ware noch Geld ist „einfach so“ vorhanden, vielmehr beginnt die Geschichte des Wirtschaftens mit der Vorfinanzierung der Produktion und der Einkommen. Das Geld ist also auch kein „in Umlauf gebrachtes Tauschmittel“, sondern ein Produkt dieser notwendigen Vorfinanzierung der wirtschaftlichen Angebotserstellung.

Auch wenn ich nicht alle Schlüsse teile, so hat Dr. Paul.C.Martin als der Vater des Debitismus, hier eine sehr gute Abrechnung mit dem „Tauschunfug“ und „Nettogeld“ abgeliefert.

Darauf baut dann auch meine etwas konstruktivere Relativitätstheorie des Gewinns auf.

2 Kommentare zu „Wirtschaften ist nicht Tauschen“

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