Eurokrise eskaliert weiter, Zeit für Strafsteuern auf deutsche Exporte

Die Staatsverschuldung eines (EU-PIIGS) Staates berechnet sich saldenmechanisch nach folgender Formel:

Wachstum der Staatsverschuldung =
Wachstum der privaten inländischen Guthaben
abzüglich Wachstum der privaten inländischen Schulden
zuzüglich Importüberschüsse.

Sollte der Staat diese Verschuldung nicht mehr leisten können oder wollen, kommt die wirtschaftliche Depression mit Zahlungsausfall der privaten Kreditnehmer und damit des Bankensystems des Landes.

Solange die EU Schweinchen-Staaten nicht Exportüberschüsse und wir Deutschen dagegen Importüberschüsse haben, gibt es keine Chance auf Besserung der Lage. Wir sollten also unsere überschießenden Exporte selbst besteuern, bevor es andere tun und wir sollten damit inländische Investitionen in Deutschland anregen, ein Grundeinkommen mit zu finanzieren oder die Steuern für Geringverdiener ganz abzuschaffen.

Ansonsten können wir uns demnächst zwischen völliger Transferunion (Neusprech = politische Einheit der EU) oder einem GEWALTigen Spielende entscheiden.

Dies nur für’s Protokoll, ich denke, Sie werden von dem Thema Sonder-Steuern auf deutsche Exporte in nächster Zeit hören.

Nachtrag: Sogar im Handelsblatt scheint man es langsam zu begreifen:
Fazit: Will ein Exportweltmeister die Früchte seiner Anstrengungen genießen, so muss er mehr importieren, will er einen Teil der Schuld des Auslands zurückbekommen, dann muss er ein Defizit in der Leistungsbilanz zustande bringen – undenkbar für deutsche Eliten.
Exportüberschüsse sind so MINDERSCHLAU 🙂 wie unsere „Eliten“

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