Hut ab – Flassbeck kämpft auf allen Kanälen für den Frieden in Europa


Die Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro meint, es werde dauern, bis die Schulden abgebaut und sich Arbeitsmärkte und strukturschwache Branchen angepasst hätten. Deutschland habe gezeigt, wie das gehen könne – durch Einschnitte in den Sozialsystemen und Konzernen.

Dass es in Deutschland nicht gelingt, eine ein­fache, wirklich primitive Weisheit herüberzubringen, dass ein Staat nicht sparen kann wie ein privater Haushalt, ist bedauerlich. Frau di Mauro liegt vollkommen falsch, wenn sie glaubt, alle könnten das Gleiche wie Deutschland tun. Sie hat einfach nicht begriffen, dass Deutschland nur unter den besonderen Bedingungen – der Währungsunion und der Tatsache, dass sich die anderen Länder über zehn Jahre lang nicht gegen das deutsche Lohndumping gewehrt haben – diese Exporterfolge erzielen konnte

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was die gute Frau „Wirtschaftsweise“ di Mauro nicht bedenkt hat Flassbeck von seinem Lehrer Wolfgang Stützel gelernt:

Originalsätze zum Geldsparen(Einnahmeüberschüsse) von Stützel aus der Volkswirtschaftlichen Saldenmechanik:

Stützel unterscheidet ja in:
Partialsätze:
Zusammenhänge, welche für einen einzelnen Haushalt gelten
Globalsätze:
Zusammenhänge, welche für die Ganzheit aller (globalen)Haushalte gelten

Partialsatz:
Je geringer die Ausgaben, desto größer der Einnahmeüberschuss.
„Sparen“(„Konsumverzicht“) im Sinne der Einschränkung der Ausgaben und „Sparen“(„Konsumverzicht“) im Sinne der Bildung eines Einnahmüberschusses sind also positiv korreliert.

Größenmechanik:
Es besteht keinerlei Korrelation zwischen Sparen im Sinne eines Ausgaberückgangs und Sparen im Sinne eines Einnahmeüberschusses.

Vielmehr führt ein Ausgaberückgang einer Gruppe nur dann zu einem Einnahmeüberschuss, wenn die Komplementärgruppe einen Ausgabeüberschuss vor- oder hinnimmt. Anderseits kommt es bei jeder Gruppe auch ohne Ausgaberückgang stets zu einem Einnahmeüberschuss, wenn die Komplementärgruppe einen solchen Ausgabeüberschuss vornimmt.

Globalsatz:
Ein Ausgaberückgang führt stets zu einem Einnahmerückgang und nie zu einem Einnahmeüberschuss.

Die Fehlschlüsse der Frau die Mauro ist der Wahrnehmung der Welt aus der Sicht des Einzelhaushaltes(Partialsatz) geschuldet, aber zumindest der Volkswirtschaft als Wissenschaft ist daraus ein Vorwurf zu machen, wie sagte schon der olle Marx:

… Alle Wissenschaft wäre überflüssig, wenn die Erscheinungsform und das Wesen der Dinge unmittelbar zusammenfielen … K. Marx, Kapital III, MEW 25, 825.

1 Kommentar zu „Hut ab – Flassbeck kämpft auf allen Kanälen für den Frieden in Europa“

  1. Die Beatrice Weder di Mauro hat den Job als angebliche Wirtschaftsweise eigens deshalb bekommen, weil sie es so glaubwürdig rüber bringt, dass sie das mit dem Sparen wirklich nicht verstanden hätte.

    Hätte sie immer schon erklärt, dass Staaten nicht wie private Haushalte sparen können, müsste sie an ihrer Uni für ganz wenig Geld die Studentenklos putzen, statt als große Wirtschaftsweise auftreten zu dürfen. Das wollte sie sicher nicht.

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