„Geld aus Luft“ – ist die Geldschöpfung der Banken ein Skandal?


Vielleicht haben Sie es auch schon mal gehört, Banken können Geld schöpfen. Dieser Beitrag will ihnen helfen, diesen Vorgang einzuordnen. Es ist in diesem Bereich sehr viel gefährliches Halbwissen unterwegs und es besteht die große Gefahr, dass mit der Problematisierung der sogenannten Banken-ZAHLUNGSMITTELschöpfung von den tatsächlichen Problemen des Finanzsystems abgelenkt wird.

Geld aus Luft und Geld aus der Druckerpresse – läuft der ganz große Betrug?
Was ist Geld – über diese Frage haben wohl die wenigsten schon mal im Detail nachgedacht. Irgendwie ist es „das kostbare Ding“, was man für die eigene ehrliche Arbeit bekommt, Und wenn die Banken jetzt dieses „wertvolle Ding“, für welches Sie hart arbeiten müssen einfach so schöpfen können… also wenn dies kein lupenreiner Skandal ist?

Die Geschäftsbanken SCHÖPFEN Geld, die Zentralbank DRUCKT Geld, nur Sie müssen noch hart dafür arbeiten…? Und dann zitieren wir noch etwas verklärt den Spruch:

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“ (Henry Ford, 1863-1947)

Und schon haben wir den Durchblick, endlich haben wir die Schuldigen für die Finanzkrise, die Ju…äh Bänker betrügen uns alle und dies war schon immer so?

BankenZAHLUNGSMITTELschöpfung ist Realität
Und nun zurück zur Realität, deren Teil unbestritten auch die sogenannte Bankengeldschöpfung ist. Es gibt in dieser Realität auch einen echten Skandal – in einer Welt in der es von früh bis spät um Geld geht, weiß wirklich fast keiner(incl. der Volkswirte) genau was Geld ist. Aus diesem Monetäranalphabetismus heraus gibt es dann Finanzkrisen, Wirtschaftskrisen und sogar immer wieder KRIEG. Ich habe hier einen längern 5teiligen Beitrag zum Thema verfasst, will es aber in diesem Beitrag komprimieren.

Geldvermögen versus Zahlungsmittel
Geld ist ein völlig missverständlicher Begriff für 2 völlig verschiedene Sachverhalte. Geld existiert als Zahlungsmittel und als Geldvermögen. Wer diese Unterscheidung nicht beachtet, erzeugt sofort größte Konfusion, die sich dann durch unendlich verwirrende Geldsystemdiskussion zieht. Es gibt Geldvermögen, die auch gleichzeitig Zahlungsmittel sind, aber diese Schnittmenge ist nur eine Teilmenge. Wir sollten also unbedingt für weitere Betrachtung die exakten Begriffe verwenden.

„Geldschöpfungsskandal“ = reine Sprachverwirrung
Beim scheinbaren „Geldschöpfungsskandal“ handelt sich also um Missverständnisse aus der Doppelverwendung des Begriffs Geld für 2 völlig verschiedene Sachverhalte:

Sie arbeiten hart für Geld als Geldvermögen
Banken produzieren bei der „Geldschöpfung“ Zahlungsmittel

Zahlungsmittel erzeugen die Banken in dem sie pfandbesicherte realwirtschaftliche Leistungsschulden von Kreditnehmern dokumentieren und zusätzlich mit eigenem Eigentum(Eigenkapital) besichern. Der Kreditnehmer muss ein realwirtschaftliches Angebot anbieten, da er den Kredit aus Einnahmen tilgen muss, ansonsten droht die Vollstreckung in sein Eigentum. Die Bezeichnung „ungedecktes Geld“ für solche sanktionsbewehrte realwirtschaftliche Angebotszwänge ist völlig lächerlich. Es wird also kein „Geldvermögen aus dem Nichts“ erzeugt, sondern die realwirtschaftliche Leistungs-Schuld des Kreditnehmers ist der ZUSÄTZLICH bankbesicherte realwirtschaftliche Leistungsanspruch des Geldvermögensbesitzers.

Banken zuständig für Zahlungsverkehr und Zahlungsmittelproduktion
Die Aufgabe der Banken ist also nicht nur die Übertragung solcher Leistungsansprüche, also der Zahlungsverkehr, sondern auch die Schaffung des Vertrauens in diese Zahlungsmittel und Geldvermögen durch PRÜFUNG UND ZUSATZBESICHERUNG. Dies ist die volkswirtschaftliche wichtige Funktion der Banken.

Banken haben sich eine Marge verdient
Bei der Bankengeldschöpfung entsteht direkt KEIN Geldvermögen für die Bank, sie können also nicht für den Eigenbedarf an Geldvermögen schöpfen. Natürlich hat die Bank eine Zinsmarge als Ertrag. Die Bank-Marge ist auch größer als oft vermutet, weil ja auch teilweise die unverzinslichen Girokonten den Krediterträgen gegenüberstehen. Aber es fallen eben auch Kosten für Filial-Netz, Kredit-Gewährung, Schuldner-Überwachung, Zahlungsverkehr und die Kreditausfälle an. Wir sollten also wie überall in der Wirtschaft darauf achten, dass der Wettbewerb nicht noch mehr durch Fusionen begrenzt wird. Dann wird diese Bankmarge
auch zu den Bankleistungen angemessen bleiben.

Alles bestens bei den Banken?
Die Banken – Geldschöpfung ist so lange in Ordnung, wie die als Zahlungsmittel umlauffähig gemachten Schulden anderer Leute auch werthaltig sind und die Banken keine riskanten Spekulations-Geschäft betreiben, welche ihre Besicherungsfunktion der Zahlungsmittel und Geldvermögen in ihr Gegenteil umkehren. Dass diesbezüglich gar nichts in Ordnung ist, will dieser Beitrag nun wirklich nicht relativieren. Nur ist es eben nicht die Bankengeldschöpfung
im Allgemeinen, welche DAS PROBLEM darstellt.

die Übernachfrage nach Geldvermögen als latente Depressionsgefahr
Die eigentlichen Probleme unseres Geldsystems liegen auf einer ganz anderen Ebene. Das Produkt der Banken ist zu beliebt – wir fragen mehr bankbesicherte Geldvermögen nach, als andere solvente Leute sich freiwillig verschulden wollen. Deswegen müssen wir mit „schlechten Schulden“ Geldvermögen produzieren, dies sogar auch als Wirtschaftspolitik = Verschuldungspolitik FÖRDERN, da sonst die Zahlungsmittel durch Blockierung als Geldvermögen aus der Wirtschaft verschwinden und wirtschaftliche Depression ausbricht.*

schlechte Rohware = schlechte Finanzprodukte
Dies ist nun wie mit jedem Betrieb, der wegen Ressourcenknappheit schlechte Rohmaterialen verarbeiten muss, da kommt nur noch minderwertige Ware raus. Gute Vormaterialien der Bank sind freiwillige Schuldner mit reichlich Sachwert-Pfändern und die sind einfach nicht mehr lieferbar. Wenn wir nicht weiter 50% „Pfuschgeld“ wollen, sollte die Nachfrage nach Geldvermögen bis auf das Angebot an „gutem Rohmaterial“ sinken.

Natürlich ist es makaber, Kreditnehmer als „Rohmaterial“ zur Zahlungsmittelproduktion zu beschreiben, mir fällt nur grad kein anderes prägnanteres Bild ein. Regen Sie sich ruhig über diese Geschmacklosigkeit auf, desto besser prägt sich die Sache ein. Der Beitrag will ja auch das bei den meisten Deutschen recht erotische Verhältnis und die Sammelwut beim Bankprodukt Geldguthaben und Versicherungsguthaben etwas verringern.

Dies ist nichts anderes als die Nachfrage nach Schuldscheinen anderer Leute. Und es ist bei den Schuldscheinen wie beim Drogenanbau, die Nachfrage bestimmt das Angebot. Wenn wir ein Problem mit Verschuldung sehen, sollten wir weniger Verschuldung als Geld- und Versicherungssparer nachfragen.

ein Ausweg ist mehr Sachwertsparen
Wir sparen in Geld völlig über unsere Verhältnisse, dies steht am Anfang der meisten wirtschaftlichen Probleme. In Sachvermögen spart man ja ohne andere Leute zu verschulden, dort liegt der Ausweg hin zum „unschuldigen sparen“ ohne vergesellschaftete Verluste und privatisierte Gewinne. Wie wir vom schuldigen Sparen zum unschuldigen Sparen kommen, dies braucht JETZT eine gesellschaftliche Diskussion.

Sonderfall Staatsschulden
Staatsschulden sind der Betrag, um den die Bürger bisher für die Staatsausgaben zu gering besteuert wurden. Staatsverschuldung (Unterbesteuerung) wird für wirtschaftliche Stabilität UNBEDINGT gebraucht, sobald eine zu große private Geldsparneigung besteht. Da die Zinsen für solche Staatsschulden die private Geldsparneigung erhöhen, sind Zinsen auf Staatsschulden in „Unternachfragestaaten“ dringend als problemverschärfend abzuschaffen. Dazu sollte die staatliche „Geldschöpfung“ an den Unternachfragestaat der unabhängigen Zentralbank direkt übertragen.

das Geldsparproblem – eine unbequeme Wahrheit mit kognitiven Dissonanzen
So, nun bin ich vom Ablenkungsthema Bankengeldschöpfung wieder zum tatsächlichen
Geldspar-Problem abgeglitten. Dabei ist es doch für Sie viel angenehmer, auf böse Banken zu schimpfen, statt an die eigene Schuldschein-Nachfrage erinnert zu werden. Wenn Sie sich jetzt „aus dem Bauch heraus“ sicher sind, dass ich hier großen Blödsinn geschrieben habe, haben Sie zumindest das eigentliche Problem verstanden. Die logisch trivialen Zusammenhänge beim Geld werden gar nicht dem Kopf bearbeitet, sondern mit dem Bauch.

leicht verkopfte Grüße

Jörg Buschbeck

* Dies ist ein etwas unwissenschaftliches Gleichnis für die tatsächlichen Zusammenhänge. Wenn die Neuverschuldungspläne unter die Summe aus Kredittilgungen und Geldsparplänen fällt, kippt das System in eine selbstverstärkende Abwärtsspirale – GAME OVER – mit merkelscher Geldsparwahn-Euro-Politik demnächst in diesem Kino.

64 Kommentare zu „„Geld aus Luft“ – ist die Geldschöpfung der Banken ein Skandal?“

  1. @Hajo

    > Du beklagst, dass immer wieder dieselben Diskussionen geführt werden. Das trifft für Dich und die “alten Hasen” in diesem Blog sicherlich zu. Aber für mich, der erst kürzlich auf diese Seiten gestoßen ist, ist es schon irritierend,

    Wenigstens den Artikel, zu dem der Diskussionsstrang gehört, sollte man gelesen haben. Und da steht es schon drin.

    > wenn Du zum Beispiel in diesem Diskussionsstrang zunächst leugnest (in einer Antwort auf nuts), dass Geschäftsbanken Zahlungsmittel erzeugen können,

    Bitte zitieren, welche Aussage du meinst. Das muss ein Missverständnis sein. Niemals habe ich geleugnet, dass Zahlungsmittel (eben Geld) geschöpft werden kann. Aber immer, dass damit auch Kapital geschöpft wird oder dass die Geldschöpfung sonst irgendwelche ungerechten Vorteile verschafft.

    > Anregung: Hilfreich wäre es für die Diskussionen, wenn in einer Art Glossar der erreichte „Erkenntnisstand“ dokumentiert wäre.

    Danke für das Angebot, aber wenn nicht einmal der Artikel gelesen wird, zu dem eine Diskussion gehört, bezweifle ich den Nutzen eines solchen Glossars. Die einen lesen so etwas erst gar nicht. Die andern würden es einfach anzweifeln. Wenn ich allerdings mal wieder beruflich etwas kürzer treten kann, schreibe ich an meinem Buch zum Thema weiter 😉

  2. Hallo Hajo,

    danke,

    es gibt ja eigentlich schon die Grundlagenseite? Freue mich aber auch wegen Überlastung und kommunikativen Defiziten über jedes Hilfsangebot. Ich mach Dir aber jetzt gleich mal einen Redakteurzugang – und dann mache doch bitte irgendwas verständliches aus Einnahmeüberschüssen versus Verschuldungspläne. 🙂

    herzliche Grüße, Jörg

  3. @michael
    Wenn ich es richtig verstehe, ist ein Anliegen dieses Blogs die „monetäre Alphabetisierung“ der Bundesdeutschen.

    Wenn dem so ist, dann stoßen zwangsläufig viele Menschen mit völlig unterschiedlichem Wissen auf diesen Blog. Nicht immer – wahrscheinlich so gut wie nie – haben Menschen, die dann einen Kommentar zu einem Beitrag abgeben, alle Beiträge dieses Blogs gelesen. Von den zahlreichen Kommentaren ganz abgesehen.

    Du beklagst, dass immer wieder dieselben Diskussionen geführt werden. Das trifft für Dich und die „alten Hasen“ in diesem Blog sicherlich zu. Aber für mich, der erst kürzlich auf diese Seiten gestoßen ist, ist es schon irritierend, wenn Du zum Beispiel in diesem Diskussionsstrang zunächst leugnest (in einer Antwort auf nuts), dass Geschäftsbanken Zahlungsmittel erzeugen können, um dann wenig später zu sagen, sie können es doch, aber das sei nicht das Problem.

    Anregung: Hilfreich wäre es für die Diskussionen, wenn in einer Art Glossar der erreichte „Erkenntnisstand“ dokumentiert wäre. Dann könnte mit einem Verweis auf das Glossar eine immer wiederkehrende Diskussion verhindert werden. Zumal dann auch Ungenauigkeiten, die sich in einem Diskussionsstrang (zwangsläufig) ergeben, nicht immer wieder neu besprochen und korrigiert werden müssten.

    Besteht die Möglichkeit so ein „Glossar“ einzurichten? Oder gibt es andere Seiten, auf denen so etwas besteht und man kann darauf verweisen? Oder ist es möglich und denkbar, vielleicht über ein „global-change-2009-wiki“ so etwas gemeinschaftlich zu erstellen?

    Ich wäre bereit, an einem solchen wiki mitzuarbeiten – fünf Stunden in der Woche, wäre das ausreichend?

  4. Nachtrag: Ich bezweifle ja nicht, dass „Geld“ aus dem Nichts erschaffen wird. Ich bezweifle nur, dass das ein Problem wäre, ungerecht oder sonst etwas, da KEIN KAPITAL aus dem Nichts erschaffen wird. Kreditgeld sind einfach zwei Schuldenpaare, die sich anfangs aufheben, von denen aber die eine Relation dann weitergegeben wird.

    Was in der Sache schon für Zeit verschwendet wurde ist unglaublich. Das Problem mit unserem Geld liegt an anderer Stelle.

  5. Geldschöpfung ist nur dann aus dem Nichts, wenn man nicht den gesamten Geschäftsvorfall betrachtet, sondern nur einen Ausschnitt.

    Meist wird weggelassen, dass die Bank vorher schon Kapital haben muss und dieses eben nur einmal verbrauchen kann, und dann Refinanzierung braucht (siehe Jörgs Beitrag).

    Wir drehen uns im Kreis. Das ganze ist hier schon 150 mal erklärt worden.

  6. wenn der Kaufpreis aber zu einer anderen Bank abfließt, dann braucht die Bank Forderungen gegen die Zentralbank, was Sie nicht selbst buchen kann. Im übrigen bin ich mir nicht sicher, ob die Bank „Forderungen gegen sich selbst“ an Sichtguthaben“ bucht, habe von so einer Bilanzposition noch nie gehört.

  7. Nachtrag:

    nuts hat Recht. Wenn eine Geschäftsbank ein Gebäude kauft, bucht sie auf der Aktivseite in der Höhe des Kaufpreises unter „Sachanlagen“ die Immobilie ein und auf der Passivseite eine Verbindlichkeit gegen den Verkäufer. Diese Verbindlichkeit gegen den Verkäufer ist das Guthaben des Verkäufers auf seinem Girokonto. Frage: Ist das keine Gelsdschöpfung aus dem „Nichts?“

    Natürlich muss es eine Bank geben. Natürlich braucht die Bank eine Lizens.usw. usw.: Aber: eine „normale“ Firma egal wie groß, kann nicht einfach durch Bilanzverlängerung ein Gebäude erwerben. Das geht nur mit einer Banklizens.

  8. Verehrter Michael Hönning,
    Hier ein Auszug aus dem Kapital 3 des Schülerbuches für die Sekundarsufe II „Geld und Geldpolitik:

    Wie das Giralgeld der Geschäftsbanken in Umlauf kommt:

    „In der Wirtschaft wird ein Großteil der Zahlungen nicht in bar, sondern durch Umbuchung von Sichteinlagen von einem Geschäftsbankenkonto zum anderen geleistet. Die Sichteinlagen fließen beispielsweise vom Konto des Arbeitgebers zum Konto des Arbeitnehmers und von dort zu den Konten des Vermieters oder einer Versicherung. Aber wie ist dieses Giralgeld entstanden?

    Der Vorgang entspricht der Entstehung von Zentralbankgeld: In der Regel gewährt die Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit und schreibt ihm den entsprechenden Betrag auf dessen Girokonto gut. Wird dem Kunden ein Kredit über 1.000 Euro gewährt (z. B. Laufzeit 5 Jahre, 5 %), erhöht sich die Sichteinlage des Kunden auf seinem Girokonto um 1.000 Euro. Es ist Giralgeld entstanden bzw. wurden 1.000 Euro Giralgeld geschöpft (siehe Grafik 1. Vorgang). Die Giralgeldschöpfung ist also ein Buchungsvorgang.

    Alternativ kann die Geschäftsbank dem Kunden einen Vermögenswert abkaufen und den Zahlbetrag gutschreiben. Der Kunde kann den gutgeschriebenen Betrag dann für Überweisungen nutzen oder auch in bar abheben.“

    Wie Du nach dem Studium dieses Textes zu dem Schluss kommen kannst, die Geldschöpfung der Geschäftsbanken sei deren Versculdung ist mir ein Rätsel. Der Buchungssatz lautet: Forderungen an Verbindlichkeiten. Das ist eine „einfache“ Bilanzverlängerung bei der Giralgeld entsteht. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Und bei Kredittilgung verschwindet das Giralgeld wieder.

    Das ist alles gar nicht so schlimm, das ist auch kein Skandal- wobei die Frage erlaubt sein muss: Warum schöpft der Staat das Geld, das er sich anschließend gegen mehr oder weniger hohe Zinsen bei Banken – oder wem auch immer – leiht, nicht einfach selbst?

  9. @nuts: Sie können es gar nicht, weil sie dafür zunächst Kapital brauchen, dann erst können Sie Geld schöpfen, was sie aber refinanzieren müssen. Geldschöpfung der Geschäftsbanken ist deren Verschuldung!

  10. Banken können sehr wohl Geld für den Eigenbedarf schöpfen. Banken können Aktiva mit selbst geschöpftem Geld für sich kaufen. Sie schöpfen z.B. das Geld für das eigene Bankgebäude. Dies können sie zwar durch die Eigenkapitalquote nicht bis ins Unendliche tun, aber sie können es.

  11. Zitat: TopDog
    10 Dezember, 2011
    Das “Schröckliche” ist – wie bei den Castor-Demos, Okkupy-Demos und den Osterhasen-Demos – daß sich von diesen Experten NIEMAND hinsetzt und eine professionelle LÖSUNG vorstellt.
    Ich weiß (aus eigener Erfahrung *g*) daß es lustiger ist, nur g’scheit herumzunörgeln – tausendmal probiert, tausendmal iss nix passiert – doch dann hat es Zumm gemacht …
    __________________________

    Nun, es hat sich jemand die Mühe gemacht. Schau mal in mein Buch „Goodbye Wahnsinn“ rein, dort werden die Fakten zusammengetragen, alle relevanten Lösungsmodelle vorgestellt und auch gewagt, eigne Modelle zu entwickeln, die die Vorteile der anderen in sich vereinen.

    Mir geht es nicht um Selbstbeweihräucherung, mir wäre aber wichtig, dass die Informationen von engagierten Leuten wie Euch verarbeitet werden (die auch nicht gewissen Lobbies angehören).

  12. @Jörg,

    wie stehst du eigentlich zur Theorie des Debitismus? Können hier auch Schlüsselkenntnisse liegen, die zu mehr Verständis führen?

  13. @Tolstoi

    natürlich gibt es Schnittmengen zwischen Zahlungsmittel und Geldvermögen.

    Nur hast Du mit 100 Dispolinie und null Geldvermögen einen Zahlungsmittelbestand von 100 und einen Geldvermögensbestand von null

    Umgekehrt hast Du mit Festgeld zu 100 und Kontostand Null ohne Dispo einen Zahlungsmittelbestand von Null und Geldvermögensbesatnd von 100.

    Oder Du hast eine Forderung aus Blumenrechnung zu 100 gegen mich, die ist Geldvermögen aber kein Zahlungsmittel.

    Spannend und wichtig wird dies, wenn wir die Problemstellungen, woher kommt Verschuldung – dies ist ein Geldvermögensproblem und kein Zahlungsmittelproblem.

    Bedeutet wir müssen bei der Ursachenforschung bei den Kauf/Verkaufsalden suchen und nicht bei den Zahlungsmitteln, ihrer Entstehung usw. Dass Unsauberkeiten da zu den wildesten Theorien führen kannst Du im ganzen Imternet und in den Diskussionen der Mainstream-Ökonomie beobachten.

    Zu den ganzen anderen Fragen komme ich bald in Grundsatzbeiträgen

  14. Hallo Jörg,
    in der Fairconomy März 2011 hast du folgendes geschrieben:

    „Na zum Beispiel tausche ich in meiner
    Wahrnehmung nicht, wenn ich wirtschafte.
    Ich finanziere vielmehr Einkommen meiner
    Mitarbeiter und der meiner Investitions- und Rohmateriallieferanten gegen Gewinnaussichten vor.“

    Ich denke, dass das wirtschaften kein Selbstzweck ist, sondern eine Möglichkeit darstellt selbständig Werte zu akkumulieren, welche dann gegen Sachen getauscht werden können (durch Geld vermittelt), die der eigenen Bedürfnisbefriedigung dienen…

    Bsp. Ich möchte einen Blumenhandel eröffnen (kein Wachstumszwang) und mit den Erlösen meinen jährlichen Urlaub finanzieren (100). Das Startkapital besorge ich mir von der Bank (100) und kaufe Blumen (100), die ich dann zum Strauss binde und verkaufe (200). Dasselbe wiederholt sich in jedem Jahr bis zur Rente…

    Wenn ich aber im ersten Jahr ein einziges Mal auf meinen Urlaub verzichten würde, müsste ich keinen Kredit mehr aufnehmen…

    MfG

  15. Hallo,
    ehrlich gesagt kann ich den Unterschied zwischen Geld und Geldvermnögen nicht nachvollziehen solange ich mir dafür etwas kaufen kann. Dazu folgendes Bsp:

    Ich gehe zur Bank und unterschreibe einen Kreditvertrag (Betriebsgrdstck. als Sicherheit), der dann zur Buchhaltung geht.

    Die Bank bucht:
    Ford gg. Kunden an Verb. gg. Kunde 100

    Dann gehe ich in der Kneipe eines Freundes, der sein Kto bei derselben Bank hat, ein Bier trinken und zahle mit meiner Karte…

    ???

  16. @opti

    Lös Dich bitte von der Vorstellung, dass ein GeldDING verliehen wird.

    Es geht nicht um Gelddinge und Verleihen und so

    Der Staat gibt automatisch mehr aus als er einnimmt, wenn die Privaten mehr einnehmen als Sie ausgeben. Da ist erst mal nirgendwo ein Geld-Ding oder Zahlungsmittel(umlauffähige Nominalforderung) im Spiel.

    Das Guthaben der Privaten dokumentiert ihren Verkaufsvorsprung, die Schulden des Staates DOKUMENTIEREN seinen Kaufvorsprung. Er ist damit verpflichtet, später Steuern auf die Leistungen seine Bürger zu erheben.

    Es gibt da auch keinen Zeitversatz, Kaufen und Verkaufen hat keinen Zeitversatz, also haben Kaufvorsprünge(Verbindlichkeiten) und Verkaufsvorsprünge(Forderungen) auch keinen Zeitversatz.

    Ich liefere Dir eine Solarheizung und lege die Rechnung, mit Rechnungslegung habe ich mein Geldvermögen als Forderung erhöht und Du Dein Geldvermögen mit Verbindlichkeit gesenkt.

    Da ist kein Geldding im Spiel -sondern nur mein Rechnungsbuch – Dein Geldvermögensabbau resultiert nur aus Kauf nicht aus einer Zahlungsmitteltransaktion. Wenn Du mir die Rechnung dann sogar bezahlst, ändert sich Dein Geldvermögen nicht mehr! Dein Bestand an Zahlungsmitteln sinkt ebenso wie Deine Verbindlichkeiten = Geldvermögen bleibt bei Be-Zahlung konstant.

    Dies da Geldvermögen = Kasse(Zahlungsmittelbestand = umlauffähige Forderungen) + Forderungen(nicht umlauffähig) abzgl. Verbindlichkeiten.

    Wir haben also Geldvermögensneutrale(verschuldungsneutrale) Zahlungsoperationen und geldvermögensverändernte Kaufoperationen – ich schreibe dazu kurzfristig noch mal einen „aufgeräumten“ Beitrag.

  17. @ Jörg

    „Verschuldungsursache der Staaten = private Einnahmeüberschüsse“

    Wo stecken diese Überschüsse nun genau?

    Der Gläubiger hat sie nur als Schuldforderung gegen den Staat in der Zukunft. Er hält also nur ein Versprechen in der Hand, keinen Überschuss oder? Oder sind diese zukünftigen Forderungen bereits Überschüsse im „jetzt“ 😉

    Der Staat selbst hat das geliehene Geld ja auch nicht mehr und Einehmen tut er auch nie genug(sonst würde er sich ja nicht weiter Verschulden oder neue Anleihen ausgeben wenn alte auslaufen)

    Wie du oben geschrieben hast, dass mit 1€ -> 100€ Zinsen bezahlt werden können, so habe ich hier das „Zirkelschlussgefühl“, dass mit 1€ auch 100€ „Anleihen“ aufgebaut werden können wenn dieser 1€ oft genug in diesen Zirkel kreist…

  18. @hajo,

    Du hast zu Verschuldung und Zins vorgetragen, also reden wir über wachsende (negative) Geldvermögen und nicht über Zahlungsmittel.

    (negative) Geldvermögen sind ein realwirtschaftlicher Vorgang von Verkaufsüberschüssen(Geldvermögensaufbau) und gleichlaufenden Kaufüberschüssen (Geldvermögensabbau/Verschuldung)

    Dass die (Staats)schulden ganz unabhängig von den Zahlungsmittelverfügbarkeit entstehen, ist Kern der Euro-Krise.

    Der Bedarf an Zahlungsmittel für die BEZAHLUNG dieser vorher realwirtschaftlich entstandenen Schulden ist aber der realwirtschaftlichen Schuldenentsteheung aus privaten Einnahmeüberschüssen nachgelagert.

    Deswegen bringt es gar nichts, jetzt die Zahlungsmittelknappheiten in die realwirtschaftliche Schuldenentstehung „reinzurühren“

    Wir können jetzt Staatsschulden nicht mehr sauber buchen und Sie statt dessen Vollgeld nennen – dies ist Augenwischerei.

    Wobei ich für zinslose Staatsfinanzierung bei privater Hortlust (incl. Monetative welche dies unabhängig von der Legislative feststellt) bin, nur bin ich nicht für Augenwischerei bei der Verschuldungsursache der Staaten = private Einnahmeüberschüsse.

  19. @Jörg

    Du schreibst, das Geldsparen ist das Problem, weil durch das Geldsparen den Wirtschaftssubjekten Zahlungsmittel entzogen werden, die sie für ihre Tätigkeit eigentlich benötigen.

    Frage 1: Gilt dies nur dann, wenn das Zahlungsmittel als Kreditgeld gezeugt wird?

    Frage 2: In einem Geldsystem, das nicht auf Kreditgeld beruht, sondern in dem „Vollgeld“ ohne Kredit über den Staat in den Verkehr gebracht wird, wäre es dann Aufgabe der „Währungshüter“ (Monetative oder was auch immer) die Höhe des durch Sparen stillgelegten Geldes abzuschätzen und durch zusätzliches „Vollgeld“ zu kompensieren?

  20. Lieber Michael,

    oha, pass in Phase3 gut auf Dich auf. 🙂

    Auch sonst beste Wünsche für 2012 und einen guten Rutsch!

  21. zu Jörg der Ketzer:

    Unser Guthaben im Himmel,
    geheiligt seist du auf ewig,
    bleibe uns erhalten
    für im vollen Werte,
    wie heute so auch morgen.

    Unseren täglichen Zins gib uns heute,
    als Pflicht unserer Schuldner,
    denn wir sind es, die sparen.

    Und führe sie nicht in Versuchung,
    das Problem im Guthaben zu erkennen.
    Denn es ist unser Reichtum und unsere Macht für die Herrschaft in Ewigkeit.

    Amen.

  22. @Hajo

    Es ist eben nicht die Einkommensart Zins welches die Verschuldung auslöst, sondern die Einnahmeüberschüsse(Geldsparen) aus allen Einkommensarten.

    Weder werden alle Zinseinkommen in Geld gespart(am wenigsten die Zinsmarge der Banken), noch werden andere Einkommensarten nicht in Geld(Einnahmeüberschüsse) gespart.

    Die Fokussierung allein auf den Zins ist also einfach nicht exakt, und wenn man nicht exakt ist, wird man angreifbar. Im übrigen erlaubt gerade die Exaktheit beim Schuldenproblem den Schulterschluss mit anderer Kapitalismuskritik.

    Es ist eine große Chance zu einen statt zu spalten. Wir können Freigeld auch als Grundeinkommenssystem einführen, welche alle Übel des heutigen Kaputtalismus als Steuerquelle nutzt. Da sehe ich linke, grüne, liberale, konservative und freiwirtschaftliche Ansätze alle in einem Konzept vereinbar.

    Dadurch, dass zuerst der Kreditvertrag ist und dann das Guthaben, ist alles Geld-Sparen Horten/Blockieren der Schuldtilgung – egal ob bar oder giral. Deswegen kann der Spar-Zins auch ohne Gesell-Geld bis auf Null fallen, wenn ein Grundeinkommens-Zaun als Absturzschutz zur Deflationsschlucht aufgebaut wird.

    zum „Monetäranalphabetismus“
    die Zeit muss auch reif sein, das Geldsparen als DAS Problem zu akzeptieren ist für die Deutschen fast wie das Akzeptieren einer tödlichen Krankheit:

    Phase1 – Verdrängung – es darf es nicht wahr sein…
    Phase2 – es wird verhandelt – allerlei möglichst komplexe Ersatztheorien(z.B. Zinskritik, Geldschöpfungskritik, Bankenkritik) welche doch das religiös verehrte Geldsparen als GOTT erhalten könnten.
    Phase3 – Wut – Ketzer Jörg wird an die Laterne gehangen. 😦
    Phase4 – Akzeptanz, es wird umgesetzt was ich hier vorher noch in einfachen Worten aufschreiben werde. 🙂

  23. Beim nachträglichen Lesen stelle ich fest, dass ich folgende Passage präziser kommentieren muss:
    “Bei der Geldschöpfung entstehen immer zwei Schulden-Guthaben-Paare, die sich kapitalmäßig ausgleichen. D.h. Geldschöpfung schafft kein neues Kapital. Und nur auf Kapital erhält man Zinsen, nicht aber auf Liquidität.”
    Wenn das so wäre, gäbe es keine „Carry Trade“ Geschäfte. Ich nehme an einer Stelle Kredit auf und lege an anderer Stelle genau diesen Kredit an. Wenn ich Glück und die richtigen Informationen habe, brauche ich nach einem geglückten Geschäft – Voraussetzung mein Kredit war groß genug – nie wieder zu arbeiten, oder? 🙂

  24. http://www.global-change-2009.com/blog/geld-denkfehler-1-verwechslung-von-kapital-und-liquiditat/2010/05/

    da steht:
    „Bei der Geldschöpfung entstehen immer zwei Schulden-Guthaben-Paare, die sich kapitalmäßig ausgleichen. D.h. Geldschöpfung schafft kein neues Kapital. Und nur auf Kapital erhält man Zinsen, nicht aber auf Liquidität.“

    Ich fürchte, hier gehen die Begriffe schwer durcheinander. Fakt ist doch: Wenn ich von meiner Sparkasse aufgrund von belastbaren Sicherheiten (oder wenn ich Bundespräsident bin und einen guten Namen habe :-)) einen Kredit bekomme, so bezahle ich dafür Zinsen. Ob der Kredit neues Geld kreiert, hängt von mancherlei Dingen ab: Kreditgewährung von anderen Banken, Mindestreservevorschriften usw.usw. Die Wahrscheinlichkeit, dass mit meinem Kredit „neues Geld“ entstanden ist, ist jedoch sehr hoch.

    @ jörg
    a) ich habe das dumpfe Gefühl, dass die Zins und Zinseszinsproblematik bei Deinen Überlegungen ein wenig zu kurz kommt. Wenn in einem Koordinatensystem das Geldvermögen und die Verschuldungen spiegelbildlich auf der y-Achse abgebildet werden und die x-Achse die Zeitachse ist, so fürchte ich dass der Zeitpunkt bereits überschritten ist, an dem ohne erhebliche Verwerfungen in der Gesellschaft eine Korrektur (Abbau der Guthaben) möglich ist.

    @jörg
    Du hast von „monetärem Analphabetismus in dieser Gesellschaft gesprochen. Welche Wege siehst Du, das zu ändern?

  25. @Opti T

    Wir stellen uns vor – Ich bin der Unternehmer, der alle Güter dieser Welt vorfinanziert. Zur Vorfinanzierung dieser Wertschöpfung habe ich Kredit aufgenommen, aber nicht nur für Warenlager und Investitionsgüter, sondern auch für einen Liquiditätsvorrat an Zahlungsmitteln, der den eigentlichen Finanzierungsbedarf übersteigt.

    Allein dies führt die Einzelkreditbetrachtung ad absurdum!

    Die Vorhaltung von Liquidität als Sichtguthaben oder unbenutzte KK-Linien ist ein absolut übliches Vorgehen.

    Du bist der Arbeitnehmer und Konsument, der alles konsumiert was ich vorfinanziere(oder auch nicht, weil Du Einnahmeüberschüsse erzielst. Das was ich vorfinanziere ist Deine Einkommen(Du produzierst ja auch die Investitionsgüter)

    Ich habe Dein Einkommen zu 100 vorfinanziert, logischerweise fehlen mir zur Aufrechterhaltung meiner Liquidität Deine Einnahmeüberschüsse und meine Kredittilgungen.

    Kannst Du es Dir jetzt vorstellen?

    Oder zu dem einen Euro den Du als Guthabenzinsen als Einzelperson bekommst. Du kaufst Damit beim Bäcker ein, der zahlt Kreditzinsen für seinen neuen Backofen, die Bank zahlt damit ihre Angestellten, dieser kauft bei einem Schreiner ein, welcher einen Kreditzins….

    Gerade die Banken sind das kleinste Problem, nur 14% der Einnahmeüberschüsse entfielen 2010 auf Sie.

  26. Verehrte Mitdiskutant_innen,

    Bereits 1975 hat Rolf Gocht in seinem Büchlein „Kritische Betrachtungen zur nationalen und internationalen Geldordnung“ (neu und unverändert 2011 wieder aufgelegt) klar und deutlich die Unterschiede zwischen einem Geldsystem, das auf Kreditgeld beruht, und einem Geldsystem, in dem Geld als Zahlungsmittel von einer „Währungsbehörde“ herausgegeben und betreut wird, herausgearbeitet.

    Unser reales Geldsystem ist ein (nahezu lupenreines) Kreditgeldsystem, bei dem Geld durch Kreditgewährung entsteht und durch Kredittilgung wieder verschwindet.

    Ein solches System ist im Prinzip instabil und führt nahezu zwangsläufig im Laufe der Zeit zu den heute festzustellenden ökonomischen Ungleichgewichten.

    (Rolf Gocht war im Bundeswirtschaftsministerium unter den Ministern Erhard und Schmücker, zuletzt als Ministerialdirektor und Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik, und danach acht Jahre Mitglied im Direktorium der Deutschen Bundesbank. Rolf Gocht gehört zur Ordoliberalen Schule eines Walter Eucken)

  27. Hier habe ich nach wie vor Verständnisprobleme:

    1. Nehmen wir den Standardinvestor, der hat nen dicken Batzen Geld (oder leiht ihn sich erst) und investiert ihn nur unter einer Bedingung: Nach Zeit t will er mehr Geld in der Hand haben als vorher.
    Da dies zu einem großen Teil mit gigantischen Geldansammlungen (Stichwort Pensionsfonds, Versicherungen etc.) geschieht, halte ich die Einzelkredit-Betrachtung für nicht total abwegig 😉 (Guthabenkrise?)

    2. Beim Thema Staatsverschuldung spielt mir mein Hirn dann wirklich lustige Streiche 😉
    Angenommen ich kaufe (über LV o.ä.) Staatsanleihen meines eigenen Staates.
    Ich gebe dem Staat gegen die Staatsanleihen das Geld und verschulde ich mich ja praktisch in diesem Moment bei mir selber mit dem Versprechen mich zukünftig mehr anzustrengen, damit der Staat „mehr Geld“ aus mir herauszupressen kann, welches er mir dann gegen die Staatsanleihe wiedergibt?!?!?

    Zu der Theorie, dass man mit 1€ 100€ Zinsen Zahlen kann:
    Die Theorie verstehe ich, nur die Umsetzung in unserem heutigen System nicht, da der Zins, sobald er bei der Bank eintrifft, als Einahme verbucht wird und die Bank nur in Form von vernzinstem Kredit wieder verlässt oder?

  28. @Tim,

    man braucht aber nicht für jede Zahlung neues Geld, kannst mit einem Euro auch 100 Euro Zinsen zahlen, solange dieser eine Euro nicht vernichtet(Kredittilgung) oder blockiert wird(Geldsparen).

    Einzelkredit-Betrachtungen sind nicht die Realität und das Fabian -Video deshalb irreführend. Das Tauschmärchen am Anfang ist auch Unfug, so eine Warentauschwirtschaft vor der Gelderfindung hat keinen historischen Beleg.

  29. Das was Don meint
    (Don
    11 Dezember, 2011 um 18:15 Uhr)

    ist wohl die Problematik auf die in dem Video: „Goldschmid Fabian – gib mir die Welt +5%“ eingegangen wird.

    Das Geld für die 5% Zins, die die Banken verlangen, wurde nie erzeugt und kann somit nie zurückgezahlt werden!

  30. danke Wolfgang, zu einem Buch wird es nicht reichen, aber nachdem ich nun auch Stützel’s Konjunkturtheorie (5Sätze!) verstanden habe, sehe ich dringenden „Übersetzungsbedarf“ auf die aktuelle Situation.

    Also online und kostenlos ist es eh am einfachsten zu verbreiten/verlinken – arbeite schon an einer „alternativen Neujahrsansprache“ – egal ob Wulf bis dahin noch da ist oder nicht. 🙂

    herzliche Grüße, Jörg

    @WBF
    es braucht die große gesellschaftliche über den vermeintlichen GOTT(Geldsparen) der aber SATAN ist, hier können wir nur ein wenig Vorarbeit leisten.

    @Michael,
    danke, Dein schöner Artikel mit der Zweiteilung(Kapital/Liquidität) ging ja auch schon in diese Richtung, mit Stützel bekommt man es trotz schwieriger Sprachen nur noch etwas exakter in den Begriffen hin.
    http://www.global-change-2009.com/blog/geld-denkfehler-1-verwechslung-von-kapital-und-liquiditat/2010/05/

  31. Das ist eine wichtige Erkenntnis, dass das Bankensystem bei der Geldschöpfung noch gar kein Geldvermögen schafft und dieses erst realwirtschaftlich mit einem Einnahmeüberschuss durch einen mit dem aus den Krediten geschaffenen Zahlungsmitteln ermöglichten Verkauf entstehen kann.

    Nachdem ich den Stützel gelesen habe, kann ich sagen, dass die Zusammenhänge zwar von Stützel erkannt, aber bei Jörg Buschbeck erst richtig verständlich werden. Bei Stützel ist es zu wissenschaftlich dargelegt, als dass seine Bücher den Lesern viel bringen könnten.

    Der Jörg müsste endlich ein Buch über Ökonomie schreiben, der hat es drauf!

  32. Hallo Jörg,

    ich möchte diesen Artikel nochmal kommentieren, weil es dem ein oder anderen schwerfällt zu folgen. Vllt gibt das Video Aufschluß. Ich werde es später am Abend anschauen.

    „die Übernachfrage nach Geldvermögen als latente Depressionsgefahr
    Die eigentlichen Probleme unseres Geldsystems liegen auf einer ganz anderen Ebene. Das Produkt der Banken ist zu beliebt – wir fragen mehr bankbesicherte Geldvermögen nach, als andere solvente Leute sich freiwillig verschulden wollen. Deswegen müssen wir mit „schlechten Schulden“ Geldvermögen produzieren, dies sogar auch als Wirtschaftspolitik = Verschuldungspolitik FÖRDERN, da sonst die Zahlungsmittel durch Blockierung als Geldvermögen aus der Wirtschaft verschwinden und wirtschaftliche Depression ausbricht.*“

    Hinter schuldigem Sparen verstecken sich also bankbesicherte Kredite an Schuldner mit unzureichender Absicherung. (zu niedriges realwirtschaftlichen Angebot und Eigentum) Diese sind beliebt, weil man den höchsten Zins erreichen möchte. Man gibt also das Risiko des Zahlungsausfalls an die Bank weiter. Neuerdings geben Banken das Risiko an den Staat und damit an alle Bürger weiter. Das ist eine Umverteilung von arm zu reich.
    Die Bank fungiert als Nebelkerze. Damit sich beim Sparen niemand schlecht fühlen muss. Durch Versicherungen und Altersversorge wird das Sparen zur gesellschaftlichen Pflichtaufgabe. Schade, dass das „Produkt der Banken“ (bankbesicherte Geldvermögen) nie ausverkauft sein wird. Eine automatische Lösung ist also nicht möglich. Wir müssen verstehen, wie man richtig spart.
    Das verstärkte Investieren in Sachwerte, also nicht in Leistungs-Schulden anderer Menschen, klingt gut.

    „Wie wir vom schuldigen Sparen zum unschuldigen Sparen kommen, dies braucht JETZT eine gesellschaftliche Diskussion.“

    Ich bitte doch sehr um die versprochene Diskussion!

    „Staatsverschuldung (Unterbesteuerung) wird für wirtschaftliche Stabilität UNBEDINGT gebraucht, sobald eine zu große private Geldsparneigung besteht. Da die Zinsen für solche Staatsschulden die private Geldsparneigung erhöhen, sind Zinsen auf Staatsschulden in “Unternachfragestaaten” dringend als problemverschärfend abzuschaffen. Dazu sollte die staatliche „Geldschöpfung“ an den Unternachfragestaat der unabhängigen Zentralbank direkt übertragen.“

    Der Staat verschuldet sich für den Vermögensüberschuß seiner Bürger. Irgend jemand muss sich ja verschulden, wenn keine Kreditnehmer mehr gefunden werden. Die zunehmende Staatsverschuldung, erhöht das Ausfallrisiko und damit die Gewinnzinsen für seine Gläubiger. Was sind „Unternachfragestaaten“? Ich nehme an, es sind Staaten mit zu vielen Sparern. Um die steigende Sparneigung zu reduzieren, darf es keine Zinsen auf Staatsschulden geben. Wie ist der letzte Satz zu verstehen?

    Gruß,
    Christian

    @Don:
    Du sprichst vom Ausfallrisiko eines Kreditnehmers. Wenn die Sicherheiten nicht ausreichen, also wenn der Schuldner insolvent ist, geht der Gläubiger leer aus. Der Gläubiger übernimmt also die Schulden und schmälert sein Vermögen. Das Zahlungsmittel Geld vom Kreditnehmer hat ein Dritter.

  33. @OpTi Im Moment der Geldschöpfung schulden die Banken sich NICHT selbst das Geld, sondern dem SChuldner des Hauptgredites. Im Moment der Geldschöpfung entstehen eben zwei SChulden-Guthaben-Paare: Einmal auf dem Kredit-, einmal auf dem Girokonto.

    Nur nimmt niemand einen Kredit, um das Geld auf dem Girokonto liegen zu lassen, sondern bezahlt damit. D.h. im Moment danach schuldet die Bank das Geld jemandem anders – ggf. sogar einem Kunden einer anderen Bank.

    Ansonsten hast du recht. Die nicht mehr gewährleistet Fristenkongruenz ist ein Problem, wenn auch selbst wieder Symptom tiefer liegender Ursachen.

  34. @Michael Hönnig
    „Oh wie wahr, denn wie die Finanzkrise zeigt, sind die Banken selbst in der Schuldnerfalle. Warum schöpfen sie dann nicht einfach das Geld, um sich da am eigenen SChopfe rauszuziehen?“

    Die Banken stehen genau in der Mitte:
    Zwischen Guthabenhaltern und Guthabenschuldnern.

    Wenn sie sich selbst Geld schöpfen, schulden sie sich in just diesem Moment selbst das Geld, was sie eben geschöpft haben… Erhöhen sie nur eine Seite der Bilanz, bekommen sogar Banken Ärger mit dem Gesetz.

    Wenn ich mir die Gegenüberstehenden Guthaben und Schulden anschaue bekomme ich in einem Punkt immer sofort Bauchweh:

    Dem Guthaben (faktische Zahl), welches _täglich_ fällig sein könnte, stehen leider nur langfristige Schulden mit theoretischen Sachwertdeckungen dahinter.
    Die Bombe tickt…

  35. @Jörg Buschbeck

    Danke für den Artikel! Was nützt es denn auch Lösungen für angebliche, aber falsche Ursachen zu finden. Die realen Ursachen werden dadurch schließlich gar nicht gelöst.

    Auch wenn ich selbst dieses Thema schon in Artikeln behandelt habe, habe ich damit doch immer mein Verständnisproblem. Ja, ich bin auch mal vor ca. 7 Jahren darauf hereingefallen, dass die Geldschöpfung der Banken das Problem wäre. Aber das war nur eine so kurze Periode, dass ich einfach nicht begreifen kann, warum Leute diesem Irrtum jahrelang oder gar jahrzehntelang anhängen können. Vielleicht weil sie dann einen „Schuldigen“ haben?

    Oh wie wahr, denn wie die Finanzkrise zeigt, sind die Banken selbst in der Schuldnerfalle. Warum schöpfen sie dann nicht einfach das Geld, um sich da am eigenen SChopfe rauszuziehen?

    Grüße
    … Michael Hönnig

  36. @Blog – start-trading.de
    Wenn jahrelang das Zinsniveau strukturell überhöht ist (durch die Beschaffenheit unseres Bargelds, und damit seines Realzins), dann MUSS zwangsläufig der Tag kommen, an dem der Markt dieses korrigiert. Dann verlieren diejenigen, die zu diesem Zeitpunkt Sparer sind, große Teile ihres Vermögens, zwangsweise.

    Verhindern kann man das nicht. Man kann es nur herauszögern (was gerade mit Rettungsschirmen geschieht, die alles nur noch schlimmer machen).

    Aber man kann etwas machen: Man kann es das nächste mal besser machen, indem man nicht mehr zulässt, dass das Zinsniveau strukturell überhöht ist. Dann kann man auch korrekte Risikomargen einkalkulieren, ohne dass unleistbar hohe Sollzinsen herauskommen.

    Vielleicht kann man sogar jetzt noch den Bogen kriegen, wenn man mit den richitgen Mitteln das Realzinsniveau absenkt – Inflation mag dazu ein Mittel sein, Inflation durch Neuverschuldung mit Sicherheit nicht.

    Grüße
    … Michael Hönnig

  37. Hallo Armin,

    Nein, die Steuerpflicht der Bürger welche da monetisiert wird, ist auch keine Luft -merkts Du spätetestens wenn Du deinen nächsten Steuerbescheid bekommst und mal ignorierst.

    Es gab nachvollziehbare Gründe die Staatsfinanzierung nicht mehr direkt mit der Notenbank zu machen. Eine unsolide Legislative könnte sich für einen „free lunch“ bedienen und eine (Hyper)infla damit auslösen.

    Wie in meinen Beitrag geschrieben, ist die heutige Situation aber auch völlig kontraproduktiv.

    Die Lösung ist n.m.E. eine „monetative Staatsgewalt“, die aber nicht wie die unter „Monetative“ bekannte Initiative auf einem fehlerhaften „Geldbild“ eines Tauschmittels-DINGS aufbaut.

  38. Das man für Kredite immer einen Wert hinterlegen muss, ist reine Spekulation.

    Zudem ist es so, dass zur Zeit für Staatsanleihen 0 Prozent Eigenkapital hinterlegt werden müssen? Hier handelt es sich also doch um Geldschöpfung aus dem Nichts.

    Vielleicht finden Sie ja meinen Fehler 😉

  39. @Günther – danke

    @Don
    verstehe die Frage nur schwer, die Bank erbringt Leistungen der Kreditvergabe/Geldschöpfung im Wettbewerb und verdient dabei eine Zinsmarge. Diese wird aber Gutteils für Kosten wieder ausgegeben, im Gegensatz zu den Sparzinsen!

    Ich will mit dem Beitrag aber nicht sagen, das bei den Banken alles ok wäre, nur eben gerade die Geldschöpfung bei vorhandenen Pfändern ist gerade nicht das Problem.

  40. Eine Frage dazu hätte ich:
    Ich verstehe nicht ganz, wo hier auf die Problematik eingangenen wird, welche von Leuten wie Prof Hörman oder anderen aufgebracht werden.
    Also, dass eine Geldenstehung immer mit einem Zinsanspruch verknüpft ist und somit die Einheit „Geld“ (bei absoluter Irrelevanz der der Realwirtschaft gegenübergestellten Wertigkeit) sich selber bedingt um getilgt zu werden.
    Es müssen doch zwangsläufig Sicherheiten eingefordert werden, da nur sie bei einem Nullsummenspiel den Überhang ausgleichen können.

  41. sehr interessantes blog! leider verstehe ich wahrscheinlich über 50% der details nicht, jedoch fühle ich mich hier ehrlicher beraten als in den mainstream medien. Danke!

  42. @Volker K
    Zentralbanken können uns aktuell auch keine Pläne für Ausgabeüberschüsse liefern, deswegen droht ja auch Deflation und nicht Inflation. Letztere könnte nur aus totalen Vertrauensverlust aus Negativmeldung des deflationären Zusammenbruchs entstehen,

    Dann gibt es die schlagartige Guthabenrückzahlung, die wir eigentlich steuern sollten. Ich schlage aber eine Kreditsteuer der Notenbank zur Staatsschuldentilgung vor, die solche Prozesse wirksam durch Wiederherstellen des Vertrauens verhindern kann.

    die Frage zu Griechenland habe ich mir auch schon gestellt, da kenne ich die Details nicht – evtl auch via Target Salden der Buba, also mit deutscher Haftung

  43. Danke für die Antwort.
    Mir erscheint eine von der Zentralbank ausgelöste Inflation nur als „sinnvoll“ wenn die neuen Schulden quasi zu ewigen Schulden ohne Tilgungsfrist werden. Also ein Zuviel an Guthaben-Schulden-Paaren die zwar existieren aber nie getilgt werden müssen. Eine Posten in der Bilanz der „ewig“ existiert.
    Es sagen zwar alle die EZB soll inflationieren und damit wären die Probleme gelöst aber ganz schlüssig erscheint mir die Argumentation langfristig nicht, außer das neu geschöpfte Geld wird tilgungsfrei gestellt.

    Ich habe noch eine weitere Frage:

    Griechische Guthaben fließen in rauhen Mengen von Griechischen Banken zu Schweizer Banken. Nun sind das ja keine Netto-Goldstücke die von A nach B wandern sondern Guthaben Schulden Paare. Ich verstehe daher nicht ganz wieso die Schweizer Banken immer noch die Passivseite der Griechischen Bilanz als Überweisung annehmen.
    Sie müssten es doch ablehnen da sie eine Art Rückkredit für jede zu Ihnen kommende Überweisung an die griechische Bank geben müssen. Diese Rückkredite sind doch aber mit Sicherheit demnächst faul. Oder hab ich da was falsch verstanden. Müsste nicht irgendwann ausländische Banken es ablehnen Überweisungen aus Griehchenland anzunehmen?

  44. @Volker K

    hallo, Inflation ensteht aus Übernachfrage und deren Erwartung – mehr Nachfrage als Angebot, dies kann monetäre Ursachen haben, muss es aber nicht. Wenn morgen keiner mehr Lust hat Geld fest zu halten, kann man mit winzigen Geldmengen eine Hyperinflation machen. Umgekehrt können wir mit wachsenden Geldmengen eine Hyperdeflation hinlegen, wenn jeder Kredit nur einmal kauft. Die Quantitätstheorie ist grober Unfug deren Fehlschlüsse jetzt die Krise in Richtung Deflation verschärfen werden.

    Prinzipiell haben Sie recht und mit jedem Kredit die Fallhöhe für einen aus der monetären Ebene ausgelöste Unternachfrage erhöht.

    Für die monetäres Gleichgewicht gilt:

    Pläne für Einnahmeüberschüsse = Pläne für Ausgabeüberschüsse

    umgestellt

    Pläne für Geldvermögensbildung + Kredittilgungen = Pläne für Verschuldung(Ausgabeüberschüsse)

    Ob und wie stark jetzt diese PLÄNE wirklich von den aktuellen Geldmarktbedingungen und eventuellen Zwangsverschuldung oder Zwangssparen aus Ungleichgewicht bestimmt werden, hängt aber von den Erwartungen in eine ungewisse Zukunft ab.

    werde dazu bald mal noch etwas mehr schreiben

  45. Guten Tag Herr Buschbeck,

    ich habe eine Verständnisfrage zur Inflation (verstanden als Ausweitung der Geldmenge)

    Wenn Inflation bedeutet das mehr Geld ins System kommt, heißt dies doch auch das dieses Mehr-Geld eine neues Guthaben-Schulden-Paar ist. Und damit auch dieses Zuviel-Geschöpfte-Geld eine Tilgungsfrist hat.

    Das heißt für mich es ist gar nicht möglich sich durch Inflation zu „entschulden“ den auch die neu dazugekommene Geldmenge hat ja wieder Tilgungsfristen. Die Mehr-Guthaben der Inflation müssen ja irgendwann wieder „zurückgeholt“ werden um die Schulden zu tilgen.

    Deshalb verstehe ich die Aussage immer nicht das Inflation die Lösung ist. Da alle Schulden Tilgungsfristen haben endet es doch langfristig immer in einer Deflation.

  46. Ja eh, Jörg ! Schröckelich ! *g*
    Und der staunende „Normalbürger“ steht staunend da und kann sich unter den hunderten Experten eine Version aussuchen …
    Machen wir doch eine neue „Wetten daß“ Serie daraus – Höchstgewinn 1 Million Blödtaler *g*
    Das „Schröckliche“ ist – wie bei den Castor-Demos, Okkupy-Demos und den Osterhasen-Demos – daß sich von diesen Experten NIEMAND hinsetzt und eine professionelle LÖSUNG vorstellt.
    Ich weiß (aus eigener Erfahrung *g*) daß es lustiger ist, nur g’scheit herumzunörgeln – tausendmal probiert, tausendmal iss nix passiert – doch dann hat es Zumm gemacht …

  47. Toll, wie die Experten inflationär wie Schwammerl aus dem Boden wachsen.
    Einer haut dem Anderen „gefährliches Halbwissen“ um die Ohren *g*
    Und keiner schreibt über das ZINSESZINS – Problem, bei dem sich die ach so souveränen Staaten ihr Geld bei den Geschäftsbanken holen MÜSSEN. Ein verbrecherisches System mit exakt berechenbarem Ablaufdatum.
    Es ist wohl besser, wenn diese Menschheit kollektiv in’s schwarze Loch marschiert …
    Natürlich mit IPad, Mac und Blasmusik

    1. hallo TopDog,

      da werde ich wohl bald mal einen Artikel zum Zinseszins nachlegen, da ist das Halbwissen tatsächlich auch ganz schröckelich:-)

      Und ich eben seit fast 20Jahren am Thema und nicht erst seit gestern…kann ich da so manchen armen Halbwissenden noch auf die Sprünge helfen.

Und was denkst Du so?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.