Saldenmechanik, Schäuble schafft geplante Neuverschuldung nicht


Schäuble verkündete derweil, dass Deutschlands Neuverschuldung 2011 nur 17,3 Milliarden Euro betrug. Geplant hatte er den Haushalt mit 48,4 Milliarden Euro Neuverschuldung. Es war eine «Saldenmechanik» wie aus dem Lehrbuch des britischen Volkswirtschaftsklassikers John Maynard Keynes: Das Wirtschaftswachstum betrug im vergangenen Jahr satte 3,0 Prozent, also sprudelten die Steuereinnahmen, also sank die Neuverschuldung, ohne irgendein Sparprogramm, einfach durch Nichtstun des Finanzministers.

aus MZ-WEB

Ob es sich doch langsam herum spricht, dass die Staatsverschuldung nichts mit Plänen eines Finanzministers oder Sparprogrammen zu tun hat?

Es besteht keinerlei Korrelation zwischen Sparen im Sinne eines Ausgaberückgangs und Sparen im Sinne eines Einnahmeüberschusses.
Vielmehr führt ein Ausgaberückgang einer Gruppe nur dann zu einem Einnahmeüberschuss, wenn die Komplementärgruppe einen Ausgabeüberschuss vor- oder hinnimmt. Anderseits kommt es bei jeder Gruppe auch ohne Ausgaberückgang stets zu einem Einnahmeüberschuss, wenn die Komplementärgruppe einen solchen Ausgabeüberschuss vornimmt.

Nur ist die „Komplementärgruppe mit Ausgabeüberschuss“ das weitgehend schon überschuldete Ausland. Wie 2012 zeigen wird, ist Schäubles „Erfolg“ damit ein Schuss ins eigene Knie.

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