It’s the economist, stupid

„Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen haben die Ökonomen, in Deutschland insbesondere, ein gespaltenes Verhältnis zu ihren eigenen logischen Grundlagen. “

Heiner Flassbeck im Jahr 2000 – und nichts ist heute besser….weil die unlogischen VWLer weiter nicht ausgelacht werden….

„Einen Mathematiker, der sich in seinen Ausführungen immer eilfertig von den Grundrechenarten
distanzierte, würde die Disziplin rasch zum Schweigen bringen. Einen Physiker, der bei
seinen Ableitungen beiläufig die Newtonschen Gesetze „wiederlegte“ oder schlicht ignorierte,
würden die Fachkollegen sicher in Minuten demontieren. Anders in der Ökonomie: Es ist
geradezu tugendhaft, wenn man sich von „Identitäten“ und „Saldenmechanik“ distanziert,
ganz gleich, wie oft man dabei gegen die reine Logik verstößt. Der Einwurf, eine Aussage
baue auf „Saldenmechanik“, gilt in bestimmten Kreisen als eines der stärksten
Gegenargumenten überhaupt1. Das ist so, als sagte man einem Physiker, seine Aussage sei
„zu logisch“ und könne schon deswegen keinen Bestand haben. Wenn die Zusammenhänge
etwas verwaschen sind, wenn die letzten und wenigen harten Säulen des ökonomischen
Denkens geschleift oder gar gestürzt sind, fühlt sich der moderne Ökonom – wiederum vor
allem in Deutschland – am wohlsten.“

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