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Dabei hätte doch der von Grund auf richtige, weil wirtschaftspraktische Realität an der Wurzel fassende Ansatz einer eigentumsfundierten „Nominalökonomik“ doch das Potential, endlich einmal ernst zu machen mit Wilhelm Lautenbachs Ratschlag, „bist Du Volkswirt, beachte stets des anderen Gegenbuchung“: nicht nur das Keyne’sche Sparparadoxon und das (kürzlich von Ch. Bruun in einem auch online verfügbaren Aufsatz mit dem Titel „The Paradox of Monetary Profits“ wunderbar analysierte) Marx’sche Profitparadoxon, sondern sämtliche „Paradoxa der Geld- und Konkurrenzwirtschaft“ (Wolfgang Stützel) inclusive der Paradoxa des Arbeitsmarkts hätten sinnvoll in einen gemeinsamen Rahmen gestellt und im Zusammenhang analysiert und in ihren Konsequenzen für Wirtschaftspolitik ausgeleuchtet werden können.

Mit Stützels Arbeiten („Paradoxa der Geld- und Konkurrenzwirtschaft“, „Volkswirtschaftliche Saldenmechanik“) stehen sehr differenziert ausgearbeitete „nominalökonomische“ Grundgedanken zur Verfügung, die Lautenbachs Grundeinsicht umsetzen für die ökonomische Theorie immerhin ein Mindestmaß an logischer Grundlage geben können. Zwar sind saldenmechanische Sätze logisch, selbstevident und daher auch trivial – dennoch hört man jeden Tag volkswirtschaftliche Lehrmeinungen, die dieser evidenten Logik widersprechen und damit einfach nur Unsinn darstellen, ohne daß jedoch der Volkswirt dies merken oder gar zugeben würde.

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