Das VWL Studium wird durch einen 2-Tage Kurs ersetzt, eine Stunde ist Preistheorie


Preistheorie für den Kapitalismus 

Satz 1 – im Kapitalismus kalkulieren die Unternehmer ihre Preise anhand ihrer erwarteten Kosten und geplanten Gewinnzuschläge.

Satz2 – eine gewisse Preis-Stabilität ergibt sich aus länger laufenden Verträgen, die wohl wichtigsten Verträge sind dabei die Arbeitsverträge. Für die Verträge und Konditionen spielen Machtverhältnisse eine wichtige Rolle.

Satz 3 – eine monetär bedingte Übernachfragesituation ist durch: Pläne zum Geldvermögensaufbau < Pläne zum Geldvermögensabbau
gekennzeichnet und kann mit der Durchsetzbarkeit von  Preiserhöhungen positiv korrelieren.

Satz 4 –  eine monetär bedingte Unternachfragesituation ist durch: Pläne zum Geldvermögensaufbau > Pläne zum Geldvermögensabbau
gekennzeichnet und kann mit der Durchsetzbarkeit von  Preiserhöhungen negativ korrelieren.

Satz5 – erhöhen die Vertragspartner in einer inflationierenden Wirtschaft gleichschrittig ihre Preise und Ausgaben,  ist dies keineswegs mit einem steigenden Zahlungsmittelbedarf verbunden.

Satz 6 – Konklusion, Geldmengentheorie ist Bullshit – monetäre Steuerungskonzepte sollten dies bedenken – siehe…Buschi-Monetative

17 Kommentare zu „Das VWL Studium wird durch einen 2-Tage Kurs ersetzt, eine Stunde ist Preistheorie“

  1. wenn wir unser wirtschaftliches Gleichgewicht nicht durch Exportüberschüsse herstellen müßten, hätte es diesen H4-Murks nicht gebraucht – der die binnenwirtschaftliche Nachfrage weiter geschwächt und Deutschland in ein großes Arbeitslager verwandelt hat.

  2. >>>Übrigens, habe durch Simulationen festgestellt, dass das realwirtschaftliche Reinvestieren von Gewinnen gesamtwirtschaftlich die gleichen problematischen Effekte hat wie das Sparen in Geld. Unternehmergewinne allgemein können als Kapitalzins bezeichnet werden, vergleichbar dem Geldzins mit den gleichen Optionen wie z.B. “Rendite aus Rendite” (vgl. den Zinseszins).
    Es ist mir ziemlich klar geworden, dass das Vorfinanzieren einer Ausweitung von Wertschöpfung nicht durch Eigenkapital (z.B. bei Neugründungen von Firmen) oder durch Reinvestition von Gewinnen (um Produktion auszuweiten) geschehen darf, sondern ausschließlich über die Geldschöpfung (d.h. per Kredit)

    Ja klar wäre es wünschenswert, dass die Unternehmer Schulden machen würden, dass die Nichtunternehmer schadlos Geld sparen könnten. Dem stehen aber die wachsenden Abschreibungseinnahmen der Unternehmer entgegen. Siehe auch den oben verlinkten Beitrag.

    Also müssen die Nichtunternehmer nun selbst ihr Geld unternehmerisch anlegen, was die Renditen aller beteiligten nach unten konkurriert. Es ist also eher nicht so, dass steigende realwirtschaftliche Investitionen wachsende Kapitalkosten bedeuten. Dies sind doch in wachsendem Wettbewerb immer schwerer zu erwirtschaften, wobei es für diesen Wettbewerb natürlich noch ganz andere Steuermechanismen braucht. Ich sehe doch auch eine Guhabenbremse als Sachinvestitionsautomatik nur als nötige Voraussetzung für ganz andere Reformen.
    http://www.steuerndes Grundeinkommen.de

  3. >>>Pläne (Erwartungen) sind für mich Schall und Rauch, zwar subjektiv vorhanden, aber nicht objektiv messbar und selten realisiert.

    Erstmal ist dies nicht meine, sondern die stützelsche Terminologie. Dies halte ich im gegensatz zur üblichen doppeldeutigen Terminologie für geeignet, die Zusammenhänge von Geldsystem und Wirtschaft komplett abzubilden.

    Das lateinische „ex_ante“ ist wohl auch nicht verständlicher.
    Richtig ist, das Pläne nicht meßbar sind. Nur wenn Sie eben
    (auch in Konklusion von Stützels „Paradoxa der Geld und Konkurrenzwirtschaft“) einer von 2 Erklär-Mechanismen des Zusammenhanges von Geldsystem und Konjunktur sind, kann die fehlende Meßbarkeit doch nicht wirklich ein Argument sein.

    AIDS kann man wohl auch nur an Symptomen feststellen, deswegen kann die Krankheit doch nicht ignoriert werden.

    Glücklicherweise gibt es aber neben der Plankongruenz Geldvermögensbildung als Definition der monetären Neutralität ja noch die Gewinnformel von Keynes mit meßbaren Größen.

    http://www.kapitalismus-verstehen.de

  4. > Man könnte den Satz natürlich auch nach Deiner Definition umformen und sagen Liquidität verbraucht sich gesamtwirtschaftlich nicht beim kaufen.

    Nach meiner Definition verbraucht sich Liquidität durch Kaufen tatsächlich, wenn sie auf ein Schuldsaldo auf dem Girokonto trifft (= Kredittilgung).

    Aber wie Du schon sagtest, wir dürfen uns jeweils unsere eigenen Definitionen basteln, sofern sie uns vorteilhaft für die Beschreibung der beobachtbaren Sachverhalte erscheinen – da lohnt ein Streit nicht.
    Leider hatte ich bisher immer einige Probleme mit deinen Begrifflichkeiten, so z.B. mit dem Begriff „Pläne“. Pläne (Erwartungen) sind für mich Schall und Rauch, zwar subjektiv vorhanden, aber nicht objektiv messbar und selten realisiert. Ich spreche lieber von tatsächlich messbarer (positiver oder negativer) Sparquote, Kreditnachfrage, Tilgungsbedarf u.ä..

    Übrigens, habe durch Simulationen festgestellt, dass das realwirtschaftliche Reinvestieren von Gewinnen gesamtwirtschaftlich die gleichen problematischen Effekte hat wie das Sparen in Geld. Unternehmergewinne allgemein können als Kapitalzins bezeichnet werden, vergleichbar dem Geldzins mit den gleichen Optionen wie z.B. „Rendite aus Rendite“ (vgl. den Zinseszins).
    Es ist mir ziemlich klar geworden, dass das Vorfinanzieren einer Ausweitung von Wertschöpfung nicht durch Eigenkapital (z.B. bei Neugründungen von Firmen) oder durch Reinvestition von Gewinnen (um Produktion auszuweiten) geschehen darf, sondern ausschließlich über die Geldschöpfung (d.h. per Kredit) – damit das zusätzliche Produktangebot vom Publikum überhaupt abgeräumt werden kann. Das Publikum muss im Laufe der Erstellung von zusätzlicher Wertschöpfung auch mit zusätzlicher Kaufkraft versorgt werden.

  5. >>Das Einräumen von Kreditlinien (Kreditangebot) ist in der Regel eine einseitige, nicht bestellte Handlung von Banken, und einseitig kündbar

    da hast Du wohl das Bild Deines privaten Sparkassenkontos – ich sehe da meine 6 stellige Kreditlinie, welche voll mit Sachwerten besichert und oft leider mein einziger Zahlungsmittelbestand ist. Die Diskussion ist deshalb auch einigermaßen kurios für mich. Wenn wir Zahlungsmittelbestand mit Liquidität gleichsetzen, was ich für praxisorientiert halte, dann gehören die freien Kreditlinien da rein.

    Insbesondere mit Bezug auf das Thema diese Beitrages und der Nachfrage von KL – Zahlungsmittel verbraucht sich (gesamtwirtschaftlich) nicht beim Kaufen. Da geht es ja um den Unfug der naiven Quantitätstheorie.

    Man könnte den Satz natürlich auch nach Deiner Definition umformen und sagen Liquidität verbraucht sich gesamtwirtschaftlich nicht beim kaufen.

  6. > Das Eigenkapital steigt, wenn eine Forderung gegen ein Nichtbank aufgemacht werden kann […]

    … was allerdings überhaupt nicht mein Thema war, sondern, dass ich „nicht in Anspruch genommene Kreditlinien“ nicht zu den bereits vorhandenen Zahlungsmitteln zählen kann. Wenn Du es aber tust, „hilft es in der Praxis nicht weiter“.

    Das Einräumen von Kreditlinien (Kreditangebot) ist in der Regel eine einseitige, nicht bestellte Handlung von Banken, und einseitig kündbar. Auch gibt es da nichts zu tilgen. Also kann es sich weder um eine monetäre Verbindlichkeit, noch um Geldvermögen, noch um gehortete Zahlungsmittel handeln.

    > Selbst wenn man dieses übersehen würde – wenn ein Zugang an Zahlungsmittel das Eigenkapital erhöht den Umkehrschluss zu ziehen = alles Eigenkapital ist Zahlungsmittel, ist eben ein völlig unzulässiger “Kurzschluss”.

    .. schon wieder eine Ablenkung von meinen Argumenten : Ich sprach von konkreten Ausgängen! von Zahlungsmittel, welche Banken tätigen können,

    nämlich dass Banken direkt aus ihrem EK Zahlungen an ihre Stammkunden vornehmen können, einfach per Passivtausch „Aufwandskonto an Girokonto des Kunden“, ohne Berührung irgendwelcher Aktiva (z.B. von staatlichem ZBGeld) – womit der Zahlungsmittelcharakter des Eigenkapitals von Banken (und nur bei diesen !) bewiesen wäre.

    > Die meisten Kreditlinien sind nicht täglich kündbar …

    Ich meine aber, dass die meisten es sind, d.h. der noch nicht in Anspruch genommene Anteil.

    > … und so abstrakt könnte man ja auch argumentieren, dass die Bankguthaben täglich wegen Bankeninsolvenz ausfallen könnten. Im übrigen währen auch mit dem Axiom, dass arbeitsteiliges wirtschaften ohne Zahlungsmittel bei Privaten nicht möglich ist eine Wirtschaft definierbar, wo der Staat alle Guthaben und die Privaten nur alle Kreditlinien haben und dies im Gedankenmodell auch möglich wäre. Womit aus dem Axiom der Zahlungsmittelcharakter der Kreditlinie bewiesen wäre.

    Das träfe nur bei bereits in Anspruch genommen Kreditlinien zu. Nur solche negativen Salden könnten andererseits zu Guthaben führen. Kreditlinien führen aber nicht zu „Guthabenlinien“, oder ?

    > Dass diese Kreditlinie aber kein (negatives) Geldvermögen ist, und deshalb auch in Geldvermögensbetrachtungen auszugrenzen ist, auch kein negatives beim Kreditnehmer, ist doch völlig unstrittig.

    Immerhin.

    > Die stützelsche Unterscheidung in Geldvermögen(svorgänge) und Zahlungsmittel(vorgänge) ist eine gedankliche Ordnung, welche solche Missverständnisse vermeidet. Leider wird genau dies den BWL und VWL Lehrlingen nicht ausreichend beigebracht.

    Die Unterscheidung zwischen Zahlungsmitteln (Geld) und Geldforderungen (Guthaben) hielt ich schon immer für sehr sinnvoll. Und ich glaube auch nicht, dass wir uns missverstehen.

  7. >>>Warum verschwinden hier Teile meines Textes im Nirwana ?

    ich war es nicht, ob meine Blogsoftware alle Formatierungskünste kennt, weiß ich aber auch nicht. 🙂

    >>>>Jede Aufwendung mindert es (in Realzeit) – weiss doch jeder BWL-Lehrling !

    Jaja, was die BWL Lehrlinge alles wissen….

    Das Eigenkapital steigt, wenn eine Forderung gegen ein Nichtbank aufgemacht werden kann.

    Der Zahlungsmittelbestand steigt, wenn diese Forderung bezahlt wird, also im Aktivtausch aus einer Forderung gegen eine Nichtbank eine Forderung gegen eine (Zentral)bank wird – da ändert sich aber das Eigenkapital nicht.

    Selbst wenn man dieses übersehen würde – wenn ein Zugang an Zahlungsmittel das Eigenkapital erhöht den Umkehrschluss zu ziehen = alles Eigenkapital ist Zahlungsmittel, ist eben ein völlig unzulässiger „Kurzschluss“.

    Bei Zahlungsmittelbetrachtungen geht es um einzelwirtschaftliche Liquidität – und dies ist nun mal Zahlungsmittelbestand in Form von täglich fälligen Forderungen gegen Banken plus Kreditlinie.

    Dies kannst Du mit der Kündbarkeit wegdefinieren, was nur in der Praxis nicht weiter hilft. Die meisten Kreditlinien sind nicht täglich kündbar und so abstrakt könnte man ja auch argumentieren, dass die Bankguthaben täglich wegen Bankeninsolvenz ausfallen könnten. Im übrigen währen auch mit dem Axiom, dass arbeitsteiliges wirtschaften ohne Zahlungsmittel bei Privaten nicht möglich ist eine Wirtschaft definierbar, wo der Staat alle Guthaben und die Privaten nur alle Kreditlinien haben und dies im Gedankenmodell auch möglich wäre. Womit aus dem Axiom der Zahlungsmittelcharakter der Kreditlinie bewiesen wäre.

    Dass diese Kreditlinie aber kein (negatives) Geldvermögen ist, und deshalb auch in Geldvermögensbetrachtungen auszugrenzen ist, auch kein negatives beim Kreditnehmer, ist doch völlig unstrittig.

    Die stützelsche Unterscheidung in Geldvermögen(svorgänge) und Zahlungsmittel(vorgänge) ist eine gedankliche Ordnung, welche solche Missverständnisse vermeidet. Leider wird genau dies den BWL und VWL Lehrlingen nicht ausreichend beigebracht.

  8. Warum verschwinden hier Teile meines Textes im Nirwana ? Also:

    => Kosten zahlen die banken aus ihren Erträgen, der die Kosten übersteigende Ertrag ist der Gewinn, daraus kann man Dividenten zahlen.

    Alle Ertragskonten sind aber Unterkonten des EK-Konto. Dasselbe gilt für die Aufwandskonten.

    => ich kann eine Bank gründen und stecke mein Eigenkapital und die Gewinne in die Bankimmobilien oder andere Sachwerte, wie will ich damit dann zahlen?

    Indem Du einfach Aufwendungen und sonstige Ausgaben zu Lasten deines EK auf die Girokonten deiner Lieferanten, Angestellten und deiner Sparerkunden gegenbuchst, sofern sich diese Girokonten auf der Passivseite deiner Bilanz befinden – das ergibt einen Passivtausch und unveränderte Bilanzsumme. Wo siehst Du da eine Unmöglichkeit ?

  9. > Kosten zahlen die banken aus ihren Erträgen, der die Kosten übersteigende Ertrag ist der Gewinn, daraus kann man Dividenten zahlen. Der Rest erhöht wohl das Eigenkapital – was noch lange nicht heißt, dass dieser Restgewinn in Zahlungsmitteln gehalten wird.<

    Jeder Ertrag erhöht das EK. Jede Aufwendung mindert es (in Realzeit) – weiss doch jeder BWL-Lehrling !

    > Was hat das alles mit Eigenkapital zu tun? Nischt … ich kann eine Bank gründen und stecke mein Eigenkapital und die Gewinne in die Bankimmobilien oder andere Sachwerte, wie will ich damit dann zahlen? Wenn eine Kreditlinie gekündigt wird, was keineswegs stündlich möglich ist, muss sie getilgt werden. Nichts anderes nannte ich als Grund für Verschwinden von Zahlungsmitteln.

    Ich sprach aber von (noch) nicht in Anspruch genommener Kreditlinie, wie ich sie seit Jahren auf meinem Girokonto eingeräumt bekam – und noch nie in Anspruch genommen. Meinst Du etwa, das wären nun von mir gehortete Zahlungsmittel ? Da gibt es auch gar nichts zu tilgen.

    Angenommen, Du hast eine Kreditlinie von 1000 GE von der Bank bekommen, nimmst aber nur 500 in Anspruch … Saldo = -500. Die restlichen 500 bleiben nur ein Kreditangebot und können Dir fristlos gekündigt werden – z.B. wenn die Bank Nachteiliges über dich erfährt oder nur meint, dein Geschäft läuft definitiv gegen die Wand.
    Getilgt werden müssen natürlich nur 500, zuzüglich Zins, versteht sich. Dieser Kredit kann Dir nur mit einer vereinbarter Frist gekündigt werden, welche von Bank zu Bank unterschiedlich lang ist (wie auch die Zinshöhe) – für diese Kreditsumme geht fristlose Kündigung natürlich nicht.

  10. Kosten zahlen die banken aus ihren Erträgen, der die Kosten übersteigende Ertrag ist der Gewinn, daraus kann man Dividenten zahlen. Der Rest erhöht wohl das Eigenkapital – was noch lange nicht heißt, dass dieser Restgewinn in Zahlungsmitteln gehalten wird.

    Was hat das alles mit Eigenkapital zu tun? Nischt – ich kann eine Bank gründen und stecke mein Eigenkapital und die Gewinne in die Bankimmobilien oder andere Sachwerte, wie will ich damit dann zahlen?

    Wenn eine Kreditlinie gekündigt wird, was keineswegs stündlich möglich ist, muss sie getilgt werden. Nichts anderes nannte ich als Grund für Verschwinden von Zahlungsmitteln.

  11. sorry an Jörg:

    > sorry Beo – Du kannst Dir natürlich zusammendefinieren was Du magst, macht in der VWL eh jeder. Es hat nur keinen Praxisbezug. Mit meiner freien Kreditlinie kann ich zahlen (was gewissen realwirtschaftlichen Einfluss hat) …<

    Na nu, das ist keineswegs sicher – sie kann Dir bereits gekündigt worden sein. Wie lang ist denn die vereinbarte Laufzeit ?

    Meine Meinung : Eine Kreditlinie ist noch nicht emittiertes, sich im Umlauf befindliches, sondern nur potentielles Zahlungsmittel. Eine (noch) nicht in Anspruch genommene Kreditlinie ist ein stündlich kündbares Kreditangebot der Bank, welches weder irgendwie tilgungs- noch zinspflichtig ist.

    Aber Du darfst Dir natürlich etwas anderes „zusammendefinieren“. Eine emittierte Kreditsumme ist immer! tilgungspflichtig und meistens auch zinstragend – das ist eine Kreditlinie an und für sich genommen nicht. Es kostet nichts, eine Kreditlinie eingeräumt zu bekommen und da ist auch nichts zu tilgen.

    > … und mit der BILANZGRÖßE Eigenkapital nicht.<

    Und was glaubst Du, wovon bestreiten die Banken ihre gesamten Aufwendungen (Betriebs- & Personalkosten) und zahlen Zinsen ihren Sparerkunden sowie Dividenden ihren Aktionären (= alles bilanzieller Passivtausch) ?

    Mit Gruß, Beo2

  12. sorry Beo – Du kannst Dir natürlich zusammendefinieren was Du magst, macht in der VWL eh jeder. Es hat nur keinen Praxisbezug. Mit meiner freien Kreditlinie kann ich zahlen (was gewissen realwirtschaftlichen Einfluss hat), und mit der BILANZGRÖßE Eigenkapital nicht.

  13. Ich weiss nicht, ob das hier reinpasst, aber :

    Eine (noch) nicht in Anspruch genommene Kreditlinie ist kein Kredit, sondern nur ein Kreditangebot und darf deshalb nicht zu den vorhandenen Zahlungsmitteln gezählt werden.

    Andererseits möchte ich aber das Eigenkapital der Banken gerne zu den bereits vorhandenen Zahlungsmitteln (Liquidität) zählen.

    Mit Gruß, Beo2

  14. Es kann sein, dass Geldvermögen beim Kaufen verschwindet, Zahlungsmittel verschwinden aber nur durch Kredittilgung, denn selbst wenn die Zahlung auf ein Schuldsaldo trifft, wird ja die Kreditlinie wieder frei.

  15. Nein, Zahlungsmittel verbrauchen sich nicht beim kaufen, dies gilt universell – und Vorfinanzierung der Wertschöpfung = Geldvermögensbildung bei den „Nichtvorfinanzierern“ gibt es in der arbeitsteiligen Wirtschaft auch immer.

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