Die GroKo gegen menschenfeindliche Marktvermachtung = Papst, Eucken, Wagenknecht…


Und auch dran denken, die Verschmelzung wirtschaftlicher und politischer Macht ist ein Wesensmerkmal des Faschismus. 

3 Kommentare zu „Die GroKo gegen menschenfeindliche Marktvermachtung = Papst, Eucken, Wagenknecht…“

  1. Im Übrigen, mal so als Nebenaspekt zu den Ausführungen von Frau Wagenknecht. Stichwort: Ordo-Liberalismus. Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft (Müller-Armack) basierte ja auf dem Ordo-Liberalismus (Eucken) und wird hinsichtlich der BRD immer mit dem Wirtschaftsliberalen Ludwig Erhard verbunden. Ist ja auch nicht falsch. Was gemeinhin aber kaum bekannt ist, die tatsächliche Praxis der sozialen Marktwirtschaft in der BRD beinhaltete nicht nur den Ordo-Liberalismus, sondern fußte sehr stark auf den Ideen der Preußischen Schule der Nationalökonomie bzw. dem Verein für Social Politik (sog. Kathedersozialisten), die einen dritten Weg als Alternative zu Manchester-Kapitalismus und Marxismus suchten. Dabei ging es den Katheder-Sozialisten (die Begrifflichkeit gaben ihnen ihre Kritiker) nicht um sozialistische Gleichmacherei, sondern um die Lösung der sozialen Frage. Wesentlicher Punkt der Kathedersozialisten hierzu war eine Hebung der unteren Einkommensgruppen durch Bildung und Ausbildung sowie einer höheren Beteiligung der Arbeiterschaft am erwirtschafteten Wohlstand. Und das vergleiche man mal mit der frühen BRD. Starke Gewerkschaften und Mitbestimmung, Flächentarifverträge, Exportsteuer, Vermögenssteuer, hohe Einkommenssteuer auf Spitzeneinkommen, durchlässiges Bildungssystem u.v.m. Die Preußische Schule lehnte die im Übrigen die deduktive Methodik der Klassik und Neoklassik zutiefst ab. Friedrich List u.a. haben in ihren Publikationen Adam Smith und sein albernes Gesabbel förmlich demontiert. Ich denke, es ist kein Zufall, dass die Berliner Schule -LEIDER! – so sehr in Vergessenheit geraten ist. Als ausgesprochene Empiristen hätten die preußischen Ökonomen an der Saldenmechanik von Stützel mit Sicherheit ihre helle Freude gehabt.

  2. Die Banken wirklich wirksam regulieren und zurechtstutzen … Ja, das wäre sinnvoll und richtig, wird aber auf Grund der Tatsache wie der dt. Staat sich refinanzieren muss, nicht geschehen. Von keiner Partei. Auch nicht den Linken. Warum? Die Staatsanleihen werden über die Bundesfinanzagentur an ein aus 32 Banken bestehendes Bieterkonsortium verauktioniert, Die bestimmen also, ob und zu welchen Konditionen der dt. Staat Geld bekommt. Drehen die morgen den Geldhahn zu, ist der dt. Staat von heute auf morgen Pleite. In einer Gläubiger-Schuldner-Beziehung bestimmt nun einmal immer der Gläubiger die Regel. Erst Recht, je verschuldeter der Schuldner ist. Das heißt ohne Änderung der Staatsfinanzierung ist jedes Gefasel über Demokratie in unserem Lande nichts anderes als ein gespielter Witz!

  3. Und wie begegnet man jetzt diesem neuen GroKo Faschismus?

    Wievieler Zeilen und Schaubilder bedarf es denn eigentlich noch der Damen und Herren, Prof. H.Flassbeck, W. Waldner, Prof. Prof. h.c. Dr. J.Buschbeck :-)), W.Lieb (NDS), Axel (Piratenpartei), Querschüsse, S.Wagenknecht, bevor der neue Wirtschaftsaschismus auch diese verhaftet, erschiesst oder hängt?

    Am Hundersten Todestag Willy Brands sitzt der am Handy spielende und völlig überfettete Sozialdomkrat Sigmar Gabriel, inmitten der schwersten Krise europäischer Nachkriegsgeschichte, gemeinsam mit den Wirtschaftsfaschisten der letzten 35 Jahre auf der Regierungsbank, ohne das auch nur ein Schuss gefallen ist?

    Es ist höchste Zeit die Verbindungsdaten der Geschwister Scholl rauszukramen.
    Das Angebot – Gandhi oder Guillotine – steht bis zum 31.12.13 und ist nicht verhandelbar!

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