4 Kommentare zu „Eurorettung leicht gemacht – nicht verzagen, Buschi fragen“

  1. Hallo Jörg,

    ich hatte das schon mal vorgeschlagen:

    Was hältst du von einem Zins in Abhängigkeit von der Höhe des Guthabens.
    Dabei gibt es unterhalb eines bestimmten Betrages (sagen wir derzeit 500.000,- €) positive Zinsen. Bei diesem Betrag gibt es keine und je größer das Guthaben wird, werden die Zinsen immer negativer. Diese Zinskurve könnte z.B. eine Gerade sein, deren Nulldurchgang und Steigung von einer zentralen Stelle bestimmt wird (etwa einer EZB) in Abhngigkeit von der jeweiligen Gesamthöhe der Guthaben.
    So Könnten Kleinsparer auch Berücksichtigung finden.

    Gruß Andreas

    1. Hallo Andreas, danke,
      wenn wir die dringend nötige Guthabenbremse über Abgaben auf Guthaben machen wollen(was nicht mehr mein Vorschlag ist), dann wäre ich auch für einen Horter-Freibetrag.

      Nur sehe ich überhaupt keinen Grund für Sparzinsen auch für Kleinsparer. Denn diese erhöhen die alternativ nötige Rendite realwirtschaftlicher Investitionen und erhöhen den Schudnerbedarf. Man kann Investitionen mit Renditen auch für Kleinsparer händelbar machen, siehe WERTGELD-Konzept in dem Monetative-Link.

  2. Jörg,
    Ich bin ganz Deiner Meinung, dass Sparzinsen abgeschafft werden sollten, und zwar generell. Schließlich sind Sparzinsen nichts anderes sind als ein gigantischer Geld-Umverteilungsmechanismus von der Mehrheit der Bevölkerung hin zur Finanzelite. Dies ist aber schätzungsweise 98% der Bevölkerung gar nicht klar. Jeder freut sich über die paar EUR Zinsen, die er auf sein bescheidenes Guthaben erhält. Dass jedoch in jedem Produkt und in jeder Dienstleistung die er konsumiert, ein mehrfaches an ZinsKOSTEN für ihn drinstecken…
    Aber was red ich hier lange. Das ist den meisten Lesern hier vermutlich bekannt.

    Zu meiner eigentlichen Frage:
    – Wie willst Du den Sparzins beim EURO auf 0 senken? Der EURO hat schließlich nicht den genialen Umlaufsicherungs- Mechanismus wie z.B. der Chiemgauer oder andere Regionalwährungen. Der Bargeldumlauf würde doch zum erliegen kommen, oder? (Ich bin jetzt schon ernsthaft am überlegen, ob ich mein komplettes Geld nicht vom Konto holen soll und als Bargeld an sicherer Stelle lagern. Da habe ich wenigstens noch buntes Papier zum verheizen, wenn die Krise zuschlägt.)
    -> Kannst Du das, sowie das Konzept mit den Kreditsteuern etwas näher erläutern?

    Gruß,
    Phil

    1. Hallo Phil, danke, Details stehen in dem Link im Text.

      Verkürzte Antwort – die Banken zahlen nie wieder einen Zins, wenn sie die Refinanzierung ihrer Kreditvergabe selbst keinen Zins kostet und auch nicht ihre Liquidität bedroht. Banken müssen nur von Insolvenz, aber nicht von Illiquidität bedroht sein, dann ist der Spar-Zins verschwunden.

      Dann ist der Bank auch piepegal, ob Du lieber Bargeld sammelst. Neues Zahlungsmittel entsteht eh bei neuem Kredit. die Bank verleiht doch auch heute nicht dein Geld. Stell Dir nur mal vor, wenn sie dies machen würde. Du kommst da hin und dein Geld ist weg- „Wir haben es verliehen“ 🙂

      Die Kreditsteuer wirkt als Bremse, wenn man monetär bremsen muss und tilgt dann die Staatsverschuldung, details siehe Text. Dass Sie regional verschieden sein kann, löst das Grundproblem einer Gemeinschaftswährung für unterschiedliche Regionen mit unterschiedlichen Entwicklungen.

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