Ökonomenversagen – die ultimative Erklärung?

Mich treibt ja seit Jahren die Frage um, warum uns die studierten Ökonomen keine Hilfe bei den drängenden gesamtwirtschaftlichen Fragestellungen sind. Eigentlich haben Sie ja gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge studiert. Besonders negativ beeindruckt bin ich immer, wenn in Postulaten absolute Trivialzusammenhänge wie z.B. die Identität von Staatsschuldenwachstum und Wachstum der Netto-Geldvermögen der Privaten so völlig ausgeblendet scheinen.

Die einfache Erklärung – der eine Ökonom sieht nur aus wie einer, er ist viele: Der eine Teil des Ökonomen hat studiert und wir haben es immer mit den anderen Teilen zu tun.

Ich denke ja des öfteren laut über ein Ökonomen-Strafrecht nach, um deren gemeinwohlgefährliches Versagen zu würdigen. 🙂 Vielleicht sollten aber erst mal die Therapeuten an die Front? Da liegt beim studierten Teil was verschütt?

57 Kommentare zu „Ökonomenversagen – die ultimative Erklärung?“

  1. Man braucht sich auch keine Illusionen über die sogenannten „Linken“ in Europa machen: Sie sind genauso „Bürger“ und genauso verblendet wie alle anderen. Handfest bekommt man das dann zu spüren, wenn sie Griechenland partout in der Eurozone halten wollen, wo jeder Idiot begreift, dass das „bürgerliche Bewusstsein“ nie und nimmer bereit ist auf Dauer für fremde Nationen zu zahlen. Man zahlt für sich und für seine Nation und rechnet für sich ab. Und, wenn das Nachbarhaus dabei abbrennt, ist das einerlei. Das ist die „bürgerliche Ratio“, die Mentalität des „guten Europäers“. Und was machen die „Linken“? Anstatt konsequent den Austritt Griechenlands zu fordern, und das Land endlich wieder in seine Selbstbestimmung zu führen, lamentieren sie über den Unwillen der anderen zahlen zu wollen. Das ist die konsequente Nicht-Zurkenntnisnahme der bürgerlichen Logik, das Wegphantasieren in eine andere Welt, mindestens genauso blind wie das Verhalten derer, die sie kritiisieren. Wo ist die Bereitschaft der Griechen auszutreten? Wieso verharren sie noch in diesem Verein? Auf was hoffen sie? Dass die bürgerliche Welt zu einem Samariter mutiert? Lachhaft, das Ganze……..

    1. Ich bin der Meinung, dass man einen mittefristigen Verkaufsüberschuss Griechenlands organisieren kann und muss. Dies würde schon passieren, wenn man statt die Schulden abzuschreiben und auf deutsche Staatsschulden umzubuchen, lieber deutsche Sparguthaben in griechische Gutscheine saldiert.

      Damit wäre allen geholfen, sogar den Guthabensündern, Sie machen Bildungsreisen zum gesamtwirtschaftlichen Denken.
      🙂

  2. Gegen die Vorurteile und blinden Flecken der „bürgerlichen Welt“ anzukämpfen, ist wie ein Kampf gegen Windmühlen. Heute zum Beispiel glaubt der „gute Europäer“, dass der Kontinent mit unbedienbarer Schuld überflutet sei. Dabei ist es sein eigener Umgang mit Schuld, namentlich der griechischen, die diese Schuld erst unbedienbar macht. Ein Wort Europas: „Diese Schuld ist außer Obligo“ würde genügen und die griechischen Schuldenkrise sich in Luft auflösen. Die Renditen auf die griechischen Anleihen würden auf Null fallen und niemand würde diese Schuld in Frage stellen, wie nach den „Drohungen“ Draghi`s ja auch in anderen Staaten geschehen. Aber was macht der „gute Europäer“? Er jammert weiter über die Unbedienbarkeit der Schuld und siehe da: Die Geister, die er ruft, wird er nicht mehr los. Greichenland geht tatsächlich dem Abgrund entgegen, ganz einfach, weil man es will.So tickt die „bürgerliche Welt“, sie hat einen phänomenalen Hang zur Selbstzerstörung in sich. Die Suche nach den „Schuldigen“ ist der konsequente Endpunkt dieser Blindheit und der Vorbote des Bürgerkriegs. Ja, es ist traurig in dieser Welt zu leben, und ihr Glaube, Herr Buschbeck, mit Ratio hier was erreichen zu können, durch nichts gerechtfertigt…….

    1. >>>und ihr Glaube, Herr Buschbeck, mit Ratio hier was erreichen zu können, durch nichts gerechtfertigt…….

      erst in der Eskalation wird das Spiel entschieden – aber natürlich ist an Ihrer Sicht was dran. Andererseits passieren auch schon indiskutable Dinge automatisch….siehe auch die cashkurs Videos.

    2. Herr Felsberger,
      Lieber Jörg,

      „Man kann auf Bankbilanzen starren und das Ganze nicht sehen.“

      A) Geldpolitik ist Buchhaltung!

      B) Buchhaltung dient lediglich als Wegweiser!

      C) Frage: Was sind Schulden und was sind Vermögen?

      D) Haben wir eine Schulden, oder eine Guthabenkrise?

      Wieso, wird eine Drohkulisse aufgebaut, wenn das Wort „Staatsbankrott“ erwähnt wird? Wäre dies für die arbeitende Bevölkerung tatsächlich ein Armageddon?

      Wenn man sich vorurteilsfrei der Faktenlage annimmt, dabei auf billige Polemik verzichtet; kommt man sehr schnell und klar zu bestechenden Einsichten.

      Der vorherrschende politische Zeitgeist suggeriert, dass die Summe von Eigennutzen zwangsläufig zu einer Mehrung des Allgemeinwohls führt. Es scheint unbestritten, dass betriebswirtschaftlicher Nutzen automatisch zu volkswirtschaftlichem Wohlstand führt. Diese stille Übereinkunft hält in ihrer Beschränktheit einer Überprüfung jedoch nicht stand. Es ist geradezu zu einem Kernproblem marktwirtschaftlich organisierter Industriegesellschaften geworden, dass betriebswirtschaftlich unver­zichtbare Maßnahmen volkswirtschaftlich immer weniger zu tolerieren sind. Dieses Problem wird deutlich, wenn man wesentliche Charakteristika und Zielsetzungen betriebs- und volkswirtschaftlichen Handelns einander gegenüber stellt!!!

      Nochmals: Die Staatsschulden sind Kredite, welche sich der Staat bei Vermögenden besorgt.

      A) Gehr sowohl den Stergesetzen als auch der Buchhaltung der Geschäftsbanken nach und ihr werdet fündig werden!

      B) Nicht Deutschland ist verschuldet, sondern in Deutschland ist der Sektor Staat verschuldet. Daten von Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup verdeutlichen dies auf erdrückende Weise:

      Quelle: „Der Diskreditierte Staat, Alternativen zur Staatsverschuldung und zu Schuldenbremsen, 2012 S. 45“

      C) Wie bei jeder Quelle, bin ich auch dieser gründlich nachgegangen: Fazit: Ein Milliardär hat ein Vermögen von drei Milliarden Euro: eine Milliarde auf dem Bankkonto, eine in Sachwerten und eine schuldet ihm der Staat, da der Miliardär für eine Milliarde Euro Staatsanleihen kauft. Ddurch ist er den Staat zu dessen Gläubiger geworden. Als Steuerzahler ist er gleichzeitig aber auch selbst der Bürge für den Staat. Der Staat erhebt nun, um an das Geld für die Rückzahlung seiner Schulden zu kommen, beispielsweise eine Vermögenssteuer, bekommt dadurch eine Milliarde Euro vom Miliardär Bankkonto und zahlt damit seine Schulden an ihn zurück. Milliardär’s Bankkontostand beträgt nun wieder eine Milliarde, seine Sachwerte sind auch noch da, aber seine Staatsanleihen sind verschwunden und mit ihnen die Schulden des Staates (Zinsen und Zinsenszinsen nicht berücksichtigt).

      n Deutschland haben die Steuerzahler seit der Gründung der Bundesrepublik insgesamt rund zwei Billionen Euro Zinsen auf Staatsschulden bezahlt. Ohne diese Abgaben nach oben wäre der Staat heute praktisch schuldenfrei. Mit ca. 40 Milliarden Euro pro Jahr sind Zinszahlungen mittlerweile die zweitgrößte Position im Bundeshaushalt.

      Quelle: https://www.destatis.de/DE/Startseite.html

      Meine Herren, haben wir eine Guthabenkrise? Ja, und wie!

      1. Herr Nabuscudor: Das System funktioniert ganz simpel. Die Unternehmen verschulden sich, zahlen Löhne an die Arbeiter, Gewinne an die Eigentümer und Zinsen an die Geldkapitalisten (=FK-Geber). Anschliessend werden die produzierten Waren an eben diese drei Klassen abgesetzt, was den Unternehmen Entschuldung erlaubt. Im Idealfall ( bei einer Abschreibungsperiode von einem Jahr) löst sich alle Verschuldung am Ende des Produktionszyklus in Luft auf und Arbeiter, Eigentümer und Geldkapitalisten sind mit Waren versorgt. Aber weil das Sytem eben nicht ideal funktioniert, bleiben am Ende der Periode Geldforderungen der Arbeiter, Eigentümer und Geldkapitalisten über, und diese Geldforderungen blockieren das System. Der Absatz läuft nicht auf Hochtouren, sondern unterhalb des Gleichgewichtsniveaus: Arbeitslosigkeit, hohe Lagerbestände und Unterauslastung der Kapazitäten sind die Folge. Somit ist das Geldsparen die Ursache alle wirklichen Krisen. Unternehmen gehen in Konkurs und die drei Klassen müssen Geldforderungen abschreiben. Mehr gibt`s zum Kapitalismus nicht zu sagen, und jeder, der mehr hineindichtet, ist ein Phantast.

        1. Lieber Herr Felsberger,

          „Aber weil das Sytem eben nicht ideal funktioniert, bleiben am Ende der Periode Geldforderungen der Arbeiter, Eigentümer und Geldkapitalisten über, und diese Geldforderungen blockieren das System.“

          Na ja, Sie drehen sich im Kreis und wollen nicht über Ihren Tellerrand hinaussehen. Geld hat keine produktive Funktion. Im Gegensatz zur Behauptung von Seiten der Banken arbeitet Geld auch nicht! Vielmehr katalysiert es die gesellschaftliche Produktion sowie alle geld-involvierenden Tätigkeiten und repräsentiert damit Wirtschaftswerte. Der Wert des Geldes besteht in seiner Kaufkraft.

          Nur aufgrund des Vorhandenseins eines laufend erstellten Wirtschaftsprodukts erhalten Geld- und Sachvermögen einen Wert, der jeweils entsprechend zugemessen werden kann. Geldwert und Wertzuwachs, also Rentabilität, erwachsen aus Produktivität, niemals aus dem Geld selbst, genau das funktioniert seit 1971 nicht mehr. Geldanlagen per se sind nicht rentabel, nur eine reale Produktivität macht Geldanlagen rentabel. Einzig entscheidend ist, wie viele Menschen an der wirtschaftlichen Wertschöpfung beteiligt werden und wie die Wertschöpfung auf die Beteiligten verteilt wird, dabei ist es doch entscheidend zu beleuchten wie Banken Geld schöpfen und Politiker die Steuergesetze gestalten. Man kann nach heutiger Faktenlage festhalten, dass derzeit ein Krieg gegen die arbeitende Bevölkerung stattfindet.

          Wer den Staaten das Geld leiht, kann Bedingungen stellen. Und Medien haben die Macht, die veröffentlichte Meinung und somit das Ergebnis von Wahlen zu beeinflussen. Diese Freiheiten gibt es im Kapitalismus nur für sehr wenige, deshalb kann nicht auf einen „nicht“ funktionierendes System geschlossen werde; das System funktioniert hervorragend für eine kleine Minderheit der Bevölkerung, bzw. Juristische Personen.

          Sich von Ideologien zu befreien ist der erste Schritt, um diese strukturellen Zusammenhänge zu erkennen für das was sie sind, nämlich: Umwerteilungssysteme die mit mathematischer Präzision zur Verelendung des Grossteils der Bevölkerung führen müssen!

  3. Es ist seit je die Tragödie des Marxismus (als Inbegriff von Systemkritik), dass er sich von Beginn an in zwei Flügel gespalten hat: Hier die „Klassenkampf-Marxisten“, die alles in Begriffen der Klasse denken, dort die marxistischen Systemdenker, denen es nicht um Klassen, sondern um das Ganze geht. Die erste Gruppe war immer schon anfällig für Verfolgungstheorien aller Art, man denke an die Imperialismustheorie Lenin`s, die in ihrer plattesten Form zur Eroberung der Welt durch das Kapital führt. Oder das „Finanzkapital“ von Hilferding, das spezifische finanzielle Gruppen zu Systemträgern erklärt Diese „klassenkämpferische“ Art der Argumentation wurde von den Nationalsozialisten mit Applaus aufgenommen und führte zu der berüchtigten Unterscheidung von „schaffendem und raffendem“ Kapital. Heute sind die gleichen Leute wieder am Werk und wollen partout das Bankensystem („raffendes Kapital“ kriminalisieren, obwohl es augenscheinlich ist, dass es hier nichts zu kriminalisieren gibt. Und wieder geht es um eine breite Gruppe, die von ganz links bis nach ganz rechts reicht udn die merkwürdigsten Allianzen schliesst. Wann fängt die Menschheit endlich an zu lernen? Zu begreifen, dass es auch so etwas wie Schicksal und Systemdynamik gibt und nicht nur Weltverschwörung? Ich befürchte: Nie.

  4. @Nabuscudor: Man kann auf Bankbilanzen starren und das Ganze nicht sehen. „Das Wahre“ hat einst Hegel gesagt, „ist das Ganze“ und nur, wer das Ganze zu sehen bereit ist, wird auch eine Bankbilanz verstehen. Das Ganze beginnt mit der Identität: „Forderungen der Haushalte = Verbindlichkeiten der Unternehmen + Verbindlichkeiten der Staaten“. Unternehmen und Staaten sind die Netto-Schuldner, die Haushalte die Netto-Gläubiger. Der Bankensektor interessiert in dieser Identität gar nicht, ganz einfach, weil er – von seinem EK abgesehen – neutral ist. Berücksicht man das EK des Bankensektors, dann verändert sich die Identitär zu: „Forderungen der Haushalte + EK des Bankensektors = Verbindlichkeiten der Unternehmen + Verbindlichkeiten der Staaten“. Das ganze Gerede vom Kreditgeld als „illegales Geld“ ist beschämend, weil es ja im Grunde nicht einmal systemrelevant ist. Bevor überhaupt Kreditgeld ensteht, sind die Forderungen und Verbindlichkeiten (in Form von Anleihen, Wechsel, etc.) bereits auf der Welt. Der Bankensektor ist bloss der Intermediär, der diese Forderungen umlauffähig („zu GB-Geld“) macht. Mehr gibt`s dazu nicht zu sagen, und jeder, der Kreditgeld verurteilen möchte, soll bei Anleihen, Wechsel, etc. beginnen. Merkwürdigerweise ist hier aber der Bedarf nach Kriminalisierung sehr schnell erschöpft…..

  5. @Nabucosodor: Es stimmt, dass sich Banken gegenseitig Kredit geben, und es stimmt auch, das diese gegenseitigen Forderungen/Verbindlichkeiten ein grosser Bilanzposten sind. Aber vergleichen Sie das mit der Tatsache wie selten Schieflagen von Banken aufgrund gegenseitiger Abhängigkeiten sind. Meistens kommt eine Bank in Probleme, weil ihre Forderungen gegen Haushalte, Unternehmen udn Ausland faul werden, nur ganz selten, weil andere Banken krachen. 2008 war hier eine Ausnahme. Diese gegenseitigen Forderungen/Verbindlichkeiten werden als Bedrohung massiv überschätzt. Gleiches gilt für Derivate.

    1. @felsberger2012,
      Danke für die konstruktive Impulse. Das sehe ich ganz anders.

      „Aber vergleichen Sie das mit der Tatsache wie selten Schieflagen von Banken aufgrund gegenseitiger Abhängigkeiten sind.Diese gegenseitigen Forderungen/Verbindlichkeiten werden als Bedrohung massiv überschätzt. Gleiches gilt für Derivate.“

      Beleuchten wir die Interbanken-Kredite. Da sind wir wieder bei der Giralgeldschöpfung der GB (95% der Geldmenge). Ich beantrage einen Kredit, dabei schöpft die Bank aus ihrer Sicht „Giralgeld aus dem Nichts abzüglich Mindesreserve 1%“.

      Das ist einer der Knackepunkte aus meiner Sicht die dann eine Kaskade von Verwerfungen auslöst. Wieso?

      Weil GB müssen untereinander (Interbanken-System) eine ausgeglichene Zahlungsbilanz produzieren. Beachtet eine Bank dieses Prinzip nur unzureichend, so schöpft sie neben Geld auch immer mehr Schulden. Nehmen die Schulden gegenüber den anderen Banken eine Dimension an, die die anderen Banken nicht mehr tolerieren, verweigern sie weitere Interbank-Kredite. Verweigert auch die Zentralbank jeglichen Kredit, so ist die Bank zahlungsunfähig. Keine Bank nimmt von dieser Bank mehr Überweisungsaufträge an. Die Bank ist pleite. Das ist auch der Grund, im Zusammenhang, mit Bewertungen des Eigenkapitals der verschleierten, schleichenden „Währungsreform“ seit 2008. Die GB müssen und versuchen mit allen Mitteln (einschliesslich Bilanzbetrug), Schulden auf ihren Interbank-Kreditkonten zu vermeiden.

      Die Wechselwirkung Schulden/Investitionen vermag mich deshalb nicht zu überzeugen, da im bestehenden System jemand anderen etwas abgezweigt werden muss. Es ist ganz wichtig sich mit den Bilanzen der Banken und dazugehörigen Buchführungsregeln auseinanderzusetzen.

      Warum haben amerikanische Banken auch an mittellose Kreditnehmer Hypothekenkredite teilweise in Höhe von mehr als 100 Prozent des Hauspreises vergeben?

      Es ging den Banken nicht um die Finanzierung von Häusern, ihr Geschäft war das Generieren und Umverpacken von Krediten, welche sie an andere Banken und Finanzinstitutionen rund um die Welt verkauften. Aus Krediten wurden handelbare forderungsunterlegte Wertpapiere, insbesondere Derivate!!!

      Alles sollte auf dem Prüfstand: Geldsystem, Bankensystem, Buchhaltung. So kann es nicht weiter gehen, dass Kriege angezzelt werden, um das System noch ein paar Jahre am Leben zu halten. 1% der Weltbevölkerung hat 50% des Vermögens. Es kann doch niemand ernsthaft behaupten, dass dies aus Fleiss und Schweiss kommt, oder? Und in Deutschland behauptet man, ja, uns ginge es noch gut bla..bla..5.8 Milionen Menschen stehen vor den Tafeln jeden Tag Schlange und wir schauen weg…der Staat wird ausgeplündert, indem er privatisiert und sich bei private Investoren, imGegenzu einmietet. Wo sind wir gelandet? Die Riesterente und die Rürup-Ren­te sind staatlicher gedeckter Betrug.

      Die Bargeldabschaffung erachte ich für einen grossen Fehler, vielmehr sollte man das Giralgeld aus den Bilanzen der GB ausgliedern und als gesetzlichen Zahlungsmittel offiziel annerkennen.

      1. Herr Nabuscudor: Ich gebe Ihnen ja in der Einschätzung des Zustands der Welt recht: Er ist eine Zumutung. Aber Ihre Anlayse, die das Problem in den gegenseitigen Krediten der Banken sucht, ist logisch falsch. Über alle Banken betrachtet heben sich die gegenseitigen Forderungen/Verbindlicheiten auf, sie sind Null, und die einzelnen Banken sorgen auch dafür das Risiko nicht ausarten zu lassen. Nochmals: Finanzkrisen entstehen nicht aus Interbankenkredite, sondern immer aus Forderungen an Unternehmen, Haushalte und Ausland, die faul werden. Dass es im Zuge dieser Krise dann „Ansteckungseffekte“ gibt, die von Bank zu Bank überspringen, steht ausser Frage. Interbankenkredite wirken krisenverstärkend, sind aber nicht die Ursache der Krise. Ausserdem: Sind die Menschen seit 2008 viel zu stark krisenfixiert. Wir leben in keiner Krise, wir leben in einem normalen, kapitalistischen Zustand, wo die Eigenkapitale sich immer stärker konzentrieren. Manchmal wünsche ich mir, dass 2008 gar nicht stattgefunden hätte, dann wäre die Menschheit vielleicht einen Schritt weiter im Verständnis des Kapitalismus. Heute wird etwas als Ausnahmezustand gehalten, was normal und alltäglich ist. Es ist schlichtweg zu viel Hysterie in der Diskussion…..

        1. Herr felsberger2012, herzlichen Dank.

          „Nochmals: Finanzkrisen entstehen nicht aus Interbankenkredite, sondern immer aus Forderungen an Unternehmen, Haushalte und Ausland, die faul werden.“

          Leben wir tatsächlich in einem kapitalistischen Zustand? Wenn ja, ist es weiterhin hinnehmbar, dass er solche Schäden verursacht an Mensch/Umwelt?

          Nochmals: Meine Kritik hat nichts mit Sozialromantik zu tun, sondern mit harten Fakten! Ich bin kein Wissenschaftler aber ich kenne eine Bank von „Innen“

          Mit den Rettungspaketen der Regierungen wurden die wertlosen Wettscheine mit Steuergeldern aufgekauft. Damit wurden/werden die Glücksspieler belohnt, nicht aber an ihrer Tätigkeit gehindert. Einige Banken schütten die zu ihrer Rettung aufgewandten Staatsgelder in Milliardenhöhe komplett als Boni an ihre Investmentmanager aus oder nutzen die Staatsgelder zur Zahlung von Dividenden oder wie auch die Commerzbank zum Erwerb anderer Banken.

          Die Banken sind nicht einmal in der Lage ihre Verbindlichkeiten genau anzugeben!

          Ich bin ihr Schüler, deshalb erklären Sie mal bitte, wie kann es sein, noch heute!, dass Nicht zurückgezahlte Kredite in der Bilanz der Banken als Verlust ausgewiesen werden, obwohl sich die Kreditausfälle zwischen den Banken zum großen Teil kompensieren (Interbanken-System). Ähnlich verhält es sich mit den Zinsaufwendungen, die an die Sparer gezahlt werden. Diese sind durch den Kompensationseffekt zwischen den Banken wesentlich geringer, als in der Bilanz dargestellt.

          Geschäftsbanken nehmen das Geld ihrer Kunden in Verwahrung und geben vor, das Geld in der Wirtschaft und am Kapitalmarkt anzulegen, benutzen aber einen Großteil dieses Geldes für eigene Zwecke, nochmals, dass Interbankensystem spielt dabei eine Schlüsselrolle!

          Auch deshalb, verther Herr Felsberger, ist es notwendig, die öffentliche Diskussion wieder auf den Kern der Finanzkrise (Dilemma) zu lenken. Ideologische Auseinandersetzungen, wie sie derzeit die Medien und in Forum beherrschen, tragen nur zum Erhalt des status quo bei, eröffnen aber keine Lösungsperspektiven.

          1. @ Nabucosodor: Der Geschäftsbankensektor hält Forderungen gegen a) inländische Haushalte, b) inländische Unternehmen, c) den inländischen Staat, d) ausländische Haushalte, e) ausländische Unternehmen und f) ausländische Staaten. Daneben halten die Geschäftsbanken untereinander Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich zu Null summieren, und Forderungen gegen die Zentralbanken.(Guthaben bei den Zentralbanken). Die Verbindlichkeiten der Geschäftsbanken bestehen aus Forderungen inländischer und ausländischer Haushalte und Unternehmen. Löst man das Geflecht auf, und bereinigt man alle Überschneidungen (und das Bankensystem), erhält man als Weltgleichung: „Netto-Forderungen aller Haushalte = Netto-Verbindlichkeiten aller Unternehmen und Netto-Verbindlichkeiten aller Staaten.“ Finanzkrisen entstehen immer dann, wenn Verbindlichkeiten von Unternehmen und Staaten faul werden (oder jener Teil der Haushalte, die Verbindlichkeiten haben, obwohl der Haushaltssektor in toto Netto-Gläubiger ist). Das ist der Systemaufbau, den nur wenige durchblicken, weil sie sich im Zahlendschungel des Bankensystems verirren.

            1. Herr Feldberger,
              „Das ist der Systemaufbau, den nur wenige durchblicken, weil sie sich im Zahlendschungel des Bankensystems verirren.“

              Doch, weil die von den Bankkunden getätigten Ein- und Auszahlungen immer zu einer Kompenstation innerhalb des Interbankengeschäfts führen.

              Sie schildern die Vordergrundprozesse, daran ist nichts hinzuzufügen, sind aber um die Problematik/Dilemma zu verstehen nicht entscheidend. Vorweg: es geht mir, bei diesem Austausch nicht, um Rechthaberei, sondern, um eine Gegendarstellung, – die nicht richtig sein muss.

              Nochmals und als Ergänzung:

              Die Bilanz dient den GB lediglich dazu, die erhaltenen Vorteilsnahmen aus den verborgenen Hintergrundprozessen (Ausgleich von Zahlungen zwischen GB im Interbankengeschäft) den sichtbaren Vordergrundprozessen zuzuschreiben. Die Vordergrundprozesse sind die bekannten Bankendienstleistungen, von denen behauptet wird, dass die Bank daraus ihr Einkommen bezieht. Das ist natürlich falsch. Eine Bank erzielt ihren Gewinn nicht aus der Differenz Miete/Abschr. und auch nicht aus den Gebühren der Zahlungsverkehrsleistungen oder der entstehenden Zinsdifferenz zwischen Finanzierungs- und Geldanlageleistungen, weil sich all diese Erträge aus diesen Bank-DL zwischen den großen GB fast vollständig auf Null kompensieren und zwar in der Art wie ich es vorhin beschrieben hab. Giralgeld wird unter Berücksichtigung von derzeit 0,75% Einlagensicherung von Geschäftsbanken aus dem Nichts geschöpft und zwar durch Kreditvergabe. Mit anderen Worten, die GB können das 133fache an Giralgeld momentan schöpfen. Die Eigenmittelanforderungen können die Banken ganz legal umgehen, indem sie z.B. Wertpapiere deren Kurs gefallen ist in der Bilanz zum ursprünglichem Wert ansetzen. Was wiederum zur Verzerrung bei der Errechnung der Eigenmittelquote führt. Übrigens: Ich bezog mich auf die Kredite, die von den Banken erst herausgegeben wurden an Nichtbanken (Unternehmen, Haushalte etc), und dann von diesen Nichtbanken nicht zurückgezahlt werden. Banken vergeben einander nur dann Kredite, wenn ihre Zahlungsbilanzen untereinander im Interbankengeschäft nicht ausgeglichen sind. Das ist aber nur temporär der Fall, weil sich mit der Zeit die Interbankkreditkonten immer ausgleichen. Demnach können Banken im Gleichschritt Geldschöpfung aus dem Nichts betreiben.

              Herr Felsberger, um zum EK zurückzukommen: Die GB schöpfen mit ihrem eingesetztem EK Werte einem viel höheren Umfang aus der Publikumsebene (Nichtbanken) ab als dargestellt. Wie das geht habe ich ja bereits weiter oben beschrieben. Die GB können ebenfalls ihre tatsächliche wirtschaftliche Situation verschleiern, indem sie anhand falscher Bilanzierungsmethoden als insolvenzgefährdet eingestuft werden können, obwohl ihre wirtschaftliche Situation nicht so schlecht ist, wie in der praktizierten Bilanz dargestellt ist. Alldies, soll keine Tirade gegen das Bankensystem sein, sondern auf die strukturbedingte, nahezu systemische Erpressung der wir alle unterliegen.

              1. @Nabuscudor: Bilanzierungsregeln sind immer dehnbar, da haben Sie schon recht. Der ganze Kapitalismus ist ein bilanzierungstechnisches Kunstprodukt, von Seiten der Staaten verordnet. Schon seit mehr als einem Jahrzehnt gehen die Staaten dazu über, die Regeln immer „flexibler“ zu gestalten, um den Unternehmen, deren Bilanzsumme kaum mehr wächst, entgegenzukommen. Das ist verständlich. Welcher Staat will schon seine Unternehmen unter Druck setzen, wenn weltwirtschaftlich Gegenwind herrscht? Für die Banken gilt seit 2008 das Gegenteil: sie werden härter an die Kandare genommen und durch staatliche und überstaatliche Institutionen kontrolliert. Ob und inwieweit hier Spielräume zur Beschönigung der Lage existieren, kann ich nicht beurteilen.

                PS. Die sogenannte Geldschöpfung aus dem Nichts ist nichts Verwerfliches. Es wird vom Schuldner zurückgezahlt, was vorgestreckt wurde. Für die Banken bedeutet dies einen Zinsgewinn, der dann unter Eigentümer und Arbeitnehmer der Banken aufgeteilt wird. Der Rest des Gewinns fügt sich dem EK der Banken hinzu. All dies sind normale kapitalistische Verteilungsprozesse, ich kann hier nichts Verwerfliches erkennen. Dass diese Verteilungsprozesse auf lange Sicht zur Konzentration des gesellschaftlichen Eigenkapitals in den Händen weniger führt, steht ausser Frage. Man sollte sich von der Vorstellung trennen, dass Kapitalismus irgendetwas mit Betrug zu tun haben könnte. Es ist Ausbeutung, Aneignung fremder Arbeit durch eine Klasse von Eigentümern. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

                1. Herr Felsberger,

                  „Der ganze Kapitalismus ist ein bilanzierungstechnisches Kunstprodukt, von Seiten der Staaten verordnet.“

                  NEIN! NEIN! NEIN!

                  Das ist ein Irrglaube.

                  Schuld sind weder Staatn, noch Regierungen, sondern Drahtzieher ist ein privater Verein in London, das International Accounting
                  Standards Board (IASB), der im Auftrag der großen internationalen Prüfungsfirmen die
                  internationalen Bilanzierungsregeln, die International Financial Reporting Standards (IFRS),
                  weiterentwickelt und auch von diesen dafür bezahlt wird. Unter dem Einfluss der US-amerikanischen
                  Prüfungsfirmen wurden diese Regeln vollkommen zahnlos,

                  Im Oktober 2008 kam es zu einer Änderung der internationalen Rechnungslegungsnormen IFRS
                  (International Financial Reporting Standards), speziell für die „bedrohten“ Banken. Seit damals
                  können Banker Wertpapiere, die im Kurs gesunken sind, unverändert zum alten Kurswert in den
                  Bilanzen weiter beibehalten. Damit müssen sie zwar nicht die Verluste ausweisen, dürfen aber
                  sehr wohl Wertsteigerungen als Gewinne ausweisen. Angebliche Milliardengewinne der Banken, die lediglich durch Umbuchungen von
                  Milliardenverlusten entstanden, sind in Wahrheit vollkommen bedeutungslos geworden.

                  Nach den Regeln
                  von Basel II sowie Basel III sollen Kredite sogar mit 8 Prozent Eigenkapital oder mehr gedeckt
                  werden, je nach Risikogehalt dieser Kredite. Eigenkapital ist aber nichts anderes, als die
                  rechnerische Differenz zwischen der Summe aller Posten der Aktivseite und den Schulden auf der
                  Passivseite der Bilanz. Welche Zahlenbeträge für die Posten der Aktivseite in diese Rechnung
                  wirklich eingesetzt werden, d.h. die Regeln ihrer Bewertung, erfährt die Öffentlichkeit aber nicht. Wo sind die tatsächlichen Guthaben???

                  Beim Erfinden von Geld mittels Buchungssatz (Forderung der Bank gegenüber dem Kreditnehmer
                  an Verbindlichkeit der Bank gegenüber dem Kreditnehmer) handelt es sich also, um eine leistungslose Aneignung von Sachwerten des Benkensystems geg. Realwirtschaft (Haushalte, Unternehmer, Staaten).

                  1. Nicht-staatliche Institutionen (wie der IASB), die quasi-staatliche Funktionen übernehmen, sind nichts Aussergewöhnliches in einer Zeit, wo Unternehmen und Staaten alle möglichen Funktionen auslagern. Ich gehe davon aus, dass nach wie vor die Staaten das Sagen in der Festlegung der Bilanzierungsregeln haben, nur eben in einem arbeitsteiligen Prozess. Alles andere ist schlichtweg undenkbar, zumal diese Regeln ja Grundlage der staatlichen Besteuerung sind. Auch die FED ist eine private, quasi-staatliche Organisation, in der letztendlich aber nur der Staat das Sagen hat. Man soll sich nicht Phantasien über die Macht von Privaten in einer Zeit hingeben, wo die Macht der Staaten durch Kontrolle, etc. unentwegt wächst. Für mich hat das keine Logik.

                    PS: Es gibt drei Einkommenskategorien: a)Lohn, b)Gewinn, und c) Zins, wobei der Letztere ein Abspaltungsprodukt vom Gewinn ist. Man wird den Zins niemals verstehen, wenn man den Gewinn nicht verstanden hat. Das ist die grundlegende Botschaft Marxens. Sie, Herr Nabuscudor, scheinen der Idee aufzusitzen, dass ein Zins ohne Gewinn existieren könnte. Das ist falsch. Das Bankensystem kann aus sich heraus kein Einkommen schaffen: es benötigt dazu Unternehmen, die Kredit nehmen.

                    1. Herr Felsberger,
                      Danke für Ihre, wie immer, sehr überzeugenden Ausführungen. Von private, quasi-staatliche Organisationen; Phantasien und dergleichen habe ich nicht gesprochen. Ich habe mich in den letzten Jahren ausführlich mit dem Thema auseinandergesetz, Quellen von Autoren bin ich nachgegangen, um zu prüfen, ob es sich dabei, um Märchen, Wortklaubereien, Gehirnwäsche, Manipulation usw. handelt. Habe gemerkt, dass zwei Stellschrauben des Problems, dass Geldsystems und die doppelte Buchhaltung sind. Ich bin, wie Sie sicherlich gemerkt haben, weder Wirtschaftswissenschaftler, noch gehöre ich einer anderen akademischen Richtung an. Habe mich mit Silvio Gesell, Ludwig von Mises, Kondraiteff, Huber, Hörmann, Senf, Poleit, Hamer und viele andere auseinandergesetzt. Zins verteufle ich nicht, so auch die private Banken. Was ich stossend finde, ist die Tatsache, dass private Banken Geld produzieren können der offiziell kein gesetzliches Zahlungsmittel ist, dennoch als solches angesehen wird, – und zudem noch Zinse abwirft und gehortet werden kann! Deshalb, sage ich das Giralgeld aus den Bilanzen der GB ausgegliedert werden muss.

                      Herr Felsberger, derjenige, der die Leistung für die Bank erbringt, weiß nicht, dass er der
                      Schenkende ist. Das ist das Geheimnis dieser Methode der GB. Will eine Bank eine Leistung beziehen, so gibt sie dem Leistungserbringer (der Nichtbank) einen Gutschein auf Bargeld (Giralgeld). Aber der Leistungserbringer fordert das
                      Bargeld von der Bank nicht ab. Er verwendet stattdessen den Gutschein als Geld. Das machen alle Nichtbanken so. Weil auf ewige Zeiten niemand das Bargeld beansprucht, wird der Gutschein auf Bargeld, gegeben von der Bank
                      an die Nichtbank, zum Geschenkgutschein für die Bank.

                      Es ist ein Geschenkgutschein,
                      weil die Bank das Bargeld nicht auszahlen muss. Die Nichtbanken, die anstelle des Bargeldes Giralgeld verwenden, sind damit zufrieden. Sie können
                      ihre Leistungsversprechen auch ohne Bargeld untereinander tauschen. So merken sie bei ihrem emsigen Wirtschaften nicht, dass sie dem Aussteller des Giralgeldes laufend Geschenke machen. Der Geschenkgutschein ist hier das
                      Symbol für den Bezug von Leistungen ohne Gegenleistung.

  6. Das Leben ist eine scheinbare, unendliche Aneinanderreihung von Fehlern, das sebst ernannte Götter davon partizipieren können,( auf unsere Kosten leben können ). Finde heraus wer.

  7. Wenn Du VWL studiert hättest, Jörg, würdest Du kein Wort verstehen, wenn Dir jemand, der nicht VWL studiert hat, gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge erklären wollte. Das ganze VWL-Studium dient doch nur dem Zweck, dass die Studenten und womöglich späteren Professoren in ihrem Leben keinerlei Zusammenhang zwischen Schulden und Guthaben in einer Ökonomie sehen. Dazu gibt es schließlich Modelle, in denen monetäre Zusammenhänge garantiert nicht vorkommen können, weil das Geld doch nur Tauschmittel ist.

      1. Hallo Keynesianer, Hallo Guthabenkrise,

        sind wir demnächst nicht alle „Griechen“? In meinem Verständnis, nach allem was ich recherchiert habe, ist doch klar, dass die Wirtschaftswissenschaften auf dem Scheiterhaufen der Geschichte gehört. Die Buchhaltung ist mittelalterliches Hütchenspiel, mathematische Modelle dienen dazu diesem Betrugs, und Enteignungsmodell pseudo-wissenschaftliche Argumentation zu liefern, haltbar sind sie jedoch mit gesundem Menschenverstand nicht. Ein System wo Schulden die Rendite erhöhen, kann man in meinen Augen nur als pervers abstempeln! Wenn man fürs Alter sparen will muss sich zwangsweise jemand anders verschulden.

        Die Geldmengenproduktionsrechte sind in meinem Verständnis, zu diesem Zeitpunkt, einer der, wenn nicht, die Hauptursache für die derzeitigen Verwerfungen. Im Grunde, handelt es sich, um Umwerteilungssysteme, oder? Übrigens: als ein Leser von Keynesianer (Wolfgag Waldner) weiss ich auch, dass in der Geschichte das nicht neu ist.

        1. Wärst Du mal auf Wolfgangs Seite geblieben, bei Hörmann ist der Unsinn nicht auszuhalten, werde ich auch nicht kommentieren, so viel Unsinn wird man ja nicht fertig.

          Versuche doch zuerst mal Guthabenwachstum = Schuldenwachstum zu begreifen. Guthaben wollen wir gern alle mehr, also warum sehen wir Schulden als etwas schlechtes an? Sinnvolle Ökonomie beginnt mit dem klaren männlichen Ich-Zustand jenseits der Gefühle(Kind-Ich) und Wert-Urteile(Gott-Ich).

          siehe Link oben im Text

          Wenn wir eine Kaffeemaschine konstruieren machen wir es auch so. Und der Kapitalismus ist auch nicht komplexer, wenn wir aus einzelwirtschaftichen Erfahrungen geprägte Emotionen und Urteile für gesamtwirtschaftliche Konstrukte mal weglassen.

          1. Hallo Guthabenkrise,
            mit Emotionen und Theologie hat das nichts zu tun. Ich finde es immer wenig konstruktiv, wenn zu viel Testosteron in den Argumentation ist, sodann es wenig hilfreich ist, andere Meinungen als Unsinn und Geschwafel abzustempeln. In den Medien wird immer über die Staatsverschuldung berichtet, während die ebenfalls vorhandenen Guthaben aktiv ausblended werden. Wieso?

            1. >>>>Ein System wo Schulden die Rendite erhöhen, kann man in meinen Augen nur als pervers abstempeln!

              >>>>mit Emotionen und Theologie hat das nichts zu tun.

              ach nee? Und dann solche Fragen stellen:

              >>>In den Medien wird immer über die Staatsverschuldung berichtet, während die ebenfalls vorhandenen Guthaben aktiv ausblended werden. Wieso?

              🙂 Sach nix – Erklärung oben im link – waren 2 verschiedene Teile von Dir. 🙂

              Du findest zum „Luftgeldunsinn“ übrigens hier auch sachliche Beiträge.

              https://guthabenkrise.wordpress.com/2011/12/10/ist-die-geldschopfung-der-banken-ein-skandal/

          1. Besten Dank für die Hinweise. Wer bewertet die Vermögen in Relation zur Geldschöpfung, insbesondere bei Giral/Buchgeld? Wenn es war ist, dass Geld „geschöpft und vernichtet“ wird, durch simple Bilanzverlängerung, bzw. kürzung, dabei das Argument von einigen seiten gebracht wird, ja, OK, – aber die Schöpfung ist Dinglich unterlegt durch z.B., Haus und sonstige Sicherheiten, dann stellt sich die Frage; wer und wie bewertet diese „Guthaben-Vermögen-Sicherheiten usw.“?

            1. Es wird durch die Bank Zahlungsmittel geschöpft – kein Geldvermögen, kein Eigenkapital für sich selbst.

              >>>wer und wie bewertet diese “Guthaben-Vermögen-Sicherheiten usw.”?

              Der Markt und die Besicherungsvorschriften von Basel2 / Bafin etc.

              Meine Bank setzt an:
              60% des Verkehrswertes von Immos
              50% des Wertes von Maschinen
              25% der Lager und Forderungsbestände.

              Wenn es so läuft, ist alles bestens. Dass es auch ganz andere Zahlungsmittelschöpfungen gab ist eine Frage der Regulierung. Und dass man bei Sparplänen> kreditwürdigen Verschuldungsplänen eben gern beide Augen zudrückt.

              Deswegen ist der Vorgang der Zahlungsmittelschöpfung aber eben kein grundlegendes Problem sondern eine der vielen Nebelkerzen, die von den tatsächlichen gesamtwirtschaftlichen Problemen ablenkt.

              1. Verstehe ich dicht richtig: Die

                a) Staatsschulden sind somit Kredite, welche sich der Staat bei Vermögenden besorgt?.

                b) Die derzeitigen Steuergesetze schonen die Unternehmen und Kapitalbesitzer, zahlen muss die Mehrheit der normal und gering verdienenden Bürger, ebenso wie Rentner, Arbeitslose, denen wegen diesen Steuerausfälle die Bezüge gekürzt werden?

                1. >>>a) Staatsschulden sind somit Kredite, welche sich der Staat bei Vermögenden besorgt?.

                  Solange Du Verschuldung mit Kreditaufnahme verwechselst kommst Du auf die falsche Fährte. Du hast keine Schulden wenn Du Kredit aufnimmst. Verschuldung ist ein Kaufüberschuss und ein Kredit dient nur dazu, diesen Kaufüberschuss gesamtwirtschaftlich zu besichern.

                  Einen kaufüberschuss macht der Staat aber automatisch, wenn die Privaten einen Verkaufsüberschuss machen. Wenn er keine Finanzierung dafür hat, zahlt er eventuell sehr spät.

                  zwingend logische grundlage des gesamtwirtschaftlichen Denkens – Kein Kauf ohne Verkauf
                  daraus kein verkaufsüberschuss der Einen ohne Kaufüberschuss des Rest der Welt.

                  Mit Zahlungsmittel hat dies alles gar nichts zu tun – was es auch so unendlich einfach macht, wenn man denn die klare Definition von Geldvermögensänderungen = Kaufsalden mal rafft

                  1. Danke Dir! Ist es grundlegend falsch anzunehmen, dass die Staatsverschuldung ein nicht unerheblicher Beitrag zur Umverteilung von Bürgern mit geringen und normalen Einkommen hin zu Vermögenden ist? Ich muss offenzugeben, dass deine These „Guthabenkrise“ so langsam bei mir angekommen ist, und sie, durchaus Sinn macht. Dennoch, finde ich das die privatisierung der Geldmengenproduktionsrechte und die ständigen Steuererleichterungen der vergangenen Jahrzehnte für Unternehmen und Kapitaleinkommensbezieher diese Umverteilung enorm verstärkt haben. Bleiben die Steuerregelungen so wie sie sind, wird sich daran auch in kommenden Generationen nichts ändern, oder?.

                    1. >>>Dennoch, finde ich das die privatisierung der Geldmengenproduktionsrechte

                      willst Du nur noch staatliche Kreditvergabe = Zahlungsmittelschöpfung?

                      Ich nicht!

                      >>>und die ständigen Steuererleichterungen der vergangenen Jahrzehnte für Unternehmen und Kapitaleinkommensbezieher diese Umverteilung enorm verstärkt haben. Bleiben die Steuerregelungen so wie sie sind, wird sich daran auch in kommenden Generationen nichts ändern, oder?.

                      Klar – kommt aber alles aus falschen gesamtwirtschaftlichen Analysen und begriffen.

                      Man hofft auf mehr Investitionen – weil man private Investitionen mit privater Verschulung verwechselt. Durch die Steuersenkungen gibt es aber gerade keine private verschuldung bei Investitionen mehr.

        2. Herr Nabuscudor: Ihr Denken, das sei mir erlaubt zu sagen, ist eindeutig zu „geldfixiert“. GB-Geld ist nur eine von vielen Formen, die Schuld abbildet. Der Arbeiter erbringt eine Arbeitsleistung für das Unternehmen und wird auf diese Art zum Gläubiger desselben. Der Beamte erbringt eine Arbeitsleistung für den Staat und hält dadurch eine Forderung gegen denselben. Der Unternehmer A liefert Ware an den Unternehmer B und hat ab nun eine Forderung gegen B. Wann immer Leistung und Gegenleistung zeitlich auseinanderfällt, entsteht Schuld. Das ist beim Lieferantenkredit der Fall, beim Wechsel, bei einer Anleihe und auch beim GB-Geld. Letzteres ist nur eine Form von vielen, durch die sich Schuld darstellt. Ob Sie eine Staatsanleihe halten, eine Unternehmensanleihe, einen Wechsel, einen Lieferantenkredit oder GB-Geld, das ist alles das Gleiche. In Ihrem Denken aber, Herr Nabuscudor, wird GB-Geld zu einer Besonderheit. Das ist falsch.

          Allgemein gilt, wenn ein Schuldverhältnis ins Leben gerufen wurde: A <= B, d.h.: Unternehmen B hat eine Forderung gegen A. Beispiel: Wechsel. Ebenso kann die Bank C und ein Privater B ein Schuldverhältnis begründen: B <= C, Was aber die Bank C darüberhinaus kann, ist: als "Intermediär" in das erste Schuldverhältnis einzutreten. Sie kauft den Wechsel auf und das Schuldverhältnis lautet nun nicht mehr: A <= B, sondern A <= C <= B. Denn nun hält der Private B neu geschöpftes GB-Geld als Ausdruck einer Forderung gegen die Bank C, und die Bank C hält den Wechsel als Forderung gegen A. Man lernt daraus: Die Besonderheit des Bankensystem liegt nicht darin ein Schuldverhältnis zu schaffen – dies passiert jeden Tag aufs Neue in vielfältigsten Formen zwischen den Privaten -, sondern diese Schuldverhältnisse in neu geschöpftes GB-Geld zu übersetzen und sie dadurch "handelbar" zu machen. Mit einem Wort: Das Bankensystem sorgt für "Liquidität", für liquide Formen von Schuld, als Schuldschöpfer ist es unbedeutend.

          PS: Die Masse der Schuld heutzutage trägt die Form von Staatsanleihen und Unternehmensanleihen, daneben Bankkredite an Private. Schon daraus erkennt man, dass die primäre Funktion des Bankensystems NICHT die Schaffung von Schuld aus, – das betreibt der Staat und die Unternehmen, – sondern ihre "Liquidmachung", die Übersetzung der Schulden in GB-Geld.

          1. Lieber Herr Felsberger,

            „Ihr Denken, das sei mir erlaubt zu sagen, ist eindeutig zu “geldfixiert”. GB-Geld ist nur eine von vielen Formen, die Schuld abbildet. “

            Herr Felsberger, erlauben Sie mir hervorzuheben, dass Sie „vielleicht“ einem Denkfehler unterliegen; nicht weil Ihre Argumentation nicht schlüssig ist, sondern unvollständig.

            Beschäftigt man sich mit diesem Thema, stößt man schnell auf unterschiedliche Sichtweisen über Geld, da trennen sich auch unsere Wege. Banken haben eine völlig andere Sicht auf Geld als die anderen Wirtschaftsteilnehmer, die keine Banklizenz besitzen, dass zu verstehen, ist aus meiner Sicht WESENTLICH. Für Nichtbanken ist Geld ein Maß für Leistungsversprechen.

            Für Banken dagegen ist das Erbringen von Leistungen nur nebensächlich.!!! Deshalb, findet man, – wenn man sucht,- in Geschäftsberichte mittels einer Bilanz der GB diese Täuschung auch. Banken deklarieren das Geld ihrer Kunden in ihrer Bilanz zum Schein als Verbindlichkeiten, und zur Legalisierung ihrer hohen Ausgaben stellen sie scheinbar erwirtschaftete Erträge dar. Da die Öffentlichkeit nur in einem begrenzten Umfang Erträge als erwirtschaftet akzeptiert, ist es den unter Aufsicht stehenden Banken nur zu einem Teil möglich, ihre „Geschenkgutscheine“ bei Nichtbanken einzulösen. Die Vorteilsnahme
            wird dadurch in einem gewissen Grad begrenzt (Mindestreserve und EK-Vorschriften; eine Lachnummer!). Die Begrenzung wird aber wieder aufgehoben, wenn sie außerhalb der Bilanz auf Offshore-Finanzplätzen Geschäfte machen. Dort werden Banken nur in einem geringen Maße beaufsichtigt. Mittels Giralgeldschöpfung können Banken, demnach große Macht ausüben und ganze Volkswirtschaften in ihrem Sinne beeinflussen. Fazit: Bargeldabschaffung und Hortung sind ein grosses Problem, deshalb trifft es auch zu, nach meinem begrenzten Verständnis, dass wir eine Guthabenkrise haben, – und wie!

            Die Ursache (nicht die Symptome), sehe ich aber ganz woanders; nämlich:

            Die GB präsentieren das uns aus der Realwirtschaft bekannte Prinzip _ Leistung
            gegen Gegenleistung – im Vordergrund, erzielen aber ihr wahres Einkommen mittels Geldschöpfung im Hintergrund Giral/Buchgeld-Interbankensystem.

            1. Herr Nabuscudor: Wie, in Gottes Namen wie, soll eine GB aus GB-Geldschöpfung ein Einkommen erzielen? Das Prinzip heisst: Geld jetzt (=“Geldschöpfung) gegen Geld später (=Geldtilgung“) und in diesem Prozess fällt eine Zinsdifferenz an. Aus blosser Geldschöpfung kann man gar nichts erzielen, denn man kreditiert einen Dritten. Erst, wenn dieser Dritte das Geld inklusive Zinsen zurückzahlt, und das zuvor geschöpfte Geld wieder verschwindet, hat die Bank ein Einkommen erzeilt: den Zins.

              1. Herr Felsberger,

                „Wie, in Gottes Namen wie, soll eine GB aus GB-Geldschöpfung ein Einkommen erzielen?“

                Die Frage ist einfach zu beantworten:

                Der Schlüssel dafür ist der Ausgleich der globalen Zahlungsströme zwischen den Banken (Interbankensystem). Nochmals zum X Mal: Die Geldschöpfung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die Gesellschaft lässt zu, dass private Banken Geld schöpfen können.

                Dieses Privileg der Banken entstand aus einer Nachlässigkeit der Politik während der Herausbildung des Giralgeldes. Dadurch ist eine Lawine ins Rollen gekommen, die die Macht hat, unsere demokratische Grundordnung zu verschütten

                Beispiel: Zwischen den Banken zirkuliert das von den Banken selbst erschaffene Giralgeld. Jede Bank hat das Bestreben,
                die Differenz der initiierten Zahlungen ihrer Kunden positiv zu gestalten. Das bedeutet, dass bei anderen Banken die Differenz zwischen den Zahlungseingängen und Zahlungsausgängen unweigerlich negativ wird. Für die eine Bank ist es ein Gewinn und für die andere ein Verlust. Die sich gegenseitig ausgleichenden Summen
                sind für die beteiligten Banken ein Gewinn. Dieser wurde von den Banken gemeinsam aus ihrer Sicht aus dem Nichts geschöpft

                Jedem Sparguthaben geht ein Zahlungseingang auf ein Konto der Bank voraus. Durch den Sparvorgang wird das Geld eine gewisse Zeit festgelegt. Es kann für diese Zeit nicht für einen Zahlungsausgang benutzt werden.

                Somit erhält die Bank durch das Sparen Gutschriften auf ihren Interbank Kreditkonten von anderen Banken. Da die anderen Banken in ähnlichen Größenordnungen Sparguthaben einlagern, gleichen sich die Zahlungsströme zwischen den Banken zum großen Teil aus und somit auch die gegenseitigen Gutschriften auf den Interbank-Kreditkonten. Es müssen sich aber alle Banken um Sparer bemühen, da die anderen Banken es auch tun. Sie sind dazu gezwungen, um Schulden auf ihren Interbank-Kreditkonten zu vermeiden. Sie locken die Sparer mit Zinsversprechen. So entstehen ausgeglichene Zahlungsströme zwischen den Banken, die die Voraussetzung für die Giralgeldschöpfung sind. Banken können Giralgeld nur im Gleichschritt schöpfen, deshalb ist es wichtig eine bestimmte Grösse zu haben.

                Bitte übersehen Sie nicht, dass diese Verbindlichkeiten geg. Kunden von den Banken nie eingelöst werden müssen, es sei denn, es gäbe einen Bankenrun auf das Bargeld.! Also, die Bargeldabschaffung wäre ein Traum für das Bankensystem; Übrigens: der macht seit Jahren enormen Druck auf Regierungen pro tempore das es auch dazu kommen wird.

                Abschliessend: Diese Argumentationen habe nicht ich erfunden, sondern können in der Solvabilitätsverordnung Deutschlands nachgelesen werden.

                Das ist ein Buch über 600 Seiten und 340 Paragrafen, nur über Regelungen für den Bereich Eigenmittelanforderungen von Kreditinstituten. Dagegen brauchen Banken auf Offshore-Finanzplätzen diese Verrenkungen in ihrer Buchhaltung nicht machen. Dort existieren keine oder sehr geringe Offenlegungspflichten für Bankbilanzen. Wo ist dieHaftung der Bank? Mit was deckt die Bank das ab? Schuldscheine können wetregereicht werden, aber wenn der Kunde es nicht schafft zurückzuzahlen oder in anderes Girlgeld umzusteigen; greift die Bank auf die Sicherheiten (Zwangsvollstreckung usw.)

                Somit, kann ohne Zweifel von einem gesetzestreuen Betrugs, – und Enteignungsmodel der struktureller Natur ist.

                1. Herr Nabuscudor: Sie verirren sich da, und zwar ganz gewaltig. Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: GB-Geld in seiner Entstehung ist ein doppelter Schreibvorgang (man bucht die Forderung gegen den Gläubiger aktiv, und die Verbindlichkeit passiv). GB-Geld in seiner Vernichtung ist ein doppelter Löschvorgang: Man löscht die Forderung gegen den Gläubiger auf der Aktivseite Hand in Hand mit der gleich grossen Verbindlichkeit auf der Passivseite. Was überbleibt, ist immer nur die Zinsdifferenz, die der Gläubiger während des Kreditvertrages geleistet hat. Es existiert KEIN Verfahren, um aus diesem Vorgang einen darüberhinaus gehenden Gewinn zu machen, weder für eine Bank noch für alle. Es sei denn, sie liefern mir eine einfache und schlüssige Begründung wie Sie sich das vorstellen. Die fehlt mir bislang.

                  1. Herr Felsberger,

                    „Es existiert KEIN Verfahren, um aus diesem Vorgang einen darüberhinaus gehenden Gewinn zu machen, weder für eine Bank noch für alle.“

                    RICHTIG!

                    „GB-Geld in seiner Vernichtung ist ein doppelter Löschvorgang: Man löscht die Forderung gegen den Gläubiger auf der Aktivseite Hand in Hand mit der gleich grossen Verbindlichkeit auf der Passivseite. “

                    RICHTIG!

                    Der entscheidende Punkt bei der Giralgeldschöpfung der Banken ist, dass die kreditgebende Bank nicht nur Ausgänge aus diesen (magischen) Krediten hat, sondern dass ihr von anderen Banken auch Buchgeldübertragungen zufließen, d.h. es nur in Höhe des Saldos zu einem „Abfluss“ (Ausgänge > Zugänge) oder zu einem „Zufluss“ (Zugänge > Ausgänge) kommt.

                    Die Bank fordert also vom Kreditnehmer etwas „zurück“, was sie zugleich bilanziell eingesteht noch überhaupt nicht geliefert zu haben (= Verbindlichkeit), somit also selbst noch „schuldig ist, gelangt jedoch in dem Genuss eines Kompensationseffekt auf Interbankenebene.

                    Banken praktizieren jedoch diese Vorgangsweise, das Buchen auf die Girokonten derZahlungsempfänger, also das Einbuchen einer eigenen Schuld als Bezahlung auch dann, wenn sie selbst etwas kaufen: wenn sie Grundstücke, Gebäude, Computer oder Wertpapiere kaufen, wenn sie ihre eigenen Mitarbeiter oder die Boni der Vorstände oder aber die Dividenden der Aktionäre „bezahlen“ – sie buchen dann stets auf die Girokonten der Zahlungsempfänger und erzeugen damit eine eigene Schuld (im bilanziellen Sinne)!

                    Ich werde Ihnen die Buchungsätze die dies belegen zu einem späteren Zeitpunkt liefern.

                    1. Herr Nabuscudor: GB-Geldschöpfung ist ein doppelter Schreibvorgang (Bilanzverlängerung), GB-Geldtilgung ein doppelter Löschvorgang (Bilanzverkürzung). Überweisungen werden in ZB-Geld getätigt. Wenn ich von der Bank A auf Ihr Konto bei der Bank B überweise, dann erlischt nicht nur mein Guthaben auf der Passivseite der Bank A, sondern die Bank A muss darüberhinaus ZB-Geld an die Bank B liefern. Im Gegenzug wird dann ihrem Konto auf der Passivseite der Bank B der entsprechende Betrag gutgebucht. Eine Überweisung ist für die beteiligten Banken immer ein Transfer von ZB-Geld, für die empfangende Bank Bilanzverlängerung, für die absendende Bank Bilanzverkürzung.. Man kann so viel überweisen wie man will, ein zahlenmäßiger Gewinn kann hier für niemanden entstehen.

                    2. >>>Ich werde Ihnen die Buchungsätze die dies belegen zu einem späteren Zeitpunkt liefern

                      Sie werden den Buchungssatz liefern, dass die Bank sich selbst einen Kredit geben kann. Wer bestreitet dies. Dies ist doch nicht falsch – nur Ihre Fehlschlüsse sind es. Der an sich selbst gewährte Kredit kann morgen auf eine andere Bank als Zentralbankgeld abfließen.

                      selbst wann man dies mal ausblendet, ich will ja die drohende Illiquidität der GB abschaffen, bleibt es eine bilanzielle Schuld, welche die Passivseite so belastet, wie aktiv Sachwerte dazu kommen – nix Gewinn.

                    3. >>>>gelangt jedoch in dem Genuss eines Kompensationseffekt auf Interbankenebene.

                      Dies betrifft heute jede Art von Kredit – Sie werden nur keinen Banker finden, der dies so wahrnimmt. So wie Sie auch nicht sicher sein können, dass Ihre zusätzlichen Ausgaben zu Ihren zusätzlichen Einnahmen werden. Auch wenn gesamtwirtschaftlich eben Zusatzausgaben immer auch Zusatzeinnahmen sind.

                      Immer schön einzelwirtschaftliche und gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge auseinander halten, dann klappt es auch mit der Bankingtheorie. Die Diskussion ist uralt – ihre Auflösung durch Stützel auch:

                      https://guthabenkrise.wordpress.com/2012/01/08/stutzel-raumt-bei-unendlichen-diskussionen-auf-heute-kredittheorie/

                    4. Und wenn Sie dann mal wahrnehmen, dass diese Diskussion uralt ist, können Sie vielleicht die Scharlatanerie oder fehlende Bildung erkennen, so etwas heute neu zu „entdecken“ und zu skandalisieren.

                      Die fehlende Bildung könnte man ja dem Laien noch gut durchgehen lassen, einen Bilanz-Professor muss man aber wohl anders sehen.

                    5. Lieber Jörg,
                      Lieber Herr Felsberger,

                      Wie ich schon Eingangs klar hervorgeheoben habe, ist die Tatsache, dass so ziemlich alles gelesen, und VORALLEM, jeder Quelle nachgegangen bin, um mir ein eigenes Bild zu machen. Auch die Broschühren, in diesem Zusammenhang, der Bundesbank und BIS habe ich versucht zu zerlegen, um die Scheinargumente von der praktizierten Realität zu trennen.

                      Der – schon sehr alte – Trick besteht darin, durch Kreditvergabe von Geld, was noch nicht existiert, Schuldner zu schaffen, die nur Buchgeld, also Forderungen auf Geld erhalten, dafür aber Zins und Tilgung mit erwirtschaftetem Geld schulden.

                      Für diese Kreation schreiben sich dann die Banken Forderungen auf Zins und Tilgung in voller Höhe in die Bücher. Aus diesen Forderungen wiederum kreieren sie Wertpapiere, die sie vor Rückzahlung des Kredits verkaufen, also zu Geld machen und damit auch noch das Kreditausfallrisiko loswerden. Der Schuldner hingegen bekommt in aller Regel einen noch rabiateren Gläubiger.

                      Der Kreditnehmer gibt sich in aller Regel zufrieden mit der Gutbuchung der Kreditsumme, insbesondere bei größeren Summen, zumal er ja in der Praxis problemlos mit dem Buchgeld durch Überweisung bezahlen kann und sein Gläubiger, z.B. der Verkäufer einer Wohnung, ebenfalls mit der Zahlung zufrieden ist, obwohl ihm ja ebenfalls nur eine Forderung auf Auszahlung von Bargeld bei seiner Bank gegen die Bank des Käufers gutgebucht worden ist, bei der es sich nicht um Zentralbankgeld (Münzen, Banknoten) handelt, also das Geld nicht physisch im Tresor seiner Bank gebunkert wird.

                      Die Forderung ist nach wie vor nur notdürftig gedeckt und auch noch insolvenzgefährdet. Sie ist immer noch kein gesetzliches Zahlungsmittel, wie Münzen und Banknoten.

                      Dies wird aber alles nicht sichtbar, solange die Forderung der Bank B auf Auszahlung von Bargeld gegen die Bank A im Bankensystem umläuft, d.h. mit Forderungen der Bank A gegen die Bank B auf Auszahlung von Bargeld verrechnet werden kann und lediglich der Saldo notfalls mit Zentralbankgeld (Guthaben bei der Zentralbank – EZB) ausgeglichen werden muss (siehe dazu: Horst Seiffert, Geldschöpfung – Die verborgene Macht der Banken).

                      Dieses System lädt natürlich zu Missbrauch ein, insbesondere zu sogenannten Überfinanzierungen, d.h. unzulässigen Kreditvergaben an Schuldner schlechter Bonität und aufgrund unzureichender Sicherheiten. Die sogenannte Subprime-Krise in den USA und der anschließende crash durch die Insolvenz der Lehman Brothers-Bank sind so entstanden.

                      Weil die Banken einander nicht mehr vertrauten, insbesondere sich nicht mehr gegenseitig kreditierten, wäre es ohne die Milliarden-Rettungsaktionen zum Melt-Down dieses ausgeklügelten Täuschungs- und Ausbeutungssystems gekommen.

                      Dabei ist auch der entscheidende Hebel für das Funktionieren dieses leistungslosen Selbstbereicherungssystems sichtbar geworden:

                      Es ist das Erbeuten von Sicherheiten, insbesondere Grundschulden und Hypotheken (mortgages) mittels Kreditvertrages und die Drohung mit der Verwertung dieser Sicherheiten und der Eintragung in Schuldnerregister und SCHUFA, wenn der schuldbewusste Schuldner nicht mehr zahlt.

                      Wenn die Drohung nicht reicht, wird gegen den Schuldner vollstreckt, also das Gehalt gepfändet oder im Falle der Finanzierung des Baus oder des Erwerbs einer Wohnung oder eines Hauses Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung durchgeführt.

                      Das sind die Folterinstrumente für den domestizierten Schuldner der Neuzeit, dem dann materielle Existenzvernichtung droht.

                      Die Ungerechtigkeit und Unfairness dieses Systems springt angesichts des Resultates, also der daraus entstandenen Schieflage bei der Einkommens- und Vermögensverteilung direkt ins Gesicht.

                      Grobe Zahlen: Ca. 50% der Deutschen sind vermögenslos, 40% besitzen ca. 1/3 allen Vermögens, 10 % aber 2/3 (und 1% davon allein 1/3).

                      Das Ergebnis hat also mit den Staatszielen des Grundgesetzes (Art. 20 I GG: „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“) nichts mehr zu tun.

                      Es stellt sich die Frage: Ist nicht schon der Weg zu diesem verfassungswidrigen Ergebnis in verfassungswidriger Weise von den Profiteuren der Spaltung beschritten worden?

                      Für mehr als 95% der Darlehenssumme hat die Bank also regelmäßig keinen Aufwand und kein Risiko:

                      http://geldhahn-zu.de/wissen-ist-macht/download-pdf/aufforderung-zur-ueberarbeitung-der-buchhaltungsvorschriften.

                      EIN SKANDAL!

                      Die Zentralbankgeldmenge, also Münz- und Bargeldmenge beträgt mit ca. 0,9 Billionen nämlich derzeit lediglich 1/10 der so genannten Buchgeldmenge (ca. 9 Billionen), die unbefugt, also ohne gesetzliche Grundlage von den Geschäftsbanken geschaffen worden ist. Diese ist außerdem auch noch viel schneller als das Wirtschaftswachstum gewachsen, enthält also viel Luft mit einer großen
                      Inflationsgefahr.

                      Wir haben es also mit einer äußerst raffinierten Täuschung zu tun, die solange funktioniert, solange der Zahlungsverkehr der Banken und die Kreditvergabe unter einem Dach stattfinden und die Banken zur Aufrechterhaltung dieses Systems, von dem sie ganz ungeheuerlich profitieren, kooperieren. Der Zwang zur Kooperation besteht dabei für alle Banken, selbst für ethische Banken, da sie ansonsten wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig wären.

                      Die Immobilienfinanzierung der Banken und Sparkassen verstößt in aller Regel (Verleihen von selbst erzeugtem Buchgeld) ausgerechnet gegen Art. 14 GG, welcher das Eigentum schützt.

                    6. @Nabu
                      irgendwie geht unten antworten nicht mehr.

                      wenn Du schon alle Quellen gelesen hast, dann noch die:

                      http://www.cashkurs.com/beitrag/endlich-frei-helmut-reinhardt/

                      Was ist der Unterschied zwischen einem Radikalen und einem freien Radikalen? Du gehst auf Antworten nicht ein plärrst immer wieder die Fehlschlüsse der Hörmanns und Horts Seifferts dieser Welt.

                      Wer skandalisiert, dass Geld bei der Verschuldung „aus dem Nichts“ entsteht. lässt nur nicht in sein Bewusstsein, dass Geld immer nur anderer leute Schulden ist.

                      Wie soll es denn da bitte anders enstehen als bei der Verschuldung.

                      Dass man bei faktisch staatsgarantierten Bank-Guthaben Mechanismen schaffen muss, welche die vergesellschaftung von verlusten verhindert, ist doch völlig klar aber hier nicht der Punkt und hat mit den ganzen fehlschlüssen aus derZahlungsmittelschöpfung aber nichts zu tun.

                      Antworten hast Du jetzt genug bekommen. Wenn Du darauf nicht ausführlich genug für Erkenntnisse eingehen möchtest, lass es jetzt bitte.

                    7. Lieber Jörg,

                      „Antworten hast Du jetzt genug bekommen. Wenn Du darauf nicht ausführlich genug für Erkenntnisse eingehen möchtest, lass es jetzt bitte.“

                      Hmmm..Hörmann und Seiffert habe ich gründlich beleuchtet und finde sowohl Ihre auf Buchungssätze und logisches Denken über sehr breite Strecken schlüssig und nachvollziehbar.

                      Du scheinst mir, nicht offen genug zu sein, um eine konstruktive Gegendarstellung zu sein. Du sprichst u.a. von Bargeldabschaffung und verwehrst dich der Konsequenzen, wo diese „Abschaffung“ führen würde,

                      Lieber Jörg, ein Knackpunkt ist aus meiner Sicht die unheilvolle Kombination aus staatlichen Monopol und damit verbandelten Privatwirtschaft (Banken): Geld wird monopolistisch verwaltet (d.h. wir haben kaum eine Wahl oder nur schwierig auf andere Währung im Alltag umzuschalten), aber die Menge und „das Geschäft“ damit wird von privaten Banken „produziert“ und profitiert.

                      So als würde es nur 1 Getreidesorte geben, aber die privaten Bäcker dürften damit backen wie sie wollen und die Preise diktieren. Wir können zwar verschiedene Bäcker besuchen, doch am Ende nur Weizen essen…..Auch die Buchungssätze vonHörmann-Seiffert-Senf habe einer kritischen Überprüfung unterzogen, dabei auf Zentral,- GB-Banken üblichen Gepflogenheiten abgestellt. Die Erkenntnis ist erschütternd.

                      Die Giralgeldschöpf selbst ist bei näherer Betrachtung als Ilegal einzustufen!

                      Du glaubst, es wäre lediglich eine Ansichtssache von einigen Querdenker?

                    8. nur was für Querdenker? Ich bin nicht offen? Du gehst auf kein Argument ein – dies ist trollig.

                      z.B.

                      Wer skandalisiert, dass Geld bei der Verschuldung “aus dem Nichts” entsteht. lässt nur nicht in sein Bewusstsein, dass Geld immer nur anderer Leute Schulden ist.

                      Wie soll es denn da bitte anders entstehen als bei der Verschuldung.“

                      Und wie man es fertigbringt – gleichzeitig irgendwelche Monopole und die jedem Wirtschafter mit Vermögen mögliche Zahlungsmittelschöpfung
                      zu kritisieren ist schon ein Meisterstück an kognitiver Dissonanz.

                      Du kannst meine Wechsel gegenzeichnen, wirst zum Zahlungsmittelschöpfer. Kannst meine Schulden veredeln und umlauffähig machen.Einfach so aus dem Nichts….

                      Möchtest Du? – bitte um Antwort wenn nicht und warum nicht.

      2. Lieber Jörg, da muss ich Dich enttäuschen: Es gibt an den Unis ausschließlich Bastard-Keynesianismus, also die unter dem Namen von Keynes gelehrte Verfälschung der Erkenntnisse des Meisters.

        Am dreistesten und aktuellsten treiben es die sogenannten New Keynesians; deren Sprecher ist der Prof. Mankiw und der empfiehlt, Keynes gar nicht erst zu lesen: dass der Neukeynesianismus mit der Lehre von Keynes nichts zu tun habe, wäre um so schlimmer für Keynes.

        Das alles kapieren aber die Studenten nicht und halten die Neuen Keynesianer wirklich für Anhänger von Keynes. Den Schwindel erklärt den Studenten doch keiner.

        1. Kredite sind von vornherein nur nötig, weil das Geld nie da ist, wo es hingehört. Kredite sind Geldvermehrung, ohne Wertschaffung, also heise Luft. Das ist aber nur mit Privatgeld so möglich. Echtes Geld M U S S staatlich sein. Das wissen die auch. Aber warum arbeiten, wenn es auch mit betrügen geht???? Ich möcht hier mal ein sehr lustiges Beispiel bringen. Stellen Sie sich mal vor, es gäbe auf der Welt kein Geld, aber ich wöllte welches. Gründe also eine Bank, drucke welches und gebe es mir. Das ist ein Kredit!!! Die Werte müssen allerdings die Arbeiter dazu bringen. Die raube ich mir dann mit diesen Zetteln. Und was ist jetzt an unseren bestehenden Geldsystem anders???

          1. Hallo Wolfgang,
            bestimmt, ist die Verschleierung so perfekt eingefädelt, dass die arbeitende Bevölkerung dies nicht hinterfragt. Abwackeln bis zur Rente (woher soll die eigentlich kommen beim bestehenden System?) wird nicht funktionieren für die under 55, da das Rentensystem so ausgelegt ist das mathematisch bei der 3e Generation zusammenbrechen muss. Das weder mit Kapitalismuskritik, Sozialromantik, Verschwöhrungstheoretische Gedankenkonstruktionen, sondern mit Fakten zu tun mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden.

            Übrigens: es ist von Gestern (9. März 2015) Grossbritanien hat die letzte Kriegsanleihe vom 1e Weltkrieg (nach 100 Jahren) zurückgezahlt!!! Rechnen Sie mal die Zins und Zinseszinsen die aus der Bevölkerung herausgepresst wurden, – und schon haben Sie die eigentlichen Kriegsgewinner ermittelt!

            Da gibt es tatsächlich, noch Menschen die sowohl die Giralgeldschöpfung, als auch die Zinseszinsfunktion mit zirkulärer Argumentation leugnen. Na ja, der Planet wird uns die Quittung sehr bald stellen.

            1. Was sage ich da immer, die Rente ist sicher, jedenfalls die Zahl. Du wirst blos nichts mehr bekommen dafür. So sind deren Spielregeln.

            2. Im Krieg gibt es immer Gewinner und Verlierer. Wer hat z.B. den 2. Weltkrieg bezahlt und kam dann als großer Retter daher? Warum fand er eigentlich statt?, ich meine wirklich. Aber mit solchen Wahrheiten muss man vorsichtig sein, denn wenn du zuviel weisst, wist du getötet. Nur so kann sich Unrecht erhalten. Lies mal Maimonides, wenn Du die Welt begreifen willst. Hegel macht sich da auch sehr gut, weil er alles in einem Zusammenhang bringt. Alles wichtige wissen wir, sonst könnten wir nicht existieren. Nur beugt man es zum persönlichen Nutzen. Einige haben da fast unendliche Macht.

      3. Ja, aber nur Richtung Gewinn. Ich möchte aber erhalten und nicht ausbluten lassen. Gemeinwohl muss wieder über den individuellen stehen.

    1. Das Problem ist, hier hat niemand versagt. Genau S O soll es laufen. Schauen Sie doch einmal wo all das Geld hinfließt und wer es erarbeitet. So funktioniert das perfekte leistungslose Einkommen. Und genau dieselben spielen die Retter um noch mehr rauszuholen. Das sind deren Spielregeln. Je schlechter es der Masse geht, um so „besser“ geht es den. Die merken nicht, das sie an den Ast sägen, auf den sie sitzen, auch noch auf der falschen Seite. Das wird die NWO Versklavung 100%, gibt es nicht, das weiss ich, aber die nicht, sonst würden sie es nicht versuchen. Der Revolutionspunkt kommt natürlich viel eher, wenn Menschen nichts mehr zu verlieren haben ist ihn alles scheißegal. Soweit können die aber nicht denken, da fehlt jede Erfahrung. Gier frißt doch Hirn das ist 100%ig erwiesen.

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