WERTGELD – die Schuldenkrise endet erst, wenn die Sparkasse zur Investitionskasse wird


Es gibt für eine Kreislaufwirtschaft genug zu investieren, zumindest bei den Renditeanforderungen der Normalbürger. Dazu fehlen aktuell noch eine ökologische Steuerreform in Europa und Bankprodukte, welche das Risiko auch auf das akzeptierte Niveau der Normalbürger bringt. Einen Weg skizziere ich unter dem Begriff WERTGELD in meinem Monetative-Konzept:

Neue Aufgabe: Vermittlung von Eigenkapitalgeschäften, „Wertgeld“

Banken haben eine hohe Kompetenz in der Bewertung der Risikenrealwirtschaftlicher Geschäfte. Dies können Sie nicht nur für die Kreditvergabe nutzen, sondern auch für die Vermittlung verbriefter Eigenkapital-Anlagen oder direkter Investitionen in Sachwerte. Diese Geschäfte sind Provisionsgeschäfte auf reines Risiko des Anlegers. Der Anleger ist über Risiken natürlich in klarer und eindeutiger Form zu belehren. Ich sehe ein enormes Potenzial in „ungehebelten Fonds“, also Verbriefung realer Investitionsgüter ohne Kredithebel. Hier wird bei wenig Risiko (fehlender Kredithebel, Risikostreuung möglich) eine realwirtschaftliche Rendite bei maximaler Liquididät erwirtschaftet. So kann man Liquiditätsbedürfnisse und Ertragswünsche mit relativ großer Sicherheit verbinden. Dieses „Wertgeld“ wäre als Wertaufbewahrungsmittel die ideale Ergänzung unseres „Schuldgeldes“ zur Wertschöpfung.

Wie kommen Nichtunternehmer zu realwirtschaftlichen Renditen?

In Deutschland haben die Unternehmer nun schon seit einigen Jahren einen negativen Kreditsaldo. Sie finanzieren sich also aus Abschreibungen und Gewinnen selbst. Dies ist der Grund, warum wir für die „Geld-Sparleistung“ der Nichtunternehmer heute Staat und Ausland verschulden müssen, um unser wirtschaftliches Gleichgewicht zu halten. Natürlich werden noch neue Kredite von den Unternehmern aufgenommen, aber eben noch mehr alte Kredite getilgt. Aus diesem Grund finde ich das oben genannte Wertgeld-Fondsprojekt so wichtig. Damit können realwirtschaftliche Renditen auf die Seite der Nichtunternehmer gezogen werden, aber auch neue, eigenkapitalschwächere Existenzgründer im Sinne des Erhalts des Wettbewerbs teilweise finanziert werden. Hier sollte die Monetative die regulatorischen Rahmenbedingungen schaffen.

 

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