Guthaben ist nur eine anderes Wort für Schulden, so wie Auto für Kfz

Dies gilt natürlich nur gesamtwirtschaftlich und nicht etwa einzelwirtschaftlich. Kaum ein gesamtwirtschaftlicher Zusammenhang eignet sich deshalb auch so als Test, ob man bei der gesamtwirtschaftlichen Bildung in der Schule gefehlt hat und nun fehlerhaft aus einzelwirtschaftlichen Bildern über gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge urteilt.

Ach, ja….hatte ich doch fast vergessen, es gab ja gar keine gesamtwirtschaftliche Bildung in deutschen Schulen. Kein Wunder, dass gesamtwirtschaftlich ungebildete Bürger auch gesamtwirtschaftlich ungebildete Politiker wählen.

1 Kommentar zu „Guthaben ist nur eine anderes Wort für Schulden, so wie Auto für Kfz“

  1. Man sollte die Begriffe schärfen:

    1) verbriefte Forderungen = verbriefte Verbindlichkeiten

    Dies ist unmittelbar einleuchtend, wenn man sich die Janusköpfigkeit einer Anleihe oder eines Wechsels vor Augen hält.

    2) nicht-verbriefte Forderungen = nicht-verbriefte Verbindlichkeiten

    Das ist der Fall des Bankkredits. Verbriefte und nicht-verbriefte Verbindlichkeiten stellen die „originären Forderungen“ dar. Als Summe repräsentieren sie das Finanzvermögen der Haushalte (und ihrer Stellvertreter: der Versicherungen und Fonds).

    3) (verbriefte und nicht-verbriefte) Forderungen der Haushalte = (verbriefte und nicht-verbriefte) Verbindlichkeiten des Staates + der Unternehmen = originäres Finanzvermögen

    Von der „originären“ Forderung abgeleitet, ist die „intermediäre“. Wann immer eine GB verbriefte Forderungen aufkauft (Diskontgeschäft), entstehen „intermediäre“ Verbindlichkeiten. Aus „Staat und Unternehmen <= Haushalt" wird "Staat und Unternehmen <= GB <= Haushalt". Der Haushalt hat die Forderung nicht mehr gegen den eigentlichen Schuldner, sondern gegen die GB, und diese erst gegen den originären Schuldner.

    4) nicht-verbriefte Forderungen + intermediäre Forderungen = nicht-verbriefte Verbindlichkeiten + intermediäre Verbindlichkeiten = GB-Geldmenge

    Die GB-Geldmenge steht in keinem Verhältnis zum originären Finanzvermögen. Man kann nur sagen, dass das originäre Finanzvermögen die maximale Obergrenze der GB-Geldmenge bildet, nämlich für den Fall: dass die GB`s alle verbrieften Forderungen aufkaufen und sie solcherart in intermediäre verwandeln. Relevant ist immer nur das originäre Finanzvermögen, während das GB-Geld bloß Ausdruck des "Liquiditätsbedürfnisses" der Menschen ist.

    Grüsse
    A.Felsberger

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