Das Modellversagen der „Volkswirtschaftsleere“ nochmal für Normalos


Ich bin zu Recht kritisiert worden, dass die Sprache zum Modellversagen der VWL in diesem Artikel so unverständlich ist. Wer die Herleitung wissenschaftlich prüfen will, muss diesen alten Artikel wohl immer noch lesen, für alle Anderen die Sache nochmal ohne Fachbegriffe. Ihr könnt an Eurem Haushalt sehr gut folgendes sehen:

Kauft ihr mehr ein, als ihr Einkommen habt, baut sich Euer Geldbestand ab. Und umgekehrt habt ihr natürlich immer mehr Geld, wenn ihr mehr verdient als ihr ausgebt. Ob ihr im Geld schwimmt, oder immer mehr Schulden habt,  ist also eine Frage der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben.

Im Grundmodell der VWL ist aber definiert, dass alle Leute, Betriebe und Staaten genauso so viel ausgeben wie sie einnehmen. Und dies eben nicht nur in Summe, was ja richtig ist, sondern jeder Einzelne gibt exakt so viel aus, wie er einnimmt. Die Ökonomen nennen dies „Prämisse für strengen Gleichschritt“.

Es kann also im Modell der Ökonomen per Definition gar keine Schuldenkrise geben, da das Problem, dass Eingaben und Ausgaben auseinander fallen, einfach wegdefiniert wurde. Auf dieses realitätsfremde Grundmodell als Fundament, haben die Ökonomen
dann ein hochkomplexes Haus mit ganz komplizierten Berechnungen gebaut. Dieses muss jetzt abgerissen werden, da eben nur unnütze Dinge gerechnet werden, wenn die Grundannahmen nicht passen. Die Berechnungen und Rechenwege sind also nicht falsch, nur völlig unnütz, da eben die Probleme nicht enthalten.

Die Ökonomen sind aber absehbar nicht begeistert von dieser Erkenntnis, da diese ja ihr Einkommen gefährdet. Motivieren kann man sie sicher neben der Bloßstellung der Problematik, in dem man  auf die tolle Aussicht und Befriedigung nützlicher Arbeit verweist.

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