„Es kann über Nacht der Blitz auch in unser Haus schlagen“ – Finanzminister Franz Josef Strauß bei Einführung der Exportsteuer 1968


„Gegen die Stimmen der Freien Demokraten erlegten die Koalitionspartner den Exporteuren bis zum 31. März 1970 vier Prozent Steuer für alle Warenlieferungen über die Grenzen auf. Hingegen sollen die Importeure künftig durch einen vierprozentigen Nachlaß bei der Mehrwertsteuer subventioniert werden. Damit soll der westdeutsche Exportüberschuß von zuletzt 15 Milliarden Mark jährlich vermindert werden.“

15 Mrd.€ – also ca 7,5 Mrd.€ Exportüberschuss = Staatsschuldenexport waren damals den anderen Ländern zu viel, die DM sollte aufwerten, was der Euro heute ja wegen der schwachen Südschiene + Frankreich nicht macht.

Und heute exportiert Deutschland ca 270 Mrd.€ Staatsverschuldung via Exportüberschuss. Heute ist das Problem nominal 36 mal so groß. Natürlich gibt es die Inflation – aber auch in realen Werten sind wir bei einem Vielfachen. Und deshalb wird
es jetzt direkt oder indirekt eine „Besteuerung“ unserer Exporte geben.

Nachtrag – umgerechnet 273Mrd € war das nominale BIP 1968 – 7,5 Mrd.€ Exportsaldo sind gerade mal 2,7% BIP Exportüberschuss, die damals ein steuerungswürdiges Probem war. 

Können wir nochmal so schlau sein wie Franz Josef Strauß und unsere Exporte lieber selber besteuern, eh dies andere tun.   Auch wenn der Spiegel wieder „Schlag ins Kontor“ titeln wird?

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