wie Herr Dr. Quaas die schöne neoklassische Wirtschaftstheorie zerstörte (eine narrative Geschichte)


Vorab, irgendwas stimmt nicht mit den Sachsen, die machen nur Ärger. Dies zieht sich seit 500 Jahren von diesem Luther (Wittenberg gehörte damals zu Sachsen) bis zu völlig unkorrektem politischen Denken und Wählen in der heutigen Zeit. Und nun eben noch dieser Herr Quaas.
Georg Quaas ist Mitarbeiter am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Leipzig. Und man hatte ihn auch noch gewarnt, nicht mit Laien und Querulanten auf Ökonomenstimme zu diskutieren. Aber nein, er diskutierte nicht nur, sondern legte sich auch noch auf folgende fatale Aussage fest:
„Ich bin inzwischen Empiriker mit dem Schwerpunkt Theorientest.“
Und nun nahm das Unheil seinen Lauf. In einer Diskussion um die Bewertung der Vorgänge in Geschäftsbanken wurde die These aufgestellt, dass man für das Verständnis dieser Vorgänge das Tauschparadigma der Neoklassik verwerfen müsse. Und mit Bezug auf seine verhängnisvolle Festlegung forderte ihn ein Querulant (gleiches Bundesland) auf, doch einfach mal das Tauschparadigma der neoklassischen Wirtschaftstheorie empirisch zu prüfen. Ja, er versuchte noch auszuweichen, dass dies doch nicht prüfbar wäre. Aber es war schon zu spät, da die empirische Prüfungsfrage einfach zu formulieren ist:
„Welche relevante Gruppe von Wirtschaftern hat ein Einkommen, welches nicht aus Dritter Geldvermögensabbau stammt.“
Denn diese Gruppe muss es ja logischerweise geben, die ihre Überschüsse dann via Bank und Geld als Mittel zur Tauscherleichterung verleiht. Und so nahm das Unheil seinen Lauf – Herr Quaas konnte in empirischer Arbeit weder diese Einkommensbezieher noch einen Mechanismus finden, in dem das Geld zur Tauscherleichterung eingespeist wird. Die Notenbanken hatten bei empirischen Untersuchungen gar kein Personal, welches als Inumlaufbringer beschäftigt wurde. Bei Befragungen von Bürgern und Finanzministern wurde festgestellt, dass niemand je einem Inumlaufbringer der Notenbank begegnet ist.
Im Nachgang betrachtet hätte man den Anfängen wehren soll – empirische Wirtschaftsforschung ist ein absehbares Risiko für jedes Theoriegebäude.

Ein Gedanke zu „wie Herr Dr. Quaas die schöne neoklassische Wirtschaftstheorie zerstörte (eine narrative Geschichte)“

  1. Den Artikel habe ich ehrlich gestanden nicht verstanden. Diese Ironie ist mir zu hoch (no joke). Andere Frage: Was für eine Schriftart wird in der Volkswirtschaftlichen Saldenmechanik (2. Aufl. Nachdruck) verwendet?

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