Wie künstliche Intelligenz (KI) unsere gesellschaftlichen Probleme lösen kann.


Wie hier schon vertieft ausgeführt, leidet unser Hirn am Abgleiten in #Urteilsdenken und #Wunschdenken, sobald es um gesellschaftliche Fragen geht. Es ist einer demokratischen Mehrheit der Menschen gar nicht möglich gesellschaftliche Fragen ausreichend rational zu denken. Selbst Bildung nützt hier nichts, denn was das rationale-Ich (Erwachsenen-Ich)  weiß, ist für das Denken im Urteils-Modus oder Wunschdenken-Modus nicht verfügbar. Und wenn bei gesellschaftlichen Fragen diese Hirnareale angesprochen werden, sitzen wir scheinbar in einer unlösbaren Falle.  Dies spiegelt sich auch in einem erbärmlichen Zustand der Gesellschaftswissenschaft, welche bezüglich der einzelwirtschaftlichen Wahrnehmung bzw. Wünschen paradoxe Zusammenhänge nicht erfolgreich verarbeiten kann. Die VWL sitzt in einem wissenschaftlichen Neandertal der Tauschwirtschaft fest, welches auch durch plurale Deutung einer Subsistenzwirtschaft nicht realitätsnäher wird. VWL ist enorm von Urteilen geprägt, welche aus der Beobachtung eines Einzelhaushaltes hergeleitet werden. Diese sind aber völlig paradox zu den Zusammenhängen der Gesamtwirtschaft. In der Soziologie haben sich dagegen wohl vor allem die versammelt, welche die Paradoxa von „Gut Gemeint Gesellschaft“ gerade nicht wahrhaben wollen, also sehr stark dem Wunschdenken verfallen sind.

Eine künstliche Intelligenz für gesellschaftliche Entwicklung könnte  von den wenigen Menschen programmiert werden, welche bei gesellschaftlichen Paradoxa rational denken können. Diese KI müßte dann aber eine Institution werden, welche auf die Gesellschaft einwirkt? Nur als Ersatz der dissfunktionalen Gesellschaftswissenschaft oder auch bei Demokratieversagen? Aus dem oben hergeleiteten Bildungsversagen resultiert ja auch letzteres? Ich vermute aber, dass dieses Bildungsproblem in frühester Kindheit lösbar ist.  Ein Erwachsener ist „fest“ in seinen Wünschen und Urteilen – aber ein Kind? Müßte die KI also die Kinder zu den gesellschaftlichen Paradoxa unterrichten? Beitrag zur Verfeinerung nach Diskussion – was ist Eure Meinung?

18 Kommentare zu „Wie künstliche Intelligenz (KI) unsere gesellschaftlichen Probleme lösen kann.“

  1. Nochmaliger Versuch meinen Kommentar zum Kausalkomplex „KI“ und Oswald Spengler’s „Der Mensch und die Technik“ abzusetzen.

    Spengler führt vorher in irdischer Tatsachenbetrachtung seines Traktates weiter aus.:

    „Ob es einen Sinn hat oder nicht, das technische Denken will Verwirklichung. Der Luxus der Maschine ist die Folge eines Denkzwanges. Die Maschine ist letzten Endes ein Symbol, wie ihr geheimes Ideal, das Perpetuum mobile, eine seelisch-geistige, aber keine vitale Notwendigkeit.“

    Doch genau hier irrt Spengler, indem er die Notwendigkeit der (kosmischen) Maschine für die Vitalität des Menschen verneint. Denn exakt diese ‚kosmische Maschine‘ – Deus ex machina – ist die vitale Existenzgrundlage menschlich, wie irdischer Lebens- und Zivilisationsfunktion im Elektrodynamisch induktiven Erde-Mond, resp. dem übergeordneten Solarsystem*.
    (* Keinesfalles möchte ich mit der Tür ins Haus fallen und Sie überstrapazieren. Doch verweise ich auf mein: „Solarschema“, „Habitables Schema“, „Klimaschema“ in folgendem Forum >:

    http://viaveto.de/forum/viewtopic.php?f=11&t=22&start=220#p818

    Um nun den Istzustand des Zivilisatorischen Komforts; wenn schon nicht weiter voranzutreiben, so wenigstens zu bewahren, greift der aktuelle Genius zur ‚faustischen List‘ indem der auch in heutiger Masse nicht hinreichend ausgeprägte Human-moralisch ‚Kategorische Imperativ‘ (realer KI) durch Ersatzweise erglaubte Inhumane ‚Künstliche Intelligenz‘ (Irrealer KI) ersetzt werden soll.
    Diesbezüglich ist Spengler’s Historische Rückschau zugleich Basis seiner prophetischen Vorschau.:

    „Aber wie lange wird er auf der Höhe sein? Um auch nur den gegenwärtigen Bestand an technischen Verfahren, und Anlagen auf dem gleichen Niveau zu erhalten, sind, sagen wir, 100000 hervorragende Köpfe nötig, Organisatoren, Erfinder und Ingenieure.“
    „Aber wie steht es damit? Die Spannung zwischen Führerarbeit und ausführender Arbeit hat den Grad einer Katastrophe erreicht. Die Bedeutung der ersteren und der wirtschaftliche Wert jeder echten Persönlichkeit in ihr ist so groß geworden, daß sie den meisten von unten her nicht mehr sichtbar und verständlich ist.“

    Oswald Spengler beendet seine Abhandlung „Der Mensch und die Technik“ mit der Deutung einer ver- wie gelebten „Faustischen Kultur“, deren erträumter – fataler – Optimismus Feigheit darstellen soll und spielt somit auf sein 1918 – 22 publiziertes Hauptwerk „der Untergang des Abendlandes“ an.
    Nun; exakt diese Schicksal bereitende Determinierung von ‚Aufbau und Zerstörung‘ in Menschen- wie Planetenwerk gilt es Kraft Kausalen Gedankens zu erkennen, um den Fluch behafteten Epochalen Zyklus (siehe Solarzyklus Schema*) brechend in Kühnen Optimismus umzuwandeln.
    Desgleichen fatale Mechanik – die Spengler darstellte und ihn zum Pessimisten werden ließ – liegt der gegenwärtigen Geldsystemik zugrunde!
    (* >

    http://viaveto.de/forum/viewtopic.php?f=17&t=53#p565

    Beste Grüße,
    Rico Kiel

  2. Folgende Aussage im Text:
    „Eine künstliche Intelligenz für gesellschaftliche Entwicklung könnte von den wenigen Menschen programmiert werden, welche bei gesellschaftlichen Paradoxa rational denken können. Diese KI müßte dann aber eine Institution werden, welche auf die Gesellschaft einwirkt?“

    …könnte man in Assoziation zu Oswald Spengler’s „Der Mensch und die Technik“ setzen.
    Darin verbürgt sich Spengler – notwendigerweise wohl und übel – für eine Aristokratie des Humanen Genius. Hierbei ist die erörterte Sachlage Spengler’s dahingegehend zu verstehen, daß der Humane Genius für eine im Kategorischen Imperativ (realer KI) denkende Menschen-Menge gilt. Nicht aber dahingehend zu verstehen – wohin heutig geistlose Kräfte des angewandten Monopolfaschismus steuern -, daß der Inhumane Ungeist für eine Künstliche Intelligenz (irrealer KI) die gläubige Menschen-Masse steuert.

    http://www.zeno.org/Philosophie/M/Spengler,+Oswald/Der+Mensch+und+die+Technik.+Beitrag+zu+einer+Philosophie+des+Lebens/Die+zweite+Stufe%3A+Sprechen+und+Unternehmen/8.

    Wesentliches daraus, was selbsternannt faschistischen Gleichheitsfanatikern missfallen wird.:

    „Es gibt Führerarbeit und ausführende Arbeit: das ist für alle kommenden Zeiten die technische Grundform des gesamten menschlichen Lebens geworden.“
    „- immer muß zuerst ein unternehmender, erfinderischer Kopf da sein, der die Idee hat, die Ausführung leitet, der befiehlt, die Aufgaben verteilt, kurz, der zum Führer geboren ist über andere, die es nicht sind.“

    Spengler schreibt enorm vereinfacht von:

    „…zwei Arten von Menschen, die sich durch ihre Begabung für eine von ihnen unterscheiden.“
    „…gibt es von Natur Befehlende und Gehorchende, Subjekte und Objekte der politischen oder wirtschaftlichen Verfahren. Das ist die Grundform des vielgestaltig gewordenen menschlichen Lebens seit dieser Wandlung, die nur mit dem Leben selbst zu beseitigen ist.“
    „Regieren, Entscheiden, Leiten, Befehlen ist eine Kunst, eine schwierige Technik, die wie jede andre eine angeborene Begabung voraussetzt. Nur Kinder glauben, daß der König mit der Krone zu Bette geht, und Untermenschen der Großstädte, Marxisten, Literaten, glauben von Wirtschaftsführern etwas Ähnliches. Unternehmen ist eine Arbeit, welche die Handarbeit erst möglich macht. Und ebenso ist das Erfinden, Ausdenken, Berechnen, Durchführen neuer Verfahren eine schöpferische Tätigkeit begabter Köpfe, welche die ausführende Tätigkeit der Unschöpferischen zur notwendigen Folge hat. “

    Spengler dringt am Ende des Abschnitt ohne Umschweife zum Kern des Pudels vor und skizziert den Istzustand unserer degenerierten Gegenwart.:

    „Er (Ungleichheit des Geistes) ist schlechthin vorhanden und wird in gesunden Zeiten und Bevölkerungen von jedermann unwillkürlich anerkannt, als Tatsache, obgleich sich in Jahrhunderten des Verfalls die meisten zwingen, das zu leugnen oder nicht zu sehen. Aber gerade das Gerede von der »natürlichen Gleichheit aller« beweist, daß es hier etwas fortzubeweisen gibt.“

    Die Weltökonomische Frage ist darum immer auch explizit eine Weltpolitisch, – somit quasi Weltreligiöse Frage und hängt am Seidenen Faden des Allgemeinkollektiven Geisteszustandes.
    Es sieht finster aus meine Damen & Herren!

    1. Sehr geehrter Herr Rico,

      Zunächst und vor allem: Spengler war Optimist, nicht Pessimist. Jede pessimistische Deutung seines Werkes verbietet sich. Das Altern einer Kultur ist ein hoffnungsfrohes Ereignis, kein betrübliches, genauso wie das persönliche Altern, das jeder Einzelne als Notwendigkeit und Chance begreifen muss. Dies vorausgesetzt, weil immer wieder mißverstanden, lassen sich sehr wohl Spengler`sche Entwicklungswege in ein „fröhliches Altern“ skizzieren, die freilich von jenen torpediert werden, die Altern an sich schon als eine Last sehen. Erst der Jugendwahn, das bedingungslose Verneinen des Alters, macht Spengler, der das Alter heiligt, zu einem Mißverstandenen.

      Nehmen wir das Wirtschaftsleben als Beispiel: So wenig es für einen Menschen ein Zurück in das Kindheitsstadium gibt, so wenig für eine gealterte Großstadtzivilisation ein Zurück zur bäuerlichen Natur. Wir alle werden mit der Großstadtzivilisation leben müssen. Es ist eine Zeit, in der das Volk verschwindet und durch Masse ersetzt wird, eine Zeit, die Hierarchie verurteilt und Gleichheit aller heiligt, wie es eben der Masse entspricht. Kein adeliger Blutstropfen mehr ist hier erkennbar, nur mehr die Expansionskraft des Geldes, entlang der sich die Masse formiert. Der Einzelne ist heilig, die Gesamtheit nur ein abstrakter Begriff, der von Einzelnen mißbraucht wird.

      Wer dies Dasein verneint, sollte Spengler zur Seite legen. Wer es bejaht und akzeptiert, muß nach Wegen fragen wie sich die individualisierte Masse mit diesem Dasein aussöhnen kann. Es geht darum das Alter zu ertragen, nicht an ihm zu zerbrechen. Woran kann sich diese Masse überhaupt noch festhalten? Am Blut? Nein. An der Nation? Nein. Nur mehr am Gelde! Es gilt also alle Positionen zu schärfen und zu bejahen, die die Steuerung aller durch das Geld befördern. Zutiefst liberale Positionen, wie man heute sagen würde. Hierarchisch-sozialistische Geanken hingegen gilt es zurückzuweisen, weil sie mit der nach Lust und Freiheit durstenden Masse nicht kompatibel sind.

      Wie schaut so ein Liberalismus aus? Sicher kann jener des 19.Jhdts. nicht als Vorbild dienen, denn das war die Zeit, wo sich die Masse entlang der Nation formierte. Es ist ein zutiefst antistaatlicher Liberalismus, der hier befördert werden muss: Freier Waren- und Menschenverkehr, grenzübergreifende Transaktionen, wohin man blickt, friedliche Staaten, die sich schrumpfen anstatt zu expandieren. Kein Bedauern mehr, wenn der Sozialstatt schwindet, Bejahung aller Energie, die durch die Einzelnen freigesetzt wird. Keine Verwaltung von oben, bloßes Gedeihen von unten. Und vor allem: Wenn es zu Katastrophen führen sollte, es ja nicht bedauern! Sich niemals fürchten!

      PS: Ich denke, wenn man Spengler ernst nimmt, erklärt sich von selbst, was zu tun wäre. Es ist die Tragik Deutschlands einen seiner größten Denker bis heute nicht verstanden und gewürdigt zu haben. Man muß nur schauen, was in diesem Land abläuft – das sturre Festhalten an der Hierarchie, die Heligsprechung des Sozialsstaats, die Gleichmacherei aller -, und man weiß, dass dieses Land nicht auf der Höhe der Zeit ist. Man hat sich mit dem Altern nicht ausgesöhnt, und spinnt Gedanken von Pubertären. Man tut als ob man noch jung und voller Kraft sei, man will die Wirklichkeit nicht sehen…..

      LG
      A.F.

      1. Sehr geehrter Herr (?) felsberger.

        „Zunächst und vor allem: Spengler war Optimist, nicht Pessimist. Jede pessimistische Deutung seines Werkes verbietet sich.“

        Das ist nicht korrekt, denn für Spengler stellte sich Optimismus als Feigheit dar.:
        „Nur Träumer glauben an Auswege. Optimismus ist Feigheit.“
        Zu lesen im letzten 12. (!) Abschnitt, letzte Seite „Der Mensch und die Technik“, als Spenglers Konklusio, ganz im Sinne seines dargestellten fatalhistorischen Determinismus im „Untergang des Abendlandes“.
        http://www.zeno.org/Philosophie/M/Spengler,+Oswald/Der+Mensch+und+die+Technik.+Beitrag+zu+einer+Philosophie+des+Lebens/Der+Ausgang%3A+Aufstieg+und+Ende+der+Maschinenkultur/12.

        Spengler führt vorher in irdischer Tatsachenbetrachtung seines Traktates weiter aus.:

        „Ob es einen Sinn hat oder nicht, das technische Denken will Verwirklichung. Der Luxus der Maschine ist die Folge eines Denkzwanges. Die Maschine ist letzten Endes ein Symbol, wie ihr geheimes Ideal, das Perpetuum mobile, eine seelisch-geistige, aber keine vitale Notwendigkeit.“

        Doch genau hier irrt Spengler, indem er die Notwendigkeit der (kosmischen) Maschine für die Vitalität des Menschen verneint. Denn exakt diese ‚kosmische Maschine‘ – Deus ex machina – ist die vitale Existenzgrundlage menschlich, wie irdischer Lebens- und Zivilisationsfunktion im Elektrodynamisch induktiven Erde-Mond, resp. dem übergeordneten Solarsystem*.

        (* Keinesfalles möchte ich mit der Tür ins Haus fallen und Sie überstrapazieren. Doch verweise ich auf mein: „Solarschema“, „Habitables Schema“, „Klimaschema“ in folgendem Forum:
        http://viaveto.de/forum/viewtopic.php?f=11&t=22&start=220#p818)

        Um nun den Istzustand des Zivilisatorischen Komforts; wenn schon nicht weiter voranzutreiben, so wenigstens zu bewahren, greift der aktuelle Genius zur ‚faustischen List‘ indem der auch in heutiger Masse nicht hinreichend ausgeprägte Human-moralisch ‚Kategorische Imperativ‘ (realer KI) durch Ersatzweise erglaubte Inhumane ‚Künstliche Intelligenz‘ (Irrealer KI) ersetzt werden soll.

        Diesbezüglich ist Spengler’s Historische Rückschau zugleich Basis seiner prophetischen Vorschau.:

        „Aber wie lange wird er auf der Höhe sein? Um auch nur den gegenwärtigen Bestand an technischen Verfahren, und Anlagen auf dem gleichen Niveau zu erhalten, sind, sagen wir, 100000 hervorragende Köpfe nötig, Organisatoren, Erfinder und Ingenieure.“

        „Aber wie steht es damit? Die Spannung zwischen Führerarbeit und ausführender Arbeit hat den Grad einer Katastrophe erreicht. Die Bedeutung der ersteren und der wirtschaftliche Wert jeder echten Persönlichkeit in ihr ist so groß geworden, daß sie den meisten von unten her nicht mehr sichtbar und verständlich ist.“

        Oswald Spengler beendet seine Abhandlung „Der Mensch und die Technik“ mit der Deutung einer ver- wie gelebten „Faustischen Kultur“, deren erträumter – fataler – Optimismus Feigheit darstellen soll und spielt somit auf sein 1918 – 22 publiziertes Hauptwerk „der Untergang des Abendlandes“ an.
        Nun; exakt diese Schicksal bereitende Determinierung von ‚Aufbau und Zerstörung‘ in Menschen- wie Planetenwerk gilt es Kraft Kausalen Gedankens zu erkennen, um den Fluch behafteten Epochalen Zyklus (Solarzyklus Schema) brechend in Kühnen Optimismus umzuwandeln.
        Desgleichen fatale Mechanik -die Spengler darstellte und ihn zum Pessimisten werden ließ – liegt der gegenwärtigen Geldsystemik zugrunde!

        http://viaveto.de/forum/viewtopic.php?f=17&t=53#p565

        Beste Grüße,
        Rico Kiel

      2. Meine Antwort befindet sich in der Moderation und scheint nicht genehmigt zu werden….

        Darum hier – abschließend – in Kürze der Erste Teil meines unveröffentlichten Kommentars, Betreffs Ihrer Fehlaussage Oswald Spengler wäre ein Optimist gewesen.

        Sehr geehrter Herr (?) felsberger.

        „Zunächst und vor allem: Spengler war Optimist, nicht Pessimist. Jede pessimistische Deutung seines Werkes verbietet sich.“

        Das ist nicht korrekt, denn für Spengler stellte sich Optimismus als Feigheit dar.:

        „Nur Träumer glauben an Auswege. Optimismus ist Feigheit.“

        Zu lesen im letzten 12. (!) Abschnitt, letzte Seite „Der Mensch und die Technik“, als Spenglers Konklusio, ganz im Sinne seines dargestellten fatalhistorischen Determinismus im „Untergang des Abendlandes“.

        http://www.zeno.org/Philosophie/M/Spengler,+Oswald/Der+Mensch+und+die+Technik.+Beitrag+zu+einer+Philosophie+des+Lebens/Der+Ausgang%3A+Aufstieg+und+Ende+der+Maschinenkultur/12.

          1. Argh… tut mir leid,

            na jetzt haben wir mein Pamphlet mehrmals stehen. Doppelt hält ja angeblich besser.
            Vielleicht kann der Mod den überzähligen Text löschen.

            Beste Grüße,
            Rico

        1. Sehr geehrter Herr Rico,

          Herr passt schon….-)

          Als Person war Spengler Pessimist, als Denker keinesfalls. Es genügt das Vorwort im „Der Untergang des Abendlandes“ zu lesen um sich davon zu überzeugen. Hier verwehrt er sich gegen jede pessimistische Interpretation seines Werkes…

          PS: Im übrigen ist das die Art wie linke und rechte Kritiker seit je mit Spengler umspringen. Die einen bezichtigen ihn des Pessimismus, die anderen des Defätismus…..

          LG
          A.F.

          1. Sehr geehrter Herr Felsberger,
            interessante Argumentation!

            Denn das impliziert, daß Spengler eine gespaltene Persönlichkeit am Ende seines Lebens war.
            Denn unzweifelbar steht hier seine jüngere Aussage gegen seine spätere Aussage (A ≠ A). Diesbezüglich steht also Spengler’s Selbstdarstellung als Optimist im Vorwort von „Der Untergang des Abendlandes“ diametral zu seinem letzten Abschnitt in seiner Spätschrift „Der Mensch und die Technik“.

            Sie schreiben das „linke & rechte“ Kritiker seit je mit Spengler nach Gutdünken – wohl aufgrund dieses Widerspruches – umspringen.

            Hier denke ich, daß bislang von beiden – gleichsam ‚Geist-gespaltenen – ‚ Parteien überhaupt nicht verstanden ward, welche Wesenswandlung sich im Denken von Oswald Spengler vollzog.
            Dessen Gesamtwerk eben als ‚Leibliche Entwicklung‘ verstanden werden sollte, daß seinen Begründer vom Optimisten in einen Pessimisten verwandelte.
            Eben da sich die allgemeine Weltlage um 1930 – ganz nach seinem in den 1910 & 1920er Jahren ergründeten Fatalzyklus „Untergang des Abendlandes“ – wie ein ewiges Marionettentheater völlig unbewußter Massen vollzog.

            Dahingehend war also Spenglers Persönlichkeit nicht gespalten, sondern fortgeschrittenen Alters einfach nur rational erkennend; – eben durch sein Vergleichendes Studium Menschlicher Geschichte.
            Spengler’s aufmerksam Beobachtender Geist vollzog also offensichtlich selbst eine Wandlung, der ganz im Einklang mit den fatalen Entwicklungen der Weimarer Republik stand – welcher sich heute determinativ – von Spengler banal berechenbar Prophezeit – so anschaulich in irrationaler Politik, Religion und anhängender Ökonomie wiederholt.
            Was sich jedoch zu seiner Epoche auf Nationaler Ebene vollzog – und hunderte Jahre davor auf Regionaler Ebene zum Dreißigjährigen Kriege führte – beraumt sich dato auf Globaler Ebene an. Der biblische Clash of Clans wird demzufolge logisch betrachtet zum Clash of Civilizations.
            Eine Kausal-Chronologische Exponentialfunktion (Y^n) also, die Spengler am End seines Wirkens als ‚Zwangspsychose‘, somit als berechenbare Korrelative von Gläubigen Narren verstand.
            Ungelenke Massen – links & rechts, protestantisch & Katholisch, Sunnitisch & Schiitisch….- die auf der historisch beschritten weltlichen Achse (∞ X ) hysterisch ausschlagende Amplituden zeitigen. Diesen pessimistischen Fatalismus der sich Spengler zunehmend eröffnete, spiegelt gleichsam seine Nachlaßschrift „Ich beneide Jeden, der lebt“ wieder.
            Spengler wurde aufgrund dessen vom hypothetischen Optimisten zum realen Pessimisten! Denn am Ende steht wie in jedem mathematischen Formalismus das Ergebnis. Ist darum Beweis.
            Und wir wollen doch hoffen, daß dies nicht auch mit Jörg Buschbeck und gar uns allen wieder geschieht… 😉

            Beste Grüße,
            R. Kiel

            1. Sehr geehrter Herr Rico,

              Nach den Spengler`schen Zeittafeln bewegt sich das Abendland heute in der letzten Phase der Zivilisation, im Spätwinter sozusagen. Jener ist charakterisiert durch eine Konzentration der Menschen in Großstädten, durch ihre Orientierung an Brot und Spiele, eine zunehmende Individualisierung, den Verlust der Religion und ihren Ersatz durch Aberglaube, einer Hypermoral als Folge eines gänzlich entwurzelten Gro0stadtlebens und vor allem: eine sinkende Geburtenrate bei gleichzeitig sinkender Mortalitätsrate. Selbst das Bevölkerungswachstum ist in jener Phase nur mehr Schein, weil primär auf das längere Leben aller zurückzuführen. Die blinde Herrschaft des Geldes macht sich breit, eine Technikverwendung ohne Wissen über die Beschaffenheit jener, die Spekulation, vor allem in Immobilien, floriert, und der Gegensatz zwischen Mann und Frau verschwindet, weil Erstere schon lange dem Krieg entrückt sind. Überall bekundet man Friedensliebe, und niemals zuvor war die Menscheit so auf dem Sprung von einer Großstadt in die nächste zu ziehen. Die Familie ist zu jener Zeit längst tot.

              Soweit der Befund. Interessant wird es, wenn er die politischen Folgen dieses Daseins antizipiert, und man kann mit Sicherheit sagen, dass jene seine schwächsten Argumente sind. Er erwartet das Heraufziehen der „Gewaltmenschen“, wie er sagte, die die Herrschaft des Geldes in ihrer Person bündeln, den Weltreichtum zu ihrem Reichtum machen, und die entpolitisierte und abergläubische Großstadtmasse in ihren Bann ziehen. Absurder geht es kaum, und ganz offensichtlich hat er diese Annahme aus der Spätphase der Antike in Gestalt der römischen Soldatenkaiser übernommen. Viel wahrscheinlicher ist heute, dass die politische Herrschaft die Form einer Technokratie annimmt, wo bürokratisch verwaltet wird, was das Geld und die nach ihm durstende Masse verlangt. China scheint hier den Weg zu ebnen, und auch Herr Buschbeck scheint hier einzuschwenken, wenn er seine Hoffnungen auf künstliche Intelligenz setzt. Was auch immer politisch kommen mag, es wird sehr langweilig und eintönig werden, wie alles Leben im Spätwinter…..

              LG
              A.F.

              1. Interessant ist, was Spengler zur ökonomischen Lehre des Abendlandes zu sagen hat: Er wirft ihr vor im Römischen Sachenrecht zu verharren und den Sprung zum „faustischen Geld“ noch immer nicht vollzogen zu haben. Juristen und Ökonomen befinden sich demnach im gleichen Dilemma: Sie haben noch kein Privatrecht geschaffen, das das Geld als Kredit handhabbar machen könnte. Befürworter wie Kritiker sitzen dem gleichen Trugschluss auf, Smith und Marx sind für Spengler nur zwei Seiten ein und dergleichen Medaille: Der Verherrlichung der Handarbeit der kleinen Leute anstatt des Kredits als Werkzeug der großen Geister. Wer von Ausbeutung der Vielen spricht, und nicht vom Schaffen durch Wenige, bewegt sich noch ganz im Imperium Romanum und hat die Freisetzung von Energie durch den Kredit in keiner Weise verstanden. Er fordert, dass die Juristen und Ökonomen endlich zur Tat schreiten, und dem Abendland dem rechtlichen Rahmen geben, damit das „faustische Geld“ adäquat wirken kann. Ferner sieht er den Begriff „Kapitalismus“ vollkommen mißgedeutet: Er steht nicht für eine neue Epoche, wie von allen behauptet, sondern für das Ende einer Kultur. Demnach hätten auch die Römer ihren Kapitalismus gehabt, nur anders genannt. Typisch für diesen spätwinterlichen Kapitalismus ist: dass das Geld zur alles beherrschenendene Domäne wird, während sich die Masse im Aberglauben ihrer römisch-antiken Geldvorstellungen bewegt. Der Arbeiter kann nicht begreifen, was hier abgeht, die Wenigen begreifen es, stoßen aber nirgendwo auf ein offenes Ohr….

                LG
                A.F.

                1. Sehr geehrter Herr felsberger,

                  Laut Ihrer Aussage führt also der Verlust des Religionsglauben zur sich dato zuspitzenden Situation.:

                  „…den Verlust der Religion und ihren Ersatz durch Aberglaube“

                  Exakt dies ist genau anders herum zu bewerten.
                  Denn seit der über 1000 Jahren verhärtet sich der Religiöse Disput zusehends und dient als exponentialhysterische Grundlage unseres heutigen global-zivilisatorischen Zustandes. Bei welchen sich – dato für alle bemerkbar – Kapitalismus und Kommunismus im angestrebten Zustand des globalen Zentralismus vereinen sollen.
                  Vergessen wir darüber hinaus nicht, daß sich der Kommunist Karl Marx erst durch den Kapitalist Friedrich Engels finanzierte, was Spengler natürlich als die Zwei Seiten einer Medaille erkannte.
                  Und genau diese Verhältnisse von Mensch & Monopol, Glaube & Macht, resp. Soll & Haben, prangert Friedrich Nietzsche in seinem Werk „Der Antichrist“ tiefsinnig an.
                  Wo er die zugrunde liegende heuchlerische Monströsität verteufelt, die sich aus dem ursächlich Polytheistischen Christentum = Heidentum kreierte und stetig – gleich einem Phönix aus der Asche – nach Monetär bedingter Kriegszyklik neugeboren erhebt.
                  Rein; um schlußendlich einem „Göttlichen“ Machtgedanken „Über Allen“, „Für Alle“ thanatistisch zu verkaufen.
                  Was schon dem astralen Nibelungenmythus im ‚Traum Göttlicher Macht‘ als unsägliche Basis diente, formt dato eine sich selbst zerstörende „Wertewelt“ durch Geldwert getriebene „Klimaschuld“, indem sich real unbegrenzt vorhandene Energie als irreal deklarierter Mangel für die Gläubige Masse begrenzt.

                  Alle heutige Polarisation, resp. gewaltsame Dekonstruktion aller Völkerseelen, ist Ergebnis Monotheistischer Religionen, die kausal-astrale Wirkungen verwirft und durch korrelative Gespinste vom begrenzten „Treib-Haus“ oder „Welt-Raum“ ersetzt.
                  Ein Traumatisch-Religiöses Schisma, welchem gleichsam die Monopol-ökonomische Frage zugrunde liegt und dem sich ebenso die Singular-dogmatik (Urknalldystopie) der theoretischen Atomphysik unterwarf. Aus einem Symbolritual ward ein Opferritual.

                  Die Kernfrage – somit auch der Geldsystemik – ist Spengler’s ’nicht Benennung‘ eines Solar-kataklystischen Ur-Motives, – sinngemäß des Auslösers der Ermordung Julius Cäsars und der darauf folgenden Schlacht bei Actium.
                  Dessen Affektöse Wirkungen – chrono-logisch bereinigt – stringent zu 300 Jahren Kreuzzüge führen, mit all den sich daraus formenden Symbol-Ökonomien heutiger Menschheit. Dessen astraler Geld- wie Goldfetisch auch im Kreuz und Hilal zu finden ist und wiederholt „im Spätwinter“ den Sonnenuntergang (Westen) gegen den Sonnenaufgang (Osten) nach monopolreligiös millenaristischer Agenda gegeneinander streiten lassen soll auf irdisch strapazierter Theaterbühne.
                  Die kollektive Sicherungspsychose des monopolmonetären Sparzwanges die Jörg Buschbeck zurecht anprangert sucht genau hierin ihre offiziell nicht kommunizierbare Diagnose. Verstehen Sie Werter Herr felsberger?
                  Das was wir dato kybernetisch abstrakt praktizieren sucht seinen Keim in exakt diesem psychothischen Religionskonzepten, deren Monopolarer Gottgedanke gern Digital ( = Analog!) durch „Künstliche Pseudointelligenz“ transportiert werden möchte. Und doch real nur einen über 1000 Jährig pathologischen Aberglauben darstellt, welcher nur technisch-faustisch versierter beim tagtäglichen Opfergang daherkommt.
                  Versierter, als bspw. – sein ihm seelisch verwandter – islamischer Erzfeind, der anstatt „Künstlicher Irrelligenz“ noch ‚Allah‘ bemühen muß um seine Schafe im Stall zu steuern.

                  Beste Grüße,
                  Rico

                  1. Also, ich weiß`nicht, Herr Rico: Haben Sie das Gefühl, dass Religion noch lebt? Also ich nicht. Was hier und heute noch lebt, ist: eine Pseudoreligion, die an die Geldtasche appeliert, eine billige Kopie des Ablaßhandel, festzumachen bei den Kirchen, die mit dem schlechten Gewissen der anderen ihr Säckelchen füllen. Heißt es nicht: „Gott ist tot. Wir haben ihn totgeschlagen.“ Wir haben das Geld – und die von ihm geschaffene Ratio, das Zahlendenken – an seine Stelle gesetzt und nur der Scham verhindert es sich dieser Wahrheit zu stellen. Mag sein, dass es eine lange Entwicklungsgeschichte gibt, mag sein, dass die heutige Verehrung des Geldes der archaischen der Götter gleicht, aber der Inhalt ist doch ein anderer. Der Gottesmensch ist bescheiden und gäubig, der Geldmensch ist anmaßend und glaubt nur mehr an sich. Ich sehe keinen Grund, warum ich der Religion noch irgendeinen Stellenwert in diesem Welttreiben zubilligen sollte. Auch der heutige Islam ist nur mehr eine Farce., das im Erdöl gebundene Geld dafür umso realer….

                    LG
                    A.F.

  3. Schöne Idee.

    Aber so leicht lässt uns der „Weltgeist“ wahrscheinlich nicht davonkommen. Es bleibt der Menschheit nichts anderes übrig, als den Auftrag der Aufklärung „Sapere aude“ im Kantschen Sinne – „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ – auszuführen. Ob dies gelingt, bevor dieser Planet (zumindest für Menschen) unbewohnbar wird, ist offen. Ich persönlich bin eher pessimistisch.

    Dennoch fröhliche Grüße aus Marburg
    Hajo

      1. Sehr geehrter Herr Buschbeck,

        O.Spengler hat schon vor über 100 Jahren darauf hingewiesen, dass zwischen der Schwierigkeit das „faustische Geld“ zu verstehen – den ökonomischen Paradoxien wie Sie es nennen – und dem Bedürfnis nach „ethischen Sozialismus“ – in Ihren Worten: der Gut Gemeint Gesellschaft – keinerlei Verwandschaft besteht. Das Erstere wird man bewältigen, indem man die falsche Vorstellung von Geld als Sache, von der römischen Antike übernommen, schrittweise abarbeiten wird. Das Zweitere wird man nicht mehr lösen, weil die Richtung hier eine gegensätzliche ist: Die Moral, die man sich leisten muß können und die sich im Fortgang der Entwicklung immer mehr leisten werden können. Bei dem einen treffen wir auf einen rationalen Pfad nach vorne, bei dem anderen auf eine zivilisatorische Entwicklung, eine Wohlstandsentwicklung, die irreparabel ist. Wer heute auf die Notwendigkeit des Verstehens des „faustischen Geldes“ verweist, darf Jahr für Jahr auf mehr Weggefährten hoffen. Wer aber heute den „ethischen Sozialismus“ kritisiert, wird Jahr für Jahr auf noch mehr Unverständnis stoßen….

        LG
        A.F.

        1. Nur unter den „verbotenen Denkern“, namentlich Nietzsche und Spengler, findet man Antworten auf die von Ihnen aufgeworfenen Fragen. Die „erlaubten Denker“ in Gestalt der von Ihnen ins Feld geführten Ökonomen und Psychologen kratzen stets nur an der Oberfläche des Problems. Das macht die Sache so schwierig, weil man sich auf Abwegen begeben muß, um sie zu begreifen. Nietzsche hat – welch verbotener Gedanke! – den unwiderruflichen Weg in den „ethischen Sozialismus“ als Dekadenz beschrieben, nirgendwo deutlicher formuliert als im Aphorismus „Zur Arbeiterfrage“:

          https://www.textlog.de/8135.html

          Man muß nur den „Arbeiter“ durch „Flüchtling“ ersetzen und man ist exakt an dem Punkt, wo man heute steht. Es ist kein Zufall, dass sich die „ethischen Sozialisten“ von der Arbeiterfrage ab- und der Flüchtlingsfrage zuwenden. Erstere ist abgearbeitet, bewältigt in ihrem Verständnis, Letztere wird abgearbeitet, exakt nach dem gleichen Schema. Die „willkomenen Denker“ würden es niemals wagen hier einen Konnex herzustellen, ist ihnen doch die „Arbeiterfrage“ heilig und erscheint, was Nietzsche sagt, als Blasphemie. Folgerichtig belegt man jene, die es sagen, mit Verbotsbegriffen……

          LG
          A.F.

        2. Wer aber heute den „ethischen Sozialismus“ kritisiert, wird Jahr für Jahr auf noch mehr Unverständnis stoßen….

          Verstehe ich Ihre Kommentare richtig: Ein „Arbeiter“ ist ein „Arbeiter“. Ein Nietzsche, ein Spengler, ein Felsberger ist ein „Mensch“, ein „Herr“, kein „Sklave“. Ein „Arbeiter“, ein „Sklave“ sind keine Menschen. Sie sollen lediglich Funktionen ausführen, um „Menschen“ und „Herren“ ihr selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Habe ich da was falsch verstanden?

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