Was tun? (Buschi)


Gestern twitterte der Cicero Autor Alexander Kissler:
„Wiederaufbau“. Fiel eine Bombe? Wurde Europa überschwemmt, überfallen, geplündert?

Er meint natürlich den geplanten 750 Mrd.€ Wiederaufbaufond der EU. Dies Frage ist sehr gut, denn sie zeigt den eigentlichen Punkt. Man sollte doch bitte erst mal das eigentliche Problem exakt beschreiben, eh man zu den Handlungen kommt. Denn erst an der exakten Beschreibung des Problems wird man erkennen, ob es nicht Handlungsalternativen gibt, welche geringere Risiken und Nebenwirkungen haben.

Was ist denn der Kern der aktuellen Probleme? Warum wird dies denn nicht klar benannt? Nun, es ist emotional etwas schwierig, weil das Problem nach unserer Erziehung und unseren Wünschen eigentlich ein Tugend ist:

Die Privaten wollen viel mehr einnehmen als ausgeben*

Damit sie diese Pläne umsetzen können, müssten die Staaten logischerweise sehr viel mehr ausgeben als einnehmen. Können die Privaten ihre Pläne nicht umsetzen, kürzen sie ihre Ausgaben immer weiter, es gibt dann also eine Abwärtspirale, welche aufgrund Vorerkrankungen des Systems in einen Zusammenbruch von Wertschöpfung und Finanzsystem führen wird. (Sparparadoxon an bargeldbedingter Nullzinsgrenze).

*global betrachtet, Pläne saldiert, trotz Nullsparzins

Wenn wir jetzt aber das Problem wie oben exakt beschrieben haben, können wir auch die prinzipielle Alternative zu einer extremen Ausweitung der Staatsverschuldung erkennen. Wir können alternativ auf die Pläne der Privaten einwirken, so viel mehr einzunehmen als auszugeben. Warum diskutieren wir noch nicht die auskömmliche Umlagerente für alle? Oder eine reine Geldvermögenssteuer zur Anregung der Sachwertflucht. Die müßte so begründet auch ein Bundesverfassungsgericht gut finden, welches beim schmerzfreien EZB-Anpassen der Staatsverschuldung Bauchschmerzen hat? Ideen gibt es genügend, wenn erst mal das Problem diskutabel wird. Bitte helfen Sie mit, Diskussionen zu diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema zu starten.

Wollen wir
A eine Reduktion der privaten Pläne zur Geldvermögensbildung
oder lieber
B eine Explosion der inländischen Staatsverschuldung
oder lieber
C wir schieben die Staatsverschuldung via Importdefizit weiter dem Ausland unter
oder lieber
D den totalen Zusammenbruch, um in der Folge auch durch Krieg und Zerstörung (Nettoinvestitionsbedarf kommt zurück) den klassischen kapitalistischen Sanierungsweg zu gehen?

Wenn A – auf welchen Wegen?

35 Kommentare zu „Was tun? (Buschi)“

  1. Ein Sicherheitsgefühl in Sachwerten – allen voran Immobilien – ist nie gegeben wenn die Option Krise/Krieg gespielt werden muß. Das lehrt überblickte Historie des „Menschenmarktes“.
    Der vermeintliche ‚Sicherheits-spar-traum‘ zerplatzt schon bald nach Coronakrise durch steigende Taxen, z.B. erhobene Energiekosten, Zwangshypotheken, enorm steigende Steuerlasten…. Desgleichen gilt im Verbund für Monetäre Verhältnisse, die in sektorale Inflations- sowie Deflationsszenarien führen müssen. Diesbezüglich ist aufgrund heutiger Technik die sektoral beeinflussbare Monetäre – weil Binäre – Situation in der Tat bis zu einem Gewissen Grad über Terminbörsen beeinflussbar. Um Scheingewinne erzeugend letztlich zum Schaden ’sichernder Sachwerte‘ zu werden….
    (Digitalisierung = Automatisierung = Analogisierung = Autistisierung!)
    Diese sich gegenseitig global kannibalisierende ‚ökonomische Zwangslage‘ kann man darum begrifflich absolut auch als ‚ökonomischen Sättigungsgrad‘ bezeichnen. Das Problem als solches gestaltet sich jedoch beim Schwäbischen Sparer genauso wie beim Halter von US-Sachwerten. Völlig wurst ob Gold, Geld oder Spargel. Der Käse läuft der Maus voraus. Sättigungsgrad ist hierbei schlicht Wirkung des Sicherungsgrades.
    Beide Sachlagen unterliegen dem selben Variablen Kausalprozess A = A >Menschen = Markt<.
    Wir schlagen immer dort hart auf, wenn irgendwelche Netto-Forderungen als Konstante erzeugt werden sollen. Die Betonung liegt auch beim Begriff Soll-en(!) denn Soll = Haben, so wie Netto = Brutto!

    Um die tragische Trendumkehr Tyler Durden's also nicht wieder Kollektiv-traumatisch im Affenkäfig Erde aufzuführen, sollte anstatt eines billigen Reset in Affenhirnen ein völlig neues Betriebssystem gestartet werden, bei welchem bestenfalls von Money in Mind oder Geld in Geist gewechselt würde.
    Geist resp. Hirne aller Monkeys und deren synaptisch wie parlamentär Bikameralen Betriebsysteme funzen durch Energie….
    Wie könnte aber das Bios – quasi die Batterie – eines Trikameralen Betriebssystems wirken?
    Was könnte aus unmündigen Marktaffen mündige Menschen machen… aus Kleptokratie echte Demokratie?
    Wäre ein frei verfügbarer Bezug von Energie für jeden Menschen lebenslang eine Möglichkeit?
    Energie als Währungsersatz, der als Grundeinkommen wirkt und in der Anfangsphase symbiotisch neben diesem eingeführt wird? Utopisch, da Energiemangel?
    Suche bspw. nach: safireproject.com
    Es ist unbegrenzt vorhandene Plasmaenergie die Planeten rotieren, Sonnen zum leuchten bringt. Mit welcher Immobilien erbaut, Träume ermöglicht, Nahrung bereitet, Wärme erzeugt, Wasser entsalzt, Trockenheit oder Kälte bezwungen werden kann…. und unglaubliches mehr.
    Monetäre Präferenzen des Mangels dienen nur als korrupter Wechsel, sind altertümlicher Tauschmittler und Erzeuger gegenwärtig tragisch-undemokratischer Verhältnisse. Grenzenlose Energie ließe sich anzapfen aus dem elektrisch geladenen Spannungsfeld zwischen Erde, Atmosphäre & Kosmos. Um Energie – selbst per Hofmannscher Wasserzersetzung zu gewinnen braucht es also keinerlei witziger Windmühlen, die als Krisenbeschleuniger von ver-rückten Trendumkehrern wild in grüne Landschaften gestellt werden. Rein um formal ein Reset des alten ökonomischen Zinnobers zu bewirken und allen parlamentär Bikameralen Affen ein weiteres Auskommen im Bockelsonnenstaat Brüssel zu gewähren….

  2. >Und ob Nichtunternehmer nicht sogar aus Gründen des Vermögenserhalts eine Disposition in Sachwerten anzuraten ist?>

    Das kommt darauf an. Die Erfahrung lehrt, dass die Anschaffung einer Immobilie mit hohen Risiken behaftet ist, und dass dies auch der Grund ist, warum viele Haushalte sie meiden. Entschieden effizienter wäre die Anschaffung von Edelmetallen, zum einen, weil die Stückelung kleiner ist, zum anderen, weil sie auch den Abbau der akkumulierten Leistungsbilanzüberschüsse im Auge hat. Empfehlenswert wäre z.B., wenn der deutsche Staat den inländischen Haushalten für ihre Edelmetallbestände einen Mindestabnahmepreis garantiert, sodaß die höhere Netto-Verschuldung des Staates erst in einem Umfeld der Deflation schlagend wird. Ein Staatsfond wäre nur dann zu begrüßen, wenn er auch tatsächlich in Sachwerte investiert. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass der Sachwertanteil der Staatsfonds nicht allzu hoch ist.

    LG
    A.F.

    1. @AF
      >>Ein Staatsfond wäre nur dann zu begrüßen, wenn er auch tatsächlich in Sachwerte investiert. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass der Sachwertanteil der Staatsfonds nicht allzu hoch ist.

      Genau, aber so ein Problem wäre dies nun auch nicht, wenn man es denn mal raffen würde. Also hängt es weiter am Verstehen, auch bezüglich künftiger Belastungen von Vermögen. Auch eine Diskussion um eine (verfassungsrechtlich wegen Schuldenbremse-Vorgabe begründbare) reine Geldvermögenssteuer würde sehr helfen. Könnte auch die kleinen Leute hinter eine „Besteuerung von Gott“ bringen.

      1. >Genau, aber so ein Problem wäre dies nun auch nicht, wenn man es denn mal raffen würde.>

        Nur wer an Unternehmensgründungen und/oder Kapitalerhöhungen teilnimmt, transformiert tatsächlich Forderungen in Sachwerte. Wer hingegen Aktien kauft, tauscht bloß die Forderungsposition mit dem Verkäufer der Aktie. Und Staatsfonds kaufen halt nun mal hauptsächlich Aktien und tragen damit nichts zur Transformation von Forderungen in Sachwerten bei….

        LG
        F.

        1. Leistungsbilanzüberschüsse lassen sich nur im Ausland in Sachwerte transformieren, niemals jedoch im Inland. Schafft z.B. Siemens mit einem Leistungsbilanzüberschuss eine Liegenschaft in Deutschland an, dann wechselt die Forderung gegen das Ausland einfach nur die Hand und befindet sich nun in der Hand des Grundstücksverkäufers. Anders, wenn Siemens die Liegenschaft im Ausland erwirbt. Dann wird die Forderung durch Gegenleistung des Auslands (=Lieferung der Liegenschaft) getilgt. Auch das macht es für einen Staatsfond sehr schwer sinnvoll zu investieren…..

          LG
          F.

              1. War ihr Einwand nicht, dass ein Staatsfond zwingend im Ausland kaufen müßte, um das LB Saldo zu verschieben? Es reicht eben völlig, wenn er die inländischen Präferenzen zur Vermögensbildung zugunsten der Sachwerthaltung verschieben würde, selbst wenn er auch nur im Inland kaufen/investieren würde.

                1. Ich glaube, da irren Sie, Herr Buschbeck. Natürlich steht es dem Überschuss-Unternehmen (Überschuss-Staatsfond) frei im Inland zu investieren. Nur der Überschuss verschwindet so nicht , weil ja die Forderung gegen das Ausland in den Händen anderer Inländer landet. Der Überschuss verschwindet nur, wenn im Ausland investiert wird….

                  PS: Wenn man das gedanklich mit dem Goldstandard vergleicht, dann bleibt das Gold, das man durch Überschuss gegen das Ausland erwirtschaftet hat, im Inland, wenn im Inland investiert wird. Es wechselt nur die Hand….

                  LG
                  F.

                  1. Der Überschuss verschwindet, wenn weniger exportiert (weil inländisch nachgefragt) oder eben mehr aus Ausland eingekauft. Dazu ist es aber eben unnötig, dass dies der Staatsfond direkt selbst tut, dies können und werden Dritte im Sinne Zusatzkäufe aus dem Ausland sein, soweit die Nachfrage Staatsfond eben nicht bisherige Exporte real absorbiert. Sie können doch nicht gleichzeitig der Aussage zustimmen, dass das Exportsaldo identisch mit der saldierten GV-Bildung aller Inländer ist und im nächsten Moment meine Aussage als irrtümlich sehen, dass eine Veränderung der Geldvermögensbildung aller Inländer hinreichend ist um dieses Saldo zu ändern?

        2. Auch hier bitte gesamtwirtschaftlich denken, es gibt ja auch einen Verkäufer der Aktien. Aktiensparen ist zumindest kein Einnahmeüberschuss, welcher kausal Ausgabeüberschüsse des Rest der Welt bedingt. Und am Ende verschiebt jede einzelne Planänderung, also statt Geld verbriefte Sachwerte zu halten das Problem im im Eingangsbeitrag benannten Sinne, soweit dadurch nicht die Pläne des Rest der Welt für Überschüsse steigen.

          1. Ein Beispiel: Land A liefert an Land B Waren im Wert von 100. A hat nun eine Forderung gegen B in der Höhe von 100. Wie kann das Land B diese Verbindlichkeit gegen A nun tilgen? Indem es entweder Waren im Wert von 100 an A liefert oder Eigentum (an Unternehmen, Immobilien, etc.) im Wert von 100. Dann ist die Verbindlichkeit getilgt. Conclusio: Man kann eine Verbindlichkeit entweder über die Leistungsbilanz tilgen oder über die „Kapital“-Bilanz (die man besser Eigentümer-Bilanz nennen sollte).

            PS: Umgekehrt ist es unmöglich für das Land A die Forderung gegen das Land B dadurch aus der Welt zuschaffen, dass es Eigentum im Inland kauft, also innerhalb des Aggregats agiert. Es ist nur möglich über den Kauf des Eigentums des Landes B.

            1. Es ist doch unstrittig, dass man nur durch reale Verkäufe tilgen kann – der Disput ging doch nur darum, ob ein Staatsfond, welcher per Konstrukt die Präferenzen der Inländer zur Geldvermögensbildung zu gunsten des Sachwertsparen verschiebt, selbst zwingend im Ausland kaufen muss, um das Saldo zu beeinflussen. Und gesamtwirtschaftliches Denken geht nun mal nicht mit einzelwirtschaftlichen Beispielen zusammen.

              1. >der Disput ging doch nur darum, ob ein Staatsfond, welcher per Konstrukt die Präferenzen der Inländer zur Geldvermögensbildung zu gunsten des Sachwertsparen verschiebt, selbst zwingend im Ausland kaufen muss, um das Saldo zu beeinflussen.>

                Natürlich muss er das. Das geht ja aus meinem Beispiel unmittelbar hervor….

                Man muss zwei Fälle unterscheiden: Zunächst der allgemeine Fall, wo das Land A die Welt ist. In diesem Fall ist der Kauf einer Aktie niemals die Tilgung einer Forderung. Warum? Weil es für jeden Käufer einer Aktie einen Verkäufer gibt. Die Forderung wechselt also bloß die Hand. Dann der spezielle Fall, wo das Land A und das Land B die Welt bilden. In diesem Fall ist der Kauf einer Aktie des Landes B durch das Land A sehr wohl die Tilgung einer Forderung.

                PS: Immer – für beide Fälle – die Tilgung einer Forderung ist eine Kapitalerhöhung, also der Kauf neuer Aktien. Man muß also stets unterscheiden zwischen: (a) Kauf neuer Aktien (=Kapitalerhöhung) und (b) Kauf bestehender Aktien (=Eigentümerwechsel). Ferner muss man unterscheiden, ob die Welt nur aus A besteht oder aus A und B. Im zweiten Fall ist selbst der Kauf bestehender Aktien die Tilgung einer Forderung….

                LG
                F.

                1. Was passiert, wenn ein Staatsfond mit einer Forderung gegen den „Rest der Welt“ im Inland investiert? Jede Investition läßt sich in verschiedene Stufen zerlegen, wobei jede Stufe die Hinzufügung von Arbeitsleistung darstellt. Eine Investition ist also nichts anderes als die Verausgabung von Lohnsumme (wenn man den letzten Rest: den Rohstoff mal wegläßt). Da der Staatsfond im Inland kauft, kommen per Annahme nur inländische Arbeitnehmer zum Zug. Es sammelt sich also die Forderung gegen den „Rest der Welt“, die der Staatsfond hatte, nun bei den inländischen Arbeitnehmern. Sie haben nun die Forderung gegen den „Rest der Welt“….

                  PS: Conclusio: Kein Leistungsbilanzüberschuss eines Landes läßt sich beheben, wenn sein Staatsfond im Inland investiert….

                  LG
                  F.

                2. Ihr Beispiel ist doch aber gar nicht der Disput- dazu müßten sie das Beispiel inländisch zumindest in in den Wirtschafter Staatsfond und den Rest der Inländer unterteilen. Meine Behauptung war, wenn der Rest der Inländer durch den Staatsfond zu Geldvermögensabbau angeregt wird, z.B. in dem Staatsfond absolute Sicherheit und Liquidität, aber eben eine gegen den Nullsparzins leicht erhöhte Rendite bietet, dann baut sich das Außenhandelssaldo auch dann ab, wenn der Staatsfond nicht im Ausland kauft. Eben weil wir dann inländisch die umgekehrte Situation zur Problembeschreibung im Beitrag haben. Die zusätzlichen Einnahmen der Verkäufe an den Staatsfond werden nicht zu Einnahmeüberschüssen!

                  Die Privaten wollen saldiert mehr ausgeben als einnehmen

                  Und selbst wenn in der Folge nicht eine Schraube ZUSÄTZLICH im Ausland gekauft würde (was absolut nicht realistisch) , würde auch schon eine Absorption der inländischen Produktion das Saldo umkehren.

                  1. >Und selbst wenn in der Folge nicht eine Schraube ZUSÄTZLICH im Ausland gekauft würde (was absolut nicht realistisch) , würde auch schon eine Absorption der inländischen Produktion das Saldo umkehren.>

                    Ich weiß jetzt wirklich nicht mehr von welchem Saldo Sie hier sprechen: Ich spreche vom Leistungsbilanzsaldo (!). Ich spreche also das Problem von Ungleichgewichten zwischen Ländern an. Und ich habe ihnen verdeutlicht, dass dieser (positive) Leistungsbilanzsaldo nicht dadurch zu reduzieren ist, dass man Investitionen im Inland tätigt. In Aggregaten (am Beispiel der BRD) gesprochen:

                    (1) Netto-Forderungen der inländischen Haushalte = Netto-Verbindlichkeiten der inländischen (nicht-finanziellen) Unternehmen + Netto-Verbindlichkeiten des inländischen Staates + Netto-Verbindlichkeiten des Rest des Welt

                    Keine Inlandsinvestition kann die Netto-Verbindlichkeiten des Rests der Welt reduzieren, nur Käufe von ausländischer Ware respektive Eigentum. Natürlich aber können die Netto-Forderungen der Haushalte z.B. auch dadurch absinken, dass die Haushalte vermehrt Waren der inländischen Unternehmen kaufen. Aber das ist nicht die Problemstellung, die ich hier angesprochen habe….

                    LG
                    F.

                    1. Sie verweisen ja wiederkehrend auf die Spannungen der Welt aufgrund von Leistungsbilanzungleichgewichten. Und auf dieses Problem habe ich Bezug genommen. Ich habe zu zeigen versucht, dass der „Lösungsmechanismus“, der aktuell greift, nämlich der Verkauf von inländischem Eigentum der Defizitländer zu noch viel größeren Problemen führt, nämlich zu einer Ausverkaufsstimmung, aus der Eigentumsverknappung der Inländer reduziert. Die Welt krankt daran, dass es – im Gegensatz zum Goldstandard – keinen praktikablen Ausgleichsmechanismus für Leistungsbilanzungleichgewichte gibt…..

                      PS: Keinesfalls würde ich Ihrer Behauptung zustimmen, dass der deutsche Haushaltssektor übermäßig Geldforderungen anhäuft. Er tut es nur deshalb, weil ein Leistungsbilanzüberschuss gegenüber dem Rest der Welt existiert. Das Problem ist also nicht der deutsche Haushalt per se, sondern der Leistungsbilanzüberschuss…..

                      LG
                      F.

                    2. >>@AF- Bitte gesamtwirtschaftlich denken, das Außenhandelssaldo ist zwingend identisch mit der saldierten inländischen Geldvermögensbildung.

                      >>AF >>Nichts anderes würde ich behaupten….

                      Wie es funktioniert, habe ich beschrieben. Es geht eben auch immer um die Pläne der Privaten, wie im Eingangsbeitrag beschrieben. Denn diese sind in Käufermärkten auch umsetzbar. Wenn diese also saldiert Geldvermögen abbauen wollen, dann ist es egal, ob der Staatsfond erst mal bei einer Teilgruppe von ihnen kauft. Es erhöht sogar das BIP in gegenüber dem Direktkauf im Ausland, wenn diese Privaten nun versuchen durch Käufe bei anderen ihr unplanmäßiges Geldvermögen abzubauen und dabei jeweils nur eine Teilmenge über Vormaterialkäufe ins Ausland geht.

                      Was ist so schwer daran zu verstehen, dass sich die Kaufsalden Dritter (also eben nicht kausal die des Staatsfonds) ändern? Oder was ist so schwer daran zu verstehen, dass wenn bei gleichbleibenden Importen unser Export durch inländische Absorption sinkt, eben auch das AH-Saldo verschwindet. Lesen Sie doch bitte Antworten genau.

  3. Sehr geehrter Herr Buschbeck,

    Wir alle sind doch gerade Zeuge davon, dass die Staaten weltweit ihre Netto-Verbindlichkeiten in die Höhe schrauben, um die Netto-Verbindlichkeiten der Unternehmen zu reduzieren, und nicht um die Netto-Forderungen der Haushalte zu erhöhen. Nicht im Entferntesten ist für die nächsten ein bis zwei Jahre zu erwarten, dass die Netto-Forderungen der Haushalte ansteigen werden. Ganz im Gegenteil werden wir es in naher Zukunft weltweit mit einem Unternehmenssektor zu tun haben, der einen historisch niedrigen Stand an Netto-Verbindlichkeiten genießt, während die Staaten sich auf einem historischen Höchsstand wiederfinden und die Haushalte Netto-Forderungen aufgrund von Einnahmenverlusten sogar abbauen müssen. Erst wenn dieses Tal der Tränen durchschritten ist, werden die Unternehmen ihre Netto-Verbindlichkeiten wieder in die Höhe fahren und solcherart den Haushalten gestatten ihre Netto-Forderungen wieder aufzubauen und dem Staat ein Umfeld eröffnen, wo er seine Netto-Verbindlichkeiten leicht zurückfahren kann.

    Den Haushalten heute nahezulegen ihre Netto-Forderungen abzubauen, um Sachwerte zu erwerben, kommt Zynismus gleich. Sollen sie sich etwa völlig ungeschützt dieser Einnahmenkrise aussetzen und im schlimmsten Fall den Sachwert durch Konkurs wieder verlieren? Kein Haushalt, der aktuell über Netto-Forderungen verfügt, kommt auf die Idee sie gerade jetzt in Sachwerte zu tauschen, wo überall Einnahmenverluste lauern. Anders gesagt: Wie kann man Haushalten nahelegen etwas zu tun, was in einer Einnahmenkrise vollkommen weltfremd ist? Was Sie so bedauern – den historischen Höchsstand an Netto-Forderungen der Haushalte – ist eben Ausdruck langen Lernens wie man sich als Haushalt in dieser Welt krisenfest zu verhalten hat. Ich kann doch nicht marktkonformes, logisches Verhalten der Haushalte an den Pranger stellen. Wo ende ich da? Man muß akzeptieren, dass die Haushalte Netto-Forderungen aufbauen wollen, um sich zu schützen, und dies als Konstante in das Systems einbauen anstatt es als Variable zu verteufeln.

    PS: Wie sehe die Lösung aus, wenn man die stets steigenden Netto-Forderungen der Haushalte als Konstante ins System einführt? Dann heißt sie eben: Stets steigende Netto-Verbindlichkeiten der Staaten bei Zinssatz von Null. Was ist so unerträglich an diesem Gedanken?

    LG
    A.F.

    1. Sehr geehrter Herr Felsberger,

      Zu der Frage ob bei Lösung A wohl die Haushalte oder Unternehmen ihre Pläne zur GV-Bildung reduzieren sollen, habe ich mich doch gar nicht eingelassen? „Private“ sind erst mal beide. Und ob Nichtunternehmer nicht sogar aus Gründen des Vermögenserhalts eine Disposition in Sachwerten anzuraten ist? Und ist dies nicht zumindest teilweise (beispiel Aktien) auch in liquider Form möglich. Könnte nicht eine Art Staatsfond hier das Risiko noch optimieren?

      Und ich bin auch nicht der, der mit B ein echtes Problem hätte. Ich gehe nur davon aus, dass unsere Importdefizit-Nummer post Corona nicht mehr spielt. Wir reden bei B deshalb über etwas jahrelang 2stelliges! Deshalb habe ich auch „Explosion“ geschrieben. Dass einzige Problem an B ist tatsächlich die Gefahr übermäßiger Inflation bei möglicher schlagartiger Präferenzänderung der Privaten. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob diese sich eventuell komplett auf de Vermögenspreise beschränkt. Dort nennt man dies aber Wertsteigerung, gar nicht schlimm.

      Mir ging es hier erst mal darum, dass grundlegende Thema exakt zu benennen, damit auf dieser Grundlage eine Lösungsdebatte geführt werden kann.

      beste Grüße JB

      1. >Dass einzige Problem an B ist tatsächlich die Gefahr übermäßiger Inflation bei möglicher schlagartiger Präferenzänderung der Privaten.>

        Sachwertinflation ist zu begrüßen, weil sie den Haushalten ein höheres Sicherheitsgefühl vermittelt und auch die Anschaffung einer Immobilie erleichtert. Inflation auf der Ebene der Konsum- und Investitionsgüter ist in in Ländern mit stagnierendem Kapitalstock nicht vorstellbar. Ich denke, die Menschen fürchten sich hier vor einem Gespenst….

        PS: Unbestritten ist, dass die Welt nach wie vor geteilt ist. Was für die USA oder die BRD nicht vorstellbar ist, gilt in Südamerika noch lange nicht. Inflation hängt sehr stark mit dem Sättigungsgrad der Ökonomie zusammen….

        LG
        A.F.

      2. >Ich gehe nur davon aus, dass unsere Importdefizit-Nummer post Corona nicht mehr spielt.>

        Aktuell – ohne hier behaupten zu wollen, dass ich Größenordnungen richtig im Kopf habe – steht das akkumlierte Leistungsbilanzdefizit der USA bei ca. 12.000 Mrd. USD. Jahr für Jahr kommen in etwa 500 Milliarden USD hinzu. Die Brutto-Zahlen dürften in etwa das Vierfache ausmachen. Das heißt: Brutto hat die USA bis dato eine Last von 48.000 Mrd. USD auf sich geladen, die sich direkt auf die Eigentumsverhältnisse ihres inländischen Kapitalstocks niederschlägt. Man darf bei einer geschätzten Transformationsrate von 50% für die akkumulierten Leistungsbilanzüberschüsse des „Rests der Welt“ gegen die USA also davon ausgehen, dass in etwa die Hälfte an Forderungen in Eigentum an US-Sachwerten transformiert wurde. Setzt man den inländischen Kapitalstock der USA bei ca. dem 2,5-fachen des BSP an, also bei ca. 50.000 Mrd. USD, dann sind nun 24.000 Mrd. USD im Eigentum des „Rests der Welt“. Das mag tragisch klingen, relativiert sich aber 1) durch die Brutto-Forderungen der USA gegen den Rest der Welt und 2) durch das Eigentum der USA an den Kapitalstöcken des „Rests der Welt“. Was ich damit sagen will: Die Lage ist noch bei weitem nicht so tragisch, dass sie eine Trendumkehr nach Corona erzwingt. Sie wird aber eines Tages so tragisch werden, dass die Trendumkehr unausweichlich ist….

        LG
        A.F.

          1. Das US-Leistungsbilanzdefizit pro Jahr („Der Fluss“) ist aktuell 500 Millionen USD pro Jahr. In etwa die Hälfte fließt davon in den Kauf von US-Assets, die andere Hälfte wird als Anleihen und Guthaben gehalten. Warum sollte man sich als USA den Verkauf von Assets zur Schuldentilgung nicht leisten können? Es ist ja die Methode mit dem Ungleichgewichte im Waren- und Dienstleistungsverkehr behoben werden….

            PS: Die USA setzt ja alles daran den Kauf ihrer Assets durch den „Rest der Welt“ noch zu beschleunigen. Anders kann man ja den kürzlich durchgesetzten Nullzins kaum interpretieren. Und natürlich ist das auch der einzige Weg, der den USA auf Dauer bleibt.

            LG
            A.F.

    2. >Oder was ist so schwer daran zu verstehen, dass wenn bei gleichbleibenden Importen unser Export durch inländische Absorption sinkt, eben auch das AH-Saldo verschwindet.>

      Ich habe Ihnen gezeigt, dass eine inländische Investition eines Staatsfonds unter der Annahme, dass nur inländische Arbeitnehmer beschäftigt werden, in Bezug auf den Forderungsbestand gegen das Ausland neutral ist. Ich habe Ihnen ferner gezeigt, dass eine ausländische Investition eines Staatsfonds auf den Forderungsbestand gegen das Ausland nicht neutral ist. Sie antworten nun damit, dass es Folgewirkungen geben könnte, wo dem nicht so ist. Richtig: Es gibt viele Folgewirkungen im Leben, die man nicht kalkulieren kann, aber Argument ist das keines…..

      LG
      F.

      1. Überhaupt scheinen Sie von der Annahme auszugehen, dass Kapitalismus ein sehr simples Spiel ist: Man schraubt einfach den Kapitalstock ad infinitum in die Höhe. Anders kann ich Ihr Plädoyer für die Investition nicht interpretieren. Damit vernachlässigen Sie eigentlich das, was Kapitalismus auszeichnet: Sättigung aller infolge von Produktivitätsgewinnen und Alterung. Niemand benötigt den Kapitalstock, den Sie sich erträumen. Die Lösung, die der Kapitalismus dafür parat hat, ist die Ausdehnung der Staatschuld bis ins Unendliche. Er investiert halt sehr ungerne, wenn alle gesättigt sind, wenn alle Freiräume gewonnen haben, kinderlos und uralt geworden sind. Kann man dem Kapitalismus das zum Vorwurf machen? Wohl nur dann, wenn man seinen Lösungsvorschlag – die Ausdehnung der Staatschuld – nicht akzeptiert…..

        PS: Es gibt ja viele, die sich mit dem Gedanken der unendlichen Staatsverschuldung schwer tun, gerade in Deutschland. Und wenn man ihn nicht akzeptiert, kommt man auf andere, weniger gute Gedanken wie eben die Exportidee. Betrachten Sie, Herr Buschbeck, doch alles als einen Lernprozeß im Leben. Und gerade sind wir ja Zeuge, das Deutschland dank Corona lernt…..

        Alles Gute wünsche ich Ihnen!

        LG
        F.

      2. Sie haben meinen Punkt doch aber selbst bestätigt, das Außenhandelssaldo ist zwingend logisch identisch mit der Geldvermögensbildung der inländischen Sektoren. Da muss man noch nicht mal kalkulieren, wir sprechen über eine Identität. So wie eben auch zusätzliche Staatsausgaben für ein Staatsdefizit nicht direkt ins Ausland fließen müssten, um das Exportsaldo zu minimieren, was ja ihre Vorzugslösung. Die Frage ist nur eben, ob nicht die Boomer im Alter doch Geldvermögen abbauen wollen und müssen. Dann ist es auf einmal nicht mehr egal, ob deren Leistungsforderungen nur gegen Staaten und nicht gegen private Schuldner bestehen. Den dies bedeutet dann entweder eine enorme Zusatzbesteuerung der wenigen noch nicht verrennteten Leistungserbringer um diese zu enormer realer Mehrleistung zu nötigen oder dann doch starke Inflation und Entwertung der Leistungsansprüche. So schön werden dies viele nicht finden.

        1. >Sie haben meinen Punkt doch aber selbst bestätigt, das Außenhandelssaldo ist zwingend logisch identisch mit der Geldvermögensbildung der inländischen Sektoren>

          Alle Begriffe, die wir von den Ökonomen geerbt haben, sind falsch. Man sollte sie gar nicht in den Mund nehmen. Richtig ist: Es gibt einen Netto-Forderungsbestand der BRD gegen den Rest der Welt. Ich nenne ihn: NF. Und es gibt einen Netto-Sachwertbestand der BRD im Rest der Welt. Ich nenne ihn: NS. Beides zusammenaddiert entspricht dem akkumulierten Netto-Saldo der BRD aus dem Handel mit Waren und Dienstleistungen gegen den Rest der Welt. Es gilt:

          (1) akkumulierter Netto-Saldo aus dem Handel mit Waren und Dienstleistungen = NF + NS

          Niemand zwingt die BRD seinen akkumulierten Netto-Saldo aus dem Handel mit Waren und Dienstleistungen im Form von Forderungen (NF) zu halten. Er kann auch zur Gänze als ausländisches Eigentum (NS) gehalten werden. Und nur, wenn die BRD von ausländischem Eigentum (NS) absieht, gilt die Identität:

          (2) akkumulierter Netto-Saldo aus dem Handel mit Waren und Dienstleistungen = NF

          LG
          F.

          1. Der Kauf ausländischer Sachwerte ist natürlich Geldvermögensabbau, das kommt also auf die gleiche Gleichung, die sie zu recht bestätigt haben.

            Was sagen sie zu meinem Argument gegen „Staatsschulden = egal“

            1. >Was sagen sie zu meinem Argument gegen „Staatsschulden = egal“>

              Primär muss man in Zeiten weltweit stagnierender Kapitalstöcke den Unternehmenssektor in seiner Profitabilität schützen. Und das geht nun mal nur durch Staatschuld. Täte man es nicht, würde sich die Konkurrenz im Unternehmenssektor bis zur Unerträglichkeit steigern mit all seinen negativen Nebenwirkungen auf die arbeitenden Menschen. Niemals zuvor war die Welt – wenn man die Staatschulden hypothetisch auf Null setzte – so nahe an Deflation wie heute. Die negativen Seiten der weltweit steigenden Staatschulden, zu deenn vor allem Spekulationsexzesse zählen, muß man schlucken. Wir sind nun mal, wenn man in zeitlichen Analogien denkt, in etwa dort, wo Rom im 2.Jhdt. nach Christus war: Spekulationswellen bei gleichzeitiger Armut.

              Dass die vermögenden Haushalte im Alter entsparen wollen, kann ich mir nicht vorstellen. Sie sind ja gerade deshalb vermögend geworden, weil sie gespart haben. Niemand erfindet sich im Alter neu. Die nicht-vermögenden Haushalte haben längst entspart, sind also ein Null-Event. Eher werden die vermögenden Haushalte die Spekulationswellen weiter anheizen bei gleichzeitig hohen Forderungsbestand. Die Staaten selbst werden mit der Zeit begreifen, dass jeder Versuch die Schuld wieder einzutreiben kontraproduktiv ist. Die USA, die ja unter ihrer Aussenschuld lächzt, hat das schon längst begriffen. Mit einem Wort: Es wird keinen Mechanismus mehr geben, weder von Seiten der Gläubiger noch des Schuldners, der die Staatsschulden jemals wieder zurückfährt.

              LG
              F.

              1. Die größte Gefahr an der Staatschuld sehe ich in der Wirkung auf die Menschen: Immobilien steigen im Preis, Aktien steigen im Preis, Luxusgüter steigen im Preis und die Masse der Menschen, die mittlerweile auf bescheidenem Niveau lebt, versteht nichts mehr. Es entgeht ihnen, dass auch sie von der Staatschuld (= Spekulationswellen) gut leben. Sie fühlen sich zurückgesetzt. Das wäre nicht schlimm, hätte man es mit aufgeklärten Menschen zu tun, die die Zusammenhänge verstehen. Aber der typische Bürger glaubt ja im Ernst, dass, wenn Aktien oder Immobilien steigen, jemand reicher wird. Ja, einer wird reicher und ein anderer ärmer. Das Nullsummenspiel der Spekulation entgeht dem Durchschnittsbürger. Und damit haben wir ein riesen Problem, denn diese Masse an Nichtwissenden wird sich eines Tages empören….

                LG
                F.

                1. Sachwerte werden nun mal bewertet, insofern gibt es ja schon einen Nettovermögenszuwachs bei höherer Bewertung. Vielleicht müßte man nur die Kredithebel (siehe u.a. meine Vorschläge zur Kreditsteuer) sanktionieren, dann könnte man so auch mehr Vermögensbildung „unschuldig“ absorbieren.

              2. @ AF danke – prinzipiell sind wir uns ja in folgenden Punkten völlig einig.

                1. Insbesondere Deutschland darf für Überschüsse der Privaten nicht mehr das Ausland verschulden, muss diese, soweit nicht doch vorteilhaft vermeidbar, per Staatsschulden absorbieren.

                2. Die Situation ist mit aktuell negativer Nettoinvestition der Unternehmen hochgradig deflationär und darf keineswegs weiter abrutschen, dies geht mit Prämisse Punkt1 eben nur dadurch, dass die inländischen Nichtunternehmer (Staat + Private) saldiert Geldvermögen abbauen.

                Zum Thema „Sind Staatsschulden kein Problem mehr?“ werde ich einen neuen Blogbeitrag zur Debatte schreiben. Das Thema eines neuen Bancor-Plans für eine Weltwirtschaft ohne dauerhafte AH-Salden wird (mein) Dauerthema dieses Jahr – dies ist die Frage von Krieg versus Frieden. Lese dazu gerade Flassbeck –
                https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID143849109.html?
                der sich bei dem Thema (Notwendigkeit Kooperation) im teilweisen Dissens zu seinem
                Lehrer Stützel (Mikroabsorbtionstheorie – Steuerung Bestandshaltepreise = Zinsen ausreichend) bewegt. Stützel ist ja wegen dem Themenkreis (Ablehnung freie Wechselkurse, da nur Absorption funktioniert ) auch aus dem Sachverständigenrat gemobbt worden, was auch die Ausgangspunkt seiner Alkoholprobleme war.

                1. Die Frage „Sind Staatsschulden kein Problem mehr?“ ist ein wichtiges Thema. Da gibt es feine Schattierungen: Nicht jeder Staat kann seine Schuld nach oben fahren. Leistungsbilanzüberschüsse werden als Problem überschätzt, viel wichtiger ist die Stagnation des weltweiten Kapitalstocks. Dadurch geraten wir in JEDEM Land in eine soziale Schieflage. Die Staatsschuld ist der einzige Hoffnungsschimmer in der ganzen Malaise….

                  Alles Gute! Und an Ökonomen glaube ich prinzipiell nicht….-)

                  LG
                  F.

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