Die Rationalitätenfalle als gesellschaftswissenschaftliches Paradigma?

Die Interessen des Einzelnen stehen mit den Interessen der Gesamtheit, insbesondere derer nach uns, regelmäßig im Widerspruch. Diese von Wolfgang Stützel Rationalitätenfalle getaufte Paradoxie ist das Grundproblem jeder Gesellschaft. Aber sie ist auch das oft unbewusste Problem derer, die sich in Wissenschaft, Politik oder als Wähler mit der Gestaltung von Gesellschaft befassen. Die Bewusstmachung der Rationalitätenfalle stellt deshalb auch alles in Frage, u.a. die Art wie wir Gesellschaftswissenschaft, Politik und Demokratie machen. Aber wie soll sich Gesellschaftswissenschaft dem Paradigma der  Rationalitätenfalle stellen, wenn sie es doch gerade wegen Rationalitätenfallen nicht macht?  Zumal sich Rationalitätenfallen beim Menschen regelmäßig auch durch Ausblendung (Schatten) gar nicht in das Bewusstsein bringen lassen. Es ist völlig menschlich, unterbewusst einfach keine Dinge zu sehen oder zu verstehen, die beim Sehen oder Verstehen grundlegende eigene Interessen negativ tangieren. Kombiniert man jetzt den menschlichen Schatten mit der menschlichen Rationalitätenfalle, kommt man zum Paradigma der Resignation?

„Exportüberstuss“ – aus der neuen Serie, Buschis superschröckeliche Worterfindungen

Exportüberstuss, der Begriff wurde notwendig, da der alte Begriff „Exportüberschuss“ deutlich zu positiv konnotiert war. Speziell der Exportüberstuss-Weltmeister Deutschland
hat bewiesen, wie man mit konsequenter Exportüberstusspolitik so ziemlich alles in den Wald fährt, was sich in den Wald fahren lässt, den Sozialstaat, das Finanzsystem, die politische Union Europas.  Exportüberstuss-Politik  kennt keine Gewinner,  es ist eine lose/lose Geschichte in Reinkultur. Nur die Forderungssammler verspüren kurze Glücksgefühle, aber eben nur in dem historisch kurzen Moment vor der Abschreibung derselben .

„Tauschwirtschaftsweiser“ – aus der Reihe „Buschis schröckeliche Worterfindungen“

Tauschwirtschaftsweiser – heute noch Wirtschaftsweiser genannt, ist ein ehemaliger Student der Volkswirtschaftsleere, der es zu höheren Weihen gebracht hat.

Der neue Begriff wurde notwendig, da die Tauschwirtschaftsweisen immer wieder zu gesamtwirtschaftlichen Fragestellungen des real existierenden Kapitalismus gehört wurden, von welchen diese offensichtlich keine Kenntnisse haben. Ein schlimmes Beispiel ist die geniale Umlagerente, die in Unkenntnis gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge „in den Wald gefahren“ wurde. Thema auch bei Norbert Häring.

Chef der Wirtschaftsweisen gibt zu: Seine Vorschläge zur Rente kommen ohne Fachwissen aus

 

Amerika hat die Guthabenbremse gewählt

Mich wundert ja schon lange, dass die USA ihre wachsende ökonomische Ausplünderung durch die Horterländer (notorische Verkaufsüberschüssler) so einfach hinnehmen. Mit Präsident Trump wird dies wohl ein Ende haben, es war sein großes Thema. Die verrückten Horterländer, allen voran die Deutschen,  muss man zu ihrem Glück zwingen. Wir werden ja reicher und nicht ärmer, wenn wir wieder mehr in unser schönes Land investieren und deshalb auch keine Exportüberschusspolitik mittels Sozialdumping mehr betreiben müssen. Nur muss dazu eben das asoziale Geldsparen noch stärker unter Sanktion, genau dies hat Amerika gewählt. Das Geldsparen wird blöd durch Verlust der Einkommen sanktioniert oder schlau durch Sanktionierung des Nicht- Investierens. Schau’n wir mal, wie blöd eine Welt mit Geld-Religion ist.