Bargeld erhalten – Inflationsziel besser gestalten


Jede private Investition in reale Dinge stellt ein Risiko gegenüber Geldhaltung dar, deshalb wird ohne Erwartung von Gewinn gegenüber Geldhaltung nicht von Privaten investiert. Dies kann man auflösen, in dem nur noch der Staat der Investor ist, man nennt diese Lösung Sozialismus. Nachdem sich das irgendwie auch nicht so gut bewährt hat schlagen wir uns wieder mit dem ollen Kapitalismus und seinen Krisen herum bzw. sollten wir dies tun. Unsere Gesellschaftswissenschaft mit Namen VWL tut dies nicht, die lebt immer noch in einer Traumwelt der Tauschwirtschaft (Subsistenzwirtschaft) und kann deshalb zu Krisen des arbeitsteiligen Kapitalismus wenig beitragen. Weiterlesen „Bargeld erhalten – Inflationsziel besser gestalten“

Geld ist Dritter Schulden


Ist es Ihnen bewusst? Lachen Sie manchmal diesbezüglich unbewusste Menschen aus, welche wachsende Verschuldung im Ausland beklagen? Noch nicht, dann fangen sie doch einfach 2019 damit an.

Oder können nur Kinder nackte Kaiser auslachen?

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/bundesbankpraesident-weidmann-kritisiert-haushaltskompromiss-zwischen-der-eu-und-italien/23794276.html?ticket=ST-1177414-GpasBOdBXoBrfbtpWdPX-ap1&fbclid=IwAR0pJQCPj3Ydf9IREUUESp6fWdPUS9ZeM8z9E-3o6RXHEc258jM2ee2bvAQ

kurzes Aufklärungsvideo Geldsystem


Ja, es geht um Trivialitäten. Geldvermögen sind Dritter Schulden und Deutschland ist dank  durch Dumpingreformen induzierte Importdefizite der größte Schuldentreiber für den Rest der Welt. Aber für das Land des ökonomischen Kindergartenniveaus eben schön bildhaft gemacht. Wer es so einfach nicht versteht, will es nicht verstehen.

Ideal zum Verlinken unter jedem Narrenbeitrag, z. B. diesen
„Inzwischen allerdings hat Trump den Stein der Weisen gefunden: Wenn das Handelsdefizit der USA sinke, dann sinke auch das Haushaltsdefizit, behauptet er. Diesen Zusammenhang müssten auch Erstklässler begreifen, „so einfach ist es“. Schade, dass das außer ihm noch niemand begriffen hat.“

http://www.spiegel.de/wirtschaft/donald-trump-und-das-us-haushaltsdefizit-ein-fall-fuer-den-schuldenberater-a-1242851.html

 

„Privatüberschüsse“ als Neusprech für Staatsdefizite


So wie man Exportüberschüsse natürlich auch als Importdefizite bezeichnen kann, worauf auch schon andere gekommen, passt natürlich auch für Staatsdefizite der Begriff „Privatüberschüsse“.  Anhängern klassisch keynesianischer Lösungsmuster möchte ich hiermit natürlich mit diesem neuen Buschi-Neusprech beglücken. 🙂

Wer hat eigentlich was gegen Privatüberschüsse ?

Besser ist natürlich, wenn es dank realer privater Investitionen auch einen echten gesamtwirtschaftlichen Vermögensgewinn gibt. Möglichkeiten bietet ein Umstieg auf 100% erneuerbare Energie.

Die KO-Frage für Neoklassiker – die Suche nach dem unschuldigen Einkommen

Kennen Sie jemand, dessen Einkommen nicht aus dem Geldvermögensabbau Dritter stammt?


„Kennen Sie jemand, dessen ordentliches* Einkommen nicht aus dem Geldvermögensabbau Dritter stammt? Denken Sie mal nach, fällt Ihnen wirklich niemand ein?“ Weiterlesen „Die KO-Frage für Neoklassiker – die Suche nach dem unschuldigen Einkommen“

Das Kreislaufgleichgewicht und seine Steuerungsprobleme


Das Kreislaufgleichgewicht ist das Gleichgewicht der Pläne der Wirtschafter, in einer Periode ihre Geldvermögen zu erhöhen und bzw. zu senken.

Änderungen von Geldvermögen sind nach Ablauf der Periode aber natürlich immer identisch zwischen den einzelnen Wirtschaftern, der Geldvermögensabbau des Einen ist der Geldvermögensaufbau des Anderen. Dies bedeutet, dass es bei Abweichungen der Pläne zu ungeplanten Änderungen der Geldvermögen kommt.

Fall 1 – Überwiegen die Pläne  die Geldvermögen zu senken, kommt es logischerweise zu ungeplanten Aufbau von Geldvermögen bei Wirtschaftern. In der Folgeperiode scheint es nun sehr wahrscheinlich, dass die Wirtschafter auch wieder mehr ausgeben. Da diese Zusatzausgaben auch die Zusatzeinnahmen des  Rest der Welt sind, könnte sich aus einem ungesteuerten Fall 1 eine inflationäre Übernachfrage entwickeln.

Fall 2 – Überwiegen die Pläne  die Geldvermögen zu erhöhen, kommt es logischerweise zu ungeplanten Abbau von Geldvermögen bei Wirtschaftern.  Diese werden deshalb in der Folgeperiode wohl ihre Ausgaben kürzen. Eventuell ist es auch gar keine Frage des Wollens, wenn der unplanmäßige Geldvermögensabbau gar nicht finanziert ist. Er also nicht mit der Verfügbarkeit von Zahlungsmittel aus Beständen oder Kredit unterlegt ist – auf gut deutsch – aus offenen Rechnungen besteht. Bei Unternehmen senken ungeplanter  Geldvermögensabbau natürlich regelmäßig die Neigung und Fähigkeit (Kreditwürdigkeit) zu Investitionskäufen.  Und da Ausgabekürzungen in der Folgeperiode die Einnahmekürzungen des Rest der Welt sind, können sich aus  Fall 2
eine deflationäre  Abwärtsspirale entwickeln.

Nun gibt es offensichtlich (Details wären eine längere Geschichte) keinen Marktmechanismus der das Kreislaufgleichgewicht sicherstellt. Vielmehr versucht die Notenbank dieses Kreislaufgleichgewicht mit einem Leitzins zu steuern. Dies hat aber heute zumindest im deutschsprachigen Raum das Problem, dass auch bei nominalen Nullzins die Pläne der Privaten ihre Geldvermögen zu erhöhen größer sind, als die kreditwürdigen Pläne Privater ihre Geldvermögen durch Verschuldung zu senken.

Deshalb bleibt heute nur die Verschuldung von Staaten bzw. dem Ausland (via Exportüberschuss) zum Erhalt des Kreislaufgleichgewichts. Diese Subprime-Verschuldung ist Kern der laufenden Krise (für D A CH verdeckt durch Exportüberschuss = Verschuldung der Anderen)   und ihrer absehbar kommenden Eskalation.

Auswege sind Änderungen an der Altersvorsorge und der „Bewaffnung“ der Notenbanken wie hier beschrieben.

Die wahre Alternative für Deutschland: Exportsteuer an Zusatzrente statt neuem Vertrag von Versailles


Deutschland soll wieder zahlen, dies ist der Plan des französischen Präsidenten. Es geht ja auch gar nicht anders. Deutschlands „Eliten“ sind in ihrem Wahn gleichzeitig für wachsende Exportüberschüsse und gegen die Staatsverschuldung, die wir damit z.B. nach Frankreich exportieren. Dagegen gibt es logisch nur ein Konzept, wir deklarieren gleich die Exportüberschüsse als Geschenk. Oder eben über ein paar Umwege in einem EU-Haushalt verschleiert.

Wenn wir also, weder das Eine (Staatsverschuldung der Anderen)  noch das Andere (Verschenken unseres Sozialproduktes) wollen, müssen wir Signale senden, dass wir von den Exportüberschüssen wegwollen. Dies geht eh nicht von heute auf morgen, denn die wirtschaftlichen Strukturen brauchen Zeit zur Anpassung, aber der Weg muss klar sein.

Exportsteuer an Grundrente (Zusatzrente) – dann klappt’s auch wieder mit dem Nachbarn.