Krieg, Angst, Sparen, Krieg – das deutsche Trauma durchbrechen


„German Angst“ – wo kommt sie denn her? Natürlich aus den Kriegserlebnissen, die sich als Traumata in die deutschen Seelen gebrannt haben. Eben diese Ängst führen dazu, dass wir uns mit sicherer Geldvermögensbildung absichern wollen. Dazu müssen wir nach Krieg, Währungsreform und Wiederaufbau dann eine Export-Aggression gegen andere Völker betreiben, weshalb man uns am Ende der Kette wieder in den Krieg treibt. Lasst uns mit diesem Wahnsinn aufhören – lasst uns endlich Guthabenbremsen diskutieren, viel Zeit ist nicht mehr…

Ökonomenstrafrecht – Entwurf eines Gesetzes zur Verfolgung gemeinwohl- oder friedensgefährdender Politikberatung  


A. Problem und Ziel
Gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge widersprechen regelmäßig den in einem Einzelhaushalt erlebbaren Zusammenhängen. Deshalb gibt es neben dem Fachbereich der Betriebswirtschaftslehre für einzelwirtschaftliche Zusammenhänge die Volkswirtschaftslehre für die gesamtwirtschaftichen Zusammenhänge. Die oft paradoxen gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge sind heute noch nicht Teil der allgemeinen Schulbildung. Deshalb ist es Aufgabe der Ökonomen, die Politik und über die Medien auch die Bevölkerung zu gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen zu beraten.Die Ökonomen sind durch ihren Hochschulabschluss in Volkswirtschaftslehre als zertifiziert Sachkundige für gesamtwirtschaftliche Fragen anzusehen.

Nun haben sich in den letzten Jahren schwerste gesamtwirtschaftliche Probleme in Europa derartig gehäuft, dass von einer regelmäßigen und folgenreichen Falschberatung ausgegangen werden muss. Als eine wesentliche Ursache dieser Falschberatungen muss die Straffreiheit dieser Handlungen zusammen mit Rationalitätenfallen bei der korrekten Politikberatung vermutet werden.

Ziel dieses Gesetzentwurfes ist es deshalb, die Gefährdung von Frieden und Wohlstand durch Fahrlässigkeit oder Eigeninteressen des Beratenden bestimmte Handlungen zu verhindern.

B. Lösung
Die Straffreiheit von fahrlässiger oder vorsätzlicher Falschberatung zu gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen wird abgeschafft. Gesamtwirtschaftliche Falschberatungen sind rechtssicher durch den Maßstab des deutschen Ökonomen Wilhelm Lautenbach zu definieren: “ Bist Du Volkswirt, so beachte stets des Anderen Gegenbuchung“. Als bildhaftes Beispiel künftig strafbarer Handlungen kann hier genannt werden, wenn ein Ökonom eine nachhaltige Exportüberschusspolitik anregt, ohne die Gegenbuchung der nachhaltigen Überschuldungsgefahr des Auslandes auch nur zu erwähnen. In der Gegenbuchung ist der Überschuss der Einen ja immer das Defizit der Anderen.

C. Alternativen
Keine. Weiterlesen „Ökonomenstrafrecht – Entwurf eines Gesetzes zur Verfolgung gemeinwohl- oder friedensgefährdender Politikberatung  „

Eine neue kopernikanische Wende – diesmal zum gesamtwirtschaftlichen Denken


„So wie ein Blick aus dem Fenster nicht die Kugelform der Erde offenbart, erschließen sich gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge nicht aus der begrenzten einzelwirtschaftlichen Sichthöhe auf den eigenen Haushalt. Solche Zusammenhänge sind heute noch so paradox wie einstmals die tatsächliche Form des Erdballs.“

Gesamtwirtschaftliche Betrachtungen besagen i. d. R. das genaue Gegenteil einzelwirtschaftlicher Betrachtungen. So erhöht z. B. das private Geldsparen einzelwirtschaftlich gedacht das Geldvermögen, gesamtwirtschaftlich gedacht jedoch nur die Verschuldung.

„Dass die Staaten mehr ausgeben als Sie einnehmen, ist logischerweise der einzige Weg, wie die Privaten mehr einnehmen als ausgeben können.“

Dieser einfache Satz aus dem streng logischen gesamtwirtschaftlichen Denken, zeigt schon wie ungewöhnlich dieser gesamtwirtschaftliche Ansatz heute ist. Ohne dieses „Denken mit der Gegenbuchung“ können wir unsere ökonomischen Probleme nicht lösen, es braucht also einen radikalen Wandel von Bildern und Bildung. Wir hatten uns schon jahrelang selbst dazu Gedanken gemacht, bis wir 2010 das fast vergessene Werk Wolfgang Stützels entdeckten.

Seine Aufklärung zu den heutigen „Noch-Paradoxien“ finden sich in der „Volkswirtschaftlichen Saldenmechanik“ und den „Paradoxa der Geld- und Konkurrenzwirtschaft“ – dort leider in sehr wissenschaftlicher Sprache und wohl deshalb ohne große Resonanz. Nun können wir uns aber auf diese wissenschaftlichen Grundlagen berufen. Dies definiert gleichzeitig unsere Arbeit klarer als allgemein verständlichere „Übersetzung“ eines unverstandenen Jahrhundertgenies. Der Schwerpunkt liegt dabei auf seinem Werk „Volkswirtschaftliche Saldenmechanik“ welches Sie in unserem Shop erwerben können. Informationen zu diesem Thema finden Sie auch im Wikipedia-Eintrag zur Saldenmechanik, an dem wir mitarbeiten durften.

Dieses Portal wird betrieben von Global Change 2009 e. V., einem gemeinnützigen Vordenker-Verein, der sich der Verbreitung von Denkanstößen für einen globalen gesellschaftlichen Wandel verpflichtet fühlt. Neben der Aufklärung zu den „Noch-Paradoxien“ können wir uns mit etwas Vorsprung im gesamtwirtschaftlichen Denken natürlich auch Lösungsvorschläge nicht verkneifen:

Nicht mehr Staat, sondern richtig …

Ein grundlegender gesellschaftlicher Wandel sollte nach unserer Vorstellung darin bestehen, bisher unbefriedigend gelöste Probleme aus natürlichen und systemischen Marktstörungen sowie sonstige gesellschaftliche Rationalitätenfallen intelligenter und nachhaltiger anzugehen. Dies bedeutet eben nicht die Einschränkung marktwirtschaftlicher Haftungsprinzipien und des einzelwirtschaftlichen Wettbewerbs, sondern vielmehr die Sanktionierung seiner Störungen durch weitgehend wettbewerbsneutrales staatliches Handeln.

Dabei stellen wir heute vor allem zwei sich im Sinne einer „Komplettsanierung des Kapitalismus“ ergänzende Lösungsansätze zur Diskussion:

1. Eine auf der Saldenmechanik beruhende Monetative als vierte Staatsgewalt, welche die wettbewerbsneutrale Globalsteuerung des binnenwirtschaftlichen und  außenwirtschaftlichen Gleichgewichts ebenso wie die Vermeidung der Vergesellschaftung privatwirtschaftlicher Verluste organisiert. Die Monetative beendet „schmerzarm“ die Guthabenkrise aus den heute zu großen Geldsparplänen der Privaten und kann via Sachwertaufwertung sogar bisherige Verluste aus der Finanzkrise wieder rückgängig machen.

2. Ein (zum Erhalt der Käufermärkte relativ kleines) Grundeinkommen mit Finanzierung aus der Besteuerung von Marktstörungen, Marktvermachtungen und Externalitäten (insbesondere Naturverbrauch), welches gleichzeitig auch noch das Marktversagen im Arbeitsmarkt (sowohl ohne als auch mit „klassischem“ Sozialsystem) als auch die fehlende ökologische Nachhaltigkeit des alten Kapitalismus behebt.

Wie wollen wir sparen? Ein Aufruf zur gesellschaftlichen Diskussion


Liebe deutsche Mitbürger(innen),

2012 wollte die Kanzlerin mit den Bürgern über Grundsatzfragen in den Dialog treten. „Wie wollen wir zusammenleben?“, „Wovon wollen wir leben?“, „Wie wollen wir lernen?“ waren die Überschriften. Ein Thema wäre aber wohl eine eigene Überschrift wert gewesen:

„Wie wollen wir sparen?“

Nun ist „sparen“ ein sehr mehrdeutiges Wort. Wir meinen es in dem Sinne, wie wir mit unserem Einkommensanteil umgehen, den wir nicht verkonsumieren können oder wollen. Zu dieser Frage gibt es bisher kaum eine Diskussion. Wir werden nachfolgend begründen, warum dies eine Kernfrage zur Erhaltung von Frieden und Wohlstand ist. Diese Frage ist nämlich mit einem anderen drängenden Problem unmittelbar verbunden: der wachsenden Staatsverschuldung in Deutschland und fast allen entwickelten Industrieländern der Welt. Die folgenden trivialarithmetischen Verknüpfungen wird kaum ein Volkswirt ernsthaft bestreiten. Nur leider werden sie von den Ökonomen nicht in der gebotenen Klarheit in die Diskussion zur „Staatsschuldenkrise“ eingebracht. Bitte helfen Sie mit, dieses Wissen als Grundlage einer aufgeklärten gesellschaftlichen Diskussion zu verbreiten:

Globale Staatsverschuldung = globale private Geldvermögen
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Die Kredittilgungen und das wirtschaftliche Gleichgewicht


Ein tendenzielles wirtschaftliches Gleichgewicht (monetäre Neutralität) besteht in einer Periode, wenn die Pläne, Geldvermögen aufzubauen, mit den Plänen, Geldvermögen abzubauen, übereinstimmen.

Dies dürfte auch den meisten Fachleuten klar sein. Was aber oft vergessen wird: Kredittilgungen sind aus Vorperioden festgelegter Geldvermögensaufbau der Kreditnehmer. Und daraus ergibt sich nun wieder die Dimension des Neuverschuldungsbedarfs.

Bedarf an freiwilliger Neuverschuldung für wirtschaftliches Gleichgewicht = Geldsparpläne + private Kredittilgungen

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Grundkurs zur monetären Alphabetisierung____________________________ Teil1 – warum wir Geld eigentlich nicht denken können


Es ist eines der erstaunlichsten Phänomene unserer Gesellschaft, von früh bis spät geht es an jeder Ecke um Geld. Jedoch bestehen kollektiv große Unklarheiten was Geld ist und wie die genauen Zusammenhänge mit der Wirtschaft sind. Die Eskalation dieses Nichtwissens in der aktuellen Finanzkrise ist da nur eine logische Folge. Aber selbst diese Krise hat bisher keinen großen Erkenntnisschub geliefert – wie ist dies nur möglich?

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