Reales Sparen schafft Werte – Geldsparen schafft Schulden


Warum wurde die Saldenmechanik „vergessen“? Weil Sie mit der trivialen Unterscheidung zwischen realem Sparen und Einnahmeüberschüssen (Geldvermögensbildung) Klarheiten schafft, die einer „geldgeilen“ Gesellschaft nicht in den Kram passen?

Sparen und Investieren schaffen unseren Wohlstand – aber GELDSPAREN ist das Gegenteil von realem Sparen.

Begriffsvisualisierung „Zahlungsgleichschritt“


Aus dem Wikipedia-Eintrag „Saldenmechanik“:

„Beispielsweise erscheint es aus einzelwirtschaftlichem Erleben absolut logisch, dass steigende Gesamtausgaben einer Volkswirtschaft mit einem erhöhten Zahlungsmittelbedarf im Sinne der Quantitätstheorie einhergehen. Aus saldenmechanischer Sicht erkennt man mit Beachtung der Gegenbuchung, dass wachsende Ausgaben gesamtwirtschaftlich auch wachsende Einnahmen bedeuten, es z. B. bei Zahlungsgleichschritt gar keine Korrelation zwischen Gesamtumsätzen und Zahlungsmittelbedarf gibt.“

Saldenmechanik nun endlich bei Wikipedia


Ich danke herzlich Wolfgang Waldner, der dieses schon so lange ausstehende Projekt federführend geleitet hat. Weiterhin danke ich ihm auch für die Möglichkeit, dass ich daran ein klein wenig mitwirken durfte.

Saldenmechanik bei Wikipedia

Das Buch hier bei uns im Shop kaufen – danke für die damit mögliche Unterstützung unserer Arbeit!

2 + 2 = 4…Wolfgang Stützel hat es lange vor uns erkannt


Beitrag war original vom 17.Mai 2010

Saldenmechanik Seite 1/2/3 – Wolfgang Stützel 1958

..wird aber leider manchmal übersehen, dass es neben Zusammenhängen, die vom menschlichen Verhalten abhängen, und häufig auch als Zwischenglieder solcher Zusammenhänge, viele Größenbeziehungen in der Wirtschaft gibt, über die sich streng Allgemeingültiges aussagen lässt…
Es geht freilich bei diesen Zusammenhängen häufig um recht primitive Dinge.

So besteht zwischen der Wirtschaftstätigkeit des Herrn Schulze und der Tätigkeit aller übrigen Mitglieder der Weltwirtschaft außer zahllosen anderen Beziehungen auch noch der primitive Zusammenhang, dass stets, sooft Herr Schulze mehr verkauft und einnimmt als er selbst kauft und ausgibt, die „übrige Weltwirtschaft“ im gleichen Zeitraum einen gleichgroßen Überschuss Ihrer Käufe über Ihre gleichzeitigen Verkäufe haben wird, da offensichtlich jeder Verkaufsakt für den Partner einen Kaufakt darstellt. Man braucht, um derartige Zusammenhänge darzustellen, keine höhere Mathematik, es genügt, im Bewusstsein zu halten, dass eben auf dieser Erde stets 2 + 2 = 4 bleibt.

Man könnte vermuten, dass solche arithmetischen Zusammenhänge….stets so primitiv und so selbstverständlich sind….muss man leider feststellen, dass gerade diese primitiven Zusammenhänge vielfach nicht beachtet werden.

Buch nun wieder versandkostenfrei auf freie Rechnung lieferbar

der monetäre Idiotentest – hoffentlich demnächst in Ihrem Parlament


danke@Kommentator des Jahres 2012 – Stützel-Schüler Welehamm

Bei Stützel flog man hochkant durch die mündliche Prüfung, wenn man auf die Frage: “Wie groß ist das Geldvermögen in der Welt” nicht wie aus der Pistole geschossen antwortete:

Null

Wer da zuckte, hat bewiesen, dass er unser Geldsystem nicht verstanden hat. Leider scheinen die “Durchgefallenen” vorzugsweise in der deutschen Wirtschaft und Politik untergekommen zu sein. Anders kann ich mir manche idiotischen Kommentare zur “Schuldenkrise”, die eigentlich auch eine “Geldvermögenskrise” ist, nicht erklären. Wer Staatsschulden abbauen will, der muss auch erklären, bei wem er das Geldvermögen abbauen will. Alles andere ist unredlich.

Stützel räumt bei unendlichen Diskussionen auf – heute Kredittheorie


Wolfgang Stützel erklärt die unendliche Diskussion zwischen orthodoxer und moderner Kredittheorie in der Volkswirtschaftlichen Saldenmechanik auf Seite 214. Es geht also um die Frage, ob denn erst die Einlagen sind und dann der Kredit oder umgekehrt. Grundlage der Mißverständnisse ist einfach die fehlende klare Festlegungen bezüglich des Diskussionsrahmens. Spricht man vom Partialsatz(einzelne Bank) oder vom Globalsatz (Summe aller Banken incl. Zentralbank)?

Partialsatz:
Bei jeder einzelnen Bank ist es möglich, dass erst die Verbindlichkeiten gegenüber Nichtbanken(Bankeinlagen,Pfandbriefumlauf, Umlauf eigener Akzepte außerhalb des bankensystems, Umlauf eigener Banknoten außerhalb des Bankensystems) zunehmen
ehe die Ausleihungen an Nichtbanken zunehmen.

Anmerkung von mir:
Meint, es wird zuerst eingezahlt und damit eine Einlage erzeugt und dann Kredit vergeben. Und dieses Vorgehen wird zum Erhalten der Liquidität einer kleinen Bank auch sehr sinnvoll sein. Aber auch nach der zeitlich vorlaufenden Einlage wird ja bei der Kreditvergabe eine Zahlungsmittelschöpfung betrieben. Es existiert ja dann die Einlage des Einzahlers und die Einlage, welche der Buchungssatz „Forderungen an Sichtguthaben“ geschaffen hat. Weswegen für die Summe aller Banken gilt:

Globalsatz: Bei der Gesamtheit aller Banken steigt die Summe aller Einlagen(einschließlich
Umlauf eigener Pfandbriefe, Akzepte, Banknoten) stets genau in gleichem Maße wie die Summe aller Ausleihungen.

Die orthodoxe Kredittheorie betrifft also den Partialsatz, die moderne Kredittheorie den Globalsatz.

Hurra, Wolfgang Stützel Volkswirtschaftliche Saldenmechanik wieder lieferbar


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