„Dann geht doch rüber“ – bald Export von Ökonomen nach Nordkorea?


Oft wird der Saldenmechanik entgegen gehalten, dass aus den Ableitungen von Identitäten allein noch keine ökonomischen Vollaussagen möglich sind. Wenn man jetzt aber nur eine weitere Grundannahme trifft, den kapitalistischen KÄUFERMARKT mit seinem Angebotsüberschuss, wird dies völlig anders.

Dann kann man z.B. aus der Identität:

private Verkaufsüberschüsse (globale Geldvermögensbildung) = staatliche Kaufüberschüsse (globale Staatsverschuldung)

herleiten, dass die Geldsparer die globalen Staatsschuldentreiber sind. Einfach weil keine Angebotsknappheit wie in Verkäufermärkten ihren Nachfrageverzicht bedingt. Niemand kann mit demokratisch akzeptierten Mitteln aktuell die private Geldvermögensbildung ausreichend sanktionieren.

Bei den Horterökonomen werden dagegen die Verhältnisse des Verkäufermarktes postuliert, die für sozialistische Staaten mit ihrer Unterproduktivität typisch sind. In der DDR haben wir am Ende nach Bestellung 10 Jahre auf einen neuen „PKW Trabant“  und 25Jahre auf einen „Wartburg“ warten müssen. So geht „crowding out“ – der Staat kauft uns alles weg!

Und so bleibt eben der Spruch aus dem Titel, den sich viele Linke vor dem Mauerfall immer wieder anhören mussten. „Dann geht doch rüber“, liebe crowding out Ökonomen, in das Land wo eure Theorie noch passt.

Wolfgang Stützel „Volkswirtschaftliche Saldenmechanik“ bitte bei uns bestellen


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die „Volkswirtschaftliche Saldenmechanik“ liefern wir Ihnen gegen offene Rechnung zum Verlags-Preis von 44,- Euro (inkl. 7% Ust.) frei Haus. Bitte senden Sie einfach eine Mail mit Ihrer Liefer- bzw. Rechnungsadresse an:

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Volkswirtschaftliche-Saldenmechanik
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Jörg Buschbeck     Kontakt: admin (aet) global-change-2009.de
Vorstandsvorsitzender
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Saldenmechanik bei Wiki – Datensicherung „meines“ Teil’s


Überblick

Bei der Saldenmechanik handelt es sich um Zusammenhänge, deren Gültigkeit nicht wie bei den meisten volkswirtschaftlichen Postulaten vom Zutreffen von Vermutungen über menschliches Handeln abhängt. Die Saldenmechanik ermöglicht es, die regelmäßig notwendigen Verhaltensannahmen der volkswirtschaftlichen Theorien und Postulate auf ein logisches Fundament gesamtwirtschaftlichen Denkens zu stellen. Dabei werden bisherige Fehlschlüsse in der Preis-, Geld- und Konjunkturtheorie aus einzelwirtschaftlichem Denken durch korrekte Mikrofundierung und die Einführung der real existierenden Kreditwirtschaft in die Modellbildung überwunden.

Beispielsweise erscheint es aus einzelwirtschaftlichem Erleben absolut logisch, dass steigende Gesamtausgaben einer Volkswirtschaft mit einem erhöhten Zahlungsmittelbedarf im Sinne der Quantitätstheorie einhergehen. Aus saldenmechanischer Sicht erkennt man mit Beachtung der Gegenbuchung, dass wachsende Ausgaben gesamtwirtschaftlich auch wachsende Einnahmen bedeuten, es z. B. bei Zahlungsgleichschritt gar keine Korrelation zwischen Gesamtumsätzen und Zahlungsmittelbedarf gibt.[2]

Neben der Mechanik der tatsächlichen Identitäten, insbesondere von Kaufüberschuss und Verkaufsüberschuss, ist gerade die Erkenntnis saldenmechanischen Denkens, dass viele Sachverhalte gar nicht mechanisch verbunden sind, die in vielen Modellen bisher oft leichtfertig als verbunden betrachtet werden. Stützel verwendet den Begriff der „Problemverschlingungen“ wenn beispielsweise das Gleichgewicht der Pläne für Geldvermögensänderungen mit dem Gleichschritt solcher Änderungen und dem Gleichbleiben der Gesamtausgaben oder des Kapitalstocks unzulässig identifiziert werden. Ähnliches gilt für die in der Saldenmechanik streng getrennt betrachteten Geldvermögens- und Zahlungsmitteloperationen, welche erst durch klare Unterscheidung eine widerspruchsfreie Klärung der Zusammenhänge von Geldsystem und realer Wirtschaft ermöglichen.[3]

Saldenmechanik nutzt also die Zusammenhänge tatsächlicher Identitäten und deckt gravierende Irrtümer der Modellbildung aus fälschlicherweise vermuteten Identitäten und Gleichgewichtszuständen auf.

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Reales Sparen schafft Werte – Geldsparen schafft Schulden


Warum wurde die Saldenmechanik „vergessen“? Weil Sie mit der trivialen Unterscheidung zwischen realem Sparen und Einnahmeüberschüssen (Geldvermögensbildung) Klarheiten schafft, die einer „geldgeilen“ Gesellschaft nicht in den Kram passen?

Sparen und Investieren schaffen unseren Wohlstand – aber GELDSPAREN ist das Gegenteil von realem Sparen.

Begriffsvisualisierung „Zahlungsgleichschritt“


Aus dem Wikipedia-Eintrag „Saldenmechanik“:

„Beispielsweise erscheint es aus einzelwirtschaftlichem Erleben absolut logisch, dass steigende Gesamtausgaben einer Volkswirtschaft mit einem erhöhten Zahlungsmittelbedarf im Sinne der Quantitätstheorie einhergehen. Aus saldenmechanischer Sicht erkennt man mit Beachtung der Gegenbuchung, dass wachsende Ausgaben gesamtwirtschaftlich auch wachsende Einnahmen bedeuten, es z. B. bei Zahlungsgleichschritt gar keine Korrelation zwischen Gesamtumsätzen und Zahlungsmittelbedarf gibt.“

Saldenmechanik nun endlich bei Wikipedia


Ich danke herzlich Wolfgang Waldner, der dieses schon so lange ausstehende Projekt federführend geleitet hat. Weiterhin danke ich ihm auch für die Möglichkeit, dass ich daran ein klein wenig mitwirken durfte.

Saldenmechanik bei Wikipedia

Das Buch hier bei uns im Shop kaufen – danke für die damit mögliche Unterstützung unserer Arbeit!

der monetäre Idiotentest – hoffentlich demnächst in Ihrem Parlament


danke@Kommentator des Jahres 2012 – Stützel-Schüler Welehamm

Bei Stützel flog man hochkant durch die mündliche Prüfung, wenn man auf die Frage: “Wie groß ist das Geldvermögen in der Welt” nicht wie aus der Pistole geschossen antwortete:

Null

Wer da zuckte, hat bewiesen, dass er unser Geldsystem nicht verstanden hat. Leider scheinen die “Durchgefallenen” vorzugsweise in der deutschen Wirtschaft und Politik untergekommen zu sein. Anders kann ich mir manche idiotischen Kommentare zur “Schuldenkrise”, die eigentlich auch eine “Geldvermögenskrise” ist, nicht erklären. Wer Staatsschulden abbauen will, der muss auch erklären, bei wem er das Geldvermögen abbauen will. Alles andere ist unredlich.