Ich sprüh’s auf jede Wand – Neue Schuldner braucht das Land


Was Vielen wohl nicht klar ist: Wer Exportüberschüsse hat, muss auch die Sparvermögen an ausländische Schuldner übereignen. Was, wenn die das Geld auf den Kopf gehauen haben? Oder schlimmer – was, wenn die uns unsere Ersparnisse künftig nicht mehr abnehmen?

Bitte hier entlang: Herdentrieb

„Aber ich habe doch für meine Ersparnisse hart gearbeitet“


Dies oder ähnliches bekomme ich zu hören, wenn ich speziell älteren Menschen erkläre, dass der gemeine Sparer die Ursache der wachsenden Verschuldung ist.

Ja natürlich bekomme ich Geld für meine realwirtschaftliche Leistung, nur wenn ich die realwirtschaftliche Gegenleistung nicht zeitnah nachfrage entsteht zwangsläufig monetäre Verschuldung.

Die Alternativen heißen Sachwertsparen und Rückkehr zu einer umlagefinanzierten Altersvorsorge!

Der Verschuldungsirrsinn der staatlichen geförderten privaten Altersvorsorge ist mir dann doch noch mal einen separaten Beitrag wert. Deshalb heute nur zum Thema Sparen versus Sachwertsparen.

Sparen = Geld kommt erst durch Verschuldung Dritter zurück in den Realwirtschaftskreislauf.
Sachwertsparen = Geld kommt direkt zurück in den Realwirtschaftskreislauf.

Dieses Sachwertsparen kann direkt sein – Immobilieninvestition, Edelmetalle, Aktien, direkte Firmenbeteiligungen aber auch indirekt in liquider Fondsform eines direkt in Sachwerte investierten Sparfonds.

Ein Sachwertsparkonto ist also für den finanztechnischen Laien eventuell gar nicht von einem
klassischem Sparkonto zu unterscheiden. Volkswirtschaftlich ist das Sachwertsparkonto aber
genial – es beendet den Verschuldungszwang des Sparens!

Grüße Jörg

Opel gerettet!?


Nun ist es offiziell und die Insolvenzgerüchte vorerst vom Tisch. Magna wird Opel beispringen.

Aber ist damit auch die Krise für Opel Geschichte? Wurde denn damit die Nachfragelücke geschlossen und kann Opel jetzt wieder seinen Absatz steigern, damit das Unternehmen langfristig Bestand haben wird?

Meiner Auffassung nach wurde das Pflaster hier nur wieder allzu deutlich neben die klaffende Wunde geklebt. Dasselbe Spiel kennen wir ja von Holzmann. Der Staat springt nun erneut als Nachfragelückenschließer ein, indem er nach der Abwrackprämie den Autobauern selbst helfen muss. Diese Hilfe wird nur leider nicht lange anhalten, denn die für die Misere verantwortlichen, dauernd anwachsenden Sparguthaben werden dadurch ja nicht plötzlich nachfragewirksam und können uns somit auch nicht aus der Krise hinauskatapultieren.

Die investierten Milliarden sind also vergebene Liebesmüh. So ist es aber doch umso erstaunlicher, wie von Guttenberg eine Insolvenz in Betracht zog, die wohl nicht nur aus dem Aspekt der womöglich aufgeweckten Gemüter besser gewesen wäre. Ja, selbst die Politiker lehnen heutzutage ihre Köpfe abundzu aus den Fenstern in die reale Welt. Ich bin gespannt, was uns noch so erwartet…

Dr.Paul C. Martin – @dottore aus dem „Gelben Forum“


Dr. Paul C. Martin ist der Begründer des von den herschenden ökonomischen Glaubensgemeinschaften ignorierten Debitismus. Er hat mich im gelben Forum darüber aufgeklärt, dass Geld kein Ding ist. Sein Debitismus beschreibt Wirtschaften als Kette von Schuldverhältnissen. Naja, wobei man es wohl korrekter eine Kette von „Soll und Haben“ nennen sollte. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass ich im gelben Forum anregende Diskussionen mit vielen andern „kritischen Geistern“ führen durfte – danke @Elli für dieses tolle Forum.

hier nun eine sehr gute zusammenfassende Schrift von Dr.Paul C Martin. (besonders beachtenswert ab Seite 32 „Truhen und Schätze“) .

Dr. Paul C.Martin ist allerdings auch einer der Väter des unter Geldsystemkritikern populären Denkfehlers, dass der Zins statt der Ersparnis „im System“ fehlt. Praktisch fehlt aber bei der Nachfrage nur der Nachfrageverzicht – der konsumierte/investierte Zins fehlt logischerweise nirgendwo. Wer dies nicht glaubt, sei wieder auf Stützels Saldenmechanik und den gesunden Menschenverstand verwiesen. Auch der Ausweg der Wertewirtschaft, wird von Dr. Paul C. Martin bisher leider nicht gesehen.

Regionale Vernetzung = öffentliche Filmvorführung?


Liebe Freunde der globalen Wende,

ich bekomme immer mehr Mails (es sind aber noch nicht hunderte :o), wo Menschen nach regionaler Vernetzung und Möglichkeit sich einzubringen fragen.

Ich denke das regionale Stammtische in Verbindung mit öffentlichen Filmvorführungen mit anschließender Diskussion eine sinnvolle Variante sind. Dort kann man sich doch dann verabreden, wie man regional weitermacht! Man könnte für Interessierte ja einfach die Vorführung immer an den Anfang nehmen – und wer den Film halt nicht das 10.mal sehen will kommt eine halbe Stunde später?

Hier gibt es den Film auf DVD in Kinoqualitätund irgendwo bekommt man immer einen Beamer geliehen oder wir gehen zu „Verbündeten“.

Zu anderen Vereinen, Bewegungen, Stammtischen, Parteien zu gehen ist auch der richtige Weg, insbesondere wenn man sonst nicht weis wie man die Leute erreichen soll.

Wir können dies nicht zentral organisieren – aber gern die Termine hier online stellen.

Also in Dresden am 15.06 mache ich es jetzt selbst einmal – ansonsten auch alle 4 Wochen in Augustusburg – bitte nachmachen!

Aktuelle Termine zur Filmvorführung mit anschließender Diskussion – Link

einen Vorschlag zum Ankündigungstext hier

Herzliche Grüße und Dank an alle Aktiven Jörg