Lebensgefahr?


von Erika Reglin-Hormann

Um aufzugreifen, das im Zusammenhang mit der Idee des BGE diese als gedankliche Theorie bzw. Annahme betitelt werden kann, die nicht den Anspruch auf wissenschaftliche Nachweisbarkeit liefert, im Besonderen aufgrund der angenommenen oder auf Wunschdenken basierenden pro Argumente, lässt sich Folgendes sagen:

Man kann die Befürworter als ideologisch, religiös, fanatisch, egozentrisch und sonstwie begreifen – zum Teil sind sie es auch. Es bleibt dann immer noch die Frage, ob die so unterschiedlichen Annahmen, die genauso gut aus vernünftigen, vorausschauenden, umsichtigen oder humanistischen Gründen angeführt werden, auch die entsprechende Wirkung hätten, die von den Zweiflern der Grundeinkommensidee geäußert werden. Um die Balance herzustellen, könnte man aufseiten der Kritiker ein eben solches Fass aufmachen und ihnen Attribute wie lösungsfremd, sicherheitsdenkend, risikogehemmt, ängstlich, emotionslos, wissenschaftsgläubig zuschreiben. Häufig, wenn es nichts mehr zu argumentieren gibt, die einen den guten Glauben der anderen nicht aushalten und umgekehrt, zieht man das vermeintliche As aus dem Ärmel und beruft sich auf die rein logische, planvolle und sachlich fundierte Argumentationsschiene. Auf beiden Seiten.

Dass der Mensch, der kein logisches Wesen ist, sich entgegen jeder Logik und jeder Vorhersagbarkeit verhält, ist auch richtig. Weiterlesen „Lebensgefahr?“