Sparguthaben, was haben Sparguthaben mit der Schuldenkrise zu tun?


Sparguthaben sind dokumentierter Nachfrageverzicht aus Einkommen. Dieser Nachfrageverzicht durch Sparguthaben muss volkswirtschaftlich zwingend durch Verschuldung ausgeglichen werden. Sparguthaben ermöglichen Verschuldung, Sparguthaben erzwingen aber auch Verschuldung. Deshalb kann die Ausweitung von Sparguthaben erwünscht sein – weil sich andere verschulden wollen und dafür auch ein Pfand stellen können. Oder das Wachstum der Sparguthaben kann es wie heute erwingen, dass sich Staaten verschulden müssen. Sparguthaben wachsen in entwickelten Volkswirtschaften stark an, wenn die Investitionen in die Realwirtschaft wenig Rendite bringt. Dies weil man immer Sparzinsen über Null bekommen muss, ansonsten kann man ja Bargeld halten.

Das Bargeld ist der Schlüssel zur Lösung des Schuldenproblems und zur Rettung der Sparguthaben – ich habe es hier beschrieben

Sind unsere Sparguthaben und unser Wohlstand noch zu retten?


Die gute Nachricht zuerst:
Ja, aber wir müssen dafür etwas „recht Ungewöhnliches“ tun.

Und dieses „Ungewöhnliche“ muss politisch durchgesetzt werden – dazu müssen es die Menschen auch verstehen.

Es gibt leider bei vielen Menschen, unglaublicherweise auch bei vielen Ökonomen, wenig Grundverständnis der Wirtschaft und des Geldes – dieser Artikel will dazu erneut Anlauf nehmen:

zur Funktion der Marktwirtschaft:
Marktwirtschaft funktioniert nur im Gleichklang von Angebote und Nachfrage. Um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen, braucht man die Gleichgewichts-Preise. Mit der Vorfinanzierung des Angebots durch die Unternehmer und den Staat entstehen gleichzeitig die Einkommen. Diese Einkommen müssen nun das Angebot kaufen, dann haben wir eine stabil funktionierende Wirtschaft.

Wie kann diese Marktwirtschaft überhaupt gestört werden?

Eine Wirtschaftskrise entsteht, wenn aus Einkommen mehr auf Nachfrage verzichtet wird, als Zusatznachfrage über Verschuldungswachstum entsteht.

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