Fehlt es dem Ökonomie-Studium an Pluralität oder am Fokus?


Folgende These möchte ich zur Diskussion stellen.
VWL ist heute trotz eskalierendem Problemstau eine völlig unnütze Wissenschaft, da sie sich bisher mit dem real existierenden Kapitalismus kaum befasst hat.

Im Studium geht es ja immer noch um eine fiktive Tauschwirtschaft, in dem Geld und Ware zum Tausch im Markt irgendwie da sind? Nun gibt es für diese fiktive Tauschwirtschaft eine neoklassische Theorie, welche wohl die Ausbildung beherrscht.
Ist es aber nicht völlig unnütz, dem für gesamtwirtschaftliche Betrachtungen falschen Tauschparadigma plurale Betrachtungen zuzuordnen? Es fehlt schlicht der Wechsel des Paradigmas zur Vorfinanzierungswirtschaft, also die Grundlagenarbeit zum real existierenden Kapitalismus. Danach könnte man überlegen, wie man diesen vernünftig steuert, also ein sehr fokussiertes, aber aus meiner Sicht extrem notwendiges Vorgehen?

Was denkt Ihr darüber?