Die Synthese der Positionen zur Staatsschuldenfrage durch eine funktionale Schuldenbremse


Das Hinnehmen von staatlichen Defiziten in Zeiten der Krise erfolgt in einem breiten Konsens. Bezüglich einer Tilgung dieser Staatsdefizite nach der Krise gibt es aber unterschiedliche Positionen. So weisen die Anhänger einer wieder beachteten Schuldenbremse darauf hin, dass hohe Staatsdefizite bei wieder steigenden Zinsen zur Belastung werden. Die Gegenposition betont zu erwartende Schäden an Konjunktur, Beschäftigung sowie dem europäischen Projekt bei Wiedereinsetzung der Schuldenbremse. Der Beitrag will die Synthese für beide Positionen erläutern.

Die Position der Anhänger einer Schuldenbremse impliziert die Bedingung, dass die Privaten künftig einen starken Abbau ihrer Netto-Geldvermögen planen könnten. Hohe Zinsen als Nachfrageverzichtsprämien und/oder hohe Steuern müssten dann Angebot und Nachfrage in Einklang bringen. Da die Zukunft immer ungewiss bleiben wird, ist die Position der Anhänger einer Schuldenbremse nachvollziehbar. Dies gilt aber identisch auch für die Gegenposition! Denn wenn wir auf die gesamtwirtschaftliche Logik schauen, ergibt sich folgender Zusammenhang:

Dass die Staaten mehr ausgeben als sie einnehmen, ist logischerweise der einzige Weg, wie die Privaten mehr einnehmen als ausgeben können.

Würde der Staat also seine Pläne für Ausgabeüberschüsse reduzieren, führt dies logischerweise nur dann nicht zu einer Abwärtsspirale von Beschäftigung und Konjunktur, wenn die Privaten ihre Pläne für Einnahmeüberschüsse im Saldo aufgeben würden, die privaten Sparer also nicht mehr zurücklegen wollen, als andere Private sich verschulden. Die Synthese der Positionen liegt also genau in diesem Punkt. Eine für Einkommen und Konjunktur unschädliche Schuldenbremse darf heute nicht vorrangig über den Umweg von staatlichen Ausgabekürzungen auf die Staatsdefizite einwirken. Sie muss vielmehr direkt die privaten Pläne zur Netto-Geldvermögensbildung als Identität adressieren. Würden die Privaten jetzt das Sparen stärker in Sachwerten als in Geldhaltung planen und/oder die Geldvermögensbildung zugunsten einer ausgeweiteten Umlagerente aufgeben, wäre die Synthese der Positionen erreicht.

Im Weiteren wollen wir die praktische Umsetzung betrachten, für welche gerade die Länder mit starkem Leistungsbilanzüberschuss eine besondere Verantwortung haben. Stellt doch dieser Leistungsbilanzüberschuss quasi auch einen Export des Staatsschuldenproblems in die Bilanzen anderer Länder dar. Nach Corona wird dies wegen der erreichten Staatsschuldenstände in den Ländern mit Leistungsbilanz-Defizit kaum mehr möglich sein. Vielmehr droht Deutschland mit fortgesetzten Leistungsbilanzüberschüssen zum Zahlmeister einer globalen Transferunion zu werden. Deutschland sollte also im eigenen Interesse anstreben, die saldierte inländische Geldvermögensbildung aller Sektoren auf Null  zu bringen, womit auch kein Leistungsbilanzsaldo mehr vorhanden. Damit würden wir aber ohne eine Schuldenbremse im vorgeschlagenen Sinne bei einem Staatsdefizit in Höhe der vormaligen Leistungsbilanzüberschüsse landen, also bei 6-8% des BIP.

Schuldenbremse durch Rentenreform
Ein Gutteil der zu großen Pläne zur Geldvermögensbildung kommt aus dem Motiv der Alters- und Daseinsvorsorge. Eine Rückkehr zu einer maximal umlagefinanzierten Vorsorge für Alter und Berufsunfähigkeit wäre im Idealfall noch mit einer Ausweitung auch auf die Selbständigen anzustreben. Reguläre Beitragszahlungen und Nachzahlungen von Selbstständigen sollten sich dabei als einzelwirtschaftlich vorteilhaft gegenüber Geld- und Versicherungssparen darstellen. Dies ist sinnvoll und wirksam durch generelle Aufstockung der Beiträge zur gesetzlichen Rente durch ökologische Lenkungssteuern möglich.

Schuldenbremse durch Anregung der Sachvermögensbildung statt Geldvermögensbildung
Hier ist eine Vielzahl von Maßnahmen vorstellbar, welche auch bei ausgereizte Potential der Zinssenkung zu einer Verschiebung der Präferenzen zugunsten der Sachvermögensbildung führen. Ganz bewusst wird hier auf Vorschläge für höhere nominale oder reale Negativzinsen verzichtet. Diese sind im demokratischen Prozess kaum durchsetzbar. Wenn wir aber auf eine höhere Inflation als Mittel verzichten,  sollte zumindest die aktuelle Zielinflation bei ausgeglichener Leistungsbilanz durch Lohnerhöhungen erreicht werden. Insbesondere die deutschen Gewerkschaften sollten wieder ihrer Verantwortung für die Inflationssteuerung und  einer ausgeglichene Leistungsbilanz nachkommen. Natürlich muss man auch die Frage aufwerfen, ob man nicht den Unternehmenssektor wieder stärker in eine Verschuldungsposition bringen kann, was ja ebenfalls zielführend wäre. Diese Schuldnerposition der Unternehmen bedingt gesamtwirtschaftliche aber eine wesentlich höhere Nettoinvestition des Unternehmenssektors als gesamtwirtschaftliche Gewinnbasis. Und ohne Gewinnaussichten werden die Unternehmen nicht investieren und erst recht keine planmäßigen Schulden machen. Auch schon vor Corona lag die unternehmerische Nettoinvestition in den Industrieländern aber nahe an der Null-Linie. Eine wieder wachsende Verschuldung der Unternehmen kann deshalb maximal der zweite Schritt sein.  Dieser kann erst erfolgen, wenn die Nettoinvestition der Unternehmen wieder so groß geworden ist, dass diese Gewinnbasis durch eine Geldvermögensbildung der Nichtunternehmer reduziert werden kann.

Der Beitrag will generell nur erste Denkanstöße liefern, man wird eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Reduktion der privaten Pläne zur Geldvermögensbildung finden, wenn man denn erst einmal ernsthaft danach sucht. Dass dies bisher kaum erfolgt ist, liegt an den kontraintuitiven Zusammenhängen und auch an fehlerhaften ökonomischen Denkmodellen, in welchen Geldvermögensbildung garantiert nicht als das Problem auftauchen konnte, welches es nun mal heute ist. Die folgenden Punkte verstehen sich nur als Teilmenge der Möglichkeiten zur Anregung einer Debatte zu den Details.

1. Sachvermögensbildung könnte mit dem Argument der Begrenzung der Staatsverschuldung steuerlich z.B. bei der Erbschaftssteuer begünstigt  werden.  

2. Eine Bail-In Lösung bei Pleiten von Versicherungen und Banken könnte schon ab wesentlich geringeren Beträgen einsetzen. So würde die fatale Bevorteilung der Geldhaltung gegenüber der Selbstinvestition durch die faktische  staatliche Finanzsystemgarantie überwunden werden. Auch wird damit die gegebene Erpressungsmacht des Finanzsektors reduziert.

3. Ein Staatsfonds könnte reale Investitionen in eine liquide und relativ sichere Anlageform bringen. So würden reale Investitionen ähnlich und sogar bessere Eigenschaften als Geldhaltung bekommen. Im Gegenzug zu einer staatlich regulierten Sicherheit würden Investitionen mit minimaler Renditeerwartung ermöglicht. Speziell im Bereich der ökologischen Modernisierung unserer Wirtschaft besteht dafür auch großer Bedarf.     

4. Bürokratieabbau, Angebotspolitik, dass wir trotz billigster Kredite und Anlagenotstand gleichzeitig Mangel an bezahlbaren Wohnraum und steigende Miete haben, ist nur ein Beispiel der fatalen Folgen ausufernder „gut gemeint Gesetzgebung“.

5. Planbar steigende Co2 Steuer und Klimaeinkommen. Eine im wesentliche mit  Lenkungssteuern und Pro Kopf Rückerstattung arbeitende Korrektur sozialer und ökologischer Marktversagen vermeidet dysfunktionale Bürokratieaufblähung und eröffnet ein enormes nachhaltiges Investitionspotential. Dabei ist es für Klimaschutz und Investitionsanregung extrem wichtig, dass wir uns auf eine über Jahrzehnte planmäßig steigende Co2 Steuer einigen. Nur dieser planmäßige Ertrag ermöglicht die Investitionssicherheit für langfristige Investitionen bei minimalen Risikoaufschlägen für das eingesetzte Kapital. Ein alternativer Co2- Zertifikatehandel mit ständig schwankenden Erträgen bietet dagegen für langfristige Investitionen jenseits des Risikokapitals und seiner Renditeerwartungen keine hinreichende Basis. Weiterhin stehen die Erträge dann nur eingeschränkt für eine Pro Kopf Rückvergütung zur Verfügung.  

Warum eine Guthabenbremse die bessere Schuldenbremse ist


Das wir in Krisensituation ausgeweitete Staatsdefizite hinnehmen müssen dürfte nach neuesten Umfragen allgemeiner Konsens sein. Mehr politischen Streit gibt es dann schon um die Frage, ob wir zusätzliche Defizite nach Krisen auch wieder rückführen oder zumindest begrenzen sollten. Nun gehen wir mal davon aus, dass wir künftig Staatsdefizite zumindest wieder Richtung Null-Linie begrenzen wöllten, was uns ja vor Corona auch gelungen?

Dazu ist zu sagen, dass die „schwarze Null“ vor Corona nur mit nationaler Betrachtung stimmt. Wenn wir ehrlich sind, haben wir zuvor nur die für unsere Guthabenneigung nötige Staatsverschuldung exportiert. Für jedes Guthaben braucht man ja einen Schuldner, den wir via Leistungsbilanz-Überschuss zuletzt nur noch im Ausland gefunden. Und Leistungsbilanzdefizite sind die zusätzlichen Staatsschulden der Anderen. Da diese Anderen aber nach Corona zu hohe Schulden haben, werden künftige Leistungsbilanzüberschüsse zum Transfer. Es gibt also nach Corona keinen Weg zurück zur alten schwarzen Null via Leistungsbilanz. Zumindest nicht ohne dass wir über eine globale Zahlmeisterrolle völlig verarmen. Dies würde Deutschland und Europa auch politisch zerlegen.

Welche neuen Wege hätten wir also für eine Schuldenbremse? Es muss doch aber einfach nur der Staat weniger ausgeben, und schon verschwinden seine Schulden? Diese einzelwirtschaftliche Sicht ist aber nicht richtig, denn ohne Ausland als Neuschuldner gilt ->

Staatsdefizit = private Nettogeldvermögensbildung der Inländer.

Da man ohne Guthabenbremse aber die Geldvermögensbildung nicht bremsen kann, müssen die Einkommen so lange fallen, bis es keine Nettogeldvermögensbildung des Privatsektors mehr gibt. Weil man dann eben nicht mehr verdient, als man für die Grundbedürfnisse braucht. Da die Nettogeldvermögensbildung aber der saldierte Wert von Geldsparen und privater Verschuldung ist, wird das Problem noch viel größer! Mit sinkenden Einkommen gibt es kaum noch private Neuverschuldung. Die Nettogeldvermögensbildung explodiert förmlich.

Oder anders beschrieben, der Unterschied zum Privathaushalt ist, dass der Staat kein festes Einkommen hat. Kürzt er seine Ausgaben, fallen bei weiter vorhandener Geldvermögensbildung der Privaten seine Einnahmen. Will er die damit „völlig überraschend“ entstandene Haushaltslücke nicht hinnehmen (nur noch nicht genug gespart) läuft die Abwärtsspirale immer weiter nach unten. Um ein Bild für solche Deflationspolitik zu bekommen, kann man die Entwicklung in Deutschland zwischen 1929 und 1932 betrachten – die Einkommen fielen um ca. 40%. Da wäre heute aber zwischendurch auch das Finanzsystem pleite und…muss dies gar nicht vertiefen, es geht nicht. Jeder weiß auch, was 1933 passiert ist. Eine Schuldenbremse als Staatsausgabenbremse kann heute nicht funktionieren. Kurioserweise wurde sie trotzdem in der Verfassung verankert, wird eben nur bei Krisen ausgesetzt. Was bedeutet dies streng logisch? DAUERKRISE!

Eine funktionierende Schuldenbremse bremst die Nettogeldvermögensbildung des Privatsektors direkt. Dazu gibt es genügend Möglichkeiten auch jenseits von Bargeldsanktionen und negativer Nominalzinsen. Wir sollten einfach nur das Sparen in realen Werten attraktiver machen und eine auskömmliche Umlagerente für alle Menschen einführen! Die Guthabenbremse ist also gar nicht schrecklich, die Alternativen sind es! Lasst uns endlich drüber reden.

2020 Corona 2021 Transferunion?


Schon in 2020 wurde mit der gemeinsamen Kreditaufnahme der EU zur Bewältigung der Corona Folgen ein erster Schritt in die Corona begründete Transferunion gemacht. Post Corona wird aber die Frage nach echten großen Transfers aufkommen, da die schwächeren EU-Länder eine sehr hohen Anteil der Staatsverschuldung am BIP haben werden.

Nun gibt es aber auch Untersuchungen, dass die Deutschen am unteren Ende der mittleren Privatvermögen liegen, diese in den südlichen Ländern durch häufigeren Immobilienbesitz ein Vielfaches der deutschen Vermögen betragen.
Auch haben wir durch die H4-Reformen und Lohnzurückhaltung die Einkommen und Renten gesenkt, um die Beschäftigung zu erhöhen.
Dies ist uns auch gelungen, weil wir über eine eigentlich zu große Wettbewerbsfähigkeit mehr in das Ausland verkaufen können, als dieses bei uns kauft. Bisher konnten wir so das Ausland verschulden, diese Forderungen sind die Guthaben unserer Sparer. Nun ist das Ausland überschuldet und wir geben die Überschüsse als Transfer zurück?

Kennen sie Gernot Hassknecht (u.a. Heute Show) . Wir haben am gleichen Tag Geburtstag und ich könnte nach ruhiger Einleitung genauso toben wie Er.

WIE BLÖD SEID IHR EIGENTLICH? WOLLT IHR HUNGERRENTNER DEN REICHEREN SÜDLÄNDERN EINE TRANSFERUNION ZAHLEN?

Wir müssen jetzt die Leistungsbilanz drehen, ihr Vollxxxten. Löhne hoch, Renten hoch, Investieren in dieses Land bis die Leistungsbilanz negativ. So geht Transferunion, wir beziehen Leistung statt sie zu verschenken. Ja, dann haben wir die Staatsdefizite für unsere Geldsparer selber, aber wir verschenken nicht mehr unser Sozialprodukt, investieren in unser schönes Land, in eine moderne Infrastruktur, in die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

Wenn wir alternativ aber wirklich so bescheuert sind, die anderen dafür zu bezahlen, dass sie bei uns einkaufen (Hauptsache Arbeit und keine Schulden), dann ist diesem Land nicht mehr zu helfen. Denn auch die Schulden werden wir künftig noch zu unserem verschenkten Sozialprodukt dazu haben, dies ist ja das neue Momentum.

Staatsschulden sind heute ein Zeichen von reiner Tugend


Die globalen Staatsschulden bilden eine sogenannte Identität mit den monetären Überschüssen der Privaten. Man könnte Staatsverschuldung deshalb auch als Privatüberschüsse bezeichnen. Sie entstehen also nur, wenn sich die Privaten tugendhaft verhalten und in Summe mehr einnehmen als ausgeben.

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Die Kreditsteuer als systemischer Problemlöser


Ein kapitalistisches Wirtschaftssystem hat eine elementare Systembedingung. Investitionen müssen risikobedingt einen Gewinn gegenüber risikoloser Geldhaltung erwarten lassen. Für diese Gewinne der Unternehmen gibt es eine gesamtwirtschaftliche Formel, welche uns beim Verstehen und Lösen von Systemproblemen hilft:
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Was tun? (Buschi)


Gestern twitterte der Cicero Autor Alexander Kissler:
„Wiederaufbau“. Fiel eine Bombe? Wurde Europa überschwemmt, überfallen, geplündert?

Er meint natürlich den geplanten 750 Mrd.€ Wiederaufbaufond der EU. Dies Frage ist sehr gut, denn sie zeigt den eigentlichen Punkt. Man sollte doch bitte erst mal das eigentliche Problem exakt beschreiben, eh man zu den Handlungen kommt. Denn erst an der exakten Beschreibung des Problems wird man erkennen, ob es nicht Handlungsalternativen gibt, welche geringere Risiken und Nebenwirkungen haben.

Was ist denn der Kern der aktuellen Probleme? Warum wird dies denn nicht klar benannt? Nun, es ist emotional etwas schwierig, weil das Problem nach unserer Erziehung und unseren Wünschen eigentlich ein Tugend ist:

Die Privaten wollen viel mehr einnehmen als ausgeben*
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Macht uns Corona arm oder schlau?


Wir erleben gerade einen gigantischen ökonomischen Schock. Der kann uns tatsächlich bettelarm machen. Er kann uns aber auch reicher machen, wenn er uns schlauer macht. Denn wenn wir nun bei gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen schlau würden, könnten wir das volle wirtschaftliche, soziale, ökologische und friedenssichernde Potential des Kapitalismus nutzen.

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zusätzliche Krisenausgaben sind ohne Staatsschulden-Wachstum möglich – Logik und Anleitung


Die Staatsverschuldung bildet eine sogenannte Identität mit der Netto-Geldvermögensbildung (Saldo Guthaben/Schulden) des Rest der Welt. Deshalb habe ich auch das schöne Wort #Privatüberschüsse für die Staatsverschuldung erfunden. Identität bedeutet, dass es eigentlich nur um verschiedene Begriffe für die gleiche Sache geht, die Überschüsse der Privaten sind die Defizite der Staaten.

Wenn wir jetzt also Angst haben, dass im Zuge der Krise die Staatsverschuldung durch die Decke geht, müssen wir einfach nur die monetären Überschüsse der Privaten begrenzen. Es ist auch mit so noch so großen Staatsausgaben unmöglich das Staatsdefizit zu erhöhen, solange der Rest der Welt sein Geldvermögen nicht erhöht!

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Krise als Chance – Energiesteuer an Sozialeinkommen jetzt!


Der globalen Wirtschaft droht durch Corona und der anstehenden Wirtschaftspause ein deflationärer Schock, der in den totalen Zusammenbruch aller Systeme führen kann. Das Finanzsystem ist ebenso in Gefahr wie Frieden und innere Sicherheit. Wir haben das Problem, dass alle privaten Investitionen wegbrechen können, was über Autoindustrie bis zum Maschinenbau das Herzstück der deutschen Wirtschaft trifft. Gleichzeitig verfallen die Preise für fossile Energie, womit auch die Investitionen in Alternativen wegbrechen. Diesen Einbruch hätten wir aber auch bei konsequenter Umsetzung Klimaschutz gehabt, da ja ein Nachfrageeinbruch nach Fossilenergie der „Sinn der Übung“ ist.

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Bringt uns der Coronavirus die Verantwortungsethiker zurück?


Deutschland ist heute das Land der gesinnungsethischen Institutionen. Dies liegt schlicht daran, dass der 68er Marsch durch die Institutionen seit Jahren abgeschlossen ist. „Das Gut gemeinte, ist das Gute“ – dahinter muss die verantwortungsethische Frage „was dabei herauskommt“ zurückstehen. Damit einher steht der Aufstieg von verantwortungslosen Wunschdenkern und Selbstdarstellern in allen Institutionen.  Vor allem „emotionale Intelligenz“ qualifiziert für Führungsaufgaben, wie sich etwas anfühlt ist viel wichtiger als vertieft rationale Überlegungen.

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Marktwirtschaft reparieren – ohne die „Tausch-VWL“ zu reparieren?


Hier können Sie ein Buch kostenlos herunter laden, welches ich vom Titel her eigentlich auch schon längt geschrieben haben wollte. Nun bin ich aber keiner, der gern und so „schön“ schreibt und freue mich sehr, wenn dies andere Leute angehen.

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Problemverschlingungen – beliebte Denkfehler


Neben der Mechanik der tatsächlichen Identitäten, insbesondere von Kaufüberschuss und Verkaufsüberschuss, ist gerade die Erkenntnis saldenmechanischen Denkens, dass viele Sachverhalte gar nicht mechanisch verbunden sind, die in vielen Modellen bisher oft leichtfertig als verbunden betrachtet werden. Stützel verwendet den Begriff der „Problemverschlingungen“ wenn beispielsweise das Gleichgewicht der Pläne für Geldvermögensänderungen mit dem Gleichschritt solcher Änderungen und dem Gleichbleiben der Gesamtausgaben oder des Kapitalstocks unzulässig identifiziert werden. Ähnliches gilt für die in der Saldenmechanik streng getrennt betrachteten Geldvermögens- und Zahlungsmitteloperationen, welche erst durch klare Unterscheidung eine widerspruchsfreie Klärung der Zusammenhänge von Geldsystem und realer Wirtschaft ermöglichen.
Link-Tipp auf Wikipedia Seite zur Saldenmechanik  [4]

Warum wird heute das Geldsparen bestraft?


Viele Menschen ärgern sich heute über Nullzinsen. Durch die Inflation werden diese ja zu realen Negativzinsen. Und es drohen sogar negative Nominalzinsen, da die Geschäftsbanken solche an die Zentralbank zahlen müssen.

Aber was hat sich eigentlich gegenüber früheren Zeiten  geändert, als es noch ordentliche Prämien für das Sparen gab?
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Wie künstliche Intelligenz (KI) unsere gesellschaftlichen Probleme lösen kann.


Wie hier schon vertieft ausgeführt, leidet unser Hirn am Abgleiten in #Urteilsdenken und #Wunschdenken, sobald es um gesellschaftliche Fragen geht. Es ist einer demokratischen Mehrheit der Menschen gar nicht möglich gesellschaftliche Fragen ausreichend rational zu denken. Weiterlesen „Wie künstliche Intelligenz (KI) unsere gesellschaftlichen Probleme lösen kann.“

#Schuldensparen versus #Wertsparen, lösen neue Begriffe das Horterproblem?


Sparen kann man in Geldhaltung (also Dritter Schulden)  oder in Sachwerten. Ersteres erhöht die globale Verschuldung, zweiteres das globale Vermögen.  Wäre es nicht eine gute Idee, wenn man die Begriffe #Schuldensparen und #Wertsparen verpflichtend als Produktkennzeichnung für Finanzprodukte (auch Direktinvestitionen  in Sachwerte kann man ohne weitere Kredithebel verbriefen) verwenden würde?
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Trump, die #Staatsschuldenformel und die deutsche Arroganz


Donald Trump kann jetzt offenbar etwas, was eine deutsche Wirtschaftsjournalistin nicht kann, mit der #Staatsschuldenformel und damit der trivialen Identität von Überschüssen und Defiziten zu denken: Weiterlesen „Trump, die #Staatsschuldenformel und die deutsche Arroganz“

Professor Südekums Frühstück, das Klimapaket und die Schuldenbremse


Professor Südekum ist einer der fähigsten Ökonomen dieses Landes. Er hat aufgrund seiner fachlichen Kompetenz und emotionalen Intelligenz ein hohes Ansehen bei den politischen Entscheidern. Weiterlesen „Professor Südekums Frühstück, das Klimapaket und die Schuldenbremse“

Die paradoxe gesamtwirtschaftliche Logik und der Staatshaushalt


Dieser Beitrag versteht sich als Weiterbildung zu einem wichtigen Thema, welches leider in der Schule „vergessen“ wurde.  Er richtet sich an den Wähler, die Politik und natürlich auch an die, die zu den Paradoxa der Staatshaushalte eigentlich aufklären müßten.
Weiterlesen „Die paradoxe gesamtwirtschaftliche Logik und der Staatshaushalt“

Klimaeinkommen und Konjunktureinkommen verbinden


An der bargeldbedingten Nullzinsgrenze hat die klassische Geldpolitik der Notenbanken fertig. Wenn dann noch die privaten Pläne zur Geldvermögensbildung über den Plänen zur privaten Verschuldung liegen droht der Absturz in die Depression. Genau dort stehen wir heute in Europa. Jetzt wäre die Zeit für Fiskalpolitik,  der Staat könnte die für die Geldsparer nötige Verschuldung übernehmen. Dieser Weg wurde aber mit minderschlauen  Schuldenbremsen verbaut und ist politisch schwer umsetzbar. Weil es ja nicht bekannt bzw. nicht diskutabel ist, dass wir die Staatsschulden für die Geldsparer brauchen.

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Klimaeinkommen – die Menschen für Nachhaltigkeit begeistern


Auch wenn solche Plakate auf den fridays for future Demos zu sehen sind, der Kapitalismus ist wohl nicht das Problem, sondern eher Teil der Lösung. Der fehlende Erfolg einer ökologischen Umgestaltung der Gesellschaft findet einen wesentlichen Grund in   planwirtschaftlichen Vorgaben und erfolglosen gesinnungsethischen Appellen. Der Staat sollte sich wohl besser darauf konzentrieren,  Marktversagen mit seiner Stärke zu heilen, dem Eintreiben von  Steuern. Weiterlesen „Klimaeinkommen – die Menschen für Nachhaltigkeit begeistern“

Lass zappeln Hans Werner, wie die „kalte Dunkelflaute“ ihren Schrecken verliert.


Strom aus Sonne und Wind ist mittlerweile spottbillig geworden, nur noch wenige Eurocent/kWh wurden in den letzten Ausschreibungen zugeteilt.

Da bleibt den Kritikern eines 100% Umstiegs auf erneuerbare Energie nur das Argument, dass das Angebot an erneuerbarer Energie halt stark schwankt. Zwar ergänzen sich Sonne und Wind recht gut, aber es gibt sie natürlich,  die “ kalten Dunkelflaute“. Weiterlesen „Lass zappeln Hans Werner, wie die „kalte Dunkelflaute“ ihren Schrecken verliert.“

Bargeld erhalten – Inflationsziel besser gestalten


Jede private Investition in reale Dinge stellt ein Risiko gegenüber Geldhaltung dar, deshalb wird ohne Erwartung von Gewinn gegenüber Geldhaltung nicht von Privaten investiert. Dies kann man auflösen, in dem nur noch der Staat der Investor ist, man nennt diese Lösung Sozialismus. Nachdem sich das irgendwie auch nicht so gut bewährt hat schlagen wir uns wieder mit dem ollen Kapitalismus und seinen Krisen herum bzw. sollten wir dies tun. Unsere Gesellschaftswissenschaft mit Namen VWL tut dies nicht, die lebt immer noch in einer Traumwelt der Tauschwirtschaft (Subsistenzwirtschaft) und kann deshalb zu Krisen des arbeitsteiligen Kapitalismus wenig beitragen. Weiterlesen „Bargeld erhalten – Inflationsziel besser gestalten“

kurzes Aufklärungsvideo Geldsystem


Ja, es geht um Trivialitäten. Geldvermögen sind Dritter Schulden und Deutschland ist dank  durch Dumpingreformen induzierte Importdefizite der größte Schuldentreiber für den Rest der Welt. Aber für das Land des ökonomischen Kindergartenniveaus eben schön bildhaft gemacht. Wer es so einfach nicht versteht, will es nicht verstehen.

Ideal zum Verlinken unter jedem Narrenbeitrag, z. B. diesen
„Inzwischen allerdings hat Trump den Stein der Weisen gefunden: Wenn das Handelsdefizit der USA sinke, dann sinke auch das Haushaltsdefizit, behauptet er. Diesen Zusammenhang müssten auch Erstklässler begreifen, „so einfach ist es“. Schade, dass das außer ihm noch niemand begriffen hat.“

http://www.spiegel.de/wirtschaft/donald-trump-und-das-us-haushaltsdefizit-ein-fall-fuer-den-schuldenberater-a-1242851.html

 

Geld ist Dritter Schulden


Ist es Ihnen bewusst? Lachen Sie manchmal diesbezüglich unbewusste Menschen aus, welche wachsende Verschuldung im Ausland beklagen? Noch nicht, dann fangen sie doch einfach 2019 damit an.

Oder können nur Kinder nackte Kaiser auslachen?

https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/bundesbankpraesident-weidmann-kritisiert-haushaltskompromiss-zwischen-der-eu-und-italien/23794276.html?ticket=ST-1177414-GpasBOdBXoBrfbtpWdPX-ap1&fbclid=IwAR0pJQCPj3Ydf9IREUUESp6fWdPUS9ZeM8z9E-3o6RXHEc258jM2ee2bvAQ

„Privatüberschüsse“ als Neusprech für Staatsdefizite


So wie man Exportüberschüsse natürlich auch als Importdefizite bezeichnen kann, worauf auch schon andere gekommen, passt natürlich auch für Staatsdefizite der Begriff „Privatüberschüsse“.  Anhängern klassisch keynesianischer Lösungsmuster möchte ich hiermit natürlich mit diesem neuen Buschi-Neusprech beglücken. 🙂

Wer hat eigentlich was gegen Privatüberschüsse ?

Besser ist natürlich, wenn es dank realer privater Investitionen auch einen echten gesamtwirtschaftlichen Vermögensgewinn gibt. Möglichkeiten bietet ein Umstieg auf 100% erneuerbare Energie.

Synergiewende – die Ethik des Friedens


Synergie ist die konstruktive Kombination  der Stärken von Dingen oder Menschen zum Ausgleich ihrer jeweiligen Schwächen. Dies bedingt eine möglichst sachliche Reflektion von Stärken und Schwächen. Wir wollen dies heute für die verschiedenen Arten der Ethik versuchen:

Gesinnungsethik, „der gute Wille zählt“
Stärke: eine unabdingbare Zieldefinition ethischen Handelns
Schwäche: gut gemeint ist regelmäßig das Gegenteil von gut gemacht, Gesinnungsethik denkt regelmäßig nicht die Folgen gesinnungsethischen Handelns zu Ende. Weiterlesen „Synergiewende – die Ethik des Friedens“

Die KO-Frage für Neoklassiker – die Suche nach dem unschuldigen Einkommen

Kennen Sie jemand, dessen Einkommen nicht aus dem Geldvermögensabbau Dritter stammt?


„Kennen Sie jemand, dessen ordentliches* Einkommen nicht aus dem Geldvermögensabbau Dritter stammt? Denken Sie mal nach, fällt Ihnen wirklich niemand ein?“ Weiterlesen „Die KO-Frage für Neoklassiker – die Suche nach dem unschuldigen Einkommen“

„Es kann über Nacht der Blitz auch in unser Haus schlagen“ – Finanzminister Franz Josef Strauß bei Einführung der Exportsteuer 1968


„Gegen die Stimmen der Freien Demokraten erlegten die Koalitionspartner den Exporteuren bis zum 31. März 1970 vier Prozent Steuer für alle Warenlieferungen über die Grenzen auf. Hingegen sollen die Importeure künftig durch einen vierprozentigen Nachlaß bei der Mehrwertsteuer subventioniert werden. Damit soll der westdeutsche Exportüberschuß von zuletzt 15 Milliarden Mark jährlich vermindert werden.“

Weiterlesen „„Es kann über Nacht der Blitz auch in unser Haus schlagen“ – Finanzminister Franz Josef Strauß bei Einführung der Exportsteuer 1968″

Buschi-Prognose – Künstliche Intelligenz wird demnächst für blöd erklärt


Die FAZ berichtet von Frau Lagarde, die Notenbanken werden künftig künstliche Intelligenz einsetzen. Notenbank-Computer schauen sich dann unbeschadet von menschlichen Emotionen die volks- wirtschaftlichen Fakten an. Da dies seit Jahren mein Hobby ist, kann ich auch schon sagen, was dabei herauskommen wird:

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Synergiewende – eine erste Definition


Lieber Leser dieses Blogs,

haben Sie sich schon mal gefragt, warum wir ins Weltall fliegen können, die einfachsten Dinge auf der  Erde aber nicht geregelt bekommen? Warum können wir eine Weltraumrakete konstruieren, aber keine nachhaltige Gesellschaftsordnung, welche wirtschaftliche, soziale und ökologische Belange so zusammen bekommt, dass man eben von echter Nachhaltigkeit sprechen kann.

Weiterlesen „Synergiewende – eine erste Definition“

Rosinenkuchen –eine narrative Geschichte künftiger VWLer-Arbeitstage


Weiterlesen „Rosinenkuchen –eine narrative Geschichte künftiger VWLer-Arbeitstage“

Die logische Herleitung des VWL-Versagens aus der aktuell populären Arbeitsweise


Dies war ursprünglichein Diskussionsbeitrag auf Ökonomenstimme:
http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2017/08/was-machen-die-oekonomen-eigentlich-so-den-lieben-langen-tag/#c3285

Herr Quaas hat mir als interessierten Laien, man darf mich übrigens gern auch den Salden-Clown nennen, dankenswerterweise konkreteren Einblick in die Arbeitsweise der Ökonomen gegeben. Dies nicht nur im Eingangsbeitrag, sondern auch in Reflektion der bachmanschen „Empirie-VWL“
Weiterlesen „Die logische Herleitung des VWL-Versagens aus der aktuell populären Arbeitsweise“

Das Modellversagen der „Volkswirtschaftsleere“ nochmal für Normalos


Ich bin zu Recht kritisiert worden, dass die Sprache zum Modellversagen der VWL in diesem Artikel so unverständlich ist. Wer die Herleitung wissenschaftlich prüfen will, muss diesen alten Artikel wohl immer noch lesen, für alle Anderen die Sache nochmal ohne Fachbegriffe. Ihr könnt an Eurem Haushalt sehr gut folgendes sehen:

Weiterlesen „Das Modellversagen der „Volkswirtschaftsleere“ nochmal für Normalos“

Geld als Phänomen des Ungleichschritts – das logische Modellversagen der VWL


Unser Finanzsystem ist mittlerweile so krank, dass es nur noch mit extremen Staatseingriffen (siehe z.B. Sparguthabengarantie und Notenbankgarantien) vor einem großen Knall bewahrt werden kann. Und das Problem wird speziell für Deutschland durch seine große Exportüberschüsse von fast 9% BIP = Verschuldung der Anderen immer extremer.

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Nur die Umlage-Rente ist sicher – nicht die Schuldenrente (Riester und Co.)


Was ist Norbert Blüm für den Satz verspottet worden, dass die Rente sicher ist. Nun steht er hoffentlich vor einem Comeback, nicht nur als Late-Night-Talker.

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Warum es richtig ist, dass Geldsparen heute mit Vermögensverlust verbunden ist + aktuelle Bundesbankzahlen

Exportüberschüsse, Geld, Geldsparen, Importweltmeister, Importüberschuss,


Geldvermögensbildung ist der Vorgang, dass man mehr Leistung in den Markt gibt, als man selbst aus diesem bezieht. Wirtschaftliches Gleichgewicht ist dann nur zu erhalten, in dem Dritte mehr kaufen, als sie verkaufen, sich also verschulden. Weiterlesen „Warum es richtig ist, dass Geldsparen heute mit Vermögensverlust verbunden ist + aktuelle Bundesbankzahlen“

Die Rationalitätenfalle als gesellschaftswissenschaftliches Paradigma?


Die Interessen des Einzelnen stehen mit den Interessen der Gesamtheit, insbesondere derer nach uns, regelmäßig im Widerspruch. Diese von Wolfgang Stützel Rationalitätenfalle getaufte Paradoxie ist das Grundproblem jeder Gesellschaft. Aber sie ist auch das oft unbewusste Problem derer, die sich in Wissenschaft, Politik oder als Wähler mit der Gestaltung von Gesellschaft befassen. Weiterlesen „Die Rationalitätenfalle als gesellschaftswissenschaftliches Paradigma?“

Preisfrage – warum kleben die meisten Ökonomen am Tauschparadigma?


Beim Tauschparadigma ist zuerst der Überschuss der Sparer, der für Investitionen verliehen wird. Im Kapitalismus ist zuerst die Schuld der Vorfinanzierung, deren Tilgung der Sparer verhindert. Im Tauschparadigma ist der Sparer also der Held, der die Investitionen ermöglicht, in der blöden Realität ist der Geldsparer der Schuldentreiber.

Preisfrage – warum wechseln die Ökonomen nicht von einer fiktiven Tauschwirtschaft zum real existierenden Kapitalismus? Für genehme Antworten stifte ich einen noch zu erstellenden Monologband zur Guthabenkrise. 🙂

Wir sollten mit der bedingungslosen Grundrente (BGR) mal anfangen


Es gibt viel gute Argumente für ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE), aber auch noch viel Klärungsbedarf für die Umsetzung. Weiterlesen „Wir sollten mit der bedingungslosen Grundrente (BGR) mal anfangen“

Der real existierende Kapitalismus als Robinsonade


Der Beitrag wurde vor 5 Jahren erstellt – die Probleme weiter aktuell – Teil1 Modellbildung 

Geldgeier Wirtschafts-Sturzflug spielt auf: „Ja Ja Ja jetzt wird wieder auf das Konto geguckt -wir halbieren das Insel Sozialprodukt“🙂
Sofort beschließt Robinson seinen Fischkonsum einzuschränken, ein Fisch täglich müsste auch genügen. Aus seinem früheren Leben hatte er sich gemerkt, wenn man einfach weniger ausgibt als man einnimmt, wächst auch das Geldvermögen.

Link zu Teil 2 aktuell gesperrt wegen laufender Überarbeitung

Teil 2 – Problem und Eskalation

Wir leben völlig über unsere Verhältnisse – und zwar über die ökologischen…


Der Herr spricht mir aus dem Herzen – by design or by desaster. Es ist aber nicht komplex – entweder gibt es eine ökologische Globalsteuerung über das Steuersystem oder eben nicht.  Dies bedingt auch eine funktionale ökonomische Globalsteuerung – die eben keineswegs die Segnungen des einzelwirtschaftlichen Wettbewerbs aushebelt, sondern diese sogar fördert. Denn der ökologische Wandel muss  beim intelligenten Einsatz der Ressourcen ja nochmal eine Schippe anlegen. Ob diese knappe Ressource künftig Naturverbrauch und nicht Kapital ist, spielt da keine prinzipielle Rolle.

Ist alles nicht so einfach – oder soll es nicht einfach sein?


In der Marx Diskussion auf diesem Blog ist mir wieder aufgefallen, mit wie vielen Worten man ein logisches Marktversagen im Arbeitsmarkt spannend machen kann. Ich wüsste nicht, wie man damit mehrbändige Bücher füllen könnte, die dann laut @widerborstig auch gar nicht gewollten Ideologien als hindeutbare Basis dienen können.

Weiterlesen „Ist alles nicht so einfach – oder soll es nicht einfach sein?“

Karl Marx und das Kapital, warum hat der erste „Vorfinanzierungsökonom“ den Mehrwert als Ausbeutung kritisiert?


herzlichen Dank an @Widerborstig für seinen Kommentar und Zitate aus dem Kapital unten. Offensichtlich war der alte Karl vor 150 Jahren oft schon deutlich weiter, als die meisten „Tauschökonomen“ heute: Weiterlesen „Karl Marx und das Kapital, warum hat der erste „Vorfinanzierungsökonom“ den Mehrwert als Ausbeutung kritisiert?“

Guthabenbremse statt Einkommensbremse


In Deutschland wurden die Löhne und Gehälter viele Jahre nicht mehr nach der goldenen Formel (Zielinflation + Produktivitätswachstum) erhöht. Dadurch war es  scheinbar höchst erfolgreich möglich, gleichzeitig die Arbeitslosigkeit und die Neuverschuldung des Staates abzubauen.

Diese Entwicklung war aber in keinster Weise nachhaltig. Das weitgehende binnenwirtschaftliche Gleichgewicht wurde mittels Lohndumping durch wachsendes außenwirtschaftliches Ungleichgewicht  hergestellt. Diese außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte sind uns schon als „Eurorettung“ auf die Füße gefallen und werden sich künftig in weiteren Maßnahmen der USA gegen die deutsche Export-Aggression entladen. Zusätzlich wurde die soziale Sicherheit weitgehend weg reformiert und die Weichen für eine Altersarmut weiter Teile der Bevölkerung gelegt. Nix Erfolg – vielmehr jagt eine Katastrophe die nächste.

Die Alternative ist ganz einfach, eine Guthabenbremse ersetzt die bisherige Einkommensbremse. Das Lohndumping brauchen wir doch nur, weil wir Exportüberschüsse für unser Gleichgewicht brauchen. Und Exportüberschüsse brauchen wir nur, weil wir über unsere Verhältnisse in Geldhaltung sparen wollen.

Warum singe ich dieses Lied so allein? Hat denn niemand Interesse an besseren Einkommen, sozialer Sicherheit, dauerhaften Frieden mit den USA?

Das Verschwinden der Nettoinvestition als Excel


Nettoinvestition

Ich habe jetzt mal eine Excel Tabelle (unnötigerweise) auf 50 Jahre gebaut, um die Entwicklung der Nettoinvestitionen auch mit nominal steigenden Investitionen abzubilden. Das Ergebnis ist eindeutig – das weitgehende Verschwinden der Nettoinvestition über die Abschreibungsfinanzierung ist ein Prozess, der mit zeitlich mit der durchschnittlichen Abschreibungsdauer, im Excel 10 Jahre, identisch ist. Weiterhin fällt die Nettoinvestition in dieser Zeit eben nur völlig auf Null, wenn es kein Wachstum der Ausgaben gibt. Bei 3% nominalem Wachstum wären es 12% verbleibende Nettoinvestition und bei 10% Nominalwachstum sind es 32%. Dies wäre also mal ein Grund, Wolfgang Waldners höhere Inflationsraten zu begrüßen.

Es kann so also aus der Akkumulation der Abschreibung nur ein Zeitraum von ca. 10 Jahren erklärt werden. Das Verschwinden der Rest-Nettoinvestition aus Wachstum scheint tatsächlich ein „felsbergerischer Sättigungsprozess“:-)   zu sein, wenn kein Stretching aus Wiedervereinigungen, Osterweiterungen und sonstiger Globalisierung mehr möglich ist. Zusätzlich wohl auch aus dem Rückgang der Inflationsraten.

Maschinenflüchter statt Maschinenstürmer – brauchen wir Arbeitszeitverkürzung?


Bontrup will es, Helmedag auchFlassbeck ist dagegen, ich eher bei seiner Argumentation. Die Differenz  zwischen den Ansichten ist n.m.E. eben die Quote der veränderten Kaufsalden (Geldvermögensänderungen) der Einkommen.

Ich bin zwar auch für Arbeitszeitverkürzung.  Dies weil wir aus ökologischen Gründen Angebot und Nachfrage reduzieren sollten. Nur ohne Guthabenbremse oder bedarfsweise bedingungslose Vollgasverschuldung des Staates bekommen wir den Reaktor Kapitalismus nicht in diesen Schrumpfungs-Modus. Das eigentliche Thema ist doch n.m.E., dass wir ohne „fette Staatsverschuldung“ oder Guthabenbremse  eben die gigantischen Exportüberschüsse brauchen. Und diese würden so oder so schwinden, wenn wir vom Lohndumping lassen.

Nachtrag:
Wenn zusätzliche Lohnausgaben also auch zusätzlich in Geldhaltung gehen, dann wäre es natürlich für die Beschäftigung besser, lieber die Arbeitszeit zu verkürzen. Dies ist doch nur wieder eine Bestätigung meiner These, dass reale und sinnvolle Lohnerhöhungen heute eine Guthabenbremse bedingen bzw. eine  andere Art des Satzes 5, von Stützels Konjunkturtheorie.

5) Bleiben die Investitionsausgaben konstant und verhalten sich die Konsumenten so, dass sie nach Überschreiten eines bestimmten Einkommens ihre Konsumkäufe gegenüber früher einschränken, nach Unterschreiten dieses bestimmten Einkommens aber Konsumkäufe gegenüber früher ausdehnen, dann wird im Laufe der Zeit dieses „bestimmte Einkommen“ erreicht und auch dann beibehalten werden, wenn bei dieser Gesamtstromstärke das Produktionspotential nicht voll ausgenützt wird.

https://guthabenkrise.wordpress.com/2013/02/13/vwl-studium-wird-kunftig-durch-einen-2-tage-kurs-ersetzt-1h-davon-ist-konjunkturtheorie/

Noch ein Nachtrag:
Der Königsweg ist sicherlich, eben die Löhne doch um Produktivitätswachstum plus Zielinflation zu erhöhen und lieber schrittweise die Umlagerente und die Beiträge dazu zu erhöhen. Das Produktivitätswachstum muss in die Alterspyramide, dann ist doch zusammen mit einer Guthabenbremse alles bestens – hatten wir hier auch schon:

https://guthabenkrise.wordpress.com/2014/06/09/deutschland-mit-3-punkten-aus-der-guthabenkrise/

Nochmal, das Verschwinden der Nettoinvestition – globale Grafik


Quelle:
http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/die-weltweite-einkommensverteilung-die-letzten-40-jahre-und-die-perspektiven

Was will uns diese Grafik sagen? Man sieht trotz konjunktureller Schwankungen die klar systemische Tendenz des Verschwindens der Gewinnquelle Nettoinvestition. Also werden wir  unseren Frieden machen müssen, entweder mit hoher Staatsverschuldung oder einer Guthabenbremse. Ansonsten kommt der Krieg, entweder statt globaler Depression oder wieder in der Folge selbiger. Man beachte auch die von höherem Niveau startende  Entwicklung im kriegszerstörten Deutschland.

Das Verschwinden der Nettoinvestition -systemisch oder demografisch?


Die Nettoinvestition ist eine entscheidende Systemgröße im Kapitalismus. Addiert mit dem Unternehmerkonsum und abzüglich der Geldvermögensbildung der übrigen Sektoren bildet sie den gesamtwirtschaftlichen ordentlichen Gewinn aller Unternehmen. Ohne Gewinnaussichten werden die Unternehmer aber das Wirtschaften nicht vorfinanzieren wollen und können. Eine kapitalistische Wirtschaft ohne  gesamtwirtschaftliche Gewinnaussichten des Unternehmenssektors kommt in eine selbstverstärkende Krise. Die Investitionsausgaben werden gestrichen, was die Gewinnaussichten in den Folgeperioden noch stärker reduziert.  Dies gilt insbesondere, wenn bei erreichtem Nullzins keine Zinssenkungen und damit keine Veränderung der Investitionsneigung der Unternehmer  sowie der Neigung zur Geldvermögensbildung der restlichen Sektoren mehr möglich ist. Besonders gefährlich, wenn man sich vor der aufziehenden Flut auch noch zusätzlich  die Hände mit Staatsschuldenbremsen  bindet.


Nun ist die deutsche Nettoinvestition über die Jahrzehnte stark gesunken – von 17% BIP  in 1970 auf heute um die Nulllinie pendelnd. In einer Diskussion mit dem geschätzten Herrn Felsberger kam es nun zum Dissens, ob es sich hierbei um einen endogenen Prozess aus kumulierten Abschreibung oder um ein demografisches Problem handelt.

Zum Beweis der systemischen Entwicklung hätte ich neben der Empirie ein einfaches Rechenbeispiel  anzubieten. Eine kapitalistische Wirtschaft startet nach dem Krieg mit zerstörtem Kapitalstock und zerstörter Währung bei Null. Wir gehen zur Vereinfachung von einer linearen Abschreibungsdauer aller Anlagegüter von 10 Jahren und einer nominal konstanten Investition aus. Im ersten Jahr wird zu 100 investiert – und zu 10 abgeschrieben – die Nettoinvestition ist dann logischerweise 90% der Bruttoinvestition. Im zweiten Jahre werden nun aber schon 20 von 100 abgeschrieben, die Abschreibung auf die Investition zu 100 aus Jahr 1 und Jahr2 – wir landen bei 80% Nettoinvestition der Bruttoinvestitionen. Und im Jahr 10? Rechnen Sie es selbst nach – die Nettoinvestition ist verschwunden!

Natürlich sind die Investitionen aber jährlich nominal gewachsen. Deshalb hat es eben nicht nur 10 Jahre gebraucht, bis wir an diesen kritischen Punkt gekommen sind, den Deutschland heute scheinbar nur noch mittels unhaltbarer Exportüberschüsse = Defizite des Auslandes beherrschen kann.  Diese führen durch ihre absurde Höhe von über 200Mrd.€/a ja per Saldo zu einem Defizit der Geldvermögensbildung  der übrigen Sektoren, was einen Gewinn des Unternehmenssektors auch ohne Nettoinvestition ermöglicht. Nur werden wir in einem zunehmend deflationären globalen Umfeld den Exportüberschusskrieg nicht so weiter führen können, ohne selbst in einer geeigneten Form angegriffen zu werden.

Sie können aber beruhigt sein, es gibt auch eine friedliche Lösung für einen Kapitalismus ohne Nettoinvestition, ausgeglichenen Exportsalden und mit Staatsschuldenbremse. Die Guthabenbremse ist die Alternative zur klassisch unfriedlichen Lösung des Problems.

Qualitätstheorie des Geldsystems


Qualität schlägt bekanntlich Quantität, also will ich heute mal versuchen, der naiven Quantitätstheorie des Geldes eine Qualitätstheorie mittels gesamtwirtschaftlichen Denkens  gegenüber zu stellen.

1.Begriffsklärung
Geld ist ein unklarer Begriff – er ist für eine Qualitätstheorie deshalb nicht geeignet. Er wird für GELDVERMÖGEN (alle Kaufsalden) und für ZAHLUNGSMITTEL (durch Mithaftung  Dritter übertragbare Geldvermögen) verwendet. Eine Qualitätstheorie des Geldes unterscheidet streng zwischen Geldvermögensänderungen und Änderungen der Zahlungsmittelsalden.

2. Preisniveau
Weder die absolute Menge aller Geldvermögen noch die absolute Menge der Zahlungsmittel haben direkten Einfluss auf das Preisniveau. Preise kalkulieren Unternehmer einzelwirtschaftlich anhand ihrer Kosten, der Wettbewerbsintensität und strategischer Überlegungen. Preisanker im System sind länger laufende Kontrakte,  am wichtigsten dabei  die Arbeitsverträge als Hauptkostenblock. Für die Einhaltung des Inflationsziels ist also eine jährliche Erhöhung der Löhne um Zielinflation + Produktivitätswachstum erforderlich.

3. Konjunktur
Die Konjunktur wird in Käufermärkten durch die Pläne für Konsum und Investition bestimmt. Dabei sind die Investitionsausgaben die größere potentielle Instablität mit starker gesamtwirtschaftlicher Rückkopplung. Erfolgen Investitionsausgaben unfreiwillig in den Lagerbestand, werden Unternehmen in der Folgeperiode weitere Ausgaben kürzen. Dagegen führen planmäßige steigende Investitionen zu gesamtwirtschaftlich steigenden
Gewinnen, da ja der gesamtwirtschaftliche Gewinn mit der Nettoinvestition identisch ist. Steigende Gewinne führen auch wieder zu planmäßigen Folgeinvestitionen.

4. Geldsystem und Konjunktur – 3 Zusammenhänge.

a. Plankongruenz der Geldvermögensänderungen (Quelle Logik, Stützel, Saldenmechanik)
Haben die Wirtschafter am Ende einer Periode mehr Geldvermögen als geplant, führt dies in der Folgeperiode zu potentiellen Mehrausgaben. Im umgekehrten Fall werden die Wirtschafter versuchen  in der Folgeperiode ihre Ausgaben zu kürzen. Dies wird bei mit Zahlungsmittelbeständen nur gering ausgestatteten Wirtschafter schon dadurch erzwungen, dass Ihnen eben diese Zahlungsmittelbestände für einen weiteren Abbau Ihrer Geldvermögen fehlen. Die Willigkeit und Fähigkeit der Wirtschafter solche Käufe dann auf Kredit (Zahlungsmittelschöpfung) auszuführen, wird sektoral sehr verschieden sein. Ein durch Einkommensverlust (Jobverlust) entsparter Arbeitnehmer wird seine Ausgaben sicherlich einschränken. Bei Staaten oder Unternehmen ist aber zu bedenken, dass diese
regelmäßig aus festen Kontrakten kaufen müssen, eine Verschuldung also hinnehmen müssen. Ein Staat als sehr großer Wirtschafter kann seine Verschuldung durch Ausgabenkürzungen regelmäßig auch nicht entgehen. Denn er kürzt hier natürlich auch seine Einnahmen – bei eh schon schlechter Konjunktur noch durch einen Hebel aus einbrechender Privatverschuldung verstärkt. So ist es kein Wunder, wenn bei der Austeritätspolitik in Südeuropa die Staatsverschuldung steigt.

b. Unternehmer-Gewinnformel  (Quelle Logik, Keynes, Lautenbach, Saldenmechanik )
Unternehmen und Staat finanzieren alle Einkommen der Wirtschafter vor. Vorfinanzieren meint hier, sie kaufen alle Leistungen ein, um dann später wieder eine Gesamtleistung zu verkaufen. Da das Verkaufen erst in einer ungewissen Zukunft unsicher möglich ist, entsteht in diesem Prozess für die Unternehmer ein Risiko, welches dieser nur gegen Gewinnaussichten eingehen wird. Gewinne und Gewinnaussichten spielen also eine sehr große Rolle, ob die Unternehmen Investitionsgüter und Arbeitsleistung planmäßig einkaufen. Die ordentlichen Gewinne der Unternehmen sind die Addition von Nettoinvestition und Unternehmerkonsum abzgl. der Geldvermögensbildung des Rest der Welt. Dieser „Rest der Welt“ sind in der Praxis die Geldvermögensentwicklung (Kauf Salden) von Nichtunternehmern, Staat und Ausland.

c. Zentralbankpolitik (Quelle Logik, Empirie, Stützel)
Bei überhitzender Konjunktur wird die Zentralbank versuche, durch Straffung der Bankenliquidität die Kreditvergabe für Käufe zu verknappen. Dies ist nur sehr eingeschränkt möglich, da sich die Zentralbank-Zahlungsmittel bei der Kreditvergabe ja nur dann aus Bankensicht verbrauchen, wenn diese Kreditvergabe zu einer erhöhten
Bargeldhaltung der Nichtbanken führt. Die Zentralbank kann aber über die Konditionen der Bereitstellung von Zentralbank-Zahlungsmitteln Einfluss auf das Zinsniveau nehmen. Auch dies ist nur mit gewissen Einschränkungen funktional, da die Notenbank zwar das aktuelle Zinsniveau beeinflussen kann, aber kaum die Erwartungen. Weiterhin fehlen der Notenbank geeignete Werkzeuge, wenn auch bei Nullzins die Punkte a. und b. auf eine deflationäre Abwärtsspirale hinauslaufen. Eine wesentlich verbesserte Notenbankkonstruktion habe ich schon 2012 hier beschrieben.

Situation/Konklusion
Es gibt ein friedensgefährdendes Gesetz der tendenziell sinkenden Profitrate, welches Karl Marx nur mit falschen einzelwirtschaftlichen Bildern  beschrieben hat.  Da sich mit Kriegsabstand die Investitionen immer stärker aus den steuerfreien Abschreibungseinnahmen finanzieren, wird aus Bruttoinvestion keine Nettoinvestition mehr. Die Nettoinvestition  (zzgl. Unternehmerkonsum)  ist aber nach Abzug der Geldvermögensbildung der Nichtunternehmer der Gewinn der Unternehmen. Im Ergebnis ist zur Vermeidung einer deflationären Abwärtsspirale ein Nullsaldo der Geldvermögensbildung der Nichtunternehmer erforderlich, welches
mit den Plänen der privaten Nichtunternehmer zur Geldvermögensbildung kollidiert.

Für diese Herausforderung müssen nachhaltige Lösungen gefunden werden, ansonsten wird sich die Geschichte mit einer „Abschreibung der Sachwerte im Stück“ , auch Krieg genant, wiederholen. Krieg ist die Fortsetzung der Wirtschaftspolitik mit anderen Mitteln.
Logisch ergibt sich aus den Finanzierungssalden der deutschen Volkswirtschaft, dass die Neigung zu Einnahmeüberschüssen als Sparform sanktioniert werden muss, wenn der Frieden erhalten werden soll. So eine Guthabenbremse regt das reales Sparen in Sachwerten an und erhöht damit das Volksvermögen. Eine gut gemachte Guthabenbremse tut also niemanden weh und sichert Frieden und Wohlstand. Es muss nur eben möglich werden, dass wir über Guthabenbremsen diskutieren können, um sie wirklich gut zu machen.

Keynes boxt nicht Hayeck und AUCH Flassbeck will keine Guthabenbremse


Der beste deutsche Ökonom (ich bin ja keiner 🙂 ) beklagt, dass man die Gleichsetzung einzelwirtschaftlichen und gesamtwirtschaftlichen Denkens für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge nicht als gleichwertig betrachten kann. Wenn man es so ausdrückt ist es doch logisch, oder? Natürlich muss man gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge auch mit gesamtwirtschaftlichen Denken betrachten. Auch ist die Sache wohl statt Newton/Einstein besser mit der Analogie von Erdscheibe und Erdkugel bebildert? Und wäre die Sache nicht eh geklärt, wenn man solch triviale Ökonomen-Fehler strafrechtlich angeht? Wegen Gemeinwohl-Gefährdung eingesperrte Ökonomen würde ja keiner mit unbescholtenen Ökonomen gleichsetzen, welche einfachste handwerkliche Grundregeln beachten? 🙂

Das Thema ist doch ein ganz anderes – selbst ein Heiner Flassbeck will keine Guthabenbremse. Was klagt er dann, dass die Kollegen den Zusammenhang von Guthaben und Schulden verdrängen, insbesondere dass in Käufermärkten logischerweise der Geldsparer der Schuldentreiber ist?

EZB verzweifelt an Guthabenkrise


Irgendwie soll Neu-Verschuldung angeregt werden, aber die Pferde saufen an der Tränke nicht. Dabei müsste man nur die richtige Frage stellen: Warum brauchen wir aber eigentlich immer Schuldenwachstum? Ist dies eine grundlegende Spielregel des Systems?

Nein, ist es nicht, der Kapitalismus braucht kein ständiges Schuldenwachstum. Es ist vielmehr der Geldsparer-Sozialismus. Ein reiner Kapitalismus würde sich  durch Bankenpleiten und die damit einhergehende Vernichtung der Spar- und Versicherungsguthaben selbst heilen. Nur sind diese Sparguthaben eben heute unter Staatsgarantie. Wer dies gut findet, sollte sich für eine geregelte Guthabenbremse einsetzen. Ansonsten kommt die große ungeregelte Katastrophe halt doch irgendwann.

Eine Guthabenbremse sichert gesunde Sparguthaben – denn sie begrenzt die Geldvermögensbildung auf das Angebot an guten Schuldnern. Da Guthaben ja die Schulden der Anderen sind, entsteht so auch „gutes Geld“.

http://www.guthabenbremse.de

Skandal – Geld ist nur anderer Leute Schulden


Der Skandal ist, dies ist seit 5000 Jahren so und konnte nur leider in dieser kurzen Zeit noch nicht in das allgemeine Bewusstsein dringen. Wohl weil es nicht so recht zur religiösen Verehrungen des lieben Geldgottes  passt. Die Priester der Geldkirche tarnen sich sogar extra als Wissenschaftler (sog. VWL) und bieten Studiengänge an, mit welchen Methoden die wahre Identität des Geld-Gottes verschleiert werden kann. Die Verwirrung gelingt so grandios als Selbstverwirrung, dass nun wieder ein kleiner Teil der Geld-Priester sogar die Geldschöpfung beim Verschuldungsvorgang beklagt.

http://www.kopf-tisch.de

Kreditsteuer statt Sparzins – warum ist keine Diskussion möglich?


Die Guthabenkrise (Überschuss der privaten Pläne zur Geldvermögensbildung über die kreditwürdige private Verschuldungsbereitschaft)  ist mittlerweile so erdrückend, dass man meinen Vorschlag zur Bargeldabschaffung aus 2009 nun massenhaft in Diskussion bringt. Nun ist mir als Vordenker solcher Guthabenbremsen schon 2012 besseres eingefallen. Fast schon so etwas wie eine monetäre „eierlegende Wollmilchsau“.
Weiterlesen „Kreditsteuer statt Sparzins – warum ist keine Diskussion möglich?“

ich hätte da mal eine Frage zum Vollgeld…


Das ‪#‎Vollgeld‬ hat mittlerweile viele Anhänger – in der Schweiz laufen wohl sogar schon Volksbegehren zur Einführung. Vielleicht kann mir mal einer der Befürworter folgende Frage beantworten:

Verschwindet im Vollgeldsystem das Geld des Einzahlers bei der Kreditvergabe der Bank an einen Dritten vom Konto des Einzahlers?

Krieg, Angst, Sparen, Krieg – das deutsche Trauma durchbrechen


„German Angst“ – wo kommt sie denn her? Natürlich aus den Kriegserlebnissen, die sich als Traumata in die deutschen Seelen gebrannt haben. Eben diese Ängst führen dazu, dass wir uns mit sicherer Geldvermögensbildung absichern wollen. Dazu müssen wir nach Krieg, Währungsreform und Wiederaufbau dann eine Export-Aggression gegen andere Völker betreiben, weshalb man uns am Ende der Kette wieder in den Krieg treibt. Lasst uns mit diesem Wahnsinn aufhören – lasst uns endlich Guthabenbremsen diskutieren, viel Zeit ist nicht mehr…

Fehlt es dem Ökonomie-Studium an Pluralität oder am Fokus?


Folgende These möchte ich zur Diskussion stellen.
VWL ist heute trotz eskalierendem Problemstau eine völlig unnütze Wissenschaft, da sie sich bisher mit dem real existierenden Kapitalismus kaum befasst hat.

Im Studium geht es ja immer noch um eine fiktive Tauschwirtschaft, in dem Geld und Ware zum Tausch im Markt irgendwie da sind? Nun gibt es für diese fiktive Tauschwirtschaft eine neoklassische Theorie, welche wohl die Ausbildung beherrscht.
Ist es aber nicht völlig unnütz, dem für gesamtwirtschaftliche Betrachtungen falschen Tauschparadigma plurale Betrachtungen zuzuordnen? Es fehlt schlicht der Wechsel des Paradigmas zur Vorfinanzierungswirtschaft, also die Grundlagenarbeit zum real existierenden Kapitalismus. Danach könnte man überlegen, wie man diesen vernünftig steuert, also ein sehr fokussiertes, aber aus meiner Sicht extrem notwendiges Vorgehen?

Was denkt Ihr darüber?

Um die positive Wirkung der Kreditsteuer zu verstehen, muss man um die Ecke denken….


Die Gefahr von wirtschaftlicher Depression entsteht, wenn die Staaten die zu großen Geldsparpläne der Privaten nicht mehr durch Verschuldung ausgleichen wollen oder können. Nun müßten also die Privaten mehr Kredite aufnehmen oder lieber selbst investieren bzw. konsumieren, statt in Geldhaltung zu sparen.

Auf den ersten Blick macht diese Situation aber eine Kreditsteuer nicht besser? Sie verteuert doch nur private Kredite?

Man sollte nun einfach folgendes verstehen:

1.Die Kreditsteuer wird nur bei einem Übernachfrage-Boom erhoben, solange es diesen nicht gibt, liegt sie bei Null.

2. Die Kreditsteuer bringt aber zusammen mit einer anderen Bankenrefinanzierung die Sparzinsen dauerhaft auf NULL
Sie wirkt also zu jeder Zeit auf diese für eine alternative Selbstinvestition wichtige Erwartungen.

Die Erwartung, dass es nie nie nie wieder sichere Sparzinsen gibt (auch nicht in irgendeiner Superkonjunktur), dafür auf Geldhaltung aber negative Realzinsen von ca -2%, schafft die idealen Rahmenbedingungen für alternative Selbstinvestitionen auch bei minimalen Sachwertrenditen. In der Superkonjunktur passiert dann dies, was die Keynesianer immer versprochen haben, die Staatsschulden werden aus der Kreditsteuer getilgt. So kann man mit diesem Vorschlag auch die Staatsschuldenphobiker ins Boot holen.

Wer den Frieden in Europa halten will muss die deutschen Exportüberschüsse stoppen


STRATFOR-Cheffe Friedmann:

Nun, wer mir eine Antwort darauf geben kann, was die Deutschen in dieser Situation tun werden, der kann mir auch sagen, wie die nächsten 20 Jahre Geschichte aussehen werden. Aber unglücklicherweise müssen die Deutschen immer wieder eine Entscheidung treffen, Und das ist das ewige Problem Deutschlands.

Deutschland ist wirtschaftlich enorm mächtig, aber gleichzeitig geopolitisch sehr zerbrechlich, und sie wissen niemals, wie und wo sie die Export verkaufen können. Seit 1871 – das war immer „Die deutsche Frage“. Und die Frage Europas.
Denken Sie über die „Die deutsche Frage“ nach, welche jetzt wieder mal aufkommt. Das ist die nächste Frage, die wir stellen müssen, was wir aber nicht tun, weil wir nicht wissen, was die Deutschen tun werden.Guthabenbremse JETZT, auch gegen das Ausland!

Kreditsteuer statt Sparzinsen – die Alternative zu Bargeldabschaffung und Krieg


Die Welt steht am Rande eines Absturzes in die Depressions-Schlucht. Die klassische Geldpolitik hat an der bargeldbedingten Nullzinsgrenze fertig. Nun können wir uns anscheinend nur zwischen  Bargeldabschaffung als dem kleineren Übel oder einem neuen Weltkrieg entscheiden.

Bargeldabschaffung würde negative Nominalzinsen ermöglichen, aber eigentlich würden es negative Realzinsen mit Nominalwert Null auch tun, wenn dazu eine einfache Botschaft kommt:

„Es gibt nie…nie…nie… wieder sichere Sparzinsen von der Bank“

Die Gründe, warum Geschäftsbanken Sparzinsen zahlen, sind einfach abzuschaffen. Aber es braucht dann ein neues monetäres Bremsinstrument. Dies ist die Kreditsteuer, welche national oder sogar regional verschieden sein kann. Man könnte mit so einer Reform also sogar Probleme von Gemeinschaftswährungen lösen. Warum ist es nicht möglich, dass so eine einfache und wirkungsvolle Sache in die Diskussion kommt? Es springt einfach keiner auf das Thema an. Ist Euch Bargeldabschaffung oder gar Krieg lieber?

Die zwei Wege zum gesamtwirtschaftlichen Schuldenabbau – der Saldenmechaniker hilft bei Systemproblemen


Immer wieder mal wird Schuldenabbau gewünscht, z.B. aktuell in Griechenland. Nun verschwinden einzelwirtschaftlich Schulden durch Sparen. Aber wie ist es gesamtwirtschaftlich?  Gesamtwirtschaftlich entstehen Schulden ja durch Geldsparen, aber wie verschwinden diese wieder? Nun, da gibt es 2 Wege:

1. Abschreiben von Guthaben und Schulden
2. Die Gläubiger* kaufen überschüssig bei den Schuldnern

Nun verraten Sie mir bitte mal was. Warum wird Variante 2 nicht diskutiert, wenn Variante 1 nicht gewünscht ist? Eine Variante 3 gibt es nämlich nicht.

*also die Halter von Geldvermögen/Guthaben

Ökonomenstrafrecht – Entwurf eines Gesetzes zur Verfolgung gemeinwohl- oder friedensgefährdender Politikberatung  


A. Problem und Ziel
Gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge widersprechen regelmäßig den in einem Einzelhaushalt erlebbaren Zusammenhängen. Deshalb gibt es neben dem Fachbereich der Betriebswirtschaftslehre für einzelwirtschaftliche Zusammenhänge die Volkswirtschaftslehre für die gesamtwirtschaftichen Zusammenhänge. Die oft paradoxen gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge sind heute noch nicht Teil der allgemeinen Schulbildung. Deshalb ist es Aufgabe der Ökonomen, die Politik und über die Medien auch die Bevölkerung zu gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen zu beraten.Die Ökonomen sind durch ihren Hochschulabschluss in Volkswirtschaftslehre als zertifiziert Sachkundige für gesamtwirtschaftliche Fragen anzusehen.

Nun haben sich in den letzten Jahren schwerste gesamtwirtschaftliche Probleme in Europa derartig gehäuft, dass von einer regelmäßigen und folgenreichen Falschberatung ausgegangen werden muss. Als eine wesentliche Ursache dieser Falschberatungen muss die Straffreiheit dieser Handlungen zusammen mit Rationalitätenfallen bei der korrekten Politikberatung vermutet werden.

Ziel dieses Gesetzentwurfes ist es deshalb, die Gefährdung von Frieden und Wohlstand durch Fahrlässigkeit oder Eigeninteressen des Beratenden bestimmte Handlungen zu verhindern.

B. Lösung
Die Straffreiheit von fahrlässiger oder vorsätzlicher Falschberatung zu gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen wird abgeschafft. Gesamtwirtschaftliche Falschberatungen sind rechtssicher durch den Maßstab des deutschen Ökonomen Wilhelm Lautenbach zu definieren: “ Bist Du Volkswirt, so beachte stets des Anderen Gegenbuchung“. Als bildhaftes Beispiel künftig strafbarer Handlungen kann hier genannt werden, wenn ein Ökonom eine nachhaltige Exportüberschusspolitik anregt, ohne die Gegenbuchung der nachhaltigen Überschuldungsgefahr des Auslandes auch nur zu erwähnen. In der Gegenbuchung ist der Überschuss der Einen ja immer das Defizit der Anderen.

C. Alternativen
Keine. Weiterlesen „Ökonomenstrafrecht – Entwurf eines Gesetzes zur Verfolgung gemeinwohl- oder friedensgefährdender Politikberatung  „

Deutschland in neuem Zerstörungswahn – Ökonomen-Strafrecht jetzt – Beratung zur Suizidalökonomie darf nicht länger straffrei sein


Und hier stimmen der Vernunft zum Vergleich, was eigentlich von deutschen Ökonomen in der Information von Medien und Politik geleistet werden müßte:

Frieden schaffen ohne Waffen – Sommermode gegen die gesamtwirtschaftliche #Schwarmdummheit


Die Unkenntnis trivialarithmetischer Zusammenhänge bedroht Frieden und Wohlstand in Europa. Unser Blog-Leser Herr Pöppl trägt nun die neue Aufklärung gleich auf dem Leib….würde mich freuen, hier noch über viele weitere Aufklärung-Aktionen zu berichten – danke vorab. Jörg Buschbeck

2015-07-16 16.09.31

Staatsschuldenwachstum = Geldvermögensbildung der Privaten + Importüberschüsse


Geldvermögensbildung der Privaten sind aber auch verstärkte Kredittilgungen in einer Depression. Deshalb kann man sich aus einer Depression nicht ohne Staatsschuldenwachstum mit Einkommenssenkung befreien. Selbst wenn das Importsaldo negativ wird, steigen dann eben die Kredittilgungen.

Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist der Staatsschuldenkönig vom Euroland?


Ach Griechenland, Du bist der größte am Mittelmeer, aber Schwäbitchen, hinter den 7 Bergen, bei den intellektuellen Zwergen, macht noch wesentlich mehr Staats-Schulden als ihr.

Wie – Was – Deutschland ist der Staatsschuldenkönig vom Euroland? Klar, nur weil es seine Staatsverschuldung exportiert, wird sie doch von Sparern inländisch produziert. Wenn Sie dies nicht verstehen können, ist es völlig normal. Das Fach „gesamtwirtschaftliches Denken“ gab es ja nicht in der Ausbildung, nicht für Sie und nicht für Schwäbitchen.
Deshalb ist es höchste Zeit, sich da mal etwas weiterzubilden, sonst ruiniert Schwäbitchen-Land wieder mal Wirtschaft und Frieden in Europa.

Flassbeck kommt nicht auf den Punkt, da er die Guthabenbremse nicht auf den Tisch legt


Er kann wohl tatsächlich nur wie unterstellt mehr inländische Staatsschulden denken, dabei gibt es noch die Alternative Guthabenbremse. Wie toll wäre es, wenn er diese Entscheidungsfrage den Staatsschulden-Phobikern zur Entscheidung vorlegen würde.

Ich habe einen deutschen Traum – die EU-Südschiene macht auch noch Überschüsse…


alle erfolgreich reformiert…wäre dies nicht toll?

Klar, dann macht nur noch der Rest der Welt die bösen Schulden. Und nur noch noch den kleinen „Rest der Welt“ und nicht mehr das gigantische Griechenland, müssen wir künftig retten.

#ökonomische-Dummheit_spricht_deutsch

dazu passende Satire – das Lied der Horterjugend – heute retten wir Europa – und morgen die ganze Welt

Sparer verschulden die Welt


Wann will man diese Schuldentreiber denn mal stoppen? Eine Guthabenbremse ist die einzig wirksame Schuldenbremse. Wo bleibt der Reformeifer im obersten Schuldentreiberland Deutschland? Wann wird da endlich mal was den Griechen vorgelegt, welchen wir die Nachfrage schulden?

Griechische IOU’s haben inländisch keinen Kursverlust zum EZB-Euro, wenn sie gesetzliches Zahlungsmittel sind


Das Gegenteil wird zwar gern als Horterschutzbehauptung aufgestellt, stimmt aber eben logischerweise nicht. Wenn ich diese Scheine bei einer griechischen Bank einzahlen kann, gesetzlich geregelt ohne Kurs, dann gibt es keinen Kurs. Und der Wertverlust beim Export der Scheine ist gewollt.

worauf warten die Griechen, hat in Kalifornien doch auch funktioniert…

so what @greece – natürlich ist die logisch rationale Lösung IMPORTSTEUER nicht ganz EU rechtskonform,


http://www.flassbeck-economics.de/das-gegenstueck-zu-kapitalverkehrskontrollen-in-einer-waehrungsunion/

„Der Einwand, auf diese Weise würde gegen die Regeln des Freihandels im europäischen Binnenmarkt verstoßen und daher kämen Importzölle nicht in Frage, ist wenig stichhaltig. Denn in einer Währungsunion sind auch Kapitalverkehrskontrollen ein eindeutiger Regelverstoß. (Sie wurden aber von den ausländischen Gläubigern Griechenlands befürwortet.) Auf Importzölle mit Zöllen auf Exporte des Schuldnerlandes sozusagen als Strafaktion zu reagieren, wäre ebenso schlecht begründet. Denn man fordert das Schuldnerland ja dauernd auf, wettbewerbsfähiger zu werden, um seine Schulden zu begleichen. Dass das auf deflationärem Wege nicht zu schaffen ist, haben die letzten fünf Jahre klar gezeigt.“

genau, deshalb sollten wir es mit Ilse Kling halten: wenn’s schie macht….

OXI-Day – das Stalingrad des deutschen Exportkrieges


Wenn die Nachfrageschuldner/Guthabensünder nicht mehr die Regeln machen, dann ist der Krieg vorbei. Bald werden Guthabenbremsen  neue Exportkriege verhindern. Dies ist eine gute Nachricht für alle leistenden Menschen dieser Welt. Denn Exportkriege werden durch Unterbezahlung der Leistenden für die Horter geführt.

OXI- mutige griechische Wähler retten Europa – Zeit DANKE zu sagen


Der brüningsche Austeritätswahn hat 60 Millionen Menschen auf dem Gewissen. Heinrich Brünings geistige Erben sind dabei, in ihrer unendlichen Dummheit ähnliches Unheil über Europa zu bringen. Griechenland hat sich nicht einschüchtern lassen, trotz geschlossener Banken, sich diesem Wahnsinn entgegen zu stellen – DANKE & HÖCHSTEN RESPEKT

@greece – Ein NEIN zum ökonomischen Wahnsinn ist ein JA zur ökonomischen Logik – here we go…


„Rettungs -Gesetze:“

1. Eure Notenbank braucht eine Steuergewalt

a. Importsteuer
b. Kreditsteuer (eigentlich erst später wichtig, bringt aber Vertrauen)
c. wichtig – 2% Bareinzahlungssteuer bei Banken ab 01.08.2015

(und schon zahlen alle wieder ein)

2. Eure Notenbank bucht zur Finanzierung des Staates:

Forderungen an Steuerzahler(Aktivseite) an Sichtguthaben (Passivseite)

Die Finanzierung des griechischen Staates ist also ab sofort mit Buchungssätzen zinslos und tilgungslos möglich.

3. Die Einheit der Forderungen gegen Steuerzahler ist natürlich weiter EURO

4. Verbriefungen dieser Forderungen (Bargeld) gegen griechische Steuerzahler sollten sich natürlich von den unklaren Verbriefungen der EZB unterscheiden, dies vermeidet auch die Kapitalflucht.

Die weiteren Details hier…

Ein NEIN zum Austeritätswahn ist ein JA zur Rettung Europas – sind Sie fähig dies zu verstehen?


Die Idee der Austerität ist ein einfacher Irrtum von Menschen, die null Bildung zu gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen haben. Sie lebt schlicht von dem einzelwirtschaftlichen Bild, dass die Einnahmen ( wie z.B. ein Abgeordnetengehalt) ja konstant sind und Ausgabekürzungen halt das Geldvermögen erhöhen. Nur kürzen Staaten in der Krise mit Multiplikator ihre Einnahmen, wenn sie ihre Ausgaben kürzen. Ausgabekürzungen erhöhen also die Verschuldung eines notleidenden Staatshaushaltes, zumindest wenn man nicht gleichzeitig eine Guthabenbremse einführt.

Muss man ja z.B. als Agraringenieur nicht wissen, aber dann sollte man auch nicht mit Aufgaben im gesamtwirtschaftlichen Bereich betraut werden. Ich arbeite deshalb an einem kleinen und großen Befähigungsnachweis für gesamtwirtschaftlich Verantwortliche.

Der kleine ist fakultativ für Wähler, mit dem großen sollten diese ihre Politiker auswählen. Ohne Nachschulung wird den Test kaum ein Politiker bestehen. Aber fast noch wichtiger sind die Wähler, der Kanzleramtschef besteht sehr wohl, der sächsische Finanzminister auch, sie zeigen ihre Kenntnisse aber nicht, solange die Wähler so ungebildet sind.

Die Guthabenkrise – die schlimmste Krise aller Zeiten


Krisen wollen uns immer etwas lehren,also was wir bisher verdrängen, dies ist ihr Sinn. Dabei geht die Bandbreite von schweren gesundheitlichen Krisen  bis hin zu gesellschaftlichen Problemen.

Nun gibt es 2 Fälle, wie die Sache ausgehen kann:

1. man sieht das bisher Verdrängte und kann dann die Krise lösen
2. die Krise eskaliert – der Tod kommt individuell oder im Krieg

Nun muss man aber immer mehr den Eindruck gewinnen, wir wollen „ums Verrecken“ die Botschaft der Guthabenkrise nicht begreifen. Nirgendwo eine Diskussion zu Guthabenbremsen – dafür eine agro-juristische Narrenshow in Resonanz mit dem in gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen gar nicht bildungswilligen Hortervolk.

Guthaben sind Nachfrageschulden, sie werden notleidend wenn zu lange unbedient…


Ja ich weiß, ihr wollt es alle nicht hören. Aber heult bitte dann nicht rum, beim Erlass der Geldschulden und Eurer Nachfrageschulden. Man kann es ja auch sehr positiv sehen, mit der Abschreibung Eurer Guthaben sind Eure Nachfrageschulden getilgt. 🙂 #Narrenschiff #Guthabenerlass

Keynes rettet Griechenland – mit seinem Bancor-Plan


Der Lord war schon 1944 im Angesicht der Barbarei in Europa absolut klar, Exportüberschüsse sind Nachfrageschulden und für Schulden zahlt man nun mal Zinsen. Schon wegen der Moral und so…und wegen dem Markt sowieso, aber vor allem wegen des Friedens!

Die Frage ist doch, wo sind die ganzen Keynesianer hin – sind sie alle Leugner ihres Meisters?  Wo bleibt die Diskussion zu den deutschen Nachfrageschulden? Ach dies sind des Herrn Keynesianers heiliges Hortguthaben, will er gar nicht sanktioniert sehen?

Alles Schlampen, außer Mutti, äh Wolfgang? 🙂

Jens Berger irrt – Griechenland kann einfach seine eigenen Euros machen


Wie könnte dieser Plan B denn aussehen? Nach den Verträgen von Maastricht kann man kein Land aus dem Euro werfen. Man kann Griechenland jedoch zwingen, den Euro zu verlassen. Sobald die EZB ihre ELA-Kredite einstellt, ist das griechische Bankensystem ausgetrocknet und de facto insolvent. Natürlich könnte Griechenland – so wie dies einige wenige Entwicklungsländer praktizieren – weiterhin den Euro als offizielle Währung behalten, ohne Banken wird dies jedoch für ein Industrieland unmöglich. Die Schaffung einer neuen Währung wäre der einzig gangbare Weg aus dieser Misere. 
http://www.nachdenkseiten.de/?p=26585

Zentralbankgelder sind stofflich Forderungen gegen die Zentralbank – und es kann eben die eigene Zentralbank sein. Und dafür die Einheit Euro zu verwenden, kann man den Griechen ebenso wenig verbieten, wie weiter in Meter zu messen. Und man kann diese Forderungen natürlich auch selber verbriefen. Also neue Währung – ja bitte – eigene griechische Euros.
Und real sind es Forderungen gegen Steuerzahler – und deshalb muss die griechische Zentralbank künftig noch eine Steuergewalt zur Staatsschuldentilgung haben, und zwar auf Einfuhren!

Schulden haben einen Rückzahltermin, Guthaben nicht – wo bleibt die Reform?


dies ist der grundlegende Systemfehler, den Leser dieses Blogs schon lange kennen.

Denn zur Rückzahlung der Schulden, müssen die „Guthaber“ beim Schuldner kaufen, der einzige Weg Schulden abzubauen, ist deshalb  Guthaben abzubauen. Aber habe ich was verpasst oder war Guthabenrückzahlung nie ein Thema bei den Reformfreunden?  Bei den Griechen fällt wohl deshalb jetzt der Rückzahltermin aus – na so was aber auch.

und wann regnet es Hirn?

@Griechenland -so bucht man Euros: Forderung gegen Steuerzahler an Sichtguthaben, fertsch


gebt eurer Notenbank eine Steuergewalt – am besten eine Einfuhrsteuer für Produkte aus den widerlich selbstgefälligen Horterländern. Wer will eure Zentralbank hindern, diese Forderungen in der Einheit Euro auszuweisen? Und die Verbriefung dieser Forderungen halt in einer nur national gültigen Form. Nix- Euro-Austritt – nur eigenes Papier!

f.ck the Guthabensünder-Union

Theodoros Paraskevopoulos fordert eine europäische Schuldenkonferenz


da könnte man die EZB mit einladen, und das Problem ganz einfach lösen. Staatsschulden lassen sich zinslos mit einem Buchungssatz finanzieren:

Forderungen gegen Steuerzahler an Sichtguthaben

Um als Notenbank so buchen zu können, braucht es eine Kreditsteuer der nationalen Notenbanken, welche gegen diese Staatsschulden gebucht werden, sobald eine Übernachfrage reduziert werden muss. Da diese Kreditsteuer national, eventuell gar regional, ganz verschieden erhoben werden kann, ist auch wieder eine nationale Geldpolitik möglich.

Schuldner erzeugen unsere Geldvermögen, warum loben und preisen wir sie nicht?


Immer wieder hat man den Einduck, dass dies die Menschen nicht wissen. Vielmehr wird kollektiv vermutet, dass Schuldner unser Geld verbrauchen und nicht etwa erzeugen. Viele glauben gar, Geldvermögen entsteht gesamtwirtschaftlich beim Sparen, nur weil es bei einem Einzelhaushalt so ist. Entsprechend schlecht gehen wir mit Schuldnern um, wollen sie gar sanktionieren. Die fehlende gesamtwirtschaftliche Bildung ruiniert Europa, den Frieden und auch die Geldvermögen.

Einladen, ermutigen, inspirieren – wie schaffen wir Begeisterung für eine neue Wende?


Emotionslos betrachtet, gibt es auf dieser Welt für große Probleme recht einfache Lösungen. Mit einer Besteuerung von Naturverbrauch statt Arbeit, ist die ökologische Frage nachhaltig zu lösen. Für die ökonomischen Fragen sind  ebenso einfach, neue STEUERungen konstruierbar. So beendet beispielsweise eine Guthabenbremse den Schuldenwachstums-zwang und auch den Zerstörungsbedarf.

Nur kann sich leider kaum jemand für Ökosteuer und Guthabenbremse begeistern. Es fehlen anscheinend Menschen, die inspirierende Geschichten über eine  Welt erzählen, die mit einer solchen STEUERung gesundet?  Dieser Beitrag ist also eine Einladung und Ermutigung.  Zur Inspiration der Hüther….

Die Horterwirtschaft in ihrem Lauf, hält weder Ochs noch Draghi auf – Bundesbankzahlen bis 2014


Neuer Rekord – Deutschland verschuldet die anderen Völker mit > 221 Mrd.€. Die AG’s und Gmbh’s bauen trotz Nullzins 2014 über 65Mrd.€ Geldvermögen auf, die Privatleute und Einzelunternehmen fast 140Mrd.€ und selbst der Staat bringt es auf 18Mrd.€.
Seite 17 – Finanzierungssalden
Und was sagt der Michel: „Warum können denn nicht endlich alle so solide sein wir, dann gäb es keine Schulden mehr“

Und was sagen Leute, welche Guthabenwachstum = Schuldenwachstum denken können? Die reden über nominale Minuszinsen und Bargeldabschaffung. Meine Meinung hat sich seit 2012 auch geändert, es muss schon Zielinflation + Nullzins + funktionale Globalsteuerung sein, um der Guthabensünderei Einhalt zu gebieten, aber diese geht alles ohne Bargeldabschaffung.

Hajo Zeller hat es noch bildhafter beschrieben – 221Mrd.€ Neuverschuldung statt schwarzer Null

Guthaben ist nur eine anderes Wort für Schulden, so wie Auto für Kfz


Dies gilt natürlich nur gesamtwirtschaftlich und nicht etwa einzelwirtschaftlich. Kaum ein gesamtwirtschaftlicher Zusammenhang eignet sich deshalb auch so als Test, ob man bei der gesamtwirtschaftlichen Bildung in der Schule gefehlt hat und nun fehlerhaft aus einzelwirtschaftlichen Bildern über gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge urteilt.

Ach, ja….hatte ich doch fast vergessen, es gab ja gar keine gesamtwirtschaftliche Bildung in deutschen Schulen. Kein Wunder, dass gesamtwirtschaftlich ungebildete Bürger auch gesamtwirtschaftlich ungebildete Politiker wählen.

Was ist Geldvermögen?


Geldvermögen sind die Leistungssalden (Kaufsalden) eines Wirtschafters, von Gruppen oder Gesamtheiten. Sie werden in Geldeinheiten (Euro, Dollar usw.) ausgedrückt und müssen eventuell im Zeitgang wertberichtigt werden (Insolvenzen, Inflation). Da wir bei Geld immer gleich an Forderungen gegen Banken, also Sparguthaben oder Zahlungsmittel denken, ist der Begriff leider durch das enthaltene doppeldeutige Wort Geld sehr mißverständlich.

Weiterlesen „Was ist Geldvermögen?“

www.guthabenbremse.de – lasst uns die notwendige Guthabenbremse diskutieren und gestalten, statt sie als Freiheitsverlust zu erleiden


Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger, übrigens ein Schüler von Wolfgang Stützel,  steht heute dort, wo wir vor 6 Jahren waren. Mittels Bargeldabschaffung könnte man die dringend notwendige Guthabenbremse  machen. Diese bereitet den Weg für Zinsabgaben auf die Nachfrageschulden (Geldguthaben) als Alternative zur Sachkapitalvernichtung eines Krieges. Weiterlesen „www.guthabenbremse.de – lasst uns die notwendige Guthabenbremse diskutieren und gestalten, statt sie als Freiheitsverlust zu erleiden“

Vollgeld als gefährliches Vollzinsgeld


Vielleicht ist Vollgeld aber gar keine dumme Idee, sondern vielmehr eine kreuzgefährliche?

Wenn man das Vollgeldversprechen nur auf außerbilanziell geführte Sichtguthaben bei Banken bezieht, dann müßten die Geschäftsbanken tatsächlich zu jedem Kredit selbst 100% bei den Einlegern leihen. Dieses Geld wäre dann tatsächlich auch für den Einleger weg, z.B. auf 15Jahre bei einer Baufinanzierung. Geht die Bank in diesen 15Jahren pleite, hat der Einleger halt alles verloren, wenn er eben nicht auf einem Sichtkonto lieber in Liquidität gespart hat.

Weiterlesen „Vollgeld als gefährliches Vollzinsgeld“

Warum erzeugt im Kapitalismus (nur) Geldsparen die Verschuldung?


Weil Geldvermögensbildung in Käufermärkten ein freiwilliger Verkaufsüberschuss ist, der nach dem Gesetz von Kauf = Verkauf immer auch ein Kaufüberschuss (Verschuldung) des Rest der Welt ist. Für solche Überlegungen ist die Unterscheidung in Geldvermögensänderungen beim Kaufen und keineswegs beim Bezahlen von so großer Bedeutung. Ansonsten kommen immer wieder solche Überlegungen, dass sich der Schuldner doch nur keine Zahlungsmittel leihen muss. Dabei kaufen Staaten und Unternehmen eben automatisch aus festen Kontrakten, unabhängig von der Frage, ob sie auch bezahlen können.

Vollgeld ist ein Denkfehler


Es ist wirklich erstaunlich, wie eine logisch inkonsistente Idee immer weiter läuft, wenn sie nur das Wunschdenken anspricht. Stärker als uns bewusst ist, wird unsere Wahrnehmung von Gefühlen und Werturteilen gesteuert. So hat das rationale Denken auch beim Geldsystem regelmäßig Pause, welches stark solche Hirnareale anspricht. So bringt der von mir ansonsten sehr geschätzte Herr Norbert Häring mal eine konkretere Erläuterung zur größten Wundergeschichte des Vollgeldsystems – der außerbilanziellen Verwaltung des Vollgelddings“ durch die Geschäftsbanken: Weiterlesen „Vollgeld ist ein Denkfehler“

Braucht wirtschaftliches Gleichgewicht heute ein Bargeld-Verbot?


Eine Wirtschaft ist im Gleichgewicht, wenn die Pläne auf Nachfrageverzicht der Einkommen (Geldsparen/Schuldentilgungen) mit den Plänen für Nachfrage auf neue Verschuldung übereinstimmen. Wollen sich auch bei Nullsparzins weniger Menschen neu verschulden als in Geldhaltung sparen, liegt der Gleichgewichtszins offensichtlich unter Null.* An dieser Stelle ist auch wichtig zu sagen, dass wir bei Plänen für Geldvermögensänderungen über KAUFSALDEN sprechen und Kaufsalden kann man auch nicht „drucken“ oder durch Neubewertung herbeizaubern. Weiterlesen „Braucht wirtschaftliches Gleichgewicht heute ein Bargeld-Verbot?“

Die Sonnenseite des Kapitalismus – die mögliche Konversion des militärisch industriellen Komplexes


Diesen Traum haben natürlich andere schon vor mir geträumt. Die Produktivität und Innovationskraft ist die Stärke des Kapitalismus. Während man in unserem Land diese Sonnenseite des Kapitalismus systematisch über ständig steigende Regulierung zerstört, ist dies in den USA wohl etwas anders. Nur wünscht man sich ja auch Regulierung, wenn die Innovation „Fracking“ oder neues Kriegsgerät heißt. Staatliche Steuerung braucht es als also, aber eben in dem man das Richtige beSTEUERt statt den Kapitalismus schleichend in eine kapitalsozialistische EU-Misswirtschaft umzuwandeln, wo jeder zweite entweder Normen-Deuter, Normen-Kontrollierer oder Zertifizierer ist. An dem Tag, wo dies verstanden wird, wir z.B. Naturverbrauch statt Arbeit besteuern, wird der Kapitalismus zum ökologischen Kreislaufwunder. Ansonsten werden wir in eine STRATFOR_Zukunft laufen, welche sich als Horror-Kombination der Schattenseiten von Sozialismus (mangelnde Produktivität und Innovation) und Kapitalismus (Marktvermachtung, Naturzerstörung, Kriegsbedarf) gestalten wird.

Schmidt und Brecht – deutsche Dummheit und Ignoranz macht die Zukunft schlecht


Zeige ihnen einen roten Kometenschweif, jage ihnen eine dumpfe Angst ein, und sie werden aus ihren Häusern laufen und sich die Beine brechen. Aber sage ihnen einen vernünftigen Satz und beweise ihn mit sieben Gründen, und sie werden dich einfach nur auslachen – Bertolt Brecht

Und laut STRATFOR zahlen wir eventuell auch wieder mit unserem Leben.

Warum ein Marktzins keine Globalsteuerung ersetzt


Der Marktzins ist ein einzelwirtschaftlicher Preis für die Überlassung von Zahlungsmitteln und nicht für einen gesamtwirtschaftlichen Bedarf an Nachfrageverzicht der Einkommen.

Ebenso muss eine gesamtwirtschaftiche Globalsteuerung eben keineswegs in den einzelwirtschaftlichen Wettbewerb eingreifen. Wenn man es nur mal schaffen würde, die prinzipiell gegensätzlichen einzelwirtschaftlichen und gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge auseinander zu halten.

Exportüberschüsse – die dummen deutschen Räuber


Mit Exportüberschüssen raubt man anderen Ländern Geldvermögen und Nachfrage. Dieser Raub von Geldvermögen führt praktisch zu einem Export der Staatsverschuldung, die wir für unsere Geldsparer machen müßten, in diese Länder. 

Weiterlesen „Exportüberschüsse – die dummen deutschen Räuber“

Deutschland – das Land der irren Selbstmörder?


Das Thema des (angeblichen) Selbstmordpiloten bestimmt die Berichterstattung der Medien. Ich möchte jetzt nicht auf verbliebene Zweifel an der offiziellen Theorie  eingehen, mir geht es um etwas anderes: Sieht außer mir noch irgendwer, wie dieses Bild des sehenden Auges vor die Wand fliegenden Depressiven auf das ganze Land zutrifft?

Weiterlesen „Deutschland – das Land der irren Selbstmörder?“

Kapitalismusversteher Felsberger: „Die permanente Infragestellung der Vorfinanzierung ist eine typisch deutsche Krankheit „


Einfach nur genial Herr Felsberger – nur wer soll die Deutschen verstehen?

Ja, das wünsche ich Ihnen auch, Herr Nabuscudor! Ihre Unterscheidung zwischen “Real”- und “Finanzwirtschaft” ist so nicht zu halten. Kapitalismus ist eine Einheit, in der Vorfinanzierung und Produktion ineinander fliessen. Weiterlesen „Kapitalismusversteher Felsberger: „Die permanente Infragestellung der Vorfinanzierung ist eine typisch deutsche Krankheit „“

Bald kommt die Maut – auf deutsche Exportüberschüsse


Wir könnten diese Maut selbst erheben, wenn wir ökonomisch noch so schlau wären wie 1968, aber heute scheint es nur noch SINNlose Politikberatung zu geben. Die Guthabenbremse wird auch gegen das Ausland  kommen –  nur wenn wir sie nicht diskutieren können, können wir sie auch nicht vorteilhaft gestalten. Die Guthabenbremse und Exportmaut kommt dann als Umverteilung deutschen Sozialproduktes an das Ausland.

Superkommentar@felsberger2012 – Kapitalismus jenseits der Verwirrspiele erklärt


Das System funktioniert ganz simpel. Die Unternehmen verschulden sich, zahlen Löhne an die Arbeiter, Gewinne an die Eigentümer und Zinsen an die Geldkapitalisten (=FK-Geber). Anschliessend werden die produzierten Waren an eben diese drei Klassen abgesetzt, was den Unternehmen Entschuldung erlaubt. Im Idealfall ( bei einer Abschreibungsperiode von einem Jahr) löst sich alle Verschuldung am Ende des Produktionszyklus in Luft auf und Arbeiter, Eigentümer und Geldkapitalisten sind mit Waren versorgt. Aber weil das Sytem eben nicht ideal funktioniert, bleiben am Ende der Periode Geldforderungen der Arbeiter, Eigentümer und Geldkapitalisten über, und diese Geldforderungen blockieren das System. Der Absatz läuft nicht auf Hochtouren, sondern unterhalb des Gleichgewichtsniveaus: Arbeitslosigkeit, hohe Lagerbestände und Unterauslastung der Kapazitäten sind die Folge. Somit ist das Geldsparen die Ursache alle wirklichen Krisen. Unternehmen gehen in Konkurs und die drei Klassen müssen Geldforderungen abschreiben. Mehr gibt`s zum Kapitalismus nicht zu sagen, und jeder, der mehr hineindichtet, ist ein Phantast.

Wenn Staaten wieder einnehmen, was sie mehr ausgeben, wer hat dann noch ein Problem mit Staatsausgaben?


wenn Unternehmen wieder einnehmen, was sie  mehr ausgeben, welcher Unternehmer hat dann noch ein Problem mit höheren Löhnen?

Und wer steht diesem ökonomischen Schlaraffenland im Weg, welches das volle Produktivitätspotential des Kapitalismus für echte Volkswirtschaft nutzen kann?   Es ist der gemeine Geld- und Versicherungssparer – horticus germanicus dummicus! Das asoziale Wirtschaftssubjekt, welches langfristig mehr einnehmen als ausgeben möchte.

Sein eigener Feind, denn Geldsparen ist ein Phänomen der Leute, welche von höheren Löhnen und höheren Staatsausgaben profitieren würden. Die richtig Reichen sparen längst lieber in Sachwerten, deshalb sind sie ja reich. Und nein, ich möchte keine staatliche Monopol-Infrastruktur privatisieren. Und natürlich braucht es auch noch eine Besteuerung von Naturverbrauch statt Arbeit, damit dieser Wohlstand auch aus einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft stammt.

Mehr zu den Themen in meinen Interviews auf Cashkurs

Die kommende GUTHABENBREMSE wird das wichtigste soziale Projekt aller Zeiten, was zu allem Überfluss auch noch den Frieden rettet.
# Revolution gegen den Gott, der der Teufel ist

Guthabenkrise auf Cashkurs


Vielen Dank lieber Helmut Reinhardt,

lange nicht so gute Fragen bekommen! Man beachte dazu auch die im Stratfor-Video gemachten Aussagen zum Exportkrieg von und mit Hort-Deutschland seit 1871.

Teil1
http://www.cashkurs.com/beitrag/interviewtour-2015-ckleser-fragen-joerg-buschbeck-antwortet-teil-1-negativzinsen-ein-sp/

Teil2
http://www.cashkurs.com/kategorie/wirtschaftsfacts/beitrag/interviewtour-2015-ckleser-fragen-joerg-buschbeck-antwortet-teil-2-die-religion-des-geldes/

Das STRATFOR Video, ein historischer Fehler des militärisch industriellen Komplexes?


Dieses hier kommentierte Video könnte einiges verändern.  Anscheinend aus Machtbesoffenheit werden öffentlich Dinge als amerikanische Geostrategie bestätigt, die bisher als Verschwörungstheorie galten. Nun wird es für die L*-Medien und die „Wir_sind_die_Guten Politiker“ natürlich sehr schwer, bisherige Verteidigungslinien zu halten. Für die Gutgläubigen unter ihnen, dürfte eine Welt zusammenbrechen.

Hochinteressant die Aussagen über Deutschland, dessen Exportüberschüsse wie vermutet wesentliche  Kriegsgründe seit 1871 darstellen. Die Frage künftiger Kriege in Europa wird in Deutschland entschieden, mit einer 180° Wende deutscher Wirtschaftspolitik ist Europa und der Frieden noch zu retten. Und vor allem können wir Deutsche die neue Kreislauf-Wirtschaft erfinden, welche auch zur Vorlage zur Konversion des militärisch industriellen Komplexes (MIK) in den Kreislaufwirtschafts-Industriellen-Komplex (KIK) führt. Zusammen mit der deutschen Idee 🙂 einer Guthabenbremse wird so der Kapitalismus nachhaltig. Mit synergetischem Denken kann also selbst aus dem MIK noch was gescheites werden.

Dieses Video passt täglich zu Diskussion der anstehenden Probleme – nutzt es, damit der MIK und unseren Kinder eine gute Zukunft haben. Teilen, Sichern, Verdränger konfrontieren….

L*-Medien – Leitmedien oder Leidmedien oder noch ganz anders? 🙂 😦

WERTGELD – die Schuldenkrise endet erst, wenn die Sparkasse zur Investitionskasse wird


Es gibt für eine Kreislaufwirtschaft genug zu investieren, zumindest bei den Renditeanforderungen der Normalbürger. Dazu fehlen aktuell noch eine ökologische Steuerreform in Europa und Bankprodukte, welche das Risiko auch auf das akzeptierte Niveau der Normalbürger bringt. Einen Weg skizziere ich unter dem Begriff WERTGELD in meinem Monetative-Konzept:

Neue Aufgabe: Vermittlung von Eigenkapitalgeschäften, „Wertgeld“ Weiterlesen „WERTGELD – die Schuldenkrise endet erst, wenn die Sparkasse zur Investitionskasse wird“

Guthabenbremse + goldene Lohnregel – die Synergie von Häring und Flassbeck


Häring beklagt, dass Flassbeck kein Freund „maximal unkonventioneller Geldpolitik“ = „Helikoptergeld“ ist und lieber auf eine der gesamtwirtschaftlichen Logik verpflichteten Lohnpolitik setzt. Das Eine bringt aber tatsächlich ohne das Andere nichts, wir brauchen Geldreform UND Löhne, die mindestens um Inflationsziel plus Produktivitätswachstum steigen.

Nur hat Flassbeck da wohl tatsächlich einen blinden Fleck, 10% BIP Staatsverschuldung sind einfach kaum vermittelbar…

Und  ob wohl Häring klar ist, dass Staatsverschuldung immer noch Staatsverschuldung ist, auch wenn man diese über „Helikoptergeld“ finanziert?

Volkswirtschaftsleere – so ein VWL Studium muss eine echt peinliche Sache sein….


Selbst wirtschaftsweise Kritiker  bringen kaum was auf den Punkt, sondern bleiben wie in einer irren Matrix gefangen. Und wenn man dann zig Semester dort verbracht hat, sollte man wohl nicht drüber reden, der Unfug muss dann wertig sein… #Rationalitätenfalle

Buschi-Wiki_Volkswirtschaftsleere

5 Jahre Vordenker-Vorsprung – heute Bargeldabschaffung und Alternativen


2009 habe ich am Rande des G20 in London einen Film uraufführen lassen, welcher das Mittel der Bargeldabschaffung als Lösungsansatz für die eskalierende Guthabenkrise aufzeigen sollte. Das Thema wird nun schon seit 2014 immer mal wieder diskutiert – hier nun Prof. Dr. Max Otte  zum Thema.

Weiterlesen „5 Jahre Vordenker-Vorsprung – heute Bargeldabschaffung und Alternativen“

Verschuldung ist ein Kaufüberschuss – nicht etwa die Kreditaufnahme


Regelmäßig wird Verschuldung mit Kreditaufnahme verwechselt. Daraus folgt dann der Fehlschluss, dass der Staat ja nur keine neuen Kredite aufnehmen muss, um nicht weiter zu verschulden. Verschuldung entsteht aber nicht beim Bezahlen mit Kreditgeld, sondern beim Kaufen – dazu ein Bild:

Ihnen ist klar, sobald Sie beim Wirt das Essen bestellen, also kaufen, schulden Sie die Bezahlung. Weiterlesen „Verschuldung ist ein Kaufüberschuss – nicht etwa die Kreditaufnahme“

Ökonomenversagen – die ultimative Erklärung?


Mich treibt ja seit Jahren die Frage um, warum uns die studierten Ökonomen keine Hilfe bei den drängenden gesamtwirtschaftlichen Fragestellungen sind. Eigentlich haben Sie ja gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge studiert. Besonders negativ beeindruckt bin ich immer, wenn in Postulaten absolute Trivialzusammenhänge wie z.B. die Identität von Staatsschuldenwachstum und Wachstum der Netto-Geldvermögen der Privaten so völlig ausgeblendet scheinen.
Weiterlesen „Ökonomenversagen – die ultimative Erklärung?“

Exportsteuer in Deutschland – nichts Neues – nicht mal das Geheule…


Zeit wird’s  wieder – zusammen mit der Guthabenbremse
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45876473.html

>>>>Damit soll der westdeutsche Exportüberschuß von zuletzt 15 Milliarden Mark jährlich vermindert werden.

Heute sind wir ohne Exportsteuer bei 200Mrd.€ – und es wird noch nicht mal diskutiert. Aber diese Diskussion kommt – meine Vorlaufzeit als Vordenker ist ungefähr 5 Jahre. Über Exportsteuer schreibe ich seit 2012 – also kommt sie 2017. 🙂 Da wo Flassbeck das Ende der Eurozone sieht. Ich bin halt der Konstruktivere. 🙂

Gesamtwirtschaftliche Bildung – wie verschwinden Schulden?


Noch mal aufgrund der mir nahezu unerträglichen Griechenland-Berichterstattung:

Manche Dinge auf dieser Welt sind paradox. Meint, unsere Wahrnehmung täuscht uns. Und was nehmen wir im ökonomischen Bereich wahr? Klar, unseren Einzelhaushalt und da ist die Frage klar, die Schulden verschwinden wenn wir mehr einnehmen als ausgeben.  Und nun kommt das Paradoxa – gesamtwirtschaftlich ist es genau andersrum, für Paradoxa braucht es aber Bildung:

Weiterlesen „Gesamtwirtschaftliche Bildung – wie verschwinden Schulden?“

Flassbeck + Guthabenbremse = Buschbeck


Saldenmechanik mal anders – kam mir heute nur bei einer Diskussion zu meinen Interviews auf Cashkurs und mein Nerdhumor findet es lustig. Die beiden Interviewteile werden in ca. 4.Wochen hier frei verlinkbar sein, wer es eher sehen möchte, kann den Gastzugang nutzen oder gleich ein Abbo bei diesem tollen Kanal machen.

Die rote Zehn statt der schwarzen Null – es geht auch ohne Guthabenbremse


Ca. 7% vom BIP möchte der deutsche Privatsektor mehr einnehmen als ausgeben. Die dafür nötige Rolle des Mehr-Ausgebers, also des Schuldners, haben wir bisher dem Ausland zugedacht. Nun ist das Narrenkollektiv entsetzt über diese Verschuldung des Auslandes und die sollen doch mal Reformen like Germany machen, also selber mehr einnehmen als ausgeben. Also müsste zum Ausgleich nun Deutschland mal mehr ausgeben als einnehmen. Sagen wir mal 3% vom BIP Importüberschüsse wären ein Anfang. Eine kleine Rechenübung mit gesamtwirtschaftlicher Trivialarithmetik beleuchtet die Optionen:
Weiterlesen „Die rote Zehn statt der schwarzen Null – es geht auch ohne Guthabenbremse“

Was ist schlimmer Horterland – kaufen oder abgebrannt?


Geldvermögen in seiner Natur zu verstehen – nämlich als Verkaufsüberschuss bzw. als Kaufüberschuss bei Schulden, sollte bei allen diesbezüglichen Fragen doch sehr helfen.

Es gibt exakt nur 2 Wege zum gesamtwirtschaftlichen Schuldenabbau:
1. der Gläubiger kauft überschüssig beim Schuldner.
2. der Gläubiger schreibt seine Forderung an den Schuldner ab.

Unser Wirtschaftsminister kann über solche Trivialzusammenhänge nur lachen, dies ist sehr traurig.

Die Synergiewende – am Anfang war das Wort


meine beste Wünsche allen Lesern dieses Blogs,

verbringe gerade ein Wochenende in der Lutherstadt Wittenberg. In der Stadt laufen die  Vorbereitungen für 2017, dann feiert man 500 Jahre Reformation. An der eingerüsteten Schlosskirche hängt das Plakat mit dem Reformator -am Anfang war das Wort.

Luther2015

Heute morgen bin ich neben dem Lutherhaus mit einem Wort erwacht, welches meine Gedanken für eine neue grundlegende Reformation nahezu aller gesellschaftlichen Bereiche auf den Punkt bringt – Synergiewende. Unter diesem Stichwort will ich bis zum Beginn des Reformationsjahrs 2017 die Grundthesen für ein neues Paradigma formulieren. 2015 muss ich mich aber zu fast 100% um die „synergetische Haustechnik“ und damit um die eigenen wirtschaftlichen Grundlagen kümmern.  Es wird hier also dieses Jahr  wieder etwas ruhig – es ist aber nur die Ruhe vor dem Sturm. 🙂

es grüßt, Junker Jörg 🙂

Der neue Mauerfall beginnt im Kopf – unser Gott ist eine Null


Tor auf, Tor auf …äh… Kopf auf, Kopf auf, Kopf auf ….

Wir leben heute in einer Gesellschaft, in welcher der Besitz von Geld für den Einzelnen zu besonderer Freiheit und besonderer Sicherheit führt.

Umgekehrt schränken Schulden die Freiheit und die Sicherheit des Einzelnen ein.Guthaben werden deshalb schon fast religiös verehrt – sie sind unser „neuer Gott“ und die Schulden sind „das Böse“.

Gesamtwirtschaftlich betrachtet sind Guthaben und Schulden aber die gleiche Sache. Guthaben minus Schulden bleibt immer null. „Gott und Teufel“ sind also die gleiche Person, die sich gesamtwirtschaftlich als Nullwert herausstellt.

„Unser Gott ist eine Null“

Wenn dies in das Bewusstsein dringt, ist es der Startschuss für eine neue friedliche Revolution. Wir können mit einem rationalen Blick auf das Geld unsere Gesellschaftsordnung so verändern, dass die Wirtschaft den nachhaltigen Interessen der Menschen dient. Ansonsten steuern wir wohl in eine ökonomische und ökologische Katastrophe. Auch der Weltfrieden bzw. seine Reste sind in höchster Gefahr.

Kopf auf…Kopf auf…Kopf auf …. Zeit für einen neuen Gott, reale Investitionen in eine neue Welt.

Die Guthabenbremse bleibt alternativlos und indiskutabel


indiskutabel – „Schuldenbremse“ > 400.000, dagegen  „Guthabenbremse“ nur 1580 google-Treffer – die meisten von „Buschi & Friends“

Deshalb kommt die Guthabenbremse ohne Diskussion – anscheinend versteht man nun sogar in Merkels Umfeld gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge:

„Was dem deutschen Sparer schadet, trägt zum Haushaltsausgleich bei.”

Gesamtwirtschaftliche Aufklärung in der ARD – nur die Guthabenbremse als Alternative zu mehr Staatsschulden fehlt


2 Stützel Schüler klären auf – aber leider werden wieder nur mehr Staatsschulden und nicht die Guthabenbremse
als Alternative vorgestellt. Eventuell würden die Staatsschulden für den Hort-Michel sofort ihren Schrecken verlieren, wenn die Guthabenbremse als Alternative klar wäre… 🙂

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/stillstand-durch-schuldenbremse-100.html

Ein Freudentag für den Frieden – Guthabenbremse kommt in Spanien


Spaniens Sparersteuer bestätigt Gandhi und Buschi – Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. Eine Guthabenbremse ist auch in Deutschland so „indiskutabel“ wie alternativlos – http://www.guthabenbremse.de

Deutschland – mit 3 Punkten aus der Guthabenkrise


Deutschland ist in einer schlimmen ökonomischen Krise, einer Guthabenkrise,  in der die Deutschen ca. 200 Mrd €/Jahr  über ihre Verhältnisse sparen. Dies zeigt sich nur deshalb nicht in explodierenden Arbeitslosenzahlen, weil wir die Krise bisher scheinbar erfolgreich exportieren. Der Schein trügt aber, die ca. 200Mrd.€/Jahr mit der wir das Ausland über Exportüberschüsse verschulden, werden wir am Ende weitgehend abschreiben dürfen. Dies, weil wir mit Exportüberschüssen = Verschuldungsexport Krisen in den Schuldnerländern auslösen.

Die auch für den Frieden gefährliche Guthabenkrise können wir mit 3 Punkten überwinden:

1.keine Prämien mehr für Nachfrageverzicht (fast erledigt)
2. zurück zu Blüm – Erwartungen auskömmlicher Renten schaffen
3. Löhne steigen wieder um Zielinflation plus Produktivitätswachstum

3. ermöglicht 2.
Ein Teil der Brutto-Lohnsteigerungen  wird für steigende Rentenbeiträge  zum Teil wieder drauf gehen, aber so what? Jetzt steuern wir mit schlechteren Lohnentwicklungen Richtung Katastrophe!

Ergänzungen und Verfeinerungen gäbe es natürlich zuhauf, wollte aber erst mal ein triviales Grundmuster jenseits der scheinbaren Alternativlosigkeiten zeigen.

10 kleine Horterlein (wird im Zuge der Eskalation der Guthabenkrise fertig gestellt)


10 kleine Horterlein, sparten für den Export, die Ware ist gut weggegangen und das Geld ist auch mit fort

9 geförderterte Horterlein, wurden schnell verriestert, der Beitrag wurde abgebucht, bald schauen sie verbiestert

8 kleine Horterlein, bekommen keine Zinsen, müssen Sie nun auch noch welche zahlen, fang sie an zu grinsen

7 kleine Horterlein ….. Ihr dürft auch mit machen 🙂